Herzlose Mutter

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Forum: Forum für Väter

Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von carola63 02.09.08 - 11:36 Uhr

Hallo zusammen,

vielleicht hat hier einmal jemand einen Rat, wie man mit folgender Situation umgehen kann:

Vorgeschichte:

2 Kinder, heute 19 und 17 Jahre alt.
Trennung von der Mutter 1997, Kinder leben beide bei ihr. Beide Eltern haben noch in 97 neue Partner gefunden.

Seit nunmehr 11 Jahren habe ich regelmäßig und reichlich Kindesunterhalt gezahlt, insgesamt deutlich über 60.000 €.

In 2006 waren die Kids drei Monate lang bei mir, Auslöser war die Große, die sich ungeliebt und unverstanden fühlte. Auch damals schon war überhaupt nicht daran zu denken, dass die Mutter Unterhalt an mich zahlt, im Gegenteil, ich zahlte weiter um des lieben Friedens willen.
Zitate aus dieser Zeit: "Entweder Du zahlst die Getränke, oder die Konfirmation fällt aus." "Entweder Du kaufst ihr die Klamotten oder sie geht in Jeans zur Kirche."

Zusätzlich zum Unterhalt habe ich dann beiden Kindern noch den Führerschein bezahlt.

Heutige Situation:

Die "Kleine" steckt nunmehr in der gleichen Situation wie damals die "Große", ist ja auch das passende Alter dafür.
Sie geht auf Parties, ist selten zu Hause, wird dort dann angemacht, erhält Hinweise wie: "Du hast gefälligst zu fragen, bevor Du Dir was zu essen nimmst." usw.
Mitte August eskalierte die Geschichte:
Nach einem heftigen Streit zwischen dem Stiefvater und der "Kleinen" schmiss dieser erst ihren Roller um und schlug anschließend zu.

Ca. 1 Stunde später habe ich meine Tochter abgeholt (mein Bruder wundert sich bis heute, dass der "Lappen", so nennen wir den Stiefvater, meine Anwesenheit überlebt hat...)
Nun ja, anderes Thema, jedenfalls lebt meine Tochter jetzt bei uns.

Nun schrieb ich gestern meine Ex an, dass ich mich darüber freuen würde, wenn sie mir kurzfristig das Kindergeld überweisen könnte. Daraufhin rief meine Ex die Tochter an, das könne sie sich abschminken, wenn ich darauf bestünde, würde sie ihr Zimmer ausräumen und sie bräuchte dort nicht mehr zu erscheinen.

Sorry, ist lang geworden...

Ich begreife nicht, wie man als Mutter so auf der Seele des eigenen Kindes herumtreten kann, hat hier einer einen Tip/Rat??

Beitrag von grizu99 02.09.08 - 11:41 Uhr

Wenn deine Tochter sowiso bei Dir wohnt, laß die Mutter doch das Zimmer räumen. Wenn man mit ihr nicht reden kann, danna uf die harte tour!

Beitrag von carola63 02.09.08 - 11:59 Uhr

Wenn es denn so einfach wäre.

Da unsere Wohnorte immerhin 45 km trennen und meine Tochter auch mal am Wochenende dort übernachten wollte, würde man ihr vieles nehmen, was ihr doch sehr wichtig ist.

Die Mutter scheint nach dem Prinzip: Liebe nur gegen Geld! zu handeln.

Beitrag von anjosh 02.09.08 - 12:02 Uhr

Hallo..

Ich bin die Freundin von carola63...

Aaach...das ist alles nicht so einfach...
Natürlich könnte man jetzt hart sein und das Kindergeld irgendwie bekommen...nur was hat die Tochter davon?

Man muss dazu sagen, dass wir ca. 50km von dem "Elternhaus" entfernt wohnen. Sie geht da weiterhin zur Schule, hat da ihre Freunde und und und...
Falls es eng wurde (Zug, Uhrzeit etc.) hatte sie die Möglichkeit in ihrem "alten" Zimmer zu schlafen um dann gleich am nächsten Tag wieder zu uns zu kommen.
Lange Rede kurzer Sinn...
Wenn wir das Kindergeld nun bekommen würde - wie auch immer - dann "darf" sie nicht mehr dahin....
WEIL..und jetzt kommts...Die liebe Mutter muss ja Abwasserkosten zahlen und das bezahlt sie - na klar, vom Kindergeld.....Falls das dann wegfallen würde, dann darf sie da nicht mehr schlafen....
Der Hammer ist ja, dass die "Große" einen Freund bei sich aufgenommen hat...
Der darf da natürlich bleiben...da frage ich mich...bezahlt der jetzt die Abwasserkosten???

