wann pendelt sich die Menge ein?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tan4e 31.08.07 - 16:42 Uhr

Hallo ihr Lieben,
meine Kleine ist jetzt 3 1/2 Wochen alt und ich stille voll.
Jetzt wollte ich mal fragen, bis wann ich denn damit rechnen kann, dass sich die Milchmenge den Bedürfnisse anpasst!?
Ich habe Milch ohne Ende und laufe ständig aus.
Es ist mir sehr unangenehm und auch an stillen wenn jemand da ist ist nicht zu denken, weil es nur mit diesen Auffangschalen möglich ist.
Dazu kommt noch, dass meine Maus starke Blähungen hat und ich vermute, dass es von der Milchmenge kommt, weil sie innerhalb kürzester Zeit so viel Milch bekommt, dass ich auch Probleme mit der Verdauung hätte.

Bitte helft mir!#danke

Gruß Tanja mit Kalina

Beitrag von lucie_neu 31.08.07 - 16:52 Uhr

Die Blähungen kommen nicht von deiner Milch, das ist ganz normal in dem Alter.
Die Milch pendelt sich von Woche zu Woche ein... Lass mal den 1. Schub mit circa 8 Wochen vorbei gehen dann wirst du plötzlich glauben du hast zu wenig Milch...

Das pendelt sich bald ein, glaube mir... Versuche, im Liegen zu stillen, dann trinkt dein Baby eher "bergauf" und es verschluckt sich nicht so leicht...

Beitrag von caro_22_de 31.08.07 - 19:28 Uhr

Hallo,

ich bin bei beiden Kindern am Anfang auch nur so übergelaufen vor lauter Milch. Freu dich! Das ist nur gut so, dann bekommt deine Kleine bestimmt genug :-D
Die Milchproduktion pendelt sich ein, bei mir hat das aber relativ lange gedauert (6 Wochen), obwohl alle Hebammen immer gesagt haben, das müsste viel schneller gehen. Tat es aber nicht, bei meinen beiden Kindern nicht. Es gibt eben auch solche Frauen...
Bei uns hat das Stillen im Rückengriff (Seiten- oder Footballhaltung) sehr gut geklappt, weil du da das Kind gut halbwegs aufrecht halten kannst. Damit kann es sich nicht so leicht verschlucken, bzw. die Milch, die zuviel ist, einfach rausfließen lassen. Sieh mal hier: http://www.babycenter.de/baby/stillen/stillpositionen/
Alles Gute,
Maria & Emma (19 Mon) & Arthur (3 Mon)

Beitrag von cremchen1987 01.09.07 - 15:41 Uhr

Hallo Tanja,

bei mir hat es etwa 4 Wochen gedauert, bis ich nicht mehr von alleine ausgelaufen bin. Zum Stillen reicht es seitdem, an der Seite, an der nicht getrunken wird, eine Stilleinlage reinzulegen. Die ist zwar nachher komplett vollgesaugt, aber das macht ja nichts.

Die Blähungen haben mit der Milchmenge wirklich nichts zu tun.
Folgende Sachen können da helfen:

- viel aufrecht tragen (z.B. Känguruhtrage oder Wickelkreuztrage beim Babytragetuch)
- DU trinkst viel Fencheltee (auf keinen Fall Tee fürs Baby, wenn man voll stillt)
- Bauchmassage (im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum)
- Kümmelzäpfchen (z.B. carvi canum Kinderzäpfchen)
- Sab Simplex oder Lefax vor jeder Stillmahlzeit (die meisten Babies reagieren nur auf eine von beidem)
- NIEMALS hinlegen, bevor ein Bäuerchen gemacht wurde

Übrigens noch Glückwunsch zu dem kleinen Schatz und alles Gute für euch beide.

Liebe Grüße,
Kim