Erstzuschuss von mehreren Stellen möglich?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von annalena1207 31.08.07 - 16:58 Uhr

Hallo,
hab mal eine Frage, bei der ich wirklich nicht weiß, wo man sowas sonst erfahren kann.

Mein Mann verdient nicht viel und ich habe auch nur 570€ netto. Hartz IV haben wir aber nicht. Denke da sind wir doch drüber.

Nun bekam ich den Tip, das ich aber bei verschiedenen Stellen bei der Erstaustattung Hilfe bekommen kann.

Doch nun die Frage: Darf man bei mehreren Stellen Hilfe beantragen? Die Finanzspritze ist ja nicht ausreichend für eine komplette Ausstattung. Schon ein Kinderwagen und ein Bett kostet mein Einkommen. #schwitz

Alles neu kaufen wir auf keinen Fall, aber Kindersitz und event. den Wagen und Babyphone wollten wir neu. Aber auch gebraucht, kommen schnell einige Hunderter zusammen.#augen

Wißt ihr wo man überall beantragen kann? Und wie hoch die Einkommensverhältnisse sein dürfen? Genauso, stimmt es das nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Ansprüche gestellt werden dürfen?

Danke für Eure Hilfe....

Gruß Anna

Beitrag von 19kenya84 31.08.07 - 17:09 Uhr

hallo anna,

du schreibst dein mann berdient nicht viel, was verstehst du unter nicht viel? #kratz

Du darfst NUR bei einer Stelle beantragen entweder Caritas, Pro Familia oder Diakonisches Werk. Und die sagen dir dann ob du zuerst bei der Arbeitsgemeinschaft probieren musst was zu bekommen, war bei uns so.

Gruß anna + #babyboy 21ssw

Beitrag von emmy06 31.08.07 - 17:09 Uhr

Hallo...

Ich werde mich definitiv mit meiner Antwort unbeliebt machen und bestimmt angefeindet werden, aber Urbia ist ein Diskussionsforum, indem man seine Meinung sagen darf.... ;-)

Warum muss der KIWA neu sein?? Oder gebraucht hunderte von Euro kosten...??
Da kann man m.E. defintiv Abstriche machen und sparen... Es gibt günstige über Ebay, auf Kinderbasaren usw....

Kindersitz muss auch nicht neu sein, wenn er von Euch bekannten Leuten ist, anhand der Prüfnummer noch zugelassen und natürlich unfallfrei ist, muss der auch nicht neu sein...

Babyphone?? Wirklich notwendig? Wenn das Baby im Elternschlafzimmer mitschläft, was es nach Studien (www.schlafumgebung.de) sollte., ist es erstmal überflüssig.

Wie gesagt, ist alles meine Meinung und ich verstehe es nicht, das dafür Erstausstattung beantragt werden soll, die für Leute gedacht ist, die sich nicht einmal das Nötigste kaufen können...
Mein Babysafe und KIWA ist auch gebraucht, ebenso wie die meiste Kleidung... Hab damit überhaupt kein Problem, obwohl wir es uns mit sparen und Abstrichen über mehrere Monate hätten neu leisten können...
Eine SS dauert 40SSW, das ist m.E. Zeit genug, um etwas zu sparen...

Jetzt zu Deinen Fragen...
Man kann bei gemeinnützigen Organisationen über die Stiftung Mutter und Kind Gelder beantragen, wenn das Einkommen nicht über 1800€ im Monat liegt (Deins und des Partners)
Ebenso dann halt bei der Arge, wenn man dort Leistungen erhält...
Zeitliche Vorschriften gibt es, die sind mir aber nicht bekannt.