Die Kleine tut mir so leid....nur wir wissen einfach nicht was wir tun sollen...:-(

Beitrag von krytze 10.09.08 - 08:25 Uhr

hallo!

das kindergeld ist für die kinder gedacht. das sagt ja das wort schon aus. sowie der unterhalt auch für die kinder gedacht ist. ihr seid für das kind verpflichtet die gelder einzufordern.

das sind gelder das kindes. holt euch einen vollstrechbaren titel, lasst euch vom jugendamt beraten.wichtig ist das kind bei der meldestelle gleich umzumelden. mit der ummeldung geht ihr zur kindergeldstelle und beantragt kindergeld. die mutter bekommt dann automatisch keines mehr.

ihr kommt da nicht drumrum, das muss einfach sein, zum wohle des kindes.

und wenn die mutter so ist, dann ists besser das kind ohne diese mutter aufwachsen zu lassen. ich würde meine tochter nicht mehr dort schlafen lassen, vor allem nach der aktion mit dem stiefvater.

p.s. euch schenkt auch keiner was und denkt daran das ist das geld für euer kind (ihr steht es rechtlich zu)

liebe grüße

sylvia

Beitrag von christian4 17.09.08 - 08:36 Uhr

Lasst es drauf ankommen.
Wahrscheinlch benutzt sie dies als Druckmittel und das seit Jahren!!!
Geht zum Anwalt und verlangt nicht nur das Kindergeld, sondern auch die Unterhaltszahlung für die "Kleine".

Ich Wette, die Rechnung geht auf. Die Mutter ist doch Jahrelang damit durchgekommen....

Beitrag von marion2 02.09.08 - 12:33 Uhr

Hallo,

was sagt denn deine Tochter dazu?

Hat sie evtl. Freunde bei denen sie am WE mal übernachten könnte? Ne Oma, Tante.... Wie sieht es mit Alternativen aus?

Ich würde mein Kind nicht in einem Haushalt übernachten lassen wollen, in dem es geschlagen wurde. Da wäre es mir persönlich total egal, ob das Zimmer jetzt leer oder voll ist.

Gruß Marion

Beitrag von carola63 02.09.08 - 13:19 Uhr

Hallo Marion,

sicher hast Du Recht, dass es aus unserer (erwachsenen) Sicht keinen Grund mehr gibt, dort zu übernachten.
Aber wir sollten nicht vergessen, dass der Stiefvater geschlagen hat, die leibliche Mutter aber diejenige ist, die nun diese Art von Psychoterror ausübt.
Sicherlich betrachtet meine Tochter die Situation nicht rational, sondern emotional, sie möchte die Brücken zum Stiefvater komplett abbrechen, aber da ist auch noch ihre große Schwester, ihr kleiner Halbbruder, ihr Hund und eben auch ihre Mutter.

Mir ging es darum, wie gehe ich mit der Mutter um, ohne dass es auf Kosten (nicht monetär) meiner Tochter geht.

Grüße
Uwe

Beitrag von marion2 02.09.08 - 13:33 Uhr

Ihre große Schwester kann sie sehen, wann immer sie möchte. Dazu muss sie die Wohnung ihre Mutter genau genommen nicht einmal betreten. Schwieriger sieht es da mit dem kleinen Bruder, dem Hund und der Mutter aus.

Es ist komisch, was für ein inniges Verhältnis Kinder zu ihren Müttern haben - egal wie *** diese sind.

Egal wie ihr entscheidet - es geht immer irgendwie auf Kosten deiner Tochter #kratz Richtig sicher ist deine Tochter nur, wenn sie die Wohnung ihrer Mutter und des Stiefvaters nicht mehr betritt. Also ich würde das Kindergeld fordern. Allerdings in Absprache mit der Tochter. Und mit möglichen Alternativen in der Hinterhand (Übernachtungen, Treffen, etc.)

Gruß Marion

Beitrag von anjosh 02.09.08 - 13:01 Uhr

Sehe ich genauso...Mir persönlich wäre es auch egal...
Sie ist aber noch nicht so weit...
Sie hat sich noch nicht entschieden für immer bei uns zu wohnen aufgrund der Entfernung..

