Bekomme ich Zuschuß? Kann mir jemand behilflich sein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mama.angela 02.09.08 - 09:14 Uhr

Hallo und guten Morgen, #tasse

ich weiß nicht ob ich hier ganz richtig bin aber ich habe eine Frage wegen eines evtl. Zuschusses zu Schwangerschafts-und Babyausstattung.#baby

Ich bin jetzt in der 6.SSW und seit April 2008 arbeitslos. Ich bekomme knapp 920 Euro Alg 1.

Mein Mann verdient Netto um die 1300 Euro, dazu kommt noch das Kindergeld von 154 Euro.

Wir haben eine Miete von 550 Euro und einen Kredit den wir pro Monat mit 200 Euro zurück zahlen.

Habe ich trotzdem evtl. Anspruch auf Bezuschussung für Schwangerschafts-und Babyausstattung?
Und wo muß ich da hin gehen?#kratz

Kann mir da jemand weiter helfen?

Danke für eure Antworten...#danke

Angela

Beitrag von romina1986 02.09.08 - 09:17 Uhr

Hey Angela,

so pauschal kann man das nicht sagen. Geht zur Caritas, Diakonisches Werk oder zu ProFamilia und macht mit denen so ein Antrag fertig.

Eigentlich ist sowas eben Hilfebedürftigen vorbehalten, da ihr aber mehr als 2000 Euro netto im Monat zur Verfügung habt, fänd ichs sehr unfair denen gegenüber, die wirklich Hilfe in Anspruch nehmen müssen (schließlich wird bei der Stiftung so gut wie alles über Spenden finanziert!!!).

Ob du sonst noch Ansprüche (z.B. bei der ARGE?) hast, weiß ich leider nicht. Vielleicht auch einfach mal nachfragen und einen Antrag ausfüllen.

Liebe Grüße
Romina + Aliya Ciara (34. SSW)

Beitrag von freddy-wurmeling 02.09.08 - 09:18 Uhr

Hi Angela.

da bekommt ihr bestimmt diese Erstlingsausstattung! Ruf mal bei Pro Famila an und frag nach der Mutter und Kins Stiftung.
Gruß Steffi

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 09:37 Uhr

Ja klar, mit knapp 2400 Euro Netto sind sie sicher total bedürftig und können in 9 Monaten keine 250 oder 300 Euro abzwacken, um das Nötigste fürs Kind zu kaufen....

Beitrag von yvivonni 02.09.08 - 09:20 Uhr

Hallo,
also ganz ehrlich ich finde es dreist sich darüber gedanken zu machen. Ihr habt ein Einkommen von über 2200,- und du fragst nach Finanzieller Unterstützung?
Sorry, aber da kann ich nur den Kopf Schütteln.

LG Yvi

Beitrag von mama.angela 02.09.08 - 09:22 Uhr

Deinen Ärger mir gegenüber kann ich verstehen, dennoch möchte ich mich umhören was bzw. ob mir was zustehen würde wenn ich ins Alg 2 rutsche.

Beitrag von yvivonni 02.09.08 - 09:24 Uhr

Das ist eine ganz andere Geschichte, denn dann bekommst du ja weniger.

Beitrag von sweathu 02.09.08 - 09:26 Uhr

wenn du ins ALG 2 rutscht dann sieht eure Lage ja ganz anders aus, da ja auch das geld deines Mannes komplett dazu zählt bis auf nen Freibetrag #kratz oder?. ja glaube schon..

Und dann seid ihr ja auch in dem Bereich der "armut" auch wenn es sich mies anhört, aber damit kommt man nicht wirklich voran..

Beitrag von mama.angela 02.09.08 - 09:20 Uhr

Stimmt, ich werde mich erstmal bei der ARGE umfragen ob mir von da aus noch was zusteht-mein Alg 1 läuft nur bis zum 1.4.09-danach ist es dann das Alg 2 mit wesendlich weniger "Gehalt"!

Danke für eure Antworten...

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 09:39 Uhr

Du beantwortest es gerade selbst. ALGII wäre deutlich weniger - folglich bist Du aktuell auch kaum bedürftig.

Dein Regelsatz wäre ein Bruchteil dessen, was Du an ALGI gerade beziehst.


Gruß,

phoe-nix

Beitrag von sweathu 02.09.08 - 09:25 Uhr

huhu

Also ich feinde das ist schon einiges an Geld, was ihr zur verfügung habt.

versuchen kann man alles, aber ob da was rumkommt ist die frage;-).

Kredite zählen dabei nicht, nur die Fixkosten werden angerechnet.
Wie zb Miete strom etc.
Allerdings denke ich, das die gelder für menschen bestimmt sind, die weniger haben, die weitaus weniger haben, oder aber an der Grenze zur armut leben.
Sicherlich gibt es diese stiftungen und jeder kann da nachfragen, aber ich könnte es nicht mit mir vereinbaren, wenn ich weiß. das geld würde jemand dem es schlechter geht zu gute kommen können.
Immerhin sind diese "töpfe" ja auch begrenzt und wenn am Jahresende jemand was dringend benötigt sind die töpfe halt leer..


