Kind hat Blutschwämmchen....Betablocker??????

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Beitrag von inna28 01.09.08 - 21:42 Uhr

Hallo,

bisher war ich immer nur eine stille Mitleserin in disem forum.....jetzt habe ich ein Problem.

meine tochter alina ist jetzt 11 wochen alt. in der 2. woche hatte ich bei ihr ein blutschwämmchen an der schulter entdeckt, sofort zum arzt......dort hieß es dann abwarten und beobachten. in der 7. woche sah ich auf der nasenspitze eine blauen fleck, dachte es wäre auch ein blauer fleck, aber nein auch blutschwämmchen. an der schulter ist es schon ziemlich gewachsen. und auch auf der nase wir es immer dunkler.

kinderarzt schickte uns in die kinderklinik, dort hieß es heute.....dass es 2 sehr tiefligende blutschwämmchen sind und das vereisen (schreibt man das so?) in diesem falle nicht geht. mit laser würde sie vollnarkose bekommen, soll nicht so gut sein meinte die ärztin.
jetzt sollen wir stationär aufgenommen werden und alina soll betablocker bekommen. Um ihren blutdruck zu senken.....wäre jetzt ne total neuen methode. und bei allen wäre es super weg gegangen.....

jetzt meine frage? ist das den nichtschädlich diese betablocker? kennt jemand diese methode?

dankeschön

sorry für die klein rechtschreibung.......

liebe grüße inna

Beitrag von snow_white 01.09.08 - 21:49 Uhr

Hey,

diese Methode kenne ich nicht, aber sehr wohl Betablocker und deren abartige Nebenwirkungen schon bei Grossen.

Ich kann Dir nur sagen, dass ich mit einem sehr grossen Blutschwamm am Rücken geboren worden bin, der heute nur noch als dunklere Pigmentierung sichtbar ist.
Er ist von alleine praktisch veschwunden.

Ich würde auf jeden Fall abwarten und jetzt gar nichts machen lassen.
Man sollte nicht vergessen, dass es sich um ein kosmetisches Problem handelt und was solche Medikamente für einen kleinen Organismus bedeuten.


LG und alles Gute...

sw

Beitrag von hermiene 01.09.08 - 22:40 Uhr

Schön wenn Dein Hämangiom von alleine weg gegangen ist - aber deswegen gibt man nicht solche falschen Infos weiter!!!

Nicht jedes Hämangiom ist nur ein kosmetisches Problem. Welches Probleme macht sollte ein Fachmann eintscheiden und nicht ein Laie.

LG

Beitrag von snow_white 01.09.08 - 22:59 Uhr

Komisch, ich habe nicht gelesen, dass die Kleine dadurch maßgeblich beeinträchtigt wird.
Hat sie Lähmungserscheinungen oder sonstige Probleme?

Was bitte soll die Gabe von Betablockern zu diesem Zeitpunkt rechtfertigen?

Es handelt sich hier um einen Säugling und nicht z.B. um einen herzkranken alten Menschen, das sollte man nicht vergessen.

Ich finde es unverantwortlich, ein so kleines Kind damit zu behandeln.
Das es machbar ist, steht ausser Frage.

Beitrag von hermiene 02.09.08 - 09:28 Uhr

Wenn Du genau gelesen hättest - das Hämangiom geht sehr tief und wächst fleißig weiter. Natürlich kann man warten bis es Probleme macht, aber man kann dem auch entgegen wirken.

Außerdem ist die Art der Therapie noch garnicht beschlossen und welche besser ist wird sie mit Fachleuten entscheiden.

Ich glaube kaum, dass Du das nötige Wissen hast dies zu beurteilen. Sonst wäre von Dir nicht solch eine Aussage gekommen.

"Es handelt sich hier um einen Säugling und nicht z.B. um einen herzkranken alten Menschen, das sollte man nicht vergessen. " - allein der Satz reicht um zu zeigen wie wenig Du informiert bist. Die meisten Medikamte werden für sehr unterschiedliche Erkrankungen eingestetzt. Viele nichtmal für den Bereich, für den sie eigentlcih entwickelt wurden.