Sie hat Großeltern in der gleichen Stadt -- ihr Opa ist schwerkrank und ihre Oma hat nicht die Möglichkeiten sie unterzubringen...
Ständig bei irgendwelchen Freunden zu übernachten, finde ich auch nicht optimal..:-(

Vielleicht muss man nocheinmal intensiv mit ihr reden.
Mit der Antwort "weiß ich nicht" auf die Frage wie es weiter gehen soll kann man schließlich nicht viel anfangen..
#gruebel

#danke für die Antworten....

Gruß anjosh

Beitrag von xandria 02.09.08 - 13:14 Uhr

Kindergeld steht dem Elternteil zu, der den größeren Barunterhalt leistet und das ist, wenn das Kind bei einem Elternteil lebt, immer der Elternteil, bei dem es lebt - also du!
Wende dich an die Familienkasse und du bekommst das Geld.

Beitrag von cinda762 02.09.08 - 14:15 Uhr

Hallo ...etwas verwundert über Deinen Namen..;-) !

So wie sich das Ganze anhört, ist mit Deiner Exfrau nicht zu reden. Ihre Art zu denken und zu Handeln scheint sehr primitiv und das ist schade, denn eure Situation ist und war nicht einfach. Ihr habt alle die Trennung durch gestanden und in dieser Zeit sehr viel Kraft gebraucht. Eure Töchter bräuchten dringend mehr Menschlichkeit von Seiten der Mutter. Wenn mit ihr weiterhin nicht zu reden ist, dann mach ihr klar, dass Du zur Not auch andere Schritte gehen wirst um die Situation zu verbessern. Schwierig ist eben das Alter eurer Kinder, ansonsten hätt ich sofort gesagt, frag beim Jugendamt um Hilfe. Aber ich denke, die werden auch so einen Rat für Dich haben. Denn eigentlich sollte der das Kindergeld bekommen, der die Kinder überwiegend versorgt. Und da der Stiefvater gewalttätig geworden ist, spricht es sowieso dagegen, dass die "Kleine" dort wieder wohnen sollte.
Ich weiß nicht was mit der Mutter Deiner Töchter los ist, aber ich würde sagen, sie ist nicht wirklich dazu im Stande eure Kinder zu behüten, zu versorgen und im Leben fördernd und liebevoll zu begleiten, etc. Gut dass Du noch da bist, das ist für viele Väter nicht sebstverständlich!!!
LG Cinda

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 18:54 Uhr

Hallo,

ich würde mich ebenfalls direkt an die Familienkasse wenden. Denn da sie bei dir lebt hast du auch den Anspruch auf das Kindergeld.

Ich würde sie nicht eine Nacht in diesem Haushalt in dem sie geschlagen würde lassen. Ich wurde selber geschlagen und die seelischen Narben bleiben.

Ich kann auch verstehen, wenn es verdammt schlimm für sie ist, wenn die Mutter so einen Aufstand macht. Man liebt seine Eltern ja in aller Regel und sieht gar nicht, was da eigentlich mit einem passiert. Wer einmal zugeschlagen hat tut es auch wieder.
Sie wird warscheinlich viel Zeit brauchen um sich auch im Kopf von ihrer Mutter abzunabeln und das alles zu verdauen. Wie hat sie denn darauf reagiert, das dann das Zimmer geräumt wird? Vielleicht mag sie dies auch nur selbst nicht machen.

Ich habe immer noch Sachen in dem Haus meines Vaters. Seit November haben wir keinen Kontakt mehr und ich habe es noch nicht geschafft dieses Haus zu betreten, ihm gegenüber zu treten und meine Sachen zu holen. das ist aber eine längere Geschichte.

LG Denise

Beitrag von telcon2007 02.09.08 - 19:30 Uhr

***

Beitrag von bina.1988 03.09.08 - 22:23 Uhr

Wenn deine Tochter doch bei dir lebt dann stell doch einfach einen Kindergeld antrag du bekommst das geld ab dem Tag wo deine Tochter bei dir eingezogen ist und deine Ex muss es dann an die Familienkasse zurück zahlen und warum fährst nicht einfach mit deiner Tochter hin und holst ihre Sachen einfach ab. Ich habe das gleiche Durchgemacht bin allerdings von meinem Vater zu meiner Mutter gezogen.

