Frage zu VATERSCHAFT

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Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von spidi111 02.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo
ich habe meine ssw Freundin geheiratet!
Nun ist derZwerg schon 3 Jahre alt und ich liebe ihn über alles!
Nun ist es sodas ich ja nun als Vater eingetragen bin und auch möchte ,aber der Erzeuger nun sagt er wird eine Vaterschaftsklage einreichen möchte ,kann er das ohne meine Zustimmung?
Ich möchte ,das nicht!
Es ist auch nur eher ein Racheakt von ihm!Für mich ist es mein Kind und das soll sich auch nicht auf dem Papier ändern!
wer weiß Rat.
Gruß Spidi

Beitrag von aggie69 02.09.08 - 13:07 Uhr

Hat er Unterhalt gezahlt? Wenn nicht - will er alles nachzahlen und auch in Zukunft für "sein" Kind aufkommen?
Was hat er davon?

Beitrag von spidi111 02.09.08 - 13:23 Uhr

Hallo,nein er hat nie bezahlt!
Meine Frau hat noch eine Tochter mit ihm,die durfte ich nicht adoptieren!
da zahlt er auch nicht!Es geht jetzt nur darum ,das meine Frau eine Anzeige gemacht hat ,weil er seid Jahren nicht zahlt!
Und nun meint er ,er möchte eine Vaterschaftsklage!
Er denk,er braucht ja nie zahlen hat mit einer anderen Frau auch noch ein Kind zahlt da auch nicht!
Würde ja vom Gericht auch noch Proßeskostenhilfe bekommen!Also braucht er ja nichts zahlen.
gruß spidi

Beitrag von aggie69 02.09.08 - 14:24 Uhr

Wat für'n fieser Kerl - und sowat vermehrt sich auch noch ungestraft!

Was hat er davon, wenn er die Vaterschft einklagt? Nur einfach Ärger machen? Was hätte er davon, wenn die Vaterschaft anerkannt wird?
Könnt Ihr Euch nicht von einem Anwalt vertreten lassen, so daß Ihr nicht persönlich zum Gericht müßt?

Beitrag von spidi111 02.09.08 - 16:45 Uhr

wenn ich das jetzt mal kraß sagen darf!Genugtuhung

Beitrag von noelie 11.09.08 - 01:23 Uhr

Hallo Spidi!

Ich bin zwar aus Österreich, aber ich denke, dass das in Deutschland sicher nicht so anders sein wird.

Also, so weit ich weiß, kann der Erzeuger in diesem Fall gar nichts machen.
Du hast dieses Kind als Dein eigenes anerkannt und das in vollem Wissen, dass Du nicht der Erzeuger bist.
Ich glaube in so einem Fall hättest nicht einmal Du selbst die Möglichkeit, Dich so einfach aus der Vaterschaft zu stehlen.
Deine Frau muss so einem Vaterschaftstest nicht zustimmen und Du auch nicht!
Ihr seid die Erziehungsberechtigten, ihr könnt das entscheiden.

Ich glaube, eine Vaterschaftsklage kann die Mutter einreichen, wenn der Vater sich weigert, sein Kind anzuerkennen.
Mir ist nicht bekannt, dass auch umgekehrt ein Vater seine Vaterschaft gegen den Willen der Mutter erzwingen kann, wenn sie ihn als Vater nicht anerkennen will.

Bei uns in Österreich erhält die Mutter nach der Vaterschaftsanerkenntnis sogar ein Widerspruchsrecht.

Ich finde das vom Erzeuger ziemlich unfair, wenn es nur um Rache geht, da steht nicht das Wohl des Kindes im Vordergrund, allein aus dieser Sicht kann ich mir nicht vorstellen, dass so etwas durchgehen würde.

Ich würde nach Möglichkeit den Kontakt zu diesem Menschen abbrechen.

Ich wünsche Dir alles Gute!
noelie