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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 22:02 Uhr

Guten Abend zusammen,bin echt verzweifelt,weil ich mir im Moment große Sorgen um meinen kleinen machen(wird am 11. /20 Mon.alt).
Also Noah geht seit drei Wochen in eine Spielgruppe ohne Mamas.Sie ist immer Montags und Donnerstags von 9.15 Uhr bis 11.45Uhr.Er hat von Anfang an Thaeter gemacht,die ersten beiden Male bin ich schon nach ein paar Minuten gegangen.Da hat er aber so geweint und gebockt,wenn wir das nächste Mal gehen wollten,dass ich mich ab da umentschieden habe.Bin dann die letzten Male mit ihm in die Spielgruppe und habe mit ihm gespielt oder mich auf einen Stuhl gesetzt und habe ihn machen lassen.Das geht solange gut,bis ich aufstehe.Dann bekommt er schon Panik,dass ich gehen könnte.Habe es zweimal versucht mich raus zu schleichen,wenn er spielt.Aber als er das dann merkte,dass ich weg war,hat er wohl erst einmal geweint und sich dann zwar beruhigt,aber er musste dann von einer Erzieherin getragen werden und durfte kaum abgesetzt werden(er sucht dann bei ihr Halt und Sicherheit).Bin dann jedesmal schon um 11 Uhr wieder gekommen und habe dann noch ein wenig mit ihm gespielt.Da war er dann auch zufrieden.

Nun habe ich heute gedacht,du schleichst dich nicht einfach heraus,sondern verabschiedest dich von ihm und sagst ihm dass du wieder kommst.Habe ihn der Erziehrin auf dem Arm gegeben und er hat mächtig gebrüllt.Bin dann aber gegangen.Das war dann wohl gar nichts,er hat nämlich nur geweint.Weiß echt nicht,ob ich da einen Fehler gemacht habe und sich das noch mal bessert.
Die Erzieherinnen meinen,dass er es noch nicht begreife tut,dass ich auch wieder komme,aber wir es weiter durch führen sollen.Er läßt sich ja beruhigen,hängt aber sehr an den Erziehern.Im Stuhlkreis macht er dann aber immer schon sehr schön mit,ich übe mit ihm hier zuhause auch die Spiele und er freut sich darauf auch sehr.

Desweiteren kommt aber hinzu,dass er wenig mit den anderen Kindern spielt und wenn ich dabei bin,eifersüchtig reagiert und die Kinder weg schubst,die mir zu nahe kommen.
Außerdem macht er jetzt schon Probleme,wenn ich zu Freunden gehe,dort muß ich auch in seiner Nähe bleiben,am besten im sitzen.Er klebt förmlich an mir.
Selbst bei Papa will er nicht bleiben.Macht Theater wenn ich 5. Min weg bin.
Ich muss dazu sagen,dass er im Moment auch sehr schlecht isst und auch noch Zähne bekommt(das geht jetzt auch schon seit 3-4 Wochen).

Nun bin ich echt verunsichert,ob ich bei ihm ein Trauma ausgelöst habe,weil ich die ersten Male sofort gegangen bin(so hatten es mir die Erzieherinnen geraten) und ob es vielleicht was bringen würde,wenn ein anderer Noah zur Spielgruppe bringt und ich ihn aber abhole.
Mein Mann meint ich müsste mit Noah mehr unter Leute,weil ich oft auch Zeit zuhause verbringe und hier mit ihm spiele.Nur im Moment habe ich das Gefühl,das jede weitere Unternehmung seine Ängste noch mehr hervor ruft.Was meint ihr.

So das ist jetzt echt lang geworden,aber ich musste das mal nieder schreiben,weil es mich sehr belastet.(imübrigen ist er in der Spielgruppe sehr zurück haltend,und wenn er dann zuhause ist,läßt er seiner Energie freien lauf und ist kaum zu bändigen)

Lg Katrin,deren kleiner Spatz nun endlich schläft.

Beitrag von clautsches 01.09.08 - 22:21 Uhr

Hallo!

Ich denke, dass deinem Sohn die Inkonsequenz nicht gut tut.

Erst gehst du gleich, dann bleibst du doch da, versuchst, dich rauszuschleichen, etc...

