Wutausbrüche usw was tut ihr?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von bellalona 31.08.07 - 10:23 Uhr

hallo,

habe ja bereits schonmal über meinen sohn geschrieben der mir sehr hyperaktiv schon vorkommt.
Er ist ständig nur am rumzappeln kann nicht still sitzen fällt immer oft hin ist tollpatschik, sehr agressiv usw.
Habe ihn heute mal zur Physiotherapeutin mit genommen bei der ich bin mit meiner Kleinsten, da sie ihn sich mal ansehen wollte.
Sie meinte auch das es bei meinem Sohn, gerade dieses ständige Wiedersprechen usw sehr aufflällig sei und die damit verbundenen Akressionen wenn man nicht so macht wie er will. Er wohl auch als er ein kleines Baby war so eine lieblingseite gehabt meint sie und dies könnte daher mit folgen das er im Beckenbereich so verspannt oder so ausgerengt oder soetwas war habe es kaum verstanden war so viel informationen aufeinmal was sie mir sagte.

Sie meinte was man bei ihm auf jedenfall tun muss noch konzequenter sein. Wenn er fragt warum usw einmal was sagen und dann es dabei belassen nichts mehr erklärne und auf seine ständige wiedersprecherreich und fragerrei nicht eingehen. Was sie aber auch als starkes Problem empfindet und nciht wirklich eine Lösung weis ist dann die Akression die dann folgt. Den ignoriert man sein verhalten oder sonstiges schlägt er mich oder seine Geschwister egal wie und wo. Oder er nimmt die ganze wohnung wirklich auseinander. Sie hat es heute auch erleben müssen und meinte das es sehr heftig sei.
Was würdet ihr machen? Bringe ich ihn alleine in sein zimmer schlägt er alles kurz und klein und das richtig kommt immer wieder raus schlägt mich usw.
Sie hat mich nun gerade wegen seinen stolperns usw zum Orthopenten geschickt und meinet da mal alles weitere abklären die würden dann wohl höchstwahrscheinlich wieder eine überweisung an sie geben um das mit der Hüfte usw inordnung zu bringen. Aber was mache ich mit seiner Agression?

Da konnte sie mir bzw hat weiter auch nichts dazu gesagt. Was würdet ihr machen habt ihr tips für mcih? den langsam weis ich nicht mehr was ihc noch machen soll und ich möchte einfach nicht das mein sohn mir aus den Fingern entgleitet.
Ich danke für eure Ratschläge.

Beitrag von 2.monster 31.08.07 - 10:32 Uhr

Frag beim Jugendamt oder im Kindergarten nach Adressen für Professionelle Hilfe - ich glaube nicht, dass sich da mit Ferndiagnose viel helfen lässt.

Beitrag von bellalona 31.08.07 - 10:34 Uhr

Was heist das Ferndiagnosen, dachte vieleicht sind mütter hier die ein ähnliches Problem mit so Wutausbrüchen usw habne wie ihc die mir sagen können wie sie es in den griff bekommen haben.

Beitrag von anja1968bonn 31.08.07 - 10:58 Uhr

Ich kenne Dein anderes Posting zu Deinem Sohn nicht, aber zunächst mal denke ich, dass Wutausbrüche von Dreijährigen etwas normales sind. Was die Physiotherapeutin meint, habe ich jetzt so auch nicht verstanden, aber auch wenn eine begleitende Behandlung Deinem Sohn vielleicht helfen könnte - hat sie denn da was konkretes vorgeschlagen? - ist das meiste an Erziehung doch etwas, was ihr als Eltern leisten müsst.

Konsequenz ist wirklich ganz wichtig, also bei selbstverständlichen Dingen nicht lange reden und diskutieren, sondern handeln. Wenn mein Sohn z.B. mit Spielzeug wirft, kommt das erst einmal weg - auch wenn er danach wütend ist.

Über manche Dinge muss man natürlich mit seinem Kind reden, aber nicht dann, wenn das gerade einen Wutanfall hat - dann kommt sowieso nichts an. Ins Zimmer schicken funktioniert bei uns auch nicht so gut, aber inzwischen weiß mein Sohn z.B., dass wir uns einfach nicht mit ihm beschäftigen können und wollen, wenn er haut und tobt. Und inzwischen kann er sich auch entschuldigen, wenn er nach mir geschlagen hat - meistens trifft er auch gar nicht, sondern weiß einfach nicht wohin mit seiner Wut.

Wenn ich merke, dass ich selbst total wütend werde, gehe ich mal kurz aus dem Zimmer und starre die Wand an oder was weiß ich - auf jeden Fall darf man sich nicht in die aggressive Stimmung reinziehen lassen.

Zuletzt: Zeig Deinem Sohn immer wieder, dass Du ihn lieb hast - mit allen seinen Macken - je mehr er sich geliebt fühlt, um so weniger hat er es nötig, immer gleich auszuflippen.

