Ende der Elternzeit

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von annalenamaurice 01.09.08 - 20:23 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, hier kennt sich jemand besser aus als ich #kratz Also: Meine Elternzeit endet am 29.10. diesen Jahres. Ich habe mit meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen, weil er mir keine passende Stelle anbieten kann. Also haben wir das Arbeitsverhältnis in beiderseitigem Einvernehmen beendet. Ich habe seit eineinhalb Jahren einen 400-EUR-Job bei einer anderen Firma und bin damit gut zufrieden. Jetzt meine Frage: Muss ich mich beim Arbeitsamt arbeitslos melden, damit keine Lücken entstehen im Versicherungsverlauf bei der Rente (oder so #kratz#kratz)??

LG Annalena

Beitrag von joeli1704 01.09.08 - 20:46 Uhr

soweit ich weiß wäre auf jeden fall von vorteil, wenn du dich arbeitslos meldest. denn dann bist du z.b. weiter rentenveersichert. und wie sieht es mit krankenversicherung aus? bist du mitversichert bei deinem mann?? falls nein, durch den 400 euro job bist du nicht versichert, meldest du dich arbeitslos, versichert dich das arbeitsamt.
wenn du allerdings darauf spekulierst arbeitslosengeld zu bekommen, dann musst du dich dem arbeitsmarkt auch zur verfügung stellen und ggf. jobangebote annehmen.
ach ja, und dein 400 euro job würde auf dein arbeitslosengeld angerechnet, und zwar alles was 165 euro übersteigt.

lg
joeli

Beitrag von annalenamaurice 01.09.08 - 20:59 Uhr

Genau, ich meinte wegen der Rentenversicherung, dass mir da keine Lücke entsteht. Arbeitslosengeld möchte ich nicht in Anspruch nehmen, eben weil ich mich dann zur Verfügung stellen müsste und ja nicht wirklich was suche. Krankenversichert bin ich dann ab November bei meinem Mann.

Danke für Deine Auskunft! Beim Arbeitsamt konnte man mir heute keine Auskunft geben, unglaublich oder?

LG Annalena

Beitrag von phoe-nix 01.09.08 - 21:34 Uhr

Wer soll den Rentenbeiträge für Dich zahlen, wenn Du gar nicht arbeitssuchend bist?

Eins geht nur - Zuhause bleiben bzw. 400Euro-Job ODER für die Rente vorsorgen.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von annalenamaurice 01.09.08 - 21:42 Uhr

Ja, das leuchtet ein #schein Daran habe ich noch nicht so richtig gedacht... Also muss ich mich beim Arbeitsamt nicht registrieren lassen? Und wie ist das, wenn ich im nächsten Jahr mehr arbeiten möchte und mich arbeitssuchend melde, werde ich dann beim Arbeitslosengeld erst gesperrt?

LG Annalena

Beitrag von phoe-nix 01.09.08 - 21:57 Uhr

Wenn Du die Einwilligung in den Aufhebungsvertrag nicht sehr gut begründen kannst (fehlende Kindesbetreuung o.ä.), würde ich mal von einer Sperre ausgehen.

LG

Beitrag von drachenengel 02.09.08 - 06:45 Uhr

Wenn Du ALG1 haben möchtest, dann musst Du die Anspruchsvorraussetzungen für ALG1 erfüllen.

Die sind: innerhalb der letzten 24 Monate vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein; Kinderbetreuung nachweislich gesichert; und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Sind die Kriterien nicht erfüllt, besteht auch kein Anspruch auf ALG1

LG

Beitrag von drachenengel 01.09.08 - 20:48 Uhr

Hallo Annalena,

was willst Du bei der Agentur für Arbeit oder der ARGE??

Mit nur einem Minijob erwirbst Du keine Rentenansprüche, egal ob Du Dich bei der Agentur oder der ARGE meldest.

Denn: Agentur für Arbeit zahlt ja nur ALG1, wenn Du dem Arbeitsmarkt für einen sozialversicherungspflichtigen Job zur Verfügung stehst (mind 15 Wochenstunden, Nachweis der Kinderbetreuung etc)

ARGE: sofern Ihr als Bedarfsgemeinschaft Anspruch auf erg. ALG2 hättet.

Fazit: Deine RV-Beiträge musst Du selber entrichten, da nur Minijob
Krankenkasse dann ebenfalls selber freiwillig versichern oder Familienversicherung des Mannes, da Minijob.

Gruss
Mone