LG Yvonne 28.SSW

Beitrag von blondesgift81 31.08.07 - 17:30 Uhr

Hallo Yvonne,
erstmal Daumen hoch. Ich teile deine Meinung.
Mein Mann und ich verdienen auch keine 1800Euro im Monat und ich habe keine Erstaustattung beantragt, da wir uns selbst dafür entschieden haben ein Kind zu bekommen und das Kind auch selbst finanzieren müssen. Bin jedes WE auf Flohmärkten unterwegs usw...
Ich finde diese Erstaustattung sollte weitestgehend abgeschafft werden!!!!
Lieben Gruß
Mary, die sich wahrscheinlich jetzt auch unbeliebt gemacht hat#freu

Beitrag von susehah 31.08.07 - 17:12 Uhr

Halli Hallo.

Also Zuschuss für die Erstausstattung (860€) gibt es von der Wohlfahrt.
muß man aber bis zur 20 Woche beantragt haben.
Ich verdiene auch nur 600 € netto und man darf mit Freund oder Mann nur 1200€ haben, ich habe nichts bekommen.
weiß aber nicht wo man noch was beantragen kann.

Liebe Grüsse,
Susi

Beitrag von annalena1207 31.08.07 - 17:29 Uhr

Erst mal#danke.
Aber zu Yvonne:

Wir kennen niemanden, von denen wir etwas abkaufen können.

Ein Babysitz denke, kaufen wir auf jeden Fall neu- habe kein Vertrauen zu Versprechungen. Meine Schwester hatte bei Ihrer Schwangerschaft auch manches gebraucht- ist auch okay. Aber am Kinderwagen hatte man notdürftige Reperaturen durchgeführt, so das einmal ein Rad nie mehr richtig fest wurde und die Wanne auch nur an einer Halterung hing. Das Risiko, das was passiert ist, weil der Vorbesitzer einfach nur Geld machen wollte, ist zu hoch. Dazu habe ich mir unseren Krümel zu sehr gewünscht. Da möchte ich doch sicher sein. Gut das mit dem Babyphone, kam daher, weil das der Schwester auch nicht mehr ganz in Ordnung war (gebraucht). Ist vielleicht mal runtergefallen oder was weiß ich.

Über den Rest- kein Thema gebraucht ist okay. Aber auch da kommen einige Hunderte zusammen. Nur mal als Beispiel: ein Babyzimmer bekommst du nicht für 20€- da schau mal bei Ebay. Achja, eine neue Matratze hätte ich glaube auch gekauft.

Ich bin sicher sparsam, kaufe mir selber viel Gebrauchtes. Ist bei unserem Einkommen selbstverständlich. Wenn ich mir aber Hilfe zusteht, warum soll ich da ein schlechtes Gewissen haben?

Anna

Beitrag von blondesgift81 31.08.07 - 17:35 Uhr

Hallo Anna,
du kannst einen Babysitz ruhig gebraucht kaufen. Man kann den u.A. beim Tüv für glaub ich 5 Euro prüfen lassen ob er unfallfrei ist.... Und 5 Euro ist immer noch billiger als nen neuer...
Hilfe zusteht hin oder her...Eigentlich bekommt ja bewusst ein Kind und man weiß ja vorher daß es Geld kostet.... Ich verstehe das manchmal einfach nicht, daß Kinder in die Welt gesetzt werden und das erste wenn man schwanger ist..."wo bekomme ich überall Geld her"
Vielleicht sollte man einfach vorher mal etwas überlegen, denn wir bezahlen letzendlich dein Kind und das finde ich schade.
Lieben Gruß
Mary:-[

Beitrag von supergirli1985 31.08.07 - 17:43 Uhr

Hi!

"denn wir bezahlen letzendlich dein Kind und das finde ich schade"

Mir wurde von Profamilia gesagt, das alles über Spenden finanziert wird. Also musst du keine Angst haben, deine gezahlten Steuern werden bestimmt nicht angezapft ;-)

LG Micha 36. SSW

Beitrag von annalena1207 31.08.07 - 17:59 Uhr

Du hast Recht- jeder sollte erst mal Karriere machen und auf Teufel komm raus soviel Geld sparen, damit er nie im Laufe des Kinderlebens auch nur einen Cent von anderen braucht.

