SS-Diabetes Baby Anpassungsschwierigkeiten

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Beitrag von daniik 01.09.08 - 18:13 Uhr

Hallo,

mich beschäftigt grade eine Frage sehr. Ich habe von ner Bekannten gehört, dass Babys deren Mami eine SS-Diabetes hatte oft an Anpassungsschwierigkeiten leiden und deswegen nur in KH mit Kinderklinik entbunden werden dürfen.

Betrifft das alles alle SS-Diabetes Patientinnen oder nur die Insulinpflichtigen.
Laut meiner FÄ bzw dem Diabetologen habe ich eine SS-Diabetes, die allerdings mit einer Diät in den Griff zu bekommen war, d.h. meine Werte sind immer in Ordnung... und wenn sich in den nächsten Wochen da nichts ändert, ja auch kein weiterer Handlungsbedarf besteht.

Wer hatte denn SS-Diabetes und wie ging es den Baby nach der Geburt?

Vielen Dank schon mal

LG Dani

Beitrag von kessi1 01.09.08 - 19:07 Uhr

ich habe #schwanger diabetes und mir wurde gesagt das man bei insulinpflichtiger diabetes in einem kh mit kinderklinik entbinden muss. ich hab mich da auch angemeldet. meins ist allerdings 50 km weit weg und wenn es zu flott geht, werde ich im 10 km entfernten entbinden.

aber es stimmt das die kinder anpassungsschwierigkeiten haben können. aber so oft ist das nicht. die werden halt engmaschiger kontrolliert. bei einer #schwanger diabetes mit diät ist das wohl nicht so dramatisch.

lg kessi+#baby tim-jonas el-17

Beitrag von kati543 01.09.08 - 19:51 Uhr

Jede Risikoschwangerschaft darf nur in der Klinik entbunden werden. Ein KH mit Kinderklinik muß es nicht sein.
Ich hatte keine SS-Diabetis, aber meine Jungs hatten beide Anpassungsschwierigkeiten. Das kann einfach auch so passieren. Die Kinder werden dann nur besonders "überwacht" im Neugeborenenzimmer. Ich hatte beide am ersten Tag nicht bei mir.

Beitrag von dorit77 01.09.08 - 19:52 Uhr

Hallo Dani,

ich hatte auch einen SS-Diabetes. Der war aber auch ohne Insulin und mit einer kleinen Ernährungsumstellung waren die Werte dann super. Hatte auch den Vorteil, dass ich sofort nach der Geburt wieder mein altes Gewicht hatte...
Zu Deiner Frage - meine Ärztin hat mich auch in eine Klinik mit Neugeborenenintensiv überwiesen. Ich wäre aber sowieso dorthin, da das KH direkt um die Ecke ist.
Jaron war dann zwar mit 57cm und 4400g ein ziemlicher Brocken, hatte aber keinerlei Anpassungsschwierigkeiten nach der Geburt. Es wurde dann alle paar Stunden Blut abgenommen, was ich aber zum Glück nicht mit ansehen musste, weil sein Papa fast immer dabei war. Seine Werte waren aber alle sehr gut.

Mach Dir also keinen Kopf. Wenn Deine Werte i.O. sind ist mit dem Kind sicher auch alles gut.

LG Dorit

Beitrag von miss.c 01.09.08 - 20:45 Uhr

Uns wurde geraten, in einer Klinik mit Kinderstation zu entbinden. Letztendlich kam der Kleine in einem normalen Klinikum. Dem Baby gings bestens danach.

Aber im Grunde finde ich es auch besser, lieber dort zu entbinden, wo Spezialisten vor Ort sind.

Beitrag von lucine 01.09.08 - 22:27 Uhr

Hi Dani,

wenn man SS-Diabetes hat, soll man in einer Klinik entbinden, die auch eine Neugeborenenintensiv hat. Egal, ob Insulinpflicht bestand oder nicht. Mir wurde das auch gleich bei der Diagnose empfohlen, obwohl eine Diät ausreichte.
Die Kinder können nach der Entbindung unterzuckert sein und müssen evtl. auf die Intensivstation.
Meine Tochter musste nach der Geburt gleich eine Glukoselösung trinken, weil sie unterzuckert war. Hätte sich der Zuckerspiegel danach nicht reguliert, hätten wir sie in der Kinderintensiv besuchen müssen. Zum Glück blieb uns das aber erspart :-D
Ich bin lieber auf Nr. sicher gegangen. Es wäre doch doof, wenn du ggf. von deinem kleinen Mäuschen nach der Geburt getrennt werden müsstest....
Alles Gute weiterhin und eine schöne Geburt,

Nina mit Lucine (geb.13.08.07)

Beitrag von dida160301 01.09.08 - 23:20 Uhr

Hallo Dani,

bin Diabetikerin und habe in einer Klinik mit Kinderklinik entbunden, einfach weil mir dazu geraten wurde. Aber es ist kein "muß".