Beitrag von mutschki 01.09.08 - 22:09 Uhr

hi

also romeo hat auch ein blutschwämmchen bekommen als er ca 2 monate auf dem rücken, bzw eher an dem schulterblatt.
da es auch gewachsen ist,meinte unser kia wir sollten mal zum hautarzt. dor twaren wird auch vor ca 2 wochen,er wurde gelasert,aber nicht unter vollnarkose sondern mit so nem stab für ca 5 sek und wir mussten halt so ne blaue brille anziehn.
er meinte das es dadurch nicht gleich verschwindet,sondern erst mal das wachtum stoppt und es bewirken soll das das schwämmchen sich langsam zurück bildet.
und ich muss sagen,es ist auch etwas kleiner geworden,bzw ist es net mehr so prall.
müssen am 25 sep. wieder hin um evtl wieder eine behandlung zu machen.
ich weiss ja net wie gross die blutschwämmchen bei deiner tochter ist,bei romeo war es ca erbsengroß.
von betablocker hab ich noch nix gehört.
lg carolin

Beitrag von cathie_g 01.09.08 - 22:19 Uhr

Hi Inna,

auf dem Rücken ist die Lage anders als im Gesicht. Solange etwas Druck auf dem Blutschwamm ist, ist das Wachstum oft eingeschränkt und der Blutschwamm geht innerhalb der ersten zwei Jahre oft von alleine weg. Im Gesicht können die Dinger aber in der Regel ungehindert wachsen und dann zu richtigen Tumoren werden (ich habe da mal auf dem Flughafen ein Kleinkind mit einem Blutschwamm auf dem Nasenrücken/Stirn gesehen der war so gross wie zwei Eier). Da sollte also was gemacht werden, je früher desto besser. Eine Vollnarkose ist in dem Alter nicht toller oder weniger toll als in anderen Altern. Wenn es nötig ist, muss es halt gemacht werden.

Und ansonsten liest Dein Arzt tatsächlich aufmerksam die Literatur. Im Juni gab es im angesehenen New England Journal of Medicine einen Fallbericht über 11 Kinder deren Blutschwämme mit Propranolol, einem Betablocker, behandelt worden waren. Mir wäre das für mein Kind zu experimentell und ich würde mir an Deiner Stelle nochmal beim Kinderarzt eine zweite Meinung einholen.

LG

Catherina

http://de.wikipedia.org/wiki/Propranolol

habe das gerade gelesen und denke, eine Vollnarkose mit Lasern ist wahrscheinlich weniger belastend. Ich lese morgen auf der Arbeit nochmal den Artikel im NEJM, aber ich wäre da echt vorsichtig....

Beitrag von hermiene 01.09.08 - 22:45 Uhr

Hi!

Würde mir da auch auf jeden Fall nochmal ne 2te Meinung einholen!!!

Eine Klinik mit eigenem Kinder-OP (der auch täglich genutzt wird!!!) hat eigentlich sehr viel Erfahrungen mit Vollnarkosen bei Säuglingen. Vermutlich wäre mir persönlich dort ne Vollnarkose lieber wie die medikamentöse Behandlung des Hämangioms.

Aber informier Dich ausführlich bevor Du entscheidest.

LG,
Hermiene

Beitrag von katel84 01.09.08 - 22:47 Uhr

Mein Sohn hat Mehrere Hämagiome (blutschwam)
Am Körber ,unteranderem auch eins am Auge , Wir haben sie von anfang an laisern lassen das erste mal mit 4 wochen da sie enorm schnell Gewachsen sind , wir haben alle am Körper ohne Nakose machen lassen .und mit dem am Auge haben wir so lange gewardet bis es wirklich notwendig war ,mit Vollnakose hat er super verkraftet , in der Regel Hören sie mit 8 mon au zu Wachsen , doch wen sie rießig sind gehen sie nicht ganz weg ,,
ich war total begeisdert davon ,und das am Auge wahr eine einmalige Sache ,,

sorry im Vorauß wegen den tip Fehlern

Wen du noch was wissen willst kannst du dich über VK Melden

Ah mein Sohn ist ein Frühchen geb ,in der 30 ssw

Beitrag von steffi2107 02.09.08 - 07:22 Uhr

Guten Morgen,

meine Tochter hatte auch ein Blutschwämmchen allerdings an der Scharmlippe. Das war direkt nach der Geburt da und ist ziemlich schnell gewachsen. Als sie zehn Wochen alt war wurde das gelasert und ich muss sagen ich bin sehr zufrieden gewesen. Das ist jetzt vollkommen weg und ist nach dem Lasern super gut verheilt. Und an der Stelle war das ja wirklich heikel weil ja ständig Urin gran kommt. Ich hab sie denn gaaaaaanz oft gewickelt (Pampers hat in der Zeit sehr gut an mir verdient ;-) )

LG Steffi

Beitrag von sandrinchen77 02.09.08 - 07:53 Uhr

Hallo Inna,

also diese Methode kenne ich auch nicht, ich würde mir aber auf jedenfall eine 2. Meinung einholen, eh ihr irgendwelches Zeug verabreicht wird.

Unser Tim hat auch nen Blutschwamm, auch im Gesicht, wenn du schauen magst, bei meinen Fotos ist eines dabei, da siehst du ihn ganz gut. Der kam auch in der 2. Woche und ist ziemlich schnell sehr groß geworden. Wir dachten erst es ist ein Storchenbiss, aber als wir zur U4 waren, da war er schon recht groß, haben wir gesagt bekommen es ist ein Blutschwamm.