Nur Mist dann gibt es gar keine Kinder. Ich habe die 100000€ die ein Kind kostet wirklich nicht. :-[

Was ist dabei, wenn mann mal vierhundert oder was weis ich wieviel mal annimmt. Du kassierst sicher auch jeden Monat vom Staat. Denken wir mal an Vergünstigungen in der Steuerklasse, Freibeträge, kostenlose Familienversicherung bei Krankenkassen und Kindergeld brauchst du auch nicht, stimmts. Das ist scheinheilig-#schein

Schön für dich, aber die Realität sieht anders aus...

Beitrag von bambolina 31.08.07 - 21:33 Uhr

Wer hat von Karriere gesprochen?

Ich kenne genug, die ohne Karriere und ohne groß Geld anzusparen ihr Kind - ihre KINDER selber finanzieren. Junge Mütter, junge Väter die ohne Vater Staat ihre Erstlingsausstattung und mehr finanzieren.

100.000€ ??? In welcher Welt lebst du denn. Ein Kind kostet mehr - und wer hat die schon? Das "schöne" daran ist, dass man die Kosten ja nicht auf einmal hat, weil ein Kind monatlich kostet - sprich du zahlst das sozusagen in Raten.

Steuervergünstigungen, Freibeträge etc - das sind REGELleistungen die Familien oder Personen "zustehen" - aus welchen Gründen auch immer... nach was du fragst, das sind SONDERleistungen.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen...

In einem muss ich dir Recht geben, die Realität sieht anderst aus - also lerne sie kennen...

Beitrag von hase76 01.09.07 - 21:18 Uhr

Du bist der, der hier die Äpfel mit Birnen vergleicht.

Warum du Hilfen vom Staat für die Familie bekommst interessiert dich nicht. Aber Spendengelder gereiten dir Sorgen? Solange deine Spende nicht dabei ist- halte den Ball flach.

Aber recht hast du bei der Höhe der Kosten für Kinder, die sollen rechnerisch tatsächlich höher sein.

Aber letztendlich brauchen wir doch alle die Hilfe der Allgemeinheit. Auch ich habe beim ersten Kind die Hilfe beantragt. Da ich nicht schwanger werden "konnte", habe ich auch nie damit gerechnet.

Die erste Hilfe war prima. Und (wie verwerflich) einige Teile habe ich auch neu gekauft. Seid einigen Monaten spende ich jetzt aber Geld zurück. Das hat hier zumindest noch keiner erwähnt.

Durfte ich mein Kind nicht bekommen, bloß weil einige hier denken, das Annehmen von Hilfe ist moralisch fragwürdig.
Nein, mein Engel hat es gut und ich würde immer wieder so handeln.

Werde mal wach...

Beitrag von bambolina 01.09.07 - 21:53 Uhr

Ich bin wach - aber schade dass du absolut nichts von dem was ich geschrieben habe verstanden hast...

Beitrag von emmy06 01.09.07 - 21:58 Uhr

Lies doch mal ihre Postings durch... #augen
Da spart man sich echt am besten jeden Kommentar....

Beitrag von bambolina 01.09.07 - 22:09 Uhr

Ja die hab ich gelesen, deshalb habe ich es mir auch erspart es nochmals zu erklären...

Verdächtig, wie sehr sie annalena (Frischling) verteidigt, ehe man sich versieht ist das noch ein und dieselbe Person...
schwarz schreiben geht ja nimmer ;-)

Beitrag von emmy06 01.09.07 - 22:19 Uhr

Solche Einstellungen und Meinungen sind echt traurig.... Verstehen kann ich es nicht, will es nicht und werde es wohl auch nie...

Mache mir jetzt schon Gedanken, wie es bei uns nach November 2008 weiterläuft, wenn das EG ausläuft, da mein Vertrag im April 08 endet. Bewerbungen stehen mal wieder an und nächste Woche ist Termin am JA, zwecks Kiga Platz U3 usw....
Man hat alle Zeit der Welt sich in der SS auf Eventualitäten zumindest vorzubereiten... Was dann letztendlich bei rumkommt, weiß man vorher eh nie... Aber ziel- und planlos durchs Leben laufen und sich auf Vater Staat zu verlassen, nee...ich weiß ja nicht...