Besser allerdings schon, Du wärst auf der sicheren Seite.

Unsere Kleine hatte keine Anpassungsschwierigkeiten in dem Sinn (und meine BZ-Werte waren leider oft nicht gut). Sie mußte dann nach ein paar Tagen in die Kinderklinik, aber daß hatte mit dem Diabetes nix zu tun und war auch reine Vorsichtsmaßnahme und es gab keinen Befund.

Es wurde 3 mal nach der Geburt bei ihr BZ gemessen und der Wert war jedesmal gut, daß wird dann bei Deinem Baby auch gemacht.

Liebe Grüße und alles Gute!
Dani

Beitrag von meggie39 01.09.08 - 23:33 Uhr

Hallo Dani,

wenn du SS-Diabetes hast, wird dein Baby auf jeden Fall in den ersten 24 bis 48 Stunden nach der Geburt überwacht, d.h. sein Blutzucker und evtl. andere Blutwerte werden regelmäßig gemessen. Das wird auch in jeder normalen Entbindungsstation gemacht. Ob du in einer Klinik mit Kinderstation entbindest, ist letztlich deine Entscheidung und hängt von den Gesamtumständen ab. Ich denke, da solltest du deine FÄ um Rat fragen und ggf. auch in der Klinik deiner Wahl nachfragen, welche Erfahrungen sie mit SS-Diabetes haben und was passieren würde, wenn dein Kind tatsächlich Anpassungsschwierigkeiten haben sollte.

Ich hatte in meiner zweiten SS Diabetes und war insulinpflichtig. Ich hatte es allerdings mit Diät und Insulin gut im Griff und meine Werte waren prima. Mein Baby kam normal zur Welt und hatte keinerlei Schwierigkeiten.

Alles Gute!
Meggie mit Paula (25 Monate) und Charlotte (10 Monate)

Beitrag von daniik 02.09.08 - 10:47 Uhr

Hallo,

erstmal danke für die Antworten.

Also die Klinik in der ich gerne entbinden möchte ist nicht weit weg... allerdings nicht dierakt an die Kinderklinik angeschlossen.... es gibt aber die möglichkeit, dass die Kleine wenn was wäre in die KInderklinik verlegt werden könnte.... in dem Falle wäre es für mich kein Umstand, denn in dem anderen Klinikum, braucht man wohl länger bis zum Kinderklinikum, als wenn ich vom Wunschklinikum mit dem Taxi (in dem Falle kostenlos) zum Kinderklinikum fahre.
Wir haben das Glück, dass wir aus dem Raum Offenbach/Frankfurt sind... und eigentlich genügend Kliniken zur Auswahl haben.... nur befürchtet mein Mann, dass wenn es schnell los gehen sollte und dummerweise noch Berufverkehr ist, dass es dann einfach knapp werden würde.

Weil jemand schrieb jede Risikoschwangerschaft muss in eine Kliniki mit Kinderklinik.... ähm... bisher ist das bei mir im Mutterpass nicht vermerkt... ansonsten merke ich auch nichts, dass ich anders behandelt würde als vorher. Im große und ganzen binich echt zufrieden mit meiner FÄ... allerdings habe ich manchmal das Gefühl sie hält ein wenig mit INformationen zurück... ich werde sie Donnerstag mal fragen, weil ich dann wieder hin gehen werde, bisher deutet nichts drauf hin, dass sie nochmal ein US oder so macht um mal nach der größe des Kindes zu schauen... das finde ich allerdings recht merkwürdig.

Dann werde ich nächste Woche mal in der Klinik vorbei gucken zum anmelden und dann mal schauen ob ich da nun hin darf oder nicht.

vielen dank schon mal

LG Dani