Wenn du dir selbst nicht sicher bist, wie soll es dein Sohn dann sein?

Mein Zwerg (17 Mon) geht seit 4 Wochen für 2 Tage pro Woche zu einer Tagesmutter, weil ich wieder arbeite.
Dort sind 4 andere Kinder in seinem Alter.

Ich hatte mit der TaMu von vornherein eine klare Linie abgesprochen, die wir dann auch eingehalten haben:

1x waren wir gemeinsam da zum Kennenlernen, sind gemeinsam gekommen und gegangen.
Das zweite Mal habe ich ihn hingebracht, mich klar von ihm verabschiedet, ihm gesagt, dass ich bald wiederkomme und bin gegangen.

Klar hat er erst mal geweint, sich aber innerhalb von 10 Minuten beruhigen lassen und mit den anderen Kids gespielt.
2 Stunden später hab ich ihn wieder abgeholt.

Das nächste Mal haben wir´s genauso gemacht, dann aber für 4 Stunden.

Und beim übernächsten Mal musste ich schon arbeiten, da waren´s dann die vollen 8 Stunden.

Inzwischen weint er gar nicht mehr beim hinbringen, sondern freut sich ganz offensichtlich schon auf die TaMu und die anderen Kinder.
Er schläft und isst auch dort - und wenn ich ihn abhole, freut er sich wie verrückt.

Ich denke, man muss sich auf jeden Fall erst mal fragen:
WILL ich, dass mein Kind fremdbetreut wird, bin ICH schon so weit?

Erst wenn das klar mit ja! zu beantworten ist, hat man die nötige Stärke, um das auch durchzuziehen (ohne sich zu "drücken" - sprich: selbst hinbringen und selbst abholen!).

Was ausserdem hilfreich ist:
Eine Art Ritual, z.B. immer der gleiche Satz beim Abgeben ("Hab viel Spaß, ich lieb dich und hole dich am Nachmittag wieder ab!")
Das vermittelt den Zwergen - ähnlich wie ein Einschlafritual - Sicherheit.

LG Claudi

Beitrag von eumele76 01.09.08 - 22:25 Uhr

Hi,

also ich kann ehrlich gesagt die Erzieherinnen nicht verstehen, das sie dir geraten haben sofort zu gehen.

Auch in einer Spielgruppe sollte es eine Eingewöhnung geben finde ich, vor allem wenn er fast rund um die Uhr Mama gewohnt ist.

Und davonschleichen ist ganz schlecht. In Ruhe und bestimmt verabschieden und dann gehen. Vielleicht weint er dann noch kurz, es ist aber entscheidend, ob er sich dann von den Erzieherinnen beruhigen lässt.

Dazu muss er sich aber erstmal von ihnen trösten lassen und das geht nur mit Vertrauen, das sich langsam aufbauen muss.

Der Start war leider ziemlich unglücklich, aber ich denke wenn du die nächsten Male wirklich bleibst und dann immer kürzer bleibst und vor allem die Sicherheit ausstrahlst, das es ihm dort gut geht, müsste es besser werden.

Wenn du ein schlechtes Gewissen hast, überträgt sich das auf ihn.

LG,
Nina mit Samuel 15 Monate

Beitrag von bine3002 01.09.08 - 22:31 Uhr

Meine Frage wäre: Warum geht er in diese Spielgruppe. Musst Du arbeiten oder ist es nur zum "Vergnügen"?

Wenn Du arbeiten musst, dann würde ich auch eine klare Linie durchziehen. Abgeben, gehen, wegbleiben und Tag für Tag ausweiten. Den Vorschlag der Vorschreiberin mit dem ritualisierten Abgeben (immer der gleiche Satz) finde ich gut. Verabschieden finde ich wichtig, auf jeden Fall besser als rausschleichen.

Wenn es nur zum Spaß ist, dann würde ich noch etwas warten. Meine Tochter ist ein kleines wildes Mädchen mit vielen gleichaltrigen Freunden, die wir von Geburt an regelmäßig treffen (fast täglich sehen wir andere Kinder). Trotzdem hat auch sie ihre anhänglichen Phasen und ist insbesondere bei bestehenden Gruppen eher schüchtern. D.h. auf unserem Spielplatz traut sie sich nicht so recht, weil sie merkt, dass die Kinder sich dort alle kennen. Aus diesem Grund denke ich, dass sie noch nicht so weit ist, fremdbetreut zu werden (abgesehen von Oma und Opa). Wir werden es zwar jetzt mal ausprobieren und sie nächste Woche mal in eine offene Kinderbetreuung geben. Wenn sie sich aber dort noch nicht wohl fühlt, lassen wir es sein.

