Ich weiß...es ist ein heikles Thema

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von flamboyant 02.09.08 - 13:32 Uhr

Ich gehöre eigentlich nicht in dieses Forum...daher hoffe ich, dass ich nicht gleich gesteinigt werde.

Hier ist ein interessanter Beitrag zum Thema unerfüllter Kinderwunsch und (anonyme und nicht-anonyme) Samenspende zu finden:

http://rtl-now.rtl.de/mildoku.php?film_id=7316&player=1

Wie ist eure Meinung dazu?

Ich möchte mit diesem Beitrag niemanden "angreifen" oder "verurteilen"!!! Mich interessieren eure Standpunkte.

Ich könnte diese Behandlung nicht mit meinem Gewissen vereinbaren und würde eher eine Adoption in Betracht ziehen, wenn ich in einer ähnlichen Lage wäre. Dennoch kann ich dieses Paar und andere Paare, die sich für diese Lösung entschieden haben bzw. entscheiden, verstehen.


Da es sich um ein "heikles" Thema handelt, bitte ich euch darum, dass keiner beleidigend wird.

-DANKE-

LG

Beitrag von wantababy 02.09.08 - 13:35 Uhr

Also ich würde es machen, man gibt ja auch die eigenen Gene weiter! Bin nicht in der Situation und ich glaube, wenn man nicht in der Situation ist kann man das sowieso nicht objektiv beantworten. Wahrscheinlich würdest auch du anders denken wenn du sonst niemals die Chance auf ein leibliches Kind hättest und dir mit einer Samenspende eine reale Chance gegeben wäre! Das kann man so nie wissen.

LG
Bridget

Beitrag von flamboyant 02.09.08 - 13:39 Uhr

Da gebe ich dir recht. Das kann ich dir nicht sagen, da ich nicht in dieser Situation bin. Deswegen sagte ich ja auch, dass ich die Menschen verstehe, die sich dafür entscheiden. Es ist ja auch nicht verwerflich. Ich bewundere die Menschen, die sich bewusst für diese Lösung entscheiden und diese "Kraft" aufbringen.

LG

Beitrag von kinderwunsch_hh 02.09.08 - 13:43 Uhr

Hallo,

früher wäre das für mich undenkbar gewesen, mittlerweile ... ich weiß es nicht. Noch haben wir die Hoffnung, ein Baby von uns beiden zu bekommen. Aber wenn nicht, wird es eine schwierige Entscheidung. Ich könnte gut verstehen, wenn mein Partner sagen würde, das will ich nicht. Für diesen Fall habe ich auch schon mal darüber nachgedacht, sowohl Samen als auch Eizelle spenden zu lassen, dann ist es für beide gleich. Wie weit man doch gehen würde, nur um eine SS und ein Baby zu haben, heftig.

Es ist bei uns also angedacht, aber auf keinen Fall durchdacht, noch haben wir Hoffnung auf ein eigenes. Verstehen kann ich die Entscheidung dafür und die dagegen. Was ich wohl ausschließen würde, ist eine anonyme Spende, da ich meine, dass jedes Kind das Recht hat, seine leiblichen Eltern kennen zu lernen, wenn es das will. Die Chance würde ich meinem Kind geben wollen, auch wenn es für mich/uns schwerer ist.

Liebe Grüsse
Wiebke

Beitrag von flamboyant 02.09.08 - 13:47 Uhr

Anscheinend lag ich mit meiner Themenüberschrift "heikles Thema" richtig.

Ich wünsche UNS allen, dass WIR bald ein gesundes Baby in den Armen halten dürfen. #liebdrueck


Beitrag von smash79 02.09.08 - 15:10 Uhr

Ganz ehrlich?
NEIN, sowas käme für mich NIEMALS in Frage #augen

Denn für mich bedeutet ein Kind, etwas von mir UND meinem Partner weiterzugeben, gespannt zu entdecken, was das Kind von uns BEIDEN vererbt bekommt.

Später kommen doch solche Sprüche wie: "Das hat es bestimmt von Papa" Das tut doch dann jedesmal in der Seele weh, oder nicht?

Ich stelle mir das grausam vor und ich würde mich da fühlen, als wenn ich fremdgegangen wär #kratz Nee Du, fremdes Sperma in mir? #schock #schock #schock

Nein ehrlich, da hab ich lieber keine Kinder. Für uns ist klar, entweder gemeinsame oder gar keine.

Gruss
Smash, im 14. ÜZ, und bald Anmeldung bei KiWu-Klinik #schwitz

Beitrag von okisengelchen 02.09.08 - 15:24 Uhr

Hallo,

es muß jeder selber wissen,aber dann dürfte man sich nach einer Trennung auch keinen neuen Partner anschaffen,wenn schon ein Kind da ist.Ich denke,Papa ist Derjenige,der das Kind großzieht und für es da ist,wenn es lacht,wenn es weint,wenn es froh ist oder verzeifelt und nicht der der sein Sperma gespendet hat(in manchem Falle der Ex-Partner sogar)..

Ist meine Meinnung...Ich bin nicht in der Situation,aber habe den Beitrag gestern gesehen und fand an der Entscheidung des Paares nichts verwerfliches.

LG und alles Gute,Grit

Beitrag von snuffle 02.09.08 - 15:40 Uhr

Bei uns stand es nie zum Thema, da es immer an mir lag, dass es bei uns nicht geklappt hat.

Wäre es aber soweit gekommen, dass wir darüber hätten nachdenken müssen, wäre es wohl eine sehr schwere Entscheidung für uns gewesen!

Bei uns hat es mit der ersten IUI geklappt. Heute, wo ich mein kleines Wunder fast schon täglich in mir toben fühle, hätte ich mich ohne zu zögern dafür Entschieden, weil es einfach nichts schöneres gibt, als ein kleines kribbeln, ein kleinen schubs im Bauch zu spüren und zu wissen, das ist mein ganz besonderes kleines Wunder!

Ich liebe es mit jeden Tag mehr und will es nie mehr missen, diese Gefühle erfahren zu können!

Aber ich denke auch, wäre es alles nicht so weit gekommen, hätte ich mich auch dafür Entschieden, weil der Wunsch einfach zu groß gewesen ist!

LG