AAAAAAAAAACHso.. wie gesagt ich kenne eure anderen Fixkosten ja nicht, ruf mal an und frage nach, allerdings werden die vor der 12/13 woche nicht viel machen, wegen dem Risiko der Fehlgeburt/Abbrüche

lg Karin

Beitrag von annahoj 02.09.08 - 09:27 Uhr

also ich finde es nicht verwerflich, sich auch bei dem einkommen darüber zu informieren, ob einem noch was zusteht.

frag einfach nach bei pro familia und freu dich, wenn du was bekommst! ;-)

lg annahoj

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 09:42 Uhr

So weit ist es schon gekommen, dass man es für normal hält, trotz relativ durchschnittlichen Einkommens spaßeshalber mal nach Geldern für BEDÜRFTIGE in Notlagen zu fragen. Da scheint es gar keine Hemmschwelle mehr zu geben, allein schon aus Stolz.


Manchmal kann ich hier wirklich nur den Kopf schütteln bei soviel mangelnder Eigenverantwortung und Moral.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von sweathu 02.09.08 - 09:44 Uhr

also ich finde es schon "schlimm", wenn man gerade diese stiftungstöpfe "plündert" wenn man es doch eigentlich alleine schaffen kann..

Allerdings gibt es ja immer und überall einkommensgrenzen, die das ganze wieder eingrenzen.

Sicherlich finde ich auch, dass es schon den verdienern gegenüber unfair ist, wenn sie nichts bekommen, aber die Babys der gering bis gar nicht verdiener können ja nun nichts dafür,und gerade wenn es wirklich bedürftige Familien gibt, ist oft nichts mehr drinnen..
Da diese einrichtungen ja auch nur einen ebstimmten jahresbetrag haben den sie verteilen können, immerhn sind das ja fast alles Spendengelder.

Lg

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 09:36 Uhr

Entschuldige bitte aber Ihr habt ein Einkommen von Netto 2.374 Euro und Du fragst nach staatlicher oder caritativer Hilfe für die Erstausstattung?

Wenn Ihr die Nerven habt, wärend Deiner Arbeitslosigkeit ein Kind zu bekommen, dann könnt Ihr das Geld dafür auch selbst aufbringen. So gering ist Euer Einkommen ja nicht und der Kredit ist Eure Privatsache....


Gruß,


phoe-nix

Beitrag von tinar81 02.09.08 - 09:46 Uhr

In der Regel sind Institutionen wie ProFamilia oder Caritas zuständig.

Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr Anspruch habt. Wir haben weit weniger Geld als ihr zur Verfügung und haben auch keinen Anspruch.

Dieses Geld ist ja auch nur Bedürftigen vorbehalten. Wenn ihr also beide Arbeitslos wärt dann hättet ihr schon eher Chancen. Vor allem sagten die uns, da unser Sohn erst 3 wird, werden wir ja noch einige Sachen haben.....

LG Martina, Sebastian 2 3/4 J und Viktoria 36+0

Beitrag von blackmetalx 02.09.08 - 09:46 Uhr

Nein hast du nicht!
Du darfst nur 1600€ für 3 Personen haben, wenn du mehr verdienst bekommst du nichts.
Sorry aber wer mehr verdient ist ja auch nicht bedürftig.

Beitrag von katja. 02.09.08 - 09:52 Uhr

Boooaaahhh, die Neider wieder...................... fiese Antworten........................

Habe mal drüber gerechnet, ALGII-Anspruch besteht 100%ig nicht..............

ab 01.04.09 würde ich dann mal einen Antrag stellen, da sich dann ein Anspruch ergibt!

Beitrag von annahoj 02.09.08 - 09:56 Uhr

ich finds auch unmöglich, aber es war mir schon bei der threadübersicht klar, dass das für manche wieder ein gefundenes fressen sein wird, frusttrationen rauszulassen #huepf

Beitrag von sweathu 02.09.08 - 10:00 Uhr

wow, moment mal nix neider.. also bei mir def. nicht, und ich finde den tread noch recht entspannt..

ich sage ja versuchen aknn jeder und jeder muss es mit seinem Gewissen vereinbaren können;-).

Derzeit bei knapp 2.400 netto.. finde ich schon ein nettes Einkommen und das ist nicht bedürftig, meiner Meinung nach;-). bei weniger einkommen und alg2 sieht das ja ganz anders aus. da ist ja dann leider schon wieder fast armut..

Beitrag von annahoj 02.09.08 - 10:03 Uhr

ich denke auch, dass das viel ist, mehr als wir haben auf jedenfall, aber in anbetracht dessen, dass sie demnächst weniger geld bekommt, kann sie ja nun schon nach der erstausstattung fragen und dann vielleicht was zurück legen.

Beitrag von fabienne78 02.09.08 - 10:17 Uhr

Hallo,

ich gehe mal fest davon aus, dass man in einem so frühen Stadium sowieso noch keine fianzielle Unterstützung bekommt.
Natürlich muss sie sich vorab informieren, aber dann mit den Zahlen, die sie voraussichtlich mit der anderen Eingruppierung erzielen wird.