Eine Frage noch: Schläft dein Sohn alleine ein? Wenn nicht, dann wäre das auch ein deutliches Zeichen, dass er noch keine Objektpermanenz entwickelt hat (Mama ist da, obwohl ich sie nicht sehe).

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 22:50 Uhr

Hallo,ich möchte bald wieder ein paar Stunden arbeiten gehen,oder besser gesagt ich muss.Ich habe zuvor mit Noah eine Spielgruppe mit Mamas besucht und diese Kinder sind jetzt alle in diese Gruppe gewechselt,also kennt er zumindest die Kinder schon mal.

Dieses Hin und her mit da bleiben und gehen,hat mich auch sehr verunsichert,und ich habe mich jetzt dazu entschieden,dass ich eine viertel Stunde da bleibe und mit ihm spiele oder ihm Sicherheit gebe und ich mich dann von ihm verabschiede.Er weiß auch genau,wenn ich sage:Mama geht jetzt nach Hause und holt dich gleich wieder ab,versprochen!,was Sache ist,weil er dann nämlich schon anfängt zu weinen.Also das versteht er schon.
Ich habe dann vor schon um 11 Uhr zu kommen,dass es nicht solang wird.Er begrüßt mich dann auch immer mit einem lächeln,also läßt er sich schon beruhigen.Das ist nicht das Problem,er hängt dann allerdings viel auf dem Schoß der Erzieher und sucht dort Halt.

Mit dem schlafen hatte Noah nie Probleme,er schläft seit der 8.Woche durch und auch abends in seinem Bett alleine ein.Ich lege ihn hin und gebe ihm die Flasche,mache dann sein Nachtlicht und Musik an,küße ihn auf die Stirn und sage ihm dass ich ihn lieb habe und wünsche ihm eine Gute Nacht.Dann bekommt er noch einen Handkuß und ich gehe aus seinem Zimmer.Meist schläft er dann nach 10 Min.

Lg Katrin

Beitrag von bine3002 01.09.08 - 23:23 Uhr

Gut, wenn Du arbeiten musst, dann muss er da jetzt einfach durch.

Ich kann dir aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass ich es echt sch*** fand, dass meine Eltern mich abgegeben haben (ich war im Ganzstagskindergarten und -hort). Ich fühlte mich oft alleine gelassen. Im Nachhinein verstehe ich es aber und habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihnen. Es ging einfach nicht anders, sie brauchten das Geld. Du musst also kein schlechtes Gewissen haben. Kinder der verstehen sowas. Vielleicht nicht jetzt, aber später auf jeden Fall.

Ich denke, Du solltest dir einfach selbst sicherer sein, dass es nötig ist und das dann ausstrahlen.

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 23:28 Uhr

ja ich werde es jetzt weiter durch ziehen und ihm soviel Geborgenheit geben ,die er noch braucht.Sage ihm auch immer wieder,dass er keine Angst haben braucht,dass ich immer wieder komme und ihn abhole.

Es sind ja nur 1,5 Stunden und wenn er sich gar nicht beruhigen tun würde,dann rufen die Erzieherinnen an.Das ist bis jetzt noch nie der Fall gewesen,weil er sich immer wieder trösten läßt und auch mal etwas spielt oder auf dem Schoß sitzt.

Das zahnen ist zur Zeit sicher auch noch ein Faktor der das anhängliche unterstützt.Aber ich hoffe danach wird es wieder besser.

