Tips zur Eingewöhnung in Spielgruppe

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ninifee6679 31.08.07 - 15:22 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn, der im Juli 2 geworden ist, geht seit 3 Wochen in eine Spielgruppe für 2-3jährige ohne Mütter, so eine Art Vor-Kindergarten. Das ist von Mo-Do immer von 9-12 Uhr.

Leider fällt es ihm sehr schwer sich zu trennen. Er findet es dort zwar toll, und will auch immer hingehen (freitags und am WE gibts sogar immer Tränen nach dem Frühstück, weil er nicht hingehen kann), aber wenn wir dann da sind, weicht er nicht von meiner Seite bzw. zerrt micht immer dahin, wo er gerade spielen will; und wenn ich mich dann nach ner Zeit verabschieden will, fängt er an zu weinen und zu schreien und klammert sich regelrecht an mich!

Lt. Erzieherin war es die ersten zwei Wochen wohl ganz okay, wenn ich erstmal weg war (immerhin lässt er sich von ihr beruhigen), aber in der letzten Woche war er wohl die gesamte Zeit über sehr unglücklich und läuft immer mal wieder weinend zur Türe oder stellt sich ans Fenster und wartet dort, bis ich wieder komme. Von sich aus fängt er auch nicht an zu spielen, höchstens mal wenn die Erzieherin sagt: Mach doch mal das Puzzle da! oder so was...

Ist das denn normal? Den anderen Kindernfällt es scheinbar nicht so schwer. Bin etwas verzweifelt und weiss nicht, was ich machen kann, um ihm die ganze Sache etwas zu erleichtern.

Vielleicht hat ja die eine oder andere von Euch einen Tipp für mich!

LG,
Nina

Beitrag von buzzelmaus 31.08.07 - 16:01 Uhr

Hallo Nina,

kann Deine Situation gut verstehen.

Bei Emily war die Eingewöhnung zwar richtig gut, aber wir haben jetzt - nach 3 Wochen Urlaub - auch 'Eingewöhnungsprobleme'. Es ist bei uns allerdings so, dass sie nicht mehr weint, wenn sie den Papa (er bringt sie morgens zur Tagesmutter) nicht mehr sieht.

Generell kan nich Dir sagen, dass Jungs bei der Eingewöhnung meistens schwieriger sind, als Mädchen (können viele Freundinnen von mir ein Lied von Singen). Man muss einfach geduldig sein und am Ball bleiben. Es dauert einfach länger, bis die kleinen Männer verstehen, dass Mama ja immer wieder kommt, um sie abzuholen.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von snake10.04 31.08.07 - 22:25 Uhr

Hi Nina,

ui, das ist bestimmt nicht leicht für dich, aber ihr schafft das#liebdrueck

Bin selber Erzieherin und hab mal so eine Gruppe geleitet und erlebe gerade eben, dass das als Mama ganz was anderes ist. Man weiß genau, dass die Gruppe an sich ein super Erfahrungs- und Lernfeld für Kinder ist und trotzdem, fällt`s auch mir echt ganz schön schwer, meine Süße (fast 2) heulend dort zu lassen.

Meine Erfahrung:
ALLE Kinder haben Zeiten, wo sie die Heulerei kriegen und es ihnen besonders schwer fällt, das ist ganz normal und gehört dazu.
Ein festes Abschiedsritual hilft Mama und Kind. (Ich nehm mir Zeit, mit meiner Tochter ein Bild zu malen oder ein Bibu anzuschauen, wenn ich sie hin bringe. Dann sag ich ihr, dass ich gehe und später wieder abhole, geb sie der Erzieherin auf den Arm und sie winkt mir dann immer noch am Fenster.)

Ich würde als Mama glaub ich auch testen, mein Kind etwas früher abzuholen, um mich langsam an die Zeit ranzutasten und dem Kind mehr Raum zum Eingewöhnen zu geben. Hilfreich ist sicher auch, genauer abzusprechen, wo die Schmerzgrenze ist und lieber mal die Erzieherin anrufen zu lassen, damit Du Deinen Sohn abholen kannst, wenn er dort echt unglücklich ist - natürlich nicht immer, aber zum Anfang schon.

Hoffe, das hilft Euch weiter. Alles Liebe und eine schöne Kindergruppenzeit.#klee

Beitrag von zauberfee69 01.09.07 - 07:48 Uhr

Liebe Nina,

muß Dein Sohn denn in den Vor-Kindergarten? Mußt Du in der Zeit arbeiten gehen?
Vielleicht ist der Kleine einfach noch nicht soweit?

Mein Sohn (*11.04.05) geht ab Montag auch in eine Spielgruppe ohne Mütter. Dienstag und Donnerstag für 2 Stunden.

Ich weiß noch nicht ob es klappt. Sollte er nur weinen, wenn ich mich verabschiede und sich danach sofort wieder beruhigen, ist es für mich kein Problem. Aber sobald ich sehe, dass er darunter leidet, nehme ich ihn sofort wieder aus der Spielgruppe.

Nächstes Jahr geht er dann sowieso in den Kindergarten. Ich denke, die Zeit spricht für uns. Nächstes Jahr werden sie dann kaum mehr zuhause zu halten sein.

Mein Sohn ist auch ein total anhängliches Kind. Ich kann es nicht ändern. Natürlich sind wir oft bei anderen Kindern und ich versuche ihn auch selbstständig zu erziehen, aber er ist halt vom Typ her so.

Vielleicht probierst Du es lieber mit einer Mutter-Kind-Spielgruppe. Da hätte er bestimmt auch mehr Spaß, wenn Du in der NÄhe bist.

Liebe Grüße und alles Gute für Euch
Lisa