Frage zum Westernsattel, HILFE!!!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von nestragon 01.09.08 - 11:32 Uhr

Ich möchte gern auf Westernreiten umsteigen, und habe leider gar keine Ahnung wie ich die Sattelgröße ausmessen muß.
Kamahl ist ein dreijähriger Araberhengst, der nicht dem Typischen schmalen bild entspricht sondern von der Statur her mehr von nem Kräftigen Haflinger hat...
Er hat ein STM von ca 153cm und er hat kaum Wiederrist

Welche Stellen muß ich ausmessen? welche Größe brauchen wir? (hab kleidergröße 40/42)

Wenn der Sattel da ist hab ich jemanden, der mit mir gucken kann ob der Sattel wirklich passt, will sie nur nicht zu sehr nerven ;-)

Vielen Dank schon mal #danke

Beitrag von risala 01.09.08 - 12:00 Uhr

Hi!

Ich würde Dir raten einen Sattler zu Rate zu ziehen! Kammerweite, etc sind nicht einfach zu berechnen, wenn man da noch keine Erfahrung hat - und ein Westernsattel ist etwas anders aufgebaut - und variiert wie alle Sättel auch je nach Hersteller, da die Kopfeisengrößen nicht genormt sind.

Sattel kaufen ohne vorher zu probieren - würde ich nicht machen! Auch sie Sitzgröße kannst du nicht an Deiner Kleidergröße festmachen. Ich habe z.B. einen 16" Sitz bei meinem Englischsattel, gekauft m. Kleidergröße 34 - heute trage ich 38/40 und bequem ists immer noch. Der Wanderreitsattel meiner Freundin hat eine 17" Sitzfläche und passt ebenfalls super zu meiner Kehrseite. Der Westernsattel einer Bekannten mit kleiner Sitzfläche ist mir immer noch zu groß...

Der Sattel muß halt beiden passen - zwar vorrangig dem Hotti, aber eben auch dem Reiter.

LG
Kim

Beitrag von renate63 01.09.08 - 12:32 Uhr

Hallo,

nimm es mir nicht übel, aber ein 3 Jähriges Pferd, keine Ahnung wie man einen Sattel kauft egal ob Englisch oder Western das ist schon heftig. Bevor irgendetwas gekauft wird, such dir jemand der richtig eine Ahnung von Pferden hat. So mal geschwind im Internet einen Sattel kaufen geht bei einem jungen Pferd nicht. Da ein guter Sattel nicht für 2,5 Euro zu bekommen ist sollte man schon jemanden haben der einen fachlich kompetent beraten kann.

Beitrag von chou99 01.09.08 - 13:53 Uhr

Hallo!


ich korregiere dich:
Ein 3-jähriger AraberHENGST! und offensichtlich keinen Plan.
Wenn das mal nicht nach hinten los geht...

Grüße
Nicole

Beitrag von renate63 01.09.08 - 14:03 Uhr

Hallo Nicol,

es ist eigendlich schade um so ein Pferd.

Renate

Beitrag von chou99 01.09.08 - 13:57 Uhr

Hallo!

Ich denke du bist hier an der falschen Adresse.

Wenn man noch so gar keinen Vergleichssattel hat sollte man schon zu einem Sattler gehen.

Zudem hast du ein extrem junges Tier, der verändert sich (ist er eigentlich schon geritten und wenn ja wieviel?) momentan unter Arbeit uU halbjährlich wegen des Muskelaufbaus.
Da mußt du eh öfter mal einen Sattler schauen lassen.

Grüße
Nicole

Beitrag von nestragon 01.09.08 - 20:59 Uhr

ich wollte in en Second Hand shop mal gucken, grade weil er so jung ist und sich verändern wird finde ich nen neuen Sattel falsch.
Meine Trainerin kann das sehr gut sehen ob ein Sattel wirklich passt, aber irgendeinen muß ich ihr mal mit bringen, damit sie sagen kann ob es passt oder wenn nein was anders muß.
Da würde es mir einfach die Arbeit erleichtern, wenn ich wüßte worauf ich achten muß, damit ich nicht mit was völlig falschem an komme... #schwitz

Beitrag von phoe-nix 01.09.08 - 15:36 Uhr

Wo willst Du den Sattel denn herbekommen?

Bei solchen Dingen wie Sattelkauf bin ich ja eher altmodisch und lasse den Händler kommen und vor Ort probieren.

LG

Beitrag von jumper 01.09.08 - 16:13 Uhr

Vom Sattelallgemein mal abgesehen...