Lg Katrin

Beitrag von elanor 01.09.08 - 22:49 Uhr



hallo!

sehe das ähmlich wie eine Vorschreiberin:

ich würde mich immer ehrlich verabschieden; dass Dein Kind weiß, was Sache ist

und ich frage mich auch: muss er dahin, weil du arbeitest? oder nur weil dein Mann das gut findet?

wenn er nicht muss, würde ich es lassen, wirklich wahr

er ist einfach noch nicht reif, braucht dich sehr, jedes Kind ist anders

würde dann mit ihm gemeinsam in Gruppen gehen oder einzelne Kinder mit Mutter treffen

LG Elanor

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 22:53 Uhr

Also ich mache das nicht wegen meinem Mann,da lasse ich mir von ihm nicht rein reden.Mein Kind ist mir wichtig,deswegen mache ich mir ja so einen Kopf.
Ich muss nur bald wieder ein paar Stunden arbeiten gehen und dachte dass ich diese Stunden dazu nutzen kann und natürlich habe ich auch gedacht,dass Noah es gut tun würde Kontakt zu anderen Kindern zu haben,da er auch noch nicht so gut spricht.
Wenn das allerdings jetzt ins Gegenteil ausartet,laße ich das und nehme ihn wieder aus der Gruppe.

Lg Katrin

Beitrag von pimpf1 01.09.08 - 22:50 Uhr

Hallo Katrin,

also ich fange mal mit der Eifersucht an, das "Problem" kenne ich nämlich auch von meiner 23 Monate alten Tochter, die kann es auch überhaupt nicht vertragen, wenn ich mich mit einem anderen Kind beschäftige. Das wird dann auch weggeschubst (Sie sagt dann immer "weg, Maja Mama, Maja Mama" ;-)), also ich glaube, das ist normal.

Zum Problem in der Spielgruppe: Es ist wirklich schwierig, da etwas zu raten. Aber ich habe mal von einer Erzieherin eine sehr interessante Aussage gehört, von der ich glaube, dass sie viel Wahrheit enthält: Die hat nämlich gesagt, dass das Verhalten von Kindern ihrer Umwelt gegenüber ganz maßgeblich davon geprägt wird, wie Kinder das Verhalten ihrer Eltern erleben. Also sprich: Wenn man selbst eher zurückhaltend und skeptisch gegenüber anderen (fremden) Menschen auftritt, dann wird sich das häufig auch im Verhalten der Kinder wiederfinden - und umgekehrt. Bei meiner eigenen Tochter finde ich diese Aussage bestätigt.

Ich würde an Deiner Stelle vermutlich erstmal zu Hause anfangen, Deinen Sohn daran zu gewöhnen, dass es auch andere Vertrauenspersonen gibt: Z. B. Deinen Mann. Ich weiß nicht, wie Du reagierst, wenn er nach 5 min. ohne Mama Theater macht. Nimmst Du ihn dann gleich wieder zu Dir? Mach das nicht. Lass Deinen Mann sich mit Eurem Sohn auseinandersetzen. Das sollte Dir nicht schwer fallen, im Gegensatz zu fremden Erzieherinnen ist Dein Mann ja für Dich eine vertraute Person.

Ich weiß nicht wirklich, wie ich mich bezüglich der Spielgruppe verhalten würde. Auf jeden Fall ist es meiner Meinung nach richtiger, sich von dem Kind ordentlich zu verabschieden. Inwiefern Du es riskieren kannst, trotz Gebrülle Dein Kind alleine zu lassen würde ich auf jeden Fall im Zusammenhang mit einer Einschätzung der Erzieherinnen sehen. Zu denen musst Du natürlich Vertrauen haben.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Entscheidungen.
LG, pimpf

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 22:59 Uhr

Hallo,mit der Eifersucht denke ich auch dass das ein normales Verhalten ist.

Auf Menschen zu zu gehen,habe ich kein Problem und auch Noah bisher nicht,er war immer sehr offen.

Ich habe zu den Erzieherinnen mein vollstes Vertrauen,und mir fällt es auch nicht so schwer los zu lassen,weil ich genau weiß,sie kümmern sich um ihn und wenn es gar nicht ginge rufen sie an.

Ich werde mich auf jeden Fall jetzt immer bei ihm ordentlich verabschieden,damit er verstehen lernt,dass ich wieder komme.

Mit meinem Mann ist das so,dass er eigentlich einen guten Draht zu ihm hat und auch immer mal bei ihm geblieben ist.Aber seit der Spielgruppe ist er doch mehr auf mich bezogen.Aber ich setze mich da durch und laße ihn auch schon mal bei seinem Papa und fahre eben einkaufen oder bringe den Müll nach unten.Da muss er dann durch und er beruhigt sich auch schnell wider und es ist gut.Ich erkläre ihm auch immer wo ich hin gehe,damit er das verstehen lernt.