LG Bina

Beitrag von grundlosdiver 03.09.08 - 23:27 Uhr

#klatsch
Bei so einer "Mutter" fehlen mir sämtliche Worte!

Hast Du denn zu beiden Kindern sonst ein gutes Verhältnis?

Wie kann man nur so geldgierig sein?
*mich-aufreg*!!!
Hätte mein Mann mein Kind angefasst, ich hätte ihn... #wolke

Hoffe, ihr findet eine Lösung!
Und ich würde die Zahlung von KU einstellen und das Kindergeld beantragen! Das ist Dein Recht!

Alles Gute!

Beitrag von carola63 04.09.08 - 06:14 Uhr

>Hast Du denn zu beiden Kindern sonst ein gutes Verhältnis?<

Meine Ex war der festen Überzeugung, dass mein Verhältnis zu den Kindern nach der Trennung ein deutlich schlechteres werden würde. Nur hat sie sich da vollkommen getäuscht. Wir verstehen uns ganz hervorragend!

Und die Frage nach der "Geldgier"? Sie hat es nie verstanden, dass KU für die Kinder gedacht ist. Sie benutzte von Anfang an das Geld ausschließlich, um ihren eigenen Lebensstandard zu heben. Für die Kids wurde nicht ein Cent zurückgelegt.

Insofern wird es keine Lösung mit der Mutter geben, dessen bin ich mir sicher.

Aber was soll´s, Sie hat das Problem, jeden Morgen in den Spiegel schauen zu müssen....

Beitrag von ratlos2008 04.09.08 - 18:24 Uhr

Oh Man immer das gleiche.
Ich denke deine Ex ist total Eifersüchtig weil das Mädchen bei dir bleiben möchte.
Dieser ganze Kohle scheiß ist nur gegen dich gerichtet weil du immer schön gesprungen bist wenn sie dich erpresst hat mit den Kindern. Ich würde auch Nägel mit Köpfen machen und das Geld was dem Kind zusteht beim Jugendamt einfordern.
Denn dafür ist es da.
Wenn du das es durchgezogen hast wirst du sehn das deine Ex langsam begreift das sie irgend wann nichts mehr gegen dich in der Hand hat um dich klein zu kriegen bis auf deine andere Tochter.
Aber so wie ich das sehe wird auch die irgend wann bei euch auf der Matte stehen.
Und dann kann deine Ex erst einmal an dich zahlen.
Nimm ihr die Luft aus den Segeln.
Ich drücke dir und allen Beteiligten die Daumen .Den es ist schrecklich wenn immer wieder Stress von der Ex kommt wo eigentlich alles friedlich laufen könnte.

Viel Glück




Beitrag von renate61 05.09.08 - 12:34 Uhr

Ok,aus Erwachsenensicht kann man nur abraten das deine Tochter dort schläft.
Aber natürlich hat deine /eure Tochter nach wie vor einen Bezug zur Mutter/Schwester und ihren Freunden.Ihr habt letztendlich keine andere Chance als sich noch einmal mit ihr zusammen zusetzen und eine gemeinsame Lösung zu finden.Wie schon geschrieben wurde kann die Schwester zu Besuch kommen:-)Besteht die Möglichkeit das ihre Freunde mal ein WE bei euch verbringen?
Und die wichtigsten Fragen:Was wäre wenn deine Mutter dich nicht mehr reinlässt?Wie sehr würde es dich schmerzen?
Wenn dort nicht deine Freunde wären,würdest du dort noch hinwollen?

Beitrag von oldma 06.09.08 - 00:39 Uhr

... wo ist das problem? kind kann sich selbst beim enwohnermeldeamt anmelden, schicke dann der zuständige kindergeldstelle einen antrag auf kindergeld (im it runterladen) mit ausdruck vom einwohnermeldeamt--- damit ist alles erledigt, du bekommst automatisch das geld. auch ja, schieb gleich einen rechtsanwalt mit eilantrag hinterher und klage auf unterhalt gegen deine ex. sieht so aus, als darf sie an dich zahlen bis die "kleine" 18 ist, denn an deine 19 zahlst du ja direkt selbst.l.g.c.

Beitrag von hummelinchen 10.09.08 - 19:57 Uhr

Hey,

wenn diese Frau derartigen Druck ausübt, bleibt zu überlegen, warum sie das macht.. Geht es ihr darum, Macht zu haben? Hat sie Angst, die Tochter zu verlieren? Will sie euch eins auswischen?

