Lebenserwartung?

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Beitrag von aggie69 01.09.08 - 14:18 Uhr

Hallo Ihr Lieben.
Es heißt, Alkohol und Rauchen sind schädlich für die Gesundheit. Trotzdem trinken und rauchen sooo viele Leute in größeren Mengen. Wenn man was sagt, wird man angemeckert und für blöd hingestellt usw.

Aber mal ganz ehlich: Wieviel Leute kennt (eher kanntet) Ihr, die in Folge von Nikotin und (bzw.oder) Alkohol früh gestorben sind?

Wenn ich zurück denke, an meinen ersten Arbeitsplatz - da wurde SEHR viel geraucht und auch getrunken. Habe mich damals als Lehrling nicht hinreißen lassen, da mitzumachen, weil ich es eklig fand. Die meißten meiner Kollegen waren damals zwischen 40 und 50 und fast alle von denen sind in den letzten Jahren gestorben (bevor sie 60 waren).
Ein Ehepaar in der Nachbarschaft hat schon immer viel geraucht und getrunken - sind beide mit mitte 60 gestorben. Hat mir sehr leid getan, weil ich die Leute wirklich gern mochte.
Ein Onkel von mir ist nur 62 geworden. Als ich Kind war, habe ich ihm (ganz altklug) erklärt, daß er bald sterben wird, wenn er immer so viel raucht. Ist ihm egal - hat er geantwortet. Aber als es dann so weit war, hat er jede Zigarette seines Lebens bereut.

Ich könnte hier weiter aufzählen, denn ich kenne niemanden, der mit diesem "Lebenswandel" wirklich alt geworden wäre.

Im Gegensatz dazu kenne ich viele Leute, die mit ziemlichem Übergewicht ihr Rentendasein genießen und putzmunter von einer Kaffeefahrt zur nächsten schittern. Obwohl der Arzt meckert, schmeckt die Torte trotzdem und die Leute sind putzmunter.

Viel Sport macht die Knochen/Gelenke kaputt - das hat sogar mein alter Sportlehrer eingesehen (hättte ich ihm damals schon sagen können, als er uns so rumgescheucht hat) und immer nur gesund ernähren ist auch nix auf die Dauer.

Also, wie lebt es sich gut und lange?

Beitrag von pupsismum 01.09.08 - 14:37 Uhr

Ich kenne bislang - zum Glück - niemanden, der früh an übermäßigem Nikotin- oder Alkoholkonsum gestorben wäre. Nur einen, den hat seine Fettleibigkeit recht jung ins Grab gebracht. Bzw. letztlich seine dringend notwendige Bemühung dagegen.

Aber ich habe gesehen, WIE mein Großvater - starker Raucher seit Jahrzehnten - gestorben ist. Am Ende war die eine Lunge ganz zerfressen, die andere zur Hälfte... zwei Tage hat er mit dem Tod gerungen, bis er endlich erlöst wurde. Ich werde diese Bilder und Geräusche nie vergessen.

Ich denke, es gibt - auch von Außen - zu viele Einflüsse, so dass wir nur bedingt gute Grundlagen für ein langes gesundes Leben legen können, z.B. durch ausgewogene Ernährung, Sport etc, ruhig auch mal ein Glas Wein oder Bier, auf das richtige Maß kommt es halt an.

Aber ich für mich werde ganz sicher nicht (mehr) so bewusst dazu beitragen, dass ich mich am Ende dermaßen quälen muss.

Gruß
pupsi

Beitrag von rita30 01.09.08 - 14:44 Uhr

Hallo,

ich kenne auch einige die an Nikotin bezw. an Alkohol gestorben sind.

Ich trinke auch mal ein Glas Alster oder ein Glas Sekt, ich glaube auch nicht das das Schlimm ist.

Aber jeden Tag eine Schachtel Zigaretten oder jeden Tag eine Flasche Bier find ich auch eher ungesund.

Die Menschen möchten das gar nicht hören.#klatsch

Mein Mann raucht auch wie ein Schornstein, aber zum Glück draußen auch bei -40 Grad. Er weiß auch das das rauchen krank macht, nur er ist süchtig.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, das bei den Preisen gerne geraucht wird.

Beitrag von sonnenstrahl1 01.09.08 - 14:51 Uhr

Hallo

ich kenne auch einige die an Nikotin bezw. an Alkohol gestorben sind. ...

Darf ich mal fragena n was sie gestorben sind?

LG
jelena

Beitrag von nightwitch 01.09.08 - 14:55 Uhr

Hallo,

mein Vater ist an den Folgen seines Alkoholismus gestorben, da war er mal grad 49 Jahre alt.
Meine Schwiegermutter ist im Dezember vor 2 Jahren an einem Herzinfarkt, ausgelöst durch Stress, falsche Ernährung (sie war bei 170 ca 50 kg schwer), übermässigen Kaffeegenuss und Nikotin im Alter von 46 Jahren gestorben.

Meine Tante im Alter von ca 50 an Lungenkrebs.

Mein Stiefvater übrigens, der keinen Kaffee trank, kaum Alkohol zu sich nahm, schon vor 20 Jahren mit dem Rauchen aufhörte und auch sonst sehr gesund lebte, ist im Jahre 1996 an Leukämie gestorben.
Meine Uroma ist letztes Jahr im Alter von 103 Jahren gestorben, ob sie immer gesund gelebt habe, weiss ich nicht.

Ich denke es gibt Faktoren die beeinflussen die Lebenserwartung und es gibt Faktoren, die man nicht verhindern kann, die zu einem schnelleren Tod führen.
Dennoch sollte man nicht all zu leichtfertig mit seinem Leben umgehen.


