Papakind und Mama darf nichts mehr machen...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von 71laika 01.09.08 - 12:41 Uhr

wer hat Erfahrung mit dieser Situation?
So langsam kochts nämlich in mir... Unsere Tochter ist jetzt 22 Monate und ein absolutes Papakind. Ich finde es ja toll, daß die Beiden so ein inniges VErhältnis haben, mein Mann tut auch nichts Besonderes um diese Situation nohc mehr zu verstärken aber für mich ist es mittlerweile echt anstrengend.
Wir kommen bestens miteinander klar, solange Papa nicht zu Hause ist, aber wehe er ist nur in der Nähe, hab ich gar nichts mehr zu sagen.
Nein, Papa anziehen, nein Papa tragen, nein Papa helfen,... die ganze Zeit.
Es geht halt nicht immer, daß mein Mann dann die Dinge tut die unser Töchterlein gerne von ihm erledigt hätte und dann habe ich ein brüllendes Kind auf dem Arm und komme mir vor wie die allerletzte Rabenmutter.
Ich bin eh insgesamt schon viel strenger, konsequenter als mein Mann. Und natürlich ist es das Los der Mütter, bzw. desjenigen der zu Hause beim Kind ist und es meistens erzieht, daß man dem Kind gegenüber viel merh verbieten muss, öfters schimpft und einfach halt immer da ist. Der Papa ist was Besonderes weil er nicht so oft da ist.

Aber mittlerweile wird es mir echt zu anstrengend. Ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll. Es kann doch nicht sein, daß ich bei jedem Windelwechsel sobald mein Mann zu Hause ist einen kleinen Terrorzwerg im Arm habe... Wie handhabt ihr solche Situtaionen? Gibt sich das wieder?

Lg Laika

Beitrag von mckiki 01.09.08 - 13:02 Uhr

Hallo Laika,

sei doch froh, dass deine Kleine ihren Papa vergöttert. Genieß einfach die Zeit und lass den Papa die Sachen machen.
Bei uns ist es so, dass die Große fast immer nur nach Mama ruft und das nervt. Ich wäre froh, wenn sie sich mehr an ihren Papa wenden würde.
Deine Kleine weiß einfach, dass sie sich auf dich verlassen kann. Sie vertraut dir absolut. Ist doch schön das zu wissen.

Liebe Grüße
Heike mit Julia Sophie (3 Jahre) und Henning (15 Monate)

Beitrag von 71laika 01.09.08 - 13:14 Uhr

hallo Heike,

Wie kommst Du darauf, daß sie mir vertraut?
So habe ich das noch nie gesehen und ich verstehe momentan auch den Zusammenhang nicht ganz, zwischen Vertrauen und lieber zum Papa wollen?

Lg Laika

Beitrag von mckiki 01.09.08 - 13:22 Uhr

Wenn Kinder das Vertrauen in ihre Eltern haben trauen sie sich auch zu sich von ihren Eltern zu entfernen. In eurem Fall ist es so, dass sich die Kleine von dir abwendet und sich dem Papa zuwendet. Du bist den ganzen Tag bei ihr und kümmerst dich um sie. Du bist die absolute Bezugsperson Nr.1. Sie weiß, dass sie sich in jeder Situation auf die Mama verlassen kann. Eure Tochter weiß auch schon in ihrem Alter, dass die Mama sie beschützt und auffängt. Sei es beim Erlernen von physischen oder psychischen Fähig- und Fertigkeiten. Besitzen die Kinder dieses Urvertrauen gehen sie bildlich gesehen auch mal weiter von der Bezugsperson weg. Es ist der Beginn des Abnabelungsprozesses der für die Kinder äußerst wichtig ist.

Ich hoffe ich konnte es dir ein bisschen besser erklären. Es ist schwierig den Zusammenhang in Worte zu fassen.

LG
Heike

Beitrag von 71laika 01.09.08 - 13:48 Uhr

Danke, ja, so habe ich es in der Tat noch nie betrachtet, obwohl mich insbeodnere das Thema Urvertrauen immer beschäftigt hat, dahingehend ob sie dieses hoffentlich haben wird. (Ich hatte es leider nie...)
Aber das ist ein Ansatz, der mir sicherlich helfen wird, mit der Situation besser klar zu kommen...
Danke, lg Laika

Beitrag von britt.01 01.09.08 - 14:04 Uhr

Hallo!

Bei uns ist das auch so. Tim ist jetzt 26 Monate und es ist ganz genau so wie du es schilderst.

Ich versuche es locker zu sehen, obwohl es mich manchmal auch innerlich aufregt!

Seh es mal positiv: dann erledigt dein Mann ein paar Aufgaben :-p

Gruß, anja

Beitrag von leahmaus 01.09.08 - 14:08 Uhr

Hallo,

Bei uns ist es das gleiche wie bei euch!

Mein Mann ist auch von morgens bis abends arbeiten,d.h ich verbringe auch den lieben langen Tag mit meinem Kind!

Wenn mein Mann dann von der Arbeit kommt,bin ich abgeschrieben,Aaaaaber mich stört das wenig,nämlich dann habe ich genug Zeit zum kochen,währenddessen mein Mann sich um Lea kümmert!

Ich finde das super,das meine Tochter und mein Mann son Verhätnis haben!

Und wenn dein Mann deiner Tochter dann Beispielsweise die Windel wechselt???
Macht er das denn dann auch??

LG Stephie+Lea(bald 2Jahre):-D