Habt ihr Unterstützung beim Hausbau durch Eltern...bekommen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von julianstantchen 31.08.07 - 21:14 Uhr

Hallo!

Frage steht oben.

Würde mich mal interessieren.

Überlegen einen Hauskauf bzw. Hausbau und da wir kein Grundstück haben, frage ich mich, inwiefern andere Unterstützung (Grundstücke, Geld) von Eltern/Schwieeltern bekommen haben.

LG alex

Beitrag von mutter76 31.08.07 - 21:23 Uhr

Hallöchen!!!

Wir haben von unseren Eltern zwar keine finanzielle Unterstützung bekommen, allerdings haben alle beim arbeiten ziemlich viel mit geholfen!!! Was natürlich auch eine sehr große Hilfe ist. Dafür brauchte man schon keine Fima kommen lassen und so konnten wir die Kosten geringer halten.

Viel Spaß

LG mutter76

Beitrag von julianstantchen 31.08.07 - 21:25 Uhr

Stimmt. Sowas gäbe es bei uns auch.

4 - 5 Leute für 2 Wochen (2 Monteure werden gestellt) und es käme 23 000 EUR billiger.

Nur doof, dass wir nicht soviele Leute für diese Zeit zusammen bringen.

Oh, dankeschön. Mir graust es zwar jetzt schon ein wenig...wird sicher stressig mit den zwei Jungs.

LG Alex

Beitrag von mutter76 31.08.07 - 21:34 Uhr

Ja auf STRESS kannst du dich schon mal einstellen#schwitz
Kenn ich auch zu Genüge!!! Allerdings schweißt so etwas auch ziemlich zusammen und man hat es nachher schön!!!! Irgenwann ist dann alles vorbei und man kann eigentlich nur über die Zeit lachen.

Wir sind jetzt seit ca. 1 Woche fertig und haben 1 Jahr gebraucht!!! Werden jetzt erstmal in den Urlaub fahren und die Zeit die uns fehlt nachholen!!!

LG mutter76

Beitrag von julianstantchen 31.08.07 - 21:36 Uhr

Eieiei...ich hoffe es. Viele schaffen den Hausbau ja nicht, weil sie sich auseinander leben.

Urlaub - guuuuute Idee!

Ich glaube sobald meine Jungs soweit sind, muss ich auch mal in Urlaub gehen. Urlaub von den Jungs machen ;-)
Die sind ganz schön stressig.

Gibt's schon ein Foto vom Haus #freu

Ich wünsche euch Alles Gute im neuen Haus und Viel Spaß.

LG

Beitrag von shania1981 31.08.07 - 21:43 Uhr

Hallo!
Von den Eltern 7000 Euro, von den Schwiegereltern 2 1/2 Tausend Euro.
Wir haben neben meinen Schwiegereltern gebaut, Grundstück war unseres. Meine Schwiegermutter hat oft für uns und die Arbeiter gekocht und auf unsere 2 Jungs aufgepaßt, damit ich auf der Baustelle helfen kann. Für mich war es ein streßfreies und wunderschönes Haus bauen!

LG
shania

Beitrag von wind_sonne_wellen 31.08.07 - 21:52 Uhr

Hallo Alex,

meine Eltern haben uns finanziell geholfen, außerdem hat mein Vater sehr sehr viel auf dem Bau geholfen. Wir haben damals einiges selbst gemacht und hätten es ohne ihn nicht schaffen können.
Von den Eltern meines Mannes haben wir keinerlei Hilfe bekommen. Sie sind nichtmals zum Richtfest gekommen.

LG Petra

Beitrag von martha13 31.08.07 - 23:28 Uhr

Hallo,

also ich finde das immer ganz schön unverschämt, wenn junge Leute auf die finanzielle Untersützung ihrer Eltern bzw. Schwiegereltern hoffen. Wollen solche Menschen denn nie unabhängig werden? Wenn richtig "Schmott" da ist, warum nicht? Wenn die Eltern bzw. Schwiegereltern sonst nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Aber ich denke, das betrifft die allerwenigsten. Also eigentlich müssten die Eltern doch (entschuldigung ) abkotzen, wenn sie, nachdem sie viele Jahre lang finanziell selbstverständlich für ihre Kinder aufgekommen sind, die erwachsenen Kinder weiter unterstützen (müssen).
Also wir haben Wohneigentum, aber OHNE Hilfe der Eltern. Wir wollten uns SELBST etwas aufbauen. Da wir eine tolle Kindheit hatten, verlangen wir jetzt nichts von den Eltern, SONDERN wollen "zurückgeben", wenn du weißt, was ich meine. Sicher denken die wenigsten so, aber der Egoismus greift heutzutage ganz schön um sich. Schlimm.

Beitrag von katzeleonie 01.09.07 - 12:42 Uhr

Ja wir bekamen Unterstützung finanzieller Art. Aber was hilft Dir das jetzt?

Versteh nicht genau warum Du das wissen möchtest...... Einfach so?

lg
leonie

Beitrag von julianstantchen 01.09.07 - 12:44 Uhr

Hallo Leonie!

Jep.
Mein Paps hat mir bissl Geld angeboten, ist aber selber nicht gerade "reich" und ich trau mich kaum anzunehmen.

Mir geht es ja auch nicht konkret um eure Summen, sondern nur, ob es vertretbar ist, wenn ich es annehme.