Beitrag von bambolina 02.09.07 - 00:06 Uhr

Genau das ist auch meine Meinung.
Weißt du, ich habe hier schon einiges gelesen... Von Leuten wo ich wirklich den Eindruck hatte, sie brauchen Hilfe.
Da ist das ja auch ok.
Viel mehr aber von jenen die posten "wo kriege ich was" - "was steht mir zu"... da haste schon von Leuten gelesen, die "offiziell" nicht mit ihrem Lebensgefährten zusammen wohnen, da sie ja sonst nichts mehr vom Staat kriegen. Ne 3-köpfige Familie die fragt, was steht mir zu, weil man ja noch einen hohen Kredit an der Backe kleben habt und "nur" 2000€ bar auf die Kralle kriegt.
War nicht kürzlich ein Posting - Frau wurde "gewollt" schwanger obwohl beide ALG beziehen und die hat auch gefragt, wo kriege ich noch wieviel... Ich hätte das noch verstanden, wenn die biologische Uhr getickt hätte - tat sie aber lange nicht...

Du hast ja noch ne Weile Zeit - bis November 08 ist es ja noch ein bisschen - und ich bin überzeugt, du findest was :-)

Wir haben es auch nicht besonders "dicke" aber mein Mann arbeitet mitunter noch auf 400€ am WE und ich kann es mir auch nicht leisten "nur" Hausfrau zu sein.

Ich kenne leider einige die kein Bock auf Arbeit haben, sich tagtäglich die Sonne auf den Ranzen scheinen lassen und sich nen Dreck um Arbeit bemühen, weil man ja nicht alles machen will.

Nr. 1 ist 19 Jahre läßt sich von Mama "aushalten" macht z.Zt. weder Schule, Praktikum oder ähnliches.

Nr. 2 will nicht bei McD arbeiten (so was mach ich nicht) lebt aber weiter von ALG2 und jammert, wie schlecht es ihm finanziell doch geht.

Nr. 3 arbeitet nur schwarz. Ich arbeite doch nicht für den Staat...

Jou - ich muß dir Recht geben, solche Einstellungen sind echt traurig :-(

lg bambolina

Beitrag von hase76 01.09.07 - 22:49 Uhr

schau mal wie lange ich schon dabei bin...

Meine Anbmeldung war vor Jahren...

Beitrag von bambolina 01.09.07 - 23:37 Uhr

das habe ich gesehen, eben DESHLAB... alter Hase und Frischling

du scheinst mich wirklich nicht verstehen zu "können" - lese dir mein Posting nochmals in aller Ruhe durch.
Wenn du das nicht verstehst wundert mich den Stuß den du hier schreibst gar nimmer.

Beitrag von klau_die 02.09.07 - 08:23 Uhr

Und schon wieder voll daneben gehauen :)

Beitrag von klau_die 02.09.07 - 08:21 Uhr

"Aber letztendlich brauchen wir doch alle die Hilfe der Allgemeinheit. Auch ich habe beim ersten Kind die Hilfe beantragt. Da ich nicht schwanger werden "konnte", habe ich auch nie damit gerechnet. "

Glücklicherweise nicht. Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, wie das auch funktionieren sollte? So ein Solidarprinzip funktioniert nicht als Einbahnstraße bzw. nur sehr begrenzte Zeit!
Es muß immer welche geben, die die anderen "durchfüttern" und selbst nichts in Anspruch nehmen.

Beitrag von klau_die 01.09.07 - 07:51 Uhr

Du redest vollkommenen Unsinn - bei Euch sieht es angeblich so aus, dass IHr nicht mal Geld für die Erstausstattung habt, was das geringste ist.....
Hier redet niemand davon, 100000 Euro auf dem Konto zu haben aber es gibt jede Menge Normalverdiener, die ein Kind von Anfang an mit eigenen Mitteln ernähren können.

