Jetzt schon Bammel vor den Verwandten nach der Entbindung.....

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schnupperhase 01.09.08 - 23:45 Uhr

Hallo,
ich entbinde zwar erst im Dezember, aber ich bekomme jetzt schon langsam Bammel vor den Ansprüchen der Verwandtschaft nach der Entbindung.

Nach der Entbindung meiner ersten Tochter war ich am meißten enttäuscht über die Reaktion meiner Mutter.

Normalerweise ist sie immer total reflektiert und vernünftig, aber nach der Geburt meiner Tochter hat ihr Verstand völlig ausgesetzt....

Ich bekomme heute noch vorgeworfen, dass sie nach dem KS der um 12.00 Uhr begann erst um 18.00 benachrichtigt wurde, dass es uns gut geht.
Dann war sie total eingeschnappt, dass ich erstmal Besuch ohne Ihren Hund wollte. Sie hat sich daraufhin drei Tage nicht gemeldet und ist nicht mehr ans Telefon gegangen. Ich habe zu hause nur noch geheult und war am Boden zerstört, so labil wie man in dieser Wochenbettphase ist.
Ich habe Ihr das bis heute nicht richtig verziehen.

Und ich fürchte, dass es wieder solche Probleme gibt nach der Entbindung. Es ist aber schwierig mir Ihr darüber zu sprechen, weil sie es igendwie leugnet und mir immer wieder die Schuld zuspielt.
Ich habe irgendwie das Gefühl, das Sie ihr Verhalten selber nicht versteht und sich einfach nicht vorstellen kann, dass sie damals so reagiert hat. So denkt sie sich einfach eine andere Geschichte aus, die Ihr Verhalten irgendwie erklären soll....
Nicht einfach zu verstehehn und zu erklären. Eine Art Flucht nach vorne...

Danke fürs Zuhören,
liebe Grüße Schnupperhase

Beitrag von bine3002 01.09.08 - 23:53 Uhr

Da hilft nur eine klare Ansage.

Sag ihr, dass es damals ja nicht so gut gelaufen ist und Du es diesmal gerne anders hättest. Frag sie einfach, wie sie es möchte und entscheide dann, ob Du das leisten kannst. Wenn nicht, findet einen Kompromiss.

Und dann mal so ganz unvoreingenommen: Ich kann sie ein bißchen verstehen. Wenn sie von dem Kaiserschnitt wusste, dann hat sie 6 Stunden lang Blut und Wasser geschwitzt. Das ist schon hart. Wenn ich auch dich verstehen kann. Du hattest sicher anderes im Sinn als gleich deine Mutter anzurufen.

Ich habe meiner Mutter aus diesem Grund gar nicht erst gesagt, dass es los geht. So hatte ich nach der Geburt alle Zeit der Welt sie anzurufen. Bei uns wusste es niemand und somit war auch niemand enttäuscht. Wir haben dann alle so nach und nach angerufen. Einige Freunde haben erst Tage später davon erfahren und es war Ok für sie.

Beitrag von schnupperhase 02.09.08 - 00:03 Uhr

Hallo,
ich hatte sie versucht auf dem Festnetz anzurufen, sofort als ich den Telefonanschluß am Bett auf der Station hatte. Mein Handy war aus und in meiner Tasche im Schrank. Sie war nicht erreichbar. Ihr Handy - Nr. hatte ich nicht im Kopf. Sie hatte leider auch keinen AB.
Später hat sie mir gesagt sie war die ganze Zeit im Garten, um sich abzulenken. Ich hätte sie nur übers Handy erreichen können.

Eigentlich war ICH sehr enttäuscht, dass ich sie nicht erreichen konnte. Das habe ich Ihr auch alles gesagt, aber es kommt einfach nicht an. Es wird nicht gehört und sich immer über das Gleiche beschwert.

Liebe Grüße Schnupperhase

Beitrag von anneli1105 02.09.08 - 07:06 Uhr

Guten Morgen #tasse

jaja, die liebe Verwandschaft. Mir ist mein Papa auch n Dorn im Auge für die näc Zeit. Er hatte sogar meine Hochzeit im August boykottiert, weil meine Mama da war (sind seit fast 6 Jahren getrennt) Seinen kompletten Frust lässt er an mir aus. Hab ihm schon damit gedroht, daß er sich seinen Enkel knicken kann, wenn er so weiter macht. Meine Mama darf auch nciht vorbei kommen (ich wohne bei Papa in der anderen Haushälfte) , auch nciht, wenn ich nach der Geburt mal ihre Hilfe brauche .... Haben ihm ebenfalls gesagt, daß wir nächstes Jahr definitiv ausziehen werden.

Beim Thema Familie hilft nur harte Konsequenz. Man hat ja schließlich jetzt seine eigene Familie auf die man achten muß. Ich zieh das durch und diese Konsequenz sollte man zu seinem eigenen WOhle wahren, auch wenn es noch so schwer fällt :-)

Alles Gute

Beitrag von claudia_1984 02.09.08 - 08:10 Uhr

hi

kann dich sehr gut verstehen. wunder mich nur das deine mutter es nicht versteht, sie hat ja schliesslich selber kinder zur welt gebracht und weiss wie anstrengend es ist.

wir haben die entbindung erst im januar und wir haben beschlossen das ich den ersten Tag wo das kleine geboren wird keinen besuch haben möchte, ausser meinen sohn natürlich. er wird je nach uhrzeit von einer freundin direkt nachd er geburt schon in den kreissaal gebracht, er soll sein geschwisterchen als erstes von der familie sehen. und dann will ich erst mal ruhe haben. bei jamie gings so einigermassen er kam nachts und war auf der intensivstation, alle wollten da hin und keiner konnte verstehen das dort nur die eltern und die oma und opa reindürfen.

Im Januar wird dann einfach nur bescheid gesagt wenn das kleine da ist und dann auch direkt dabei das ich erstmal meine ruhe brauch und will mein kind ja schliesslich auch erst kennenlernen. bin jetzt schon gespannt wer sich daran halten tut. meine schwiegermutter mit sicherheit nicht und dann gibts ärger.

mal schauen bis dahin ist ja noch viel zeit

lg claudai und jamie*10.12.2007 und kruemmel 20+1

Beitrag von naddl85 02.09.08 - 08:15 Uhr

#liebdrueck

Ich kenn das aber genau umhgekehrt! Meine Schwiegermutter kan JEDEN Tag (die wohnen leider nur über die Straße) und wollte Emily mitnehmen.

Oder wehe ich war einen Tag nicht draußen. Schon sprang sie hier an wenn ich nicht mein gehen zu müssen das soll ichs Kind ihr bringen. Sie würde raus!

:-[ und das schon im Wochenbett wo ich eh nicht so fitt war.

Hab das 4 Wochen mitgemacht und sie dann sehr lautstar:-[k rausgeworfen. Seitdem sind die Fronten sehr sehr verhärtet!!!
Hab auch schon bammel was nach der Schwangerschaft wieder ist. Obwohl die noch nicht wissen das ich überhaupt ss bin!

Lg Naddl