Ärztin wechseln?

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von laettchen 01.09.08 - 17:19 Uhr

Hallo Mädels,

ich brauch mal eure Meinung.

Wie versuchen seit 3 Jahren schwanger zu werden. Wir haben soweit alle diagnostischen Maßnahmen durch, leider ohne wirkliches Ergebnis.

Bei mir ist laut Kiwu-Klinik alles okay (hatte auch schon als letztes Mittel eine Bauchspiegelung, vorher und nachher diverse Stimuzyklen...).
Bei meinem Schatz wurde Spermiogramm gemacht. Das Ergebnis war nicht optimal, aber dadurch lange nicht unmöglich auf natürlichen Wege schwanger zu werden.

Ich hatte vor der Bauspiegelung, ohne Stimu eine etwas verlängerte (ca. 18-21 Tage) erste und eine etwas verkürzte zweite (10-12 Tage) Zyklushälfte. Seit der letzten Stimu, die ich direkt nach der Bauchspiegelung gemacht habe, hat sich beides weiter verändert (1.ZH ca. 3,5 - 4 Wochen, 2. ZH 10 Tage).

Die Bauchspiegelung war im Frühjahr.
Nach dem letzten erfolglosen Stimu-Zyklus war ich nicht mehr in der Kiwu-Praxis. Musste erstmal etwas zur Ruhe kommen.
Jetzt wollen wir langsam wieder zunächst mit Gesprächen weiter machen.

Meine Frage ist nun, ob ich vielleicht innerhalb der Praxis die Ärztin wechseln sollte. Vielleicht hat die ja noch andere Methoden...

Meine jetztige Ärztin ist sehr nett, also ich vertraue ihr schon.
Die Ärtzin die bei mir die Bauchspiegelung durchgeführt hat, war auch sehr nett. Und sie war mir im ersten Moment unheimlich sympatisch.

Keine Ahnung, was würdet ihr tun?

Beitrag von valetta73 01.09.08 - 17:25 Uhr

Habt Ihr schonmal eine IUI machen lassen?

Also wenn Du zu Deiner jetzigen Ärtzin zufrieden bist, würde ich vermutlich eher nicht wechseln. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Ärtze sich innerhalb einer Praxis absprechen bzw. die Behandlungen und Untersuchungen die selben sind. Bei uns hat es sich so ergeben, dass wir mittlerweile bei 3 verschiedenen Ärzten Besprechungstermine hatten. Aber im Grunde sagen alle das selbe. Deshalb denke ich nicht, dass bei Dir da grosse Neuerungen aufkämen.

Beitrag von laettchen 01.09.08 - 17:28 Uhr

#danke für deine Antwort.

Ja, wahrscheinlich hast du recht.

Eine IUI würde wenns nach uns geht wohl der nächste und bis zur Heirat der letzte Schritt sein.

Meine Ärztin hat mir allerdings davon abgeraten, weil die wahrscheinlichkeit nur 3 % höher liegt, als bei einem Stimu-Zyklus.

Deswegen wollen wir nochmal gemeinsam mit der Ärztin sprechen.

Beitrag von valetta73 01.09.08 - 17:30 Uhr

Ich hab noch nie nur einen Stimu-Zyklus gemacht. Löst man da denn Eisprung auch aus? Wenn ja und das SG ist ok, dann macht es vermutlich wirklich keinen grossen Unterschied.

Achja, ich frage mich immer, warums nicht wie bei anderen Frauen auch einfach so auf normalem Weg klappt.

Beitrag von laettchen 01.09.08 - 17:48 Uhr

Ja, funktioniert sicherlich wie bei eine IUI oder IVF nur ohne Einspülen der Spermien oder künstliche Befruchtung.

Beitrag von valetta73 01.09.08 - 17:32 Uhr

Hab grad in Deiner Visitenkarte gelesen, dass bei Deinem Mann nur 4% normal geformte Spermien vorhanden sind. Bei meinem auch. Und uns hat man gleich gesagt, dass schwanger werden auf natürlichem Weg mit der geringen Anzahl an normal geformten spermien fast nicht möglich ist.