Der Vergleich mit steuerllichen Vergünstigungen, Kindergeld usw. hinkt vollkommen. Das sind reguläre Leistungen, die niemand unter Nachweis seiner Bedürftigkeit beantragen muß.

Du "nimmst diese 400 auch nicht an", Du mußt sie beantragen und das tut bei weiten nicht jeder, es gibt durchaus noch Menschen, die eine Hemmschwelle haben, caritative Leistungen zu beantragen. Wenn Ihr über ALGII-Niveau liegt, gibt es jede Menge Menschen, die es verdammt nötiger haben.
Wo liegt denn Deine Hemmschwelle? Denkst Du auch weiterhin so, wenn es ums Essen geht, schickst Du Dein Kind dann regelmäßig in Suppenküchen?

Beitrag von carrie23 01.09.07 - 23:08 Uhr

Sei mir nicht böse aber das ist wirklich total Blödsinnig.
Du wirst genauso die Vergünstigungen, Freibeträge, Familienversicherungen und Kindergeld oder wie imme das auch heisst annehmen.

Und ein paar Hundert Euro können für manche sehr viel sein, damit meine ich junge Mädels die ungeplant schwanger geworden sind und ihre Schule noch nicht fertig haben, diese sehe ich als mittellos und somit bedürftig an.

Das ist jetzt kein Angriff aber so ist es nunmal, du kannst dich ja erkundigen woher du was bekommst, ich weis ja nicht wieviel dein Freund verdient und ob ihr nicht auch zumindest teilweise bedürftig seid.

Beitrag von annalena1207 31.08.07 - 18:21 Uhr

Bei der Aufzählung fehlt als großer Posten auch das Geld für die Elternzeit. Die du hoffentlich nicht in Anspruch nimmst. Das sind Steuergelder.

Die Schule, der Kindergarten, die Uni die dein Kind besuchen wird, werden mit Steuergeldern bezahlt.

Du hast scheinbar noch gar nicht den Überblick, was alles dein Kind kostet. Das ist nicht nur die läppische Erstaustattung.

Wie du sicher schon von anderen gehört hast, die Erstausstattung sind Spendengelder.

Und ich bezahle auch Steuern. Nach deinem Baujahr zu urteilen, sogar schon wesentlich länger...

Beitrag von bambolina 31.08.07 - 21:45 Uhr

und nochmal ich...

bei deiner Aufzählung ist zu bedenken, dass das ALLES Regelleistungen sind. Deshalb zahlen wir ja Steuern an Vater Staat, damit er diverse Dinge bezuschussen kann.
Das sind Dinge, die man ohne es zu beantragen bekommt.

Alles neu wollen und die Worte >>>Wißt ihr wo man "überall" beantragen kann?<<< das sieht nun mal nach schmarotzern aus. Und alles was man beantragen muß sind nunmal KEINE Regelleistungen.

Einen "geprüften" Babysitz hat meine Freundin beim ADAC gebraucht gekauft, für nur 20€ ... Babyphone, die können auch wenn sie neu sind, den Geist aufgeben ... Kinderwagen hatte ich auch gebraucht. Man muss sich das halt vorher anschauen. Und der hat 2 Kinder "lang" gehoben.

Beitrag von klau_die 01.09.07 - 07:55 Uhr

"die Erstausstattung sind Spendengelder. "

Und Du denkst ernsthaft, irgendeiner dieser Spender hat dieses Geld für Leute wie Euch vorgesehen? Leute, denen es besser geht als ALGII-Empfängern, die für Kinderwagen, Autositz und Bett HUNDERTE VON EURO ausgeben wollen, weil ihnen gebrauchte Dinge nicht gut genug sind?
Sicher nicht, die sind für Menschen gedacht, die sich überhaupt irgendeinen Kiwa usw. kaufen müssen und dazu nicht in der Lage sind.

Du sprichst von Verantwortungsbewußtsein - findest Du es verantwortungsbewußt, ein Kind bewußt in Armut zu planen?
Und die muß bei Euch ja vorliegen, sonst würdest Du ja gar nicht auf die Idee mit Caritas usw. kommen.