Dann wurden wir zum Spezialisten nach Leipzig geschickt und da haben wir jährlich unsere Kontrolle.
Bei uns gab es bloß Lasern, da aber zu nahe am Auge, machten sie es nicht und er wäre auch schon zu groß gewesen, und rausschneiden. Aber der Chirurg sagte zu uns, das dann beim rausschneiden eine Narbe bleibt und der Zwerg ja noch wächst und es sein kann, das sich die Narbe verwächst und vielleicht das Lid mitzieht, deshalb würde er davon abraten und das Rausschneiden so spät wie möglich machen. Den Rat haben wir dann auch angenommen.

Es wurde uns auch gesagt, das 50% aller Blutschwämmchen bis zum 6 LJ weg sind von den anderen 50%, 25% bis zum 9. und 20% bis zum 12 und 5 % bleiben. Unser Blutschwamm wird immer heller, also haben wir vielleicht wirklich Glück und er ist mit 6 Jahren weg. Soweit stört er nicht, die Kinder können dran rumzuppeln und drücken, da kann nichts passieren und Tim ist damit geboren ihn stört der nicht. Soweit haben wir auch keine Probleme. Bis zur Schulzeit wollen wir auf Jedenfall erstmal warten, dann sehen wir weiter.

LG
Sandrinchen

Beitrag von laislabonita 21.09.08 - 22:13 Uhr

Hallo,

mir ist die Betablocker Methode bekannt (Propranol). Es ist bislang eine Studie bei der wohl einige Kinder sofort drauf angesprungen sind und der Blutschwamm zurückgegangen ist! Ich selber bin Mami eines 13 Monate alten Jungen der ein großes Hämangiom im Gesicht hat. Wir haben eine Cortisonbehanldung ab der 6. Lebenswoche hinter uns. Das Gehörgang war komplett zu, die Wange sehr dick. Mittlerweile ist es im Rückgang. Ich würde mich freuen wenn wir uns auf unserer Hilfeseite austauschen könnten, ich kann nach wie vor Unterstützung gebrauchen. Es wird eine Anlaufstelle für Eltern von Kindern mit Blutschwämmen. Ich freue mich auf Eure Unterstützung und Mithilfe. Derzeit zwar noch im Aufbau aber es wird hoffentlich vielen Eltern die Angst nehmen und helfen! http://www.blutschwaemmchen.info/forum

LG
Alexandra (Noahs_Mum)

Beitrag von esra-1 14.10.08 - 14:51 Uhr

Hallo Inna,
mein Sohn ist jetzt 7 Wochen alt und bekommt seid 6 Wochen Beta Blocker aufgrund eines Blutschwämmchen auf der re Wange. Die Therapie sei neu und man hätte noch keine erfahrungen, die Klinik wo mein Sohn in behandlung ist hatte nur 1 Patienten wo sie es getestet haben mit erfolg. Wir haben trotz allem zugestimmt, die gefahr das es wächst ist zu hoch.Man hat diese Methode per zufall in New England gefunden und sie hat weniger Nebenwirkungen als die herkömlichen Medikamente auf dem Markt. Mein Sohn bekommt 3x täglich alle 8 Stunden 2,5 mg und er verträgt es sehr gut. Er wurde 3 Tage im KH beobachtet (Puls, Blutdruck und Zucker).
Gruß Esra

Beitrag von fs61 28.10.08 - 09:18 Uhr

Hallo zusammen,
unsere Kleine (auch Frühchen 32+5) hat auch ein Blutschwämmchen auf der Nasenspitze. Dies ist aber noch nicht rot sondern sieht eher aus wie ein Besenreisser. Sie hatte auch von Anfang an eine etwas bläuliche Nasenspitze. Wir dachten erst, es komme von der Nahrungssonde. Der Oberarzt im KH damals meinte, wenn sie in die Schule kommt ist es weg. Es wurde aber jetzt etwas schlimmer, da die ersten Punkte und Adern kommen. Gestern waren wir in der Kinderklinik und der Arzt meinte auch Vollnarkose wäre das beste, weil es schon weh tun würde als ohne. Und wenn wir warten, könnte ihr Nase später sehr unschön und knorpelig aussehen. Auch würde die Haut lummelig sein, jund das im Gesicht? Klar, meine Frau und ich waren auch erst geschockt wegen Vollnarkose (vielleicht ist man bei Frühchen etwas sensibler) aber die Narkoseärztin meinte dann, die Kleinen würden das super vertragen. Unsere Maus war bis heute eh eine Kämpferin bedingt durch Frühgeburt, Bluttransfusion,...
Unser Termin ist am 12.11.. Sie muss auch eine Nacht dort bleiben weil sie noch jünger wie 6 Monate ist.