LG alex

Beitrag von katzeleonie 01.09.07 - 16:47 Uhr

Huhu,

die Summe würde ich eh nicht verraten, die war sehr hoch, weil meine Mutti zwar nicht reich ist, aber auch nicht wenig Geld hat. Grinnnsssss...

Ne aber im Ernst: Ich hätte von meiner Ma niemals Geld angenommen, wenn ich gewußt hätte, daß es ihr wehtut. Tat es aber nicht und deshalb habe ich mich ehr gefreut und es auch genommen.

lg

Beitrag von kathilein22 01.09.07 - 14:03 Uhr

Hallo Alex

Wir haben vor 2 Jahren Haus gebaut. Das Grundstück bekamen wir von seinen Eltern, die haben eine Landwirtschaft und so hat jeder der 3 Söhne einen Baugrund bekommen quasi schon als "Erbe".

Finanziell wurden wir nicht unterstützt, was auch kein Problem ist/war da mein Mann schon ziemlich viel gespart hat und wir so ziemlich wenig von der Bank aufnehmen mussten.

Beim Bau selbst hat die ganze Familie geholfen, beginnend bei meinen Eltern bist hin zu den Onkels und Cousins.

Wenn meine Eltern uns Geld angeboten hätten, hätten wir Nein gesagt, da sie immer Arbeiten gegangen sind und immer schauen mussten wie sie zurecht kommen, ich denke ich hätte ein schlechtes Gewissen gehabt.

Lg Katharina

Beitrag von lollorosso71 01.09.07 - 18:25 Uhr

wir kaufen unser haus in 19 tagen (der countdown läuft!) und bekommen keine finanzielle unterstützung von den eltern, weil wir selber groß sind. bei der renovierung wollen sie helfen, aber ehrlich gesagt: wir machen es lieber alleine und nehmen die unterstützung nur im notfall an. weil wir selber groß sind und uns nur so viel zumuten, wie wir selber schaffen. aber es ist schön zu wissen, dass im notfall einer da ist. oder auch mehrere.

gruß, lollo

Beitrag von juniorette 01.09.07 - 19:27 Uhr

Hallo!

Nein, haben wir nicht, und ich finde es mehr als armselig, wenn Erwachsene immer noch auf die finanzielle Hilfe ihrer Eltern angewiesen sind bzw. größere Geld-Geschenke ihrer Eltern als selbstverständlich annehmen. Mir wäre das peinlich.

LG,
J.

Beitrag von curlysue2 01.09.07 - 20:22 Uhr

Hallo!

Wir haben zwar kein Haus gebaut, aber vor kurzem gekauft. Meine Schwigis haben uns finanziell unterstützt und meine Eltern und Geschwister, sowie unser Neffe haben uns praktisch beim Umzug (auch als Babysitter) geholfen. Allerdings haben wir diese Hilfe weder praktisch noch finanziell erwartet oder verlangt. Unsere Schwigis kamen von sich aus und waren beleidigt als wir ablehnen wollten. Den Kaufpreis hätten wir uns nämlich auch selber leisten können, war ohne Finanspritze aus der Familie kalkuliert. Und was die praktische Hilfe anging haben wir höflich gefragt ob es möglich ist.
Vorauszusetzen, dass finanzielle Hilfe oder so automatisch von der Familie kommen finden mein Mann und ich unverschämt. Denn wenn man sich ein Haus bauen oder kaufen will, dann sollte man auch in der Lage sein es aus eigener Kraft zu schaffen und nicht von vornerein auf Hilfe zu hoffen.


LG

curlysue

Beitrag von danny0903 01.09.07 - 22:37 Uhr

Hallo Alex!

Also, wir haben kein Wohneigentum, aber einen Hausbau in Planung und sobald die Finanzierung in trockenen Tüchern ist, werden wir auch mit der Realisierung beginnen.

Meine Eltern wissen von dem Plan und ohne Aufforderung hat mein Vater mir seine Unterstützung auch in finanzieller Hinsicht angeboten. Wir sind so verblieben, dass wir unser Konzept alleine entwickeln wollen und auch so verplanen, dass wir es alleine schaffen können.
Durch das Beispiel meiner Schwiegereltern weiß ich, wie leicht man sich verschätzen kann und wie schnell es geht, dass nachfinanziert werden muss (die beiden haben zweimal nachfinanzieren müssen).
Deshalb habe ich meinem Vater gesagt, dass wir erstmal alleine starten wollen und natürlich auch entsprechende Sicherheiten mit einkalkulieren, damit wir eigentlich nicht nachfinanzieren müssten, ich aber zur Beruhigung im Hinterkopf habe, dass ich, wenn der Fall eintritt, zu ihm gehen kann und erst einmal mit ihm spreche, ehe ich bei der Bank teuer nachfinanziere.

Ich finde es auch schön, wenn eine Familie auch in finanzieller Hinsicht offen und ehrlich sein kann und sich gegenseitig unterstützen kann. Da (in unsere Branche zumindest) die Gehälter mit zunehmendem Alter steigen, haben meine Eltern auch mehr zur Kapitalbildung übrig. Wenn die beiden dann eines Tages Unterstützung brauchen, was Pflegekosten oder ähnliches angeht, dann sehen wir uns in der Pflicht, ob sie uns nun beim Hausbau unterstützen werden oder nicht.

LG
Daniela