Ist er denn schon RICHTIG eingeritten: Wenn ja, würde ich ihm das noch nicht antun und wenn nur mit wirklich professioneller Hilfe. Ein Westernsattel ist auch für das Pferd etwas völlig anderes. Die Stute die ich damals Ritt wollte icvh auch umstellen, sie konnte aber in Kurven ihr Gleichgewicht nicht mehr halten und lief auch allgemein, trotz passendem Sattel, sehr... komisch.

Wenn er noch nicht eingeritten ist: Überlässt du es dann einem profi? Denn wenn du gerade erst umsteigst und dann selbst dein Pferd einreiten willst, fände ich das sehr gewagt


Das andere: Soll es nur ein W Sattel sein oder eben RICHTIGES Westernreiten?

Beitrag von nestragon 01.09.08 - 20:54 Uhr

Ich würde gerne komplett Westernreiten, aber nur ganz entspannt. Ich reite gern aus und mir gefällt die ruhige Art mit Pferden um zu gehen. Habe damals bei meinem ersten Pferd gemerkt wie wichtig RICHTIGE Bodenarbeit ist und unter anderem einen We Kurs bei Birger Gesike mit gemacht. Jetzt habe ich wieder eine sehr liebe Horse-men ship Trainerin (man verlernt ja leider das ein oder andere) mit der ich Kamahl zusammen ausbilden werde. Momentan steht er noch in einen Junghengstherde auf der Weide und ich mache viel Bodenarbeit. Habe allerdings heute schon das 4mal drauf gesessen, im Schritt und ohne Halfter und die Kinder von meinem Mann haben schon ein paar Runden auf ihm gesessen, auch geführt, ohne Sattel und im Schritt. Will ihn erstmal vorsichtig damit vertraut machen, dass da jemand auf seinem Rücken ist und ihn stört es nicht, nicht ein einziger versuch zu buckeln ;-)
Im Oktober soll er mit dem 2jährigen Hengst einer Freundin bei ihr zu Hause im Offenstall stehen und dann will ich langsam anfangen "richtig" zu reiten, dann aber NATÜRLICH mit meiner Trainerin, werde ihn aber nicht in beritt geben sondern mit ihm gemeinsam lernen, er ist sehr kooperativ und ganz lieb ;-)

Beitrag von jumper 02.09.08 - 15:31 Uhr

Das hört sich doch gut an, allerdings..

sorry, meine Meinung

kinder haben nur so zum Spaß auf einem rohen pferd NICHTS zu suchen.... aber vielleicht seh ich das ja auch etwas eng. Ich halte es jedenfalls für viel zu gefährlich.


Viel Spaß

Und den Tipp unten mit einem gebraucht Sattel finde ich gut.

Beitrag von jumper 02.09.08 - 15:33 Uhr

Allerdings solltest du vorher schon einige Monate Western Reiten, denn es erst auf deinem rohen Pferd selbst erlernen wird sehr unvorteilhaft für das Pferd. Liebe Grüße

Beitrag von nestragon 03.09.08 - 19:02 Uhr

Kamahl ist wirklich ein GANZ LIEBER, sonst würde ich die Beiden auch nicht auf ihn setzen, aber die Beiden freuen sich und falls etwas wäre kann ich sie sofort runter nehmen... Bei den meisten rohen Pferden würde ich das allerdings auch nicht machen, nicht mal auf einigen gerittenen Pferden...!


Die Überlegung mit ihm zusammen zu lernen war nur die, dass WIR Beide ja mit einander auskommen müssen, es hilft mir also nicht viel, wenn meine Trainerin mit ihm super klar kommt und ich nicht... werde aber bevor es zum wirklichen reiten kommt ein paar mal das Pferd meiner Trainerin reiten, die soll ein sehr guter Lehrer sein, weil sie einfach stehen bleibt, wenn man keine klaren Anweisungen gibt ;-)

Beitrag von jumper 03.09.08 - 20:10 Uhr

Naja du sollst ja deinem Pferd etwas beibrigen. Und wenn du das nichtmal beherrschst kommt das Pferd noch mehr durcheinander.

Die trainerin gibt dann korrekt sitzende und ausgeführte Hilfen und du nur so halbherzig.

Daher solltest du das was du deinem Pferd beibringen möchtest VORHER können.

Oder meinst du nicht dass es dein pferd doch sehr irritiert wenn du 5 mal eine andere Hilfe gibst bevor du sie korrekt beherrschst?