Am besten wäre, jetzt schon ein Termin veranschlagen (der noch ein wenig in der Ferne liegt) und dann mit den neuen Zahlen (sprich mit dem geringeren Nettoverdienst) eine Unterstützung beantragen.

Mit dem jetzigen Verdienst, zum jetzigen Zeitpunkt wird sicherlich keine Unterstützung da sein - was (und das ist meine persönliche Meinung) auch ein wenig verständlich ist.

Fabienne

P.S. Der Kredit wird bei der Erstellung der finanziellen Situation wohl keine Rolle spielen, sonst würden viele "Häuslebauer" etc. diese Möglichkeit besitzen. Und das wäre ja auch nicht Sinn der Sache, wenn die Kredite durch finanzielle Förderungen für Familien in Nöten an Familien gehen, die z.B. durch Hausbau, etc. sich eine Alterssicherung erwerben oder einen Kredit für ein Auto mit diesen Mitteln ableisten. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen, dass das berücksichtigt wird... Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren ! ;-)

Beitrag von fabienne78 02.09.08 - 10:11 Uhr

Hallo,

ich glaube nicht, dass das was mit "Neid" zu tun hat. Das hat er was mit Erziehung, Moral und Anstand zu tun(wobei hier nicht gewertet wird, wer wieviel davon hat, sondern das eine grundsätzliche Tatsache, die auf alle Themen übertragbar ist).
Da jeder mehr oder weniger anders erzogen ist, eine andere Einstellung hat und anders an die Sache ran geht, kommt es logischerweise zu unterschiedlichen Meinungen.
Viele würden zum Beispiel mit dem Nettogehalt kein Anspruch sehen, weil dieses Geld ausreichend sein müsste.
Viele gehen davon aus, dass das Geld an anderer Stelle sicherlich sinnvoller eingesetzt wäre.
Einige denken, man sollte all das einfordern, was einem zusteht (oder zustehen könnte).
Andere versuchen mit minimalsten Einsatz den größten Gewinn zu erzielen.
Das ist normal, das ist menschlich - wir unterscheiden uns nun mal.

Wie man es dreht und wendet, es gibt nun mal die unterschiedlichsten Einstellungen zu diesen (und auch anderen) Themen. Wenn man in solch einer Diskussion dann mit "Neider" antwortet, zeigt es nur, dass man keine andere Argumente parat hat und dieses "Totschlagargument" herauskramt.

Liebe Grüße,
Fabienne

P.S. Wenn man so eine Frage ins Forum stellt, muss man mit "verschiedenen" Antworten (pro & contra) rechnen. Und ich sehe bisher keine "fiesen" Antworten, sondern einen normalen Meinungsaustausch.

Beitrag von katja. 02.09.08 - 13:06 Uhr

man darf aber auch nicht vergessen, dass so gewisse Leute sich mit ALGI, ALGII und so weiter gar nicht auskennen..................................

die hören immer nur, dass die ganz gut leben........................... und wenn einem dann 40 % des Einkommens fehlen (nach Arbeitslosigkeit) dann fehlt schon ein ganz schönes Sümmchen.........................

ich kenne mich da auch nur aus, weil ich bei einer Behörde arbeite....................

Beitrag von fabienne78 02.09.08 - 13:27 Uhr

Hallo Katja,

wahrscheinlich hat es auch was damit zu tun, das man immer irgendwo im Bekanntenkreis ein "schwarzes Schaf" kennt, dass die Sozialleistungen ausnutzt, etc.
Und dann ist man schnell dabei, alle über einen Kamm zu scheren.
Und wenn dann noch so tolle "Schlagzeilen" in der BILD (habe ich vorhin online gesehen) auftauchen mit irgendwelchen Leuten, die bewusst das soziale System ausnutzen, die Runde machen... naja, pure Stimmungsmache.

Generell ist aber zu sagen: Die Leute, die auf solche Mittel angewiesen sind, denen sollte geholfen werden - und zwar schnell und professionell. Andererseits sollte bei denen, die bewußt Falschangaben machen und Tricksen, härter durchgegriffen werden. Und ganz wichtig: Für die ganzen Probleme gebe ich nicht den Ämtern die Schuld - hier ist einfach eine "Politik der Logik" gefordert (bestimmte Einkommensgrenzen bei finanzieller Hilfe - aber auch bewußt auf die jeweilige Situation eingehen können, etc.), wo nicht jeder, der mal seine Meinung äußert, in eine Ecke gestellt und fertig gemacht wird. Mir kommt es manchmal so vor, als ob die Politiker bewußt versuchen Probleme totzuschweigen, damit sie ja keinem Wähler auf die Füße treten...
Aber ich komme mal wieder vom Thema ab.... ;-) Wir Hessen sind nun mal ein geschwätziges Volk... Und obwohl ich jetzt schon seit ein paar Jahren in Baden-Württemberg lebe: Ich babbele immer noch zu viel !

Liebe Grüße,
Fabienne

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