Vollzeit redutzieren und 400 Basis beziehen??? Macht es Sinn??

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Beitrag von monika13 01.09.08 - 11:30 Uhr

Hallo Zusammen :-))

Ich bin noch 6 Monate im Elternzeit und arbeite bis dann monatlich 60 Stunden.
Später müsste ich wieder Vollzeit arbeiten,weil ich so eine Stelle vor der Schwangerschaft hatte.

Ich höre oft von einigen Mitarbeitern, dass Sie auf Zeit redutziert haben....und irgendwoanders auf 400 Euro Basis arbeiten.
Andere sagen, du musst an deiner rente denken...was meinen die damit???

Ich verstehe nicht wirkich den Sinn an der Sache.

Wie ist das wierklich??? Lohnt sich so etwas besser???
Macht man dabei tatsächlich, zukünftich finanziele Verluste bei Basis -job??
Danke für die Antworten
Monika

Beitrag von phoe-nix 01.09.08 - 11:43 Uhr

Sorry, aber kannst Du nochmal genauer erklären, was Du eigentlich willst?

Du bist momentan in Elternzeit und willst ANSCHLIESSEND auf nen 400Euro-Job reduzieren?

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von monika13 01.09.08 - 11:47 Uhr

Hallo Phoe-nix,

Ich mache mir Gedanken, für die Arbeitszeiten nach der Elternzeit.
Ich müsste dann mit Vollzeit anfangen, weil ich so eine Stelle vor der Schwangerschaft hatte.

Danke

Beitrag von entichen 01.09.08 - 11:56 Uhr

Also: Du überlegst eventuell, anstatt Vollzeit bei Deinem bisherigen Arbeitgeber zu arbeiten, diese Stelle auf Teilzeit zu reduzieren und Dir einen 400 Euro - Job dazu zu suchen. Richtig?

Positiv: Mehr Geld in der Tasche

Negativ: Du zahlst weniger in die Rentenkasse ein und die Höhe Deiner zu erwartenden Rente wird sich verringern. Sofern Du privat von dem "Mehr Geld in der Tasche" Altersvorsorge in dieser Höhe oder sogar mehr betreibst, ist das kein Problem.

Aber da wäre noch das Problem mit der Arbeitslosigkeit. Wenn Du auf Teilzeit reduzierst und arbeitslos wirst, wirst Du auch weniger ALG I bekommen. Dafür hättest Du vielleicht noch den 400 Euro Job dazu.

Wie mans dreht, hat es positive und negative Seiten.

Ich würde persönlich bei meiner Vollzeitstelle bleiben. Ist ne sichere Sache, ich hetze nicht von A nach B, Urlaub (wg Kita-Zeiten) ist besser planbar etc.

Aber letztlich musst Du entscheiden.

LG

Beitrag von monika13 01.09.08 - 12:34 Uhr

Hey.... super Antwort!!
Danke dir.
Darum ginge es mir auch :-))
Liebe Grüsse
Moni

Beitrag von entichen 01.09.08 - 12:41 Uhr

#hicks

Bitte.

LG

Beitrag von haebia 01.09.08 - 14:10 Uhr

Hallo,

ich habe auch diese Kombination.

Bei mir ist der Vorteil, dass ich mehr Geld im Hier und Jetzt habe (aber weniger für die Rente später einzahle (aber wir sorgen privat vor)) ...

und ... dass ich mir die Dienste im Nebenjob weitestgehend selbst bestimmen kann bzw. im Abgleich eben mit dem Hauptjob. Aber der "Nebenjob-Arbeitgeber" kennt ja nicht meinen Dienstplan vom Hauptjob.
Also muß er meine Vorschläge an Arbeitstagen so annehmen. So bin ich etwas flexibler.
Kommt aber natürlich auch auf den Job drauf an.