Lg Katrin

Beitrag von pimpf1 01.09.08 - 23:33 Uhr

Was mir noch dazu einfällt: Meine Tochter hat auch die Eigenart, oft ganz herzzereißend zu brüllen, wenn entweder mein Mann oder ich morgens zur Arbeit gehen. Sie macht dann wirklich einen gigantischen Aufstand, mein Mann lässt sich davon häufig beeindrucken, knuddelt sie dann noch x-mal, mit dem Erfolg, dass das Geheule immer dicker wird. Naja, irgendwann muss er dann natürlich doch gehen... das Witzige daran ist: Kaum ist er zur Tür raus, schaltet sie meist innerhalb von Sekunden auf "alles kein Problem... #sonne" um... Ich denke mal, dass die Minis mit ihrem Theater häufig einfach versuchen, ihren Willen durchzusetzen (den sie eben sprachlich noch nicht kommunizieren können). In dem Moment, in dem die Situation unwiderruflich vorbei ist, arrangieren sie sich ganz schnell. Nur wir Erwachsenen reagieren häufig ganz fürchterlich angegriffen auf das Geschehen - obwohl das Kind die Situation vermutlich schon abgehakt hat.

Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass Dein Sohn momentan vielleicht eine dieser gerne als Begründung genommenen "Phasen" hat, in denen Kinder eben mal schwieriger reagieren... Meine Tochter geht, seit sie 10 Monate alt ist in eine Kinderkrippe. Nachdem sie sich dort gut eingewöhnt hatte, ist sie bis vor einem Monat mit Begeisterung von unseren Armen gesprungen, sobald wir mit ihr morgens in der Einrichtung angekommen waren. Seit einem Monat ist plötzlich wieder der Wurm drin: Morgens will sie überhaupt nicht mehr von Papas Arm, heult plötzlich wieder, wenn er geht, hängt ständig bei einer Erzieherin auf dem Schoß... Warum? Tja, dafür fällt uns keine Erklärung ein... aber es wird wohl wieder vorüber gehen... ;-)

LG, pimpf

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 23:38 Uhr

Klar zerreißt es mir das Herz,wenn ich Noah so weinen sehe,aber dann lieber sofort gehen,als noch einmal hin gehen und ihn drücken,ich glaube das wäre dann schlimmer.

Ich denke er steckt jetzt auch in einem schwierigen Alter,wenn er noch jünger wäre,würde es ihm vielleicht leichter fallen oder wenn er älter wäre,würde er es schon begreifen können,dass ich wieder komme.
Er steckt auch zur Zeit in einer Trotz und Bockphase,was noch zu dem ganzen hin zu kommt.
Aber ich warte es jetzt mal ab und ziehe es erst einmal noch weiter durch.
Lg katrin

Beitrag von qayw 01.09.08 - 23:14 Uhr

Hallo,

daß Kinder weinen, wenn ihre Eltern gehen, kommt häufig vor, auch noch bei den Großen im Kindergarten. Allerdings brüllen die dann meistens genau so lange, wie Mama in Sichtweite ist und gehen dann friedlich spielen. ;-)

Gut, Dein Sohn muß sich im Hort noch eingewöhnen und ist momentan laut den Erzieherinnen da ja allgemein nicht so glücklich. In dem Hort meiner Tochter war das bei einem Jungen (damals 14 Monate) auch so. Die ersten Tage im Hort hat er bei den Erzieherinnen auf dem Arm verbracht und viel nach Mama geweint. Danach hatte er sich eingewöhnt und hat nur noch geweint, wenn Mama gegangen ist. Heute (18 Monate) begrüßt er Mama, wenn sie ihn abholen will, geht dann wieder spielen und will nicht mehr gehen. ;-)

Ich würde Deinen Sohn erstmal immer nur zwei Stunden oder so alleine da lassen und das dann langsam steigern. Mit ihm da bleiben, würde ich gar nicht, denn dann ist er nur auf Dich fixiert.