Ich meine es nicht böse, sondern denke nur daran wie du dein pferd versauen kannst

Beitrag von nestragon 04.09.08 - 12:40 Uhr

Nehm das auch nicht böse sondern als produktive Diskusion!

Es ist ja nicht so, das ich grade erst anfange mit reiten, die "normalen" englischen Hilfen kenne ich ja und in dem was ich über Westernreiten gelesen hab basiert doch sehr viel auf logik und das, was wir bei der Bodenarbeit schon machen wie z.B weichen auch leichtesten druck...

Es wird ja auch nicht so sein, dass ich mich drauf setze und alles allein mach, ich hab meine Trainerin, mit der ich die erste Zeit sehr intensiv arbeiten werde und sie wird sicherlich auch, grade am Anfang, viel drauf sitzt um Kamahl zu zeigen, was wir von ihm wollen. Nur von Vollberitt halte ich eben nichts.

Hab damals bei Dancer sehr gute Erfahrungen gemacht und den hab ich, bis auf "Schulter und Kruppe herein" komplett selbst ausgebildet, klar immer mal etwas hilfe bekommen aber im großen und ganze allein ausgebildet und auch VIEL Bodenarbeit gemacht...

Beitrag von jumper 04.09.08 - 19:14 Uhr

Ich will dir es auch nicht ausreden, im gegenteil, ich finde es gut dass du das selbst machen willst und kannst. ;-)

Nur ist es eben für das Pferd schwierig wenn deine Reitlehrerin dir ein "Kommando" gibt und du machst es... dann heißt es... ein bisschen mehr den schenkel da und da hin. und schon ist das pferd verwirrt wenn du pech hast ;-)

Das meinte ich. Kommt aber auch immer aufs Pferd und die schwierigkeit der AUsbildung an, aber ich denke ihr bekommt das gut hin und nach deiner Langjährigen erfahrung wird es dir nach ein paar Reitstunden auf einem bereits geübten Pferd bestimmt leicht fallen, die neuen Hilfen zu erlernen :-)

Beitrag von nestragon 01.09.08 - 20:43 Uhr

Schön das ihr Beiden was zum lästern gefunden habt, schade nur, dass ihr offensichtlich nur halbherzig gelesen habt...

Falls es euch wirklich interessiert, ich reite seit ca 20Jahren und habe vor 9Jahre bereits ein Junges Pferd selbst ausgebildet. Da Dancer vor ein paar Jahren einen Fesselträgerschaden hatte, ich weg gezogen bin und es meiner SEHR GUTEN Freundin nicht antun konnte, ihr das Pferd weg zu nehmen (welches man in der Halle wieder komplett beschwerdefrei reiten kann) habe ich ihn ihr nach SEHR VIEL Überlegung und drei Jahren in denen ich ihn nur selten geritten bin, dann verkauft.
Ich habe mir dann einen AraberHENGST gekauft und bin mir über Ausbildung, Bodenarbeit etc. sehr wohl bewußt!
Da ich früher Englisch geritten bin, jetzt aber auf Western UMSTEIGEN möchte (Umsteigen bedeutet meist das man vorher etwas anderes gemacht hat) und vom WESTERNREITEN nicht viel Ahnung hab, habe ich es gewagt hier zu fragen ob mir vielleicht jemand mit der Wahl eines Westernsattels helfen kann. Natürlich habe ich vor einen Sattel aus zu suchen, den ich zurück geben kann, wenn er nicht passt aber so ungefair dachte ich kann man das sagen und dann ausprobieren. Ich habe übrigens eine sehr gute Horse-men-ship trainerin die sich das ganze genau angucken wird, die hat aber momentan keinen, der einen gebrauchten Sattel verkaufen möchte und einen nagelneuen Sattel auf ein so junges Pferd was sich sicherlich noch verändern wird (Hengst, Muskeln, kennt ihr vielleicht was von) halte ich für nicht besonders schlau!

Und noch was, solche Lästermäuler wie ihr sind der Grund, warum es in den meisten Reiställen unentspannt ist zu reiten, denn alle sind der Meinung es besser zu wissen und rum klugscheißern zu müssen, aber wenn sie selbst am Zug sind kommt überwiegend nichts gescheites bei raus ;-)

In diesem Sinne, wenn man nichts produktieves zu sagen hat, einfach mal fresse halten :-p

Beitrag von hunaro 01.09.08 - 21:06 Uhr

Ich meine, in Hamburg oder Umgebung gabs doch mal nen Laden, da gibts auch gute Gebrauchte. #kratz Und die kommen mit den Sätteln auch raus zu dir und probieren die dem Pferd an.