LG
Sandra

Beitrag von jordina 01.09.08 - 15:19 Uhr

ach man kann das nicht immer aufs rauchen und alkehol schieben.ich kenne einige die super gesund gelebt haben und trotzdem frueh gestorben sind,aber auch welche die leben so ungesund,die sind topfit.meine mama die raucht seit sie elf ist,also 40 jahre jetzt.und mehr als eine schachtel,die ist super fit.auch mein opa und der rest der familie lebt ziemlich ungesund und wir hatten bis jetzt keine todesfaelle,wir sind ziemlich hart im nehmen;-)

Beitrag von angi05 01.09.08 - 15:29 Uhr

Hallo!

Meine Schwiegereltern haben früher gerne und viel gefeiert, mit Rauchen und Alkohol.
Mein Schwiegevater ist jetzt über 70 und meine Schwiegermutter über 65 und leben noch.

Meine Großeltern sind alle über 80 geworden, allerdings haben sie alle nicht geraucht und selten Alkohol getrunken.

Letztes Jahr sind 2 Kollegen von mir gestorben, beide Mitte 50 ohne Rauchen und Alkohl auch nur wenig. Aber beide hatten starkes Übergewicht!

Ich denke auch, dass man nicht pauschal sagen kann, dass Personen die nie geraucht haben sehr alt werden! Es gibt genetisch bedingte Krankheiten oder man hat einfach Pech oder Glück!

Aber das ist meine Meinung und keine ärztliche Empfehlung!

Natürlich will ein Raucher oder Vieltrinker nicht über sein "Suchtverhalten" reden! Wer läßt sich schon gerne seine Fehler unter die Nase reiben?
Solange man mich nicht um Meinung fragt, mische ich mich da auch nicht ein. Genauso sage ich NIE zu einem Dicken, dass er ungesund lebt!

Sie sind ja alle erwachsen und kennen die Risiken!



Gruß Angi 05



Beitrag von kinderreich 01.09.08 - 17:22 Uhr

Hi!
Wie es sich gut und lange lebt#kratz, das liegt bedingt schon auch an einem selber! Ich kenne auch jemand der mit 47 an Leberzirhose ( schreibt man das auch so?) gestorben ist ,war schwer Alkoholkrank! Ich finde halt wenn jemand viel raucht das man dies im Gesicht und gerade an der Haut sieht.
Meine Mutter wird nächstes Jahr 70 Jahre und hat in ihrem Leben noch nie geraucht oder Alk getrunken, die 70 sieht man ihr nie und zwar wirklich nie an! Sie sieht immer noch richtig gut aus und hat noch ne tolle Figur , ist immer noch flott angezogen und schminkt sich auch sehr wenig. Sie hat noch nie wie eine typische Oma ausgesehen:-). Beim Arzt wurde auch schon die Artzhelferin angeschnauzt weil er meinte sie hätte die falsche Krankenakte gebracht. Meine Mom lebt auch recht gesund, hat nie viel Fleisch oder Fastfood gegessen, das kann man vor mir nicht gerade sagen#schein. Ich liebe Mc Doof und esse Schokolade das es mir eigentlich schon aus den Ohren kommen müsste, aber trotzdem bin ich sehr schlank und musste noch nie auf mein Gewicht achten:-p. Aber ein bisschen was für meine Gesundheit mache ich dann doch, ich habe auch noch nie geraucht und Alkohol schmeckt mir nicht, trinke deshalb so gut wie nie und ich gehe regelmäßig laufen, walken oder mal schwimmen. Mein Vater ist 67 und auch die sieht man ihm nicht an. Er ist auch noch sehr fit und geht jeden Tag in die Sauna, wo ich mich aber manchmal auch Frage ob das denn gesund sein kann#kratz. Aber ich hoffe das ich die Gene meiner Eltern geerbt habe, den 41 wurde ich auch noch nie geschätz#schein.
Aber trotzdem bin ich überzeugt das dies alles genetisch bedingt ist. Viele ernähren sich gesund, rauchen nicht und leben von Biokost und erkranken trotzdem an Krebs, und nicht jeder der raucht muss automatisch Krebs bekommen. Ich finde jeder muss wissen was er seinem Körper zumuten kann und was nicht, und sollte sich dann auch daran ein wenig halten!
Eine Garantie wird es hier nicht geben. Man hat halt nur ein Leben und mit dem sollte man schon ein wenig fürsorglich umgehen;-).
Liebe Grüße Gaby

Beitrag von mely73 01.09.08 - 23:16 Uhr

Hi,
das ist mal eine gute Frage......ich hab in der Familie zwei Beispiele in jeweils verschiedene Richtungen:

Mein Opa ist jetzt 83 Jahre alt, er raucht seit ca. 70 Jahren. Gut, dass er fit und munter ist, möchte ich jetzt nicht behaupten, aber auch nicht, dass er diese Alltagswehwehchen, die fast alle älteren Leutchen haben, ohne das Rauchen nicht hätte.

Mein Tante ist 51 Jahre alt und hat sich "doof" gesoffen.
Sie hat das Korsakov-Syndrom (Verlust des Kurzzeitgedächtnisses aufgrund von Alkohol-Abusus) und ist jetzt seit ein paar Monaten in einem Pflegeheim.

Und aus der Bekanntschaft kann ich noch nachreichen:
Eine junge Frau von 24 Jahren, die in ihrem ganzen Leben nicht geraucht hat und auch keine Raucher in der Familie hat, ist an Lungenkrebs gestorben.

Man kann es nicht voraussehen, was einen mal erwartet.

LG
Melanie