LG

Anja

Beitrag von nickyklimke 31.08.07 - 11:22 Uhr

Hallöchen,
oh ja die lieben Wutausbrüche wenn`s mal nicht nach seinem Willen geht... #schrei
Da kommen dann immer die guten Ratschläge von der lieben Verwandschaft. Aber wirklich genützt hat alles nichts.
Habe am Anfang Schwierigkeiten gehabt ruhig zu bleiben und habe ihn auch öfters angeschrien weils mir einfach gereicht hat. Da wurde es abr nur noch schlimmer...#heul
Unsere Lösung war: Ruhig bleiben und ihn in den Arm nehmen.
Dann beruhigt er sich ziemlich schnell wieder. Er hat aber im Moment sowieso gerade ne Kuschelphase, also weiß ich nicht ob es bei Dir klappt.#liebdrueck
LG Nicole

Beitrag von anja1968bonn 31.08.07 - 11:32 Uhr

Deine Antwort ist ja vielleicht auch für "bellalona"gedacht, aber es stimmt schon, das Kuscheln manchmal gut tut- oft ist mein Sohn wütend, weil ihm irgend etwas nicht gelingt, er möchte "groß" sein und fühlt sich "klein" - da hilft es schon, ihn einfach mal liebzuhalten!

LG

Anja

Beitrag von bellalona 31.08.07 - 11:42 Uhr

Ja danke shcön für deine Antwort. Das mit dem Kuscheln sollte ich mal versuchen. Vieleicht beruhigt ihn das ja wirklich. 'Das haben wir noch nicht versucht da wir immer dachten wenn wir ihn dann noch drücken in seinen anfällen oder streicheln oder so das er sich dann bestätigt fühlt. Das wollten wir natürlich nicht. Aber vieleicht hilft es ihm etwas runter zu fahren das stimmt.
Ja die Verwandschaft ist so ein Fall für sich da höre ich nciht mehr drauf. Meistens bringt dies sowieso nichts.

Vielen Dank liebe grüße

Beitrag von bellalona 31.08.07 - 11:39 Uhr

Ja also bei uns ist das Problem, folgendes egal ob man mit unserem Sohn in ruhe redet oder sonsitges er flippt immer aus. ER flippt aus wenn er was spielt, es geht nicht so wie er will oder wenn er schlägt dann nimmt man die sachen weg schlägt er erst recht.
Egal was man bei ihm macht er ist eigentich den ganzen tag nur am schreien und schlagen, wenn es nicht so geht wie er will. und sämtliche Bestrafungen oder sontiges nutzen bei ihm nicht.
Ich bin wirklich konzequent was ich aber immer gemacht habe war ihm viel erklärt und es versucht im Verständlich zu machen.
Da wurde mir jetzt aber geraden es sein zu lassen, da mein sohn anscheinend nichts an sich ran lässt auser seine Meinung.
Wutanfälle klar sind die normal, hat meine Große auch, aber nicht in so einem Ausmass. Also zb wenn er mich schlägt und ich sage so nicht, sonst spiele ich nicht mehr mit dir und das spilezeug kommt weg, schreit er rum, hüpft rum ,schlägt jeden den er sieht oder Gegenstände er lässt sich wirklich nicht beruhigen auser man sperrt ihn weg und er beruhigt sich nach 15min wiedr von alleine

Hatte gerade eben nochmals mit der Physiotherapeutin telefoniert, weil mir der Zusammenhang nicht klar war. Sie meinte es könnte sein das mein sohn durch seine Schiefhaltung vom hals, damals als er klein war, und die Probleme mit dem Becken, als sie ihn einrengte, so etwas hervorrufen können. Nicht muss. Aber es deutet wohl viel darauf hin. Sie meint das dies sehr schwierig zu erklären sei für Leihen aber meinte man sollte es einfach mal beim orthopeten versuchen.

Ich hoffe einfach das dies etwas hilft den leider bringen zureden, strenge usw nichts bei ihm. Das wir ihn lieben zeigen wir ihm immer weil das tuen wir deshalb bemühen wir uns ja auch so um ihn.

danke für deinen Tip

Beitrag von nickyklimke 31.08.07 - 13:06 Uhr

Versuche mal schön ruhig zu bleiben - auch wenn du innerlich platzen könntest...
Wenn er diese Reaktion von Dir nicht gewohnt ist, wird er bestimmt erstmal dumm gucken.
Wie gesagt, bei uns hat`s funktioniert. Früher habe ich aggressiv reagiert, heute kuscheln wir. Und er war vorher überhaupt kein Kuschelkind!!!!
Ich weiß nicht obs daran liegt, aber er ist jetzt das liebste Kind!
Sicherlich hat er auch mal seine 5 Minuten,aber längst nicht mehr so schlimm wie früher.
Viel Glück,vielleicht klappts ja.
LG Nicole

Beitrag von bellalona 31.08.07 - 14:54 Uhr

ja danke habe es mal versucht die ganze zeit mit dem umarmen das klappt gut wenn es ein problem mit mir und ihm gibt. spielt er aber mit seiner schwester bringt das gar nix er klaut ihr das spielzeug und zieht ihr an den haaren und schlägt ihr in den Bauch.
und dafür tue ich ihn nicht umarmen ich denke mal das ist nicht fär der grossen gegenüber oder? weil sie ist ja diejenige die schmerzen hat.
er kann es egal was man sagt es aber nicht lassen sie zu ärgern oder zu hauen immer wenn er was will das ist echt schlimm egal bei was immer geht er gleich auf sie los. und meine große die will ihn nicht umarmen wenn er sie schlägt kann ich auch gut verstehen.