Daß er sich jetzt an Dich klammert, kann auch andere Gründe haben.
Meine Tochter ist 16 Monate, geht seit Dezember in den Hort, hat da eine Menge Spaß und klebt seit ein paar Wochen auch klettenartig an mir und hat schlechte Laune, was sicherlich nichts mit dem Hort zu tun hat.
Sie kriegt gerade ebenfalls Zähne, lernt laufen und ißt schlecht.

LG
Heike und Merle

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 23:16 Uhr

Hallo ich danke euch allen erst einmal ganz lieb für die Antworten.

Also dieses Hin und her was die Erzieherinnen mir geraten haben,mache ich jetzt nicht mehr.Ich werde ,ich nun ganz klar nach einer viertel Stunde von Noah verabschieden und auch dann gehen,auch wenn er weint.Und dann werde ich um 11 Uhr wieder da sein,dass wären dann 1,5 Stunden.Wenn es dann so sein sollte,dass er sich beruhigt und auch mal Kontakt zu den Kindern aufsucht,kann ich die Zeit immer noch verlängern.

Ich werde nächste Woche auch einmal mal ausprobieren,wie es ist,wenn der Papa ihn mal bringt,kann mich ja im Zweitwagen trotzdem zur Verfügung halten,falls es nicht gelingt.Aber vielleicht klappt es auch besser,wer weiß.

Ich glaube schon dass er sich bei den Kindern wohl fühlt,gerade heute im Stuhlkreis(ich war zwar da)hat er schon Interesse an den Kindern gezeigt und die Spiele auch schon toll mit gemacht.er malt auch sehr gerne und ist hilfsbereit..also ich denke er ist schon gerne mit den Kindern zusammen,nur fällt ihm das los lassen von mir schwer.Aber wenn das vielleicht schon zuhause geschieht und er mit Papa fährt und er ihn bringt,könnte das ja vielleicht auch eine andere Reaktion bewirken.Bei einem Kind hat es funktioniert.


So ihr lieben,muss jetzt auch erst einmal in die Heia,um halb sieben schellt der Wecker.

Lg Katrin

Beitrag von birgit2 01.09.08 - 23:29 Uhr

Hallo Katrin,

wenn Deinn Sohn noch nie fremdbetreut wurde, erwartest Du glaube ich zu viel von ihm. Er muss ja erst lernen daß Mama wiederkommt.

Meine Kleine (jetzt 20 Monate) geht seit einem halben Jahr zur Tagesmutter. Die ersten 2-3 Male war ich komplett dabei. Beim nächsten Mal bin ich mal kurz nach nebenan (habe aber vorher Bescheid gesagt, daß ich gleich wieder komme), dann bin ich für eine Stunde weg usw. Klar gab es am Anfang Tränen, aber sei hat dann schnell gelernt, Mama kommt wieder. Jetzt liebt sie ihre Tagesmutter und freut scih schon immer auf sie.

Ich denke, Du musst Deinem Sohn daß auch behutsam und konsequent beibringen. Von heute auf morgen geht das sicherlcih nicht ;-)

LG,

Birgit

Beitrag von schutzengel07 01.09.08 - 23:34 Uhr

Da hast du sicher Recht,ich will mich ja jetzt auch immer von ihm verabschieden.Aber ich denke,er versteht zwar,das ich nun gehe,aber kann noch nicht begreifen,dass ich auch wieder komme.Das ist sicher auch ein Lernprozess,der noch einige Zeit dauern wird,eh er das verstehen wird.
Ich muss es jetzt behutsamen mit kurzen Zeiten angehen.Er kommt mir jetzt ja schon lachend entgegen,dass war bei den ersten Male ganz anders,da hat er nur geweint.

Dabke dir für deine Worte.
Lg Katrin

Beitrag von leo_twins 02.09.08 - 09:18 Uhr

Hallo,
mich wundert auch, was die Erzieherinnen geraten haben. Meine Schwester ist ebenfalls Erzieherin in einer Krippe und sie meinte mal zu mir, dass es ganz wichtig sei, sich von den Kindern in Ruhe zu verabschieden. Selbst wenn man mal nur kurz was besorgen möchte oder so, sollte man das machen. Ich glaub schon, dass ein Kind mit 20 Monaten das auch nach und nach begreift und weiß, dass die Mama wieder kommt.
LG, Moni