Da frage ich mich schon. Ist das Auslegungssache oder wie kommen so unterschiedliche Aussagen zustande?

Beitrag von laettchen 01.09.08 - 17:42 Uhr

Vielleicht liegt es an dem Gesamtbild, dass das Spermiogramm ergeben hat. Keine Ahnung...
Sie meinte, dass der rest ganz okay ist. Man muss ja immer davon ausgehen, wieviele sind 100%...

Ja, die anderen. Während der 3 jahre sind in meiner direkten Umgebung mind. 5 Mädels schwanger geworden. darunter meine Schwägerin, bei der mittlerweile schon das zweite Kind unterwegs, bzw. fast da ist.

Wir sind ja am überlegen ob die Spermien überhaupt wirklich bis in den Mumu kommen. Hört sich jetzt doof an: Immerhin läuft immer so viel wieder raus.

Beitrag von bella1725 01.09.08 - 18:07 Uhr

Hallo,

warum werden bei dir die Zyklen stimuliert? Wenn alles in Ordnung ist, sollte das eigentlich nicht nötig sein. Wenn du noch 26 Jahre alt bist, ist es normal auch völlig unnötig.
(Wenn ohne Stimulation kein Eisprung da ist, muss man dieses Problem erst klären.)

Bei mir haben die Ärzte auch schon viel am Anfang gesagt, es wäre alles in Ordnung. Hat sich aber nach meinen Eigeninitiative anders herausgestellt.

Leider hat mein Schatzi 100 % beim MAR Test (Antikörper beim Mann) deshalb müssen wir eine ICSI machen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass leider auch die netten Ärzte oft was übersehen.

In meiner Visitenkarte (unter Familie) habe ich was dazu geschrieben.

Oder ganz ausführlich hier:

Ärzte haben auch keine Ahnung http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=50&tid=1087483&pid=6995897
Clomi und Co. das Aspirin der Frauenärzte
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=50&tid=903151&pid=5793072

Grüße, Isabella

Beitrag von laettchen 01.09.08 - 18:15 Uhr

Sie hat es so begründet, dass wenn ich durch die Stimu "überfruchtbar" bin, das Defizit mit dem Spermien ausgeglichen werden soll.

Da bei mir die 2. Hälfte zwar nicht viel zu kurz, aber doch recht kurz ist wollte sie da auch was machen. Aber wenn in der zweiten Hälfte schon was nicht so ganz stimmt, dann muss man bei der ersten Hälfte anfangen. Eine hälfte allein zu unterstüzten macht keinen Sinn.

Was ist der MAR Test? Was bewirken die Antikörper (ob vorhanden oder nicht).

Beitrag von bella1725 01.09.08 - 18:24 Uhr

Den MAR Test kann man im SG nach lesen, hat bei uns aber nur die Andrologin gemacht, bei dem SG der KiWu Praxis steht fast nichts drin und auch kein MAR Test.

Die Antikörper hängen sich an die kleinen #schwimmer dran, zerstören die oder verändern diese.

So werden 300 Millionen #schwimmer (bei meinem Schatzi) die meisten unbeweglich und damit ein Fall für eine IUI bzw. ICSI.

(http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/mar-test/)

Beitrag von bella1725 01.09.08 - 18:37 Uhr

Hier noch eine Seite:
http://www.wunschkinder.net/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/normwerte-spermiogramm/

Bis zu 10% der Spermien dürfen mit Antikörpern behaftet sein, dann ist es noch normal.

Bei meinem Schatzi sind es 100% also alle. Schon bei 40% habe ich in anderen Foren gelesen, sind ein Hindernis für die "normale" Befruchtung. Weil auch der Körper der Frau die Spermien angreift. Wie auch in meinem Fall ich habe auch noch Antikörper entwickelt.

Das ist dann das komplette "Minenfeld" für die bereits angeschlagenen #schwimmer Soldaten.

Wenn man aber Glück hat, hilft da schon eine IUI, wobei dies nicht im Voraus gesagt werden kann, da es verschiedene Antikörper beim Mann gibt.