Scheidung - welchen Namen danach?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von lab_trinity 31.08.07 - 23:56 Uhr

Hallo ihr Lieben,

habe schon im Alleinerziehenden Forum gepostet, aber ich schätze ich bin hier richtiger... :-)

Ende September ist mein Scheidungstermin und je näher das Datum rückt desto öfter stelle ich mir die Frage ob ich wieder meinen Mädchennamen annehmen soll/möchte... oder nicht.

Ich habe einen Sohn, fast 16 Monate, der natürlich den Nachnamen seines Vaters trägt den ich ja auch noch trage.

Und bis vor kurzem habe ich auf Nachfragen ganz klar gesagt ich behalte den Namen des Vaters da mein Sohn ja auch so heisst und ich damit Problemen bzw. nervigen Fragen aus dem Weg gehen möchte.

Allerdings wäre das Annehmen meines Mädchennamens irgendwie für mich eine symbolische entgültige Trennung (ich hoffe das kann jemand nachvollziehen). Durch die Scheidung ändert sich im Grunde nichts, ausser dass ich auf Formularen "geschieden" ankreuzen muss. Aber mit Änderung des Namens wäre doch eine deutliche Abnabelung zu erkennen finde ich....

Ich bin echt in der Zwickmühle...

Wie würdet ihr handeln? Bzw. gibt es Erfahrene die von Schwierigkeiten bei verschiedenen Namen (Mutter-Kind) berichten könnten?

Bevor ihr fragt, beide Nachnamen sind typisch deutsch und nicht wirklich etwas besonderes...

Vielen Dank schonmal

lab_trinity

Beitrag von lavendel68 01.09.07 - 08:49 Uhr

Hallo liebe Trinity !

Ich persönlich fände es besser, wenn du den Namen des Vaters behalten würdest, allein wegen eurem Kind. Für dich mag es eine symbolische Abnabelung sein (was ich durchaus verstehen kann), aber stell dir mal die Gefühle deines Kindes vor, wenn es später im Leben immer wieder gefragt wird, warum denn die Mutter anders heisst als es selber! Dann wird euer Kind darunter leiden - jedenfalls ist dies zu befürchten. Also - ich würde hier meine eigenen Interessen zum Wohle des Kindes hintenanstellen.

Gruss Lavendel68

Beitrag von nick71 01.09.07 - 11:28 Uhr

Ich habe meinen Mädchennamen wieder angenommen, weil ich mit meinem Ex seit der Trennung nur Probleme habe und unter diesem Hintergrund seinen Namen unter keinen Umständen mehr tragen wollte.

Es war mir auch egal, dass mein Name ein Allerweltsname ist und nicht unbedingt besser klingt als der angeheiratete.

Ich würde Dir den Rat geben, Dir mit dieser Entscheidung Zeit zu lassen...musst ja nicht schon vor oder direkt nach der Scheidung sein.

"Bzw. gibt es Erfahrene die von Schwierigkeiten bei verschiedenen Namen (Mutter-Kind) berichten könnten?"

Mein Sohn hatte anfangs ein paar Probleme, weil er gerne so geheissen hätte wie ich...aber der war damals auch schon 8. Mittlerweile hat er keine Schmerzen mehr damit...ist alles Gewöhnungssache. Es kann Dir passieren (und das wird es wahrscheinlich auch ;-) ) dass Du beim Kinderarzt etc weiter mit dem Namen Deines Kindes angesprochen wirst...das checken die bei mir heute noch nicht, obwohl ich es schon zigmal richtiggestellt habe #augen ;-)

Andere "Nachteile" habe ich bisher nicht feststellen können.

Beitrag von sigru 01.09.07 - 16:10 Uhr

Hallo Trinity,

mir geht es ebenso. D.h. am liebsten würde ich noch nicht mal den Namen von meinem Ex behalten - wenn da nicht die Kinder wären - und so bleibe ich bei dem Familiennamen.

lG Sigru

Beitrag von lollorosso71 01.09.07 - 17:13 Uhr

genau deswegen habe ich bei der heirat meinen mädchennamen behalten und mein ex hat meinen namen angenommen. nun nach der scheidung habe ich denselben namen wie meine kinder und er hat seinen geburtsnamen wieder angenommen und ihn an seine jetztige frau und kinder weitergegeben. ich bin heilfroh nicht so zu heißen wie seine neue famile, froh, dass alle meine kinder meinen namen tragen und wenn ich meinen jetztigen freund in 2 jahren heirate machen wir es wieder so.

gruß, lollo