Da könntest du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Findest vielleicht nen nicht ganz so teuren, gut eingesessenen Gebrauchten, der vom geschulten Auge ausgesucht wurde. Ist insgesamt immer noch günstiger, als ein Neuer, der umsonst gekauft wurde oder nen THP, der den verrittenen Junghengstrücken wieder "reparieren" muss.;-)

Grüßchen, Ute,

die als damaliger Wiedereinsteiger auf Arabern gelernt hat (englisch) und dabei zwei bestens erzogene, umgängliche Araber-Deckhengste erleben durfte. Daher weiss ich: Araberhengste sind nicht automatisch Verbrecher. Blödes Vorurteil!;-)

Beitrag von nestragon 01.09.08 - 21:18 Uhr

Weißt du zufällig noch, wie der Laden heißt? Hamburg ist ja nicht so weit weg ;-)

Also ich muß auch sagen, Kamahl ist en SEHR LIEBER junger Mann, der sich besser zu benehmen weiß, als so manche Stute :-p

Beitrag von hunaro 01.09.08 - 21:28 Uhr

Hach, wenn ich dat wüsst !? Is ja schon wieder ganze 5 Jahre her, das ich entgültig aus dem Sattel gestiegen bin. Muss mal forschen, ne Bekannte anklingeln. Vielleicht weiss ich morgen Genaueres. Dann PN.

Grüßchen, Ute

Beitrag von chou99 02.09.08 - 08:32 Uhr

Hallo!

Wer wird denn hier gleich um sich beissen wie ein getroffener Hund?
Dermaßenes Vokabular, wie du es verwendest ("einfach mal fr... halten") habe ich jedenfalls dir gegenüber nicht angewendet.
Und halbherzig habe ich auch nicht gelesen, die gerade von dir genannten Infos waren im Eingangstext nicht ersichtlich.
Insofern ist Skepsis sicherlich erlaubt, denn auch wenn du einen umgänglichen Hengst hast, ist die Hengsthaltung sicherlich nichts für Anfänger.
Und glaube mir, ein wenig Ahnung habe ich auch. Halte zwar im Moment nur Stuten aber bin auch schon genug Hengste quer durch die Rassen geritten oder bin mit ihnen umgegangen.
Und gerade wenn man schon Ahnung hat, sollte man wissen, daß gerade die Suche nach dem passenden Sattel bei einem Jungtier eine oftmals längere Geschichte ist.

Nur zur Info, ich habe gerade das gleiche Problem. Junge Stute, gerade angeritten. Ich habe auch schon hin und her überlegt wie man es am besten macht. Erst alten gebrauchten, der halbwegs passt und dann in einen Jahr einen neuen oder direkt einen guten neuen?
Ich habe mich direkt für den neuen entschieden, und nehme einen, den man sehr gut noch umändern kann.

Allerdings kann ich auch nur im Englischsattelbereich mitsprechen, in wie weit sich ein Westernsattel verändern läßt habe ich echt keine Ahnung.

Trotzdem noch viel Spaß mit deinen Jungpferd

Grüße
Nicole

Beitrag von nestragon 02.09.08 - 13:54 Uhr

Nen englischen Sattel hab ich auch hier, der passt wunderbar, obwohl er eigentlich für meinen Dancer war, den hab ich damals über´s Internet bestellt, allerdings ein Wintec mit austauschbarem Kopfeisen...


In meiner VK hätte mehr gestanden, aber darum geht es garnicht, ich finde es schade das hier, grade in letzter Zeit, immer wieder jemand nieder gemacht wird ohne das man irgendwelche Hintergründe hat, erstmal los motzen und lästern...
Das hat mich früher im Reitstall immer schon genervt, weil keiner einem mit diesen überflüssigen kommentaren hilft...
Ich schüttel auch mit dem Kopf, wenn ich sehe wie ca 90% der Leute im Reitstall mit ihren Pferden um gehen und habe Mühe mir das Grinsen zu verkneifen, wenn mir jemand erzählt sie könne nicht in der Ecke der Halle reiten weil ihr Pferd da Angst vor hat, aber solange man mich nicht nach meiner Meinung fragt habe ich ganz viel Mitleid für das NICHT-VERSTÄNDNIS dem Pferd gegenüber und bin froh, dass ICH mir einen anderen Umgang mit Pferden angeeignet hab, aber das muß jeder selber wissen...