Ich kenne diese "Handaufhalte"mentalität. Fürchterlich...

Aber nunmal zurück zu euch..
1.Was sagt deine Tochter dazu? Jetzt wäre es zu überlegen, ein Gespräch zu suchen (Mutter und Tochter) und danach zu entscheiden, was passieren soll.
2. Sollte deine Tochter keine Lust auf diese Erpressung haben, kann SIE das Geld einklagen, es steht ihr ja auch zu..
3. Entfernt euch von der Illusion, dass es sich je ändern wird...

Frage: Was hat Mutti zu dem Ausraster des Stiefvaters gesagt? An diesem Verhalten lässt sich doch eindeutig erkennen, wie es steht...

Und du, lieber Vater, bist wahrscheinlich, genau wie mein Mann, viel zu lieb für diese Welt sein und hältst, wie es die Christenheit vorschreibt, auch gerne die zweite Wange hin, oder?? #schein

Klar, braucht ein Kind seine Mutter und je mehr es verstoßen wird umso mehr will es die Aufmerksamkeit dieser erreichen - KANN passieren, MUSS aber nicht.

Wie geht deine Tochter mit dieser ganzen Situation um??

lg Tanja

Beitrag von carola63 11.09.08 - 07:12 Uhr

Du fragst, warum Sie das macht? Ich gehe schon seit Jahren davon aus, dass sie Unterhalt und Kindergeld als IHREN festen Einkommensbestandteil sieht, quasi ihren eigenen Lebensstandard danach ausrichtet.
Und seit nunmehr zwei Jahren fehlt ihr mächtig Geld. Erst der Unterhalt für die heute 19-jährige, jetzt nach dem Auszug der nächste Unterhalt...
Ich glaube nicht, dass sie Angst hat, Ihre Tochter zu verlieren, dafür ist einfach schon zu viel vorgefallen, Ihre Kinder sind ihre Geldquelle, that´s it. So bitter das ist!

Meine Tochter hat im Moment überhaupt keine Lust, mit ihrer Mutter zu reden, sie hat sich gerade halbwegs beruhigt und will von ihr erst mal in Ruhe gelassen werden.
Sie selbst kann das Geld mit 17 noch nicht einklagen, ich könnte es. Aber meine Tochter ist sich schon bewusst, dass sie viel bessere Chancen hat, mit 18 das Geld selber zu erhalten, wenn die Familienkasse es mir überweist.

Kurz nach dem "Ausraster" wollte die "Mutti" sich von dieser Perle von einem Mann
trennen, aber ihr wurde wohl bewusst, dass sie dann endgültig pleite ist.

Zu Deiner letzten Frage: Meine Tochter kommt gerade wieder in die Spur und fühlt sich hier offensichtlich wohl.

Grüße
Uwe

Beitrag von hummelinchen 12.09.08 - 13:37 Uhr

Hey Uwe,

das tut mir sehr leid, so eine Geschichte ist schwer und lässt irgendwie nicht richtig los. Die Mutter ist nun einmal die Mutter... (habe da so eigene Erfahrungen...)

Es freut mich aber zu hören, dass es ihr besser geht...

Und nur als Tipp; nicht du kannst das Geld einklagen, du kannst es nur im Namen deiner Tochter einklagen...
Ich weiß ja nicht, wann sie 18 wird aber wenn das noch dauert, lasst euch mal von einem RA beraten...

Naja, was ihr auch macht, kommt zur Ruhe und macht es euch schön...


lg Tanja

Beitrag von ostsonne 11.09.08 - 15:23 Uhr

wenn deine tochter 18 ist, muß sie sich eh selber drum kümmern, das sie es bekommt.( muß von ihr dann selber beantragt werden )
dann hat die mutter nix mehr zu sagen !

Beitrag von katrin06 11.09.08 - 18:34 Uhr

Melde Deine Tochter um und wende Dich einfach an die für Euch zuständige Familienkasse (Adressen gibt es im Internet). Das Kind wohnt bei Dir, also bekommst Du das Kindergeld. Die entsprechenden rechtlichen Grundlagen gibt es auch - einfach erklärt - im Netz. Das geht ganz schnell.
Dann fährst Du mit Deiner Tochter zur Ex und lässt sie die Sachen zusammenräumen, die sie noch braucht.
Katrin

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