Muttermilch

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bienemaja82 02.09.08 - 10:03 Uhr

Hallo,

ohne groß um den heißen Brei herum zu reden:
Weiß jemand von euch, wie lange es in etwa dauert, bis die Nährstoffe, etc., die ich zu mir nehme, in der Muttermilch vorhanden sind bzw. wie lange diese in der Muttermilch "verbleiben"?
Zum Beispiel Nüsse: Meine Hebamme hat mir davon abgeraten welche zu essen;
auch von Steinobst, Müsli und Vollkornprodukten wurde mir vorerst abgeraten. Und ich bin mir halt unsicher, ob meine Tochter (3 Monate) von diesen Dingen Bauchweh bekommt,ob es an ihrem schnellen Trinken liegt oder, oder, oder,...

Danke. LG.:-)

Beitrag von muehlie 02.09.08 - 10:19 Uhr

Wie lange es dauert, bis irgendwas von der Mutter in die Muttermilch übergeht, weiß ich leider auch nicht wirklich. Ich kann dir nur sagen, dass es reichlich umstritten ist, ob die Ernährung der Mutter überhaupt einen Einfluss auf die Verträglichkeit der Milch hat.

Wenn du der Sache genauer auf den Grund gehen willst, führe doch mal über 2 Wochen oder so ein Tagebuch. Schreib tabellarisch auf, was du wann gegessen hast und ob und wann deine Kleine Bauchweh und Blähungen bekommen hat. So findest du am besten heraus, ob es einen Zusammenhang gibt, welche Nahrungsmittel (wenn überhaupt) einen Einfluss haben und wann sich der bemerkbar macht. :-)

LG
Claudia

Beitrag von mimi1977 02.09.08 - 10:42 Uhr

Hallo,
soweit ich weiss, ist es ein Tag.

Meine Hebi ht mir zur Stärkung der Milch Nüsse empfohlen!
Keine Haselnüsse, da die viele Allergien auslösen, aber Cashew Kerne und Walnüsse!

Beim Obst soll ma langsam machen udn mit weniger säurehaltigen (Aprikosen, dann Pfirisch) beginnen.
Bei Äpfel sollten es vom Vorjahr sein, aber die gibts mom nicht mehr.
Ich habe alles mal morgens ins Müsli (Müsli=nur Haferflocken)
und bishr gabs keine grösseren Prbleme.

Beitrag von 27nina27 02.09.08 - 13:05 Uhr

Hallo,

eine direkte Antwort auf Deine Frage kann ich Dir leider auch nicht geben. Aber als ich mit dem Stillen angefangen habe, habe ich meine Hebamme auch gefragt, worauf ich lieber verzichten sollte. Sie meinte nur ich sollte keinen Alkohol (versteht sich meiner Meinung nach von selbst) trinken, die Finger von Erbsen/Linsen/Bohnen lassen und sonst alles essen worauf ich Lust hätte. Medizinisch wäre es nicht bewiesen, dass die Nahrung der Mutter Einfluß auf die Befindlichkeiten des Kindes hätte. Bis jetzt bin ich ganz gut damit gefahren und werde auch dabei bleiben. Klar hat mein Junge (auch 3 Monate) auch mal Bauchweh, aber das liegt meist an seinem zu schnellen Trinken und der vielen Luft im Bauch.

Liebe Grüße,
Nina

Beitrag von simplejenny 02.09.08 - 20:46 Uhr

Mensch, mensch ...

Die unterschiedlichen Antworten hier zeigen eigentlich sehr deutlich, dass die Essgewohnheiten wohl keinen bzw. kaum Einfluss auf die Muttermilch hat. Ich konnte bei meiner Maus auch nie sowas feststellen.

Ich erzähle dir lieber nicht, was meine Hebamme alles glaubt was man nicht essen soll, sonst bleibt dir nicht mehr viel, was du noch essen kannst.

Durchhalten!
Jenny

Beitrag von bienemaja82 03.09.08 - 02:16 Uhr

Also vielen Dank für eure Mails - sie machen echt Mut.
Denn wenn ich mir anschaue, was ich derzeit alles nicht essen soll, bleibt (wie auch bei deiner Hebi - Jenny) nicht mehr wirklich viel übrig. Dabei heißt es doch auch, man soll sich ausgewogen und gesund ernähren.

Von daher werde ich mich weiter langsam heran tasten und meine "Essgewohnheiten" wieder auf "normal" umstellen.

Viele Dank. LG. Manja.#blume