Sie möchte nicht mehr essen, was soll ich bloß machen????

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von holde 02.09.08 - 13:47 Uhr

Hallo alle zusammen!

Meine Tochter ist nun 7,5 Monate alt. Mit der Umstellung auf "feste" Nahrung hat es einwandfrei geklappt mit ihr. Es hat mir richtig spaß gemacht sie zu füttern, da der Mund immer bereitwillig aufging. Nun auf einmal ist alles anders:

Ich habe nichts am Tag oder an ihrem Essen geändert, doch sie will nicht mehr. Beim Essen wird sie richtig bockig und schreit nur noch. Dann nimmt sie natürlich keinen Löffeln mehr an. Sie schlägt um sich und drückt den Rücken durch. Das geht so lange, bis ich entnervt aufgebe und ihr dann die Flasche gebe. Diese wird zumindest häufig auch gerne genommen. So geht es bei jeder Löffelmahlzeit. Egal, ob sie vorher geschlafen hat oder lange wach war. Es wird zum regelrechtem Kampf, was ich natürlich nicht möchte. es soll doch zu mindest am Anfang spaß machen das Essen. Ablenken so wie am Anfang kann ich sie auch nicht mehr.

Was soll ich nur machen? Nur Milch geben kann ich doch auch nicht? Aufjedenfall möchte ich das nicht, wir sind doch schon soweit gekommen.

Auch am Tag ist sie zur Zeit recht unruhig. Zumindest mehr als noch vor ein paar Tagen. Daß es Phasen gibt, ist mir wohl bewußt. Sollte mir hier jemand erklären, daß es wirklich nur eine Phase ist, wäre ich viel beruhigter. denn eine Phase geht ja schließlich irgendwann vorbei :-)

Weiß jemand einen Rat, was ich tun könnte? Bin für alles offen, nur damit wir beide wieder ein taem werden.

Gruß
Holde + Finnja

Beitrag von venuscassandra 02.09.08 - 14:07 Uhr

Huhu,

ich kann dir nur den Rat geben deiner Tochter das zu geben wonach sie verlangt!
Wir haben mit der Beikosteinführung auch verscgiedene Zeiten durchgemacht... mal gut gegessen dann wieder wochenlang nur die Flasche...
War uns egal weil wir wussten, dass sie mit 18 bestimmt nicht mehr an der Milchflasche hängen wird...;-)
Wieso tust du dir und deinem Kind den Stress an??? Wenn sie partout den Löffel nicht will (natürlich nicht sofort aufgeben...) dann mache ihr doch ne Flasche und gut ist...
Lea hatte diese Phasen oft wenn Zähne kamen, dann hat sie ne Weile die Flasche verweigert... halt immer irgendwie abwechselnd!
Wir sind drauf eingegangen und heute (17 Monate) isst sie bei uns mit (ich koche selbst) und bekommt nur noch abends ihre Flasche Bebivita 2...
Passt prima!

LG
Sandra

Beitrag von holde 02.09.08 - 14:22 Uhr

>>>War uns egal weil wir wussten, dass sie mit 18 bestimmt nicht mehr an der Milchflasche hängen wird<<<

So etwas sage ich mir auch immer. Das hält mich in schwierigen Momenten aufrecht... ;-)

Vielleicht bin ich einfach auch nur zu sehr enttäuscht, weil es schließlich so gut geklappt hat mit uns und nun nicht mehr. Mein Freund hat auch schon gesagt, warum ich mir das antue, aber er hat auch gut reden, er füttert sie nicht.

Vielleicht sollte ich es mit der Flasche probieren, solange sie satt davon wird.
Was habt ihr dann gemacht? Es irgendwann wieder mit dem essen probiert? Oder habt ihr es gemerkt, wenn sie wieder den Löffel wollte?

Holde

Beitrag von venuscassandra 02.09.08 - 14:51 Uhr

Hach, man hat doch immer solche OHM Sprüche die man in bestimmten Situationen aufsagt, gell...
Mh, ich würde es nicht als "Versagen" ansehen, dass sie nicht gleich komplett zur Beikost gewechselt ist... schließlich soll die Milch ja noch lange ein Nahrungsmittel bleiben.
Ich habe mir immer gesagt mein Kind weiß schon was es braucht und wenn es eben wieder ne Zeit nur die Pülli gegeben hat, dann war das eben so...
Habe ihr dann auch gar keinen Brei angeboten, bis sie mir irgendwann die Flasche verweigert hat, da habe ich es dann wieder mit Brei versucht und siehe da es klappte wieder wunderbar...
Den Stress macht man sich durch zu hoch geschraubte Erwartungen selber, was aber völlig unbegründet ist und manchmal auch vom Kind wahrgenommen wird und dann wird erst recht boykottiert!

LG
Sandra

Beitrag von holde 03.09.08 - 07:25 Uhr

Danke Sandra!
Als versagen von meiner Seite habe ich es noch nicht gesehen. Ich fande es bloß merkwürdig ihr plötzliches Verhalten. Kommt vielleicht daher, daß ich darüber noch nichts gehört habe. Leider habe ich auch niemanden, mit dem ich mich austauschen könnte über solche spontan auftretenden "Probleme".

Ich werde ihr jetzt erstmal nur die Flasche anbieten und in zwei drei Tagen es erneut versuchen mit dem Löffel.

LG
Holde + Finnja

Beitrag von venuscassandra 03.09.08 - 08:34 Uhr

Guten Morgen,

gern geschehen...#herzlich
Ich finde aus diesem Grund das Forum hier genial... wenn ich meine Familie bei solchen Fragen um Rat bitten würde käme von der älteren Seite wahrscheinlich, dass ich es durchziehen muss sonst tanzt mir mein Kind auf der Nase herum!
Die haben sowieso meist eine sehr extreme Meinung zum Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern deswegen habe ich immer gerne hier Rat gesucht und auch gefunden!!!
Vertrau deinem Gefühl und wenn du meinst mit Flasche ist sie eben im Moment glücklicher als mit dem Löffel dann ist das halt so!
Ich musste am Anfang auch meinen Weg zu Lea finden um ihr den Start so angenehm wie möglich zu machen aber irgendwann war mir auch egal, was andere von meinen Entscheidungen halten wenn ich nur gesehen habe, dass es meinem Kind dabei gut geht!

Du machst das schon richtig und dein Baby zeigt dir ganz genau was es möchte...;-)

LG
Sandra

Ps.: Du kannst mich auch jederzeit über VK anschreiben wenn dir was auf dem Herzen brennt!!!