Entscheid über Vorname ist eben gefallen!!

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 15:50 Uhr

Hallo,

ich hatte hier ja ein paar mal gepostet und es haben sich ja auch einige darüber aufgeregt das dem trinkenden und prügelnden Vater das Recht auf Namensgebung nicht gewährt werden soll, so wie meine Mutter es vor Gericht vertreten hat.

Eben kam die Post vom Gericht: Der Vater hat KEIN Recht auf Namensgebung bekommen und darf somit auch keinen Zweitnamen anhängen. #huepf#huepf#huepf Finn heißt also Finn und nicht Finn Malcom.

Ein kleiner Schritt nur, es wird ja auch noch ums alleinige Sorgerecht gehen und um das Besuchs- und Umgangsrecht. Aber ich freu mich einfach gerade so.

LG Denise

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 15:52 Uhr

Dann gibts jetzt ja bald Geld und Essen für Finn!

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 16:02 Uhr

Ja, jetzt gibt es bald ALG2 für Finn. Meine Mutter hat eben zugesehen das sie so gut es geht ohne das Geld zurecht kommt. Jetzt muss nur noch das Elterngeld bewilligt werden, weil der Vater,der ja auch gleichzeitig Arbeitgeber ist, sich weigert Anlage A herauszugeben und auch die von der Familienrichterin gesetzte Frist ignoriert. Vielleicht bekommt Finn dann ja ein eigenes Bett hm???

Beitrag von xxaniaxx 02.09.08 - 16:05 Uhr

TJa deine Mutter hat dich schon gross gezogen, sie wusste was auf sie zukommt. Ihr bleibt immer noch die Möglichkeit zu arbeiten.

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 16:14 Uhr

Sie hatte in der SS ein generelles Beschäftigungsverbot und momentan ist sie ja eigentlich noch beim Erzeuger angestellt. Und diese Rechtslage sollte vielleicht erstmal geklärt werden. Und dann wird sie mit Sicherheit Arbeiten gehen. Meine Mutter hat ihr Leben lang gearbeitet, kein Elterngeld bekommen und bis zum November letzten Jahres keinen Cent Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Schlimm, oder??? Wie kann man nur so missgünstig sein?

Beitrag von xxaniaxx 02.09.08 - 16:20 Uhr

Es gibt da einen netten Spruch:

Never fuck the company....

Aber trotz ihres Alters scheint von Reife nicht viel da zu sein, wenn man sich um den Namen vor Gericht streitet.

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 16:25 Uhr

Weißt du, da sind so viele Jahre Hintergrundgeschichte. Ich wollte einfach mal meine Freude mitteilen, aber falls meine Mutter demnächst das alleinige Sorgerecht bekommt (was man ja bei so einem Mann hoffen will, sonst steht irgendwann noch ein Kind mehr in der Zeitung das totgeprügelt wurde), dann werde ich es hier mit Sicherheit nicht posten. Ausserdem hat doch der Vater angefangen unbedingt was am Namen ändern zu wollen. Aber Frau bekommt eben immer erstmal die Schuld, und dem Mann wird noch das Taschentuch gereicht.

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 22:37 Uhr

Die Mutter hat es darauf angelegt, lieber keinen Cent ALGII zu bekommen, als sich auf den Zweitnamen einzulassen. So langsam müßt Ihr beide mal aufhören, Eurem Vater für alles die Verantwortung zuzuschieben.

So witzig war die Zeit ohne Kohle ja nicht, sonst hättest Du hier nicht soviel gepostet.

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 10:20 Uhr

Wenn du den Hintergrund verstanden hättest, dann wüsttest du, warum meine Mutter sich nicht auf den Zweitnamen eingelassen hat.

Beitrag von phoe-nix 03.09.08 - 10:37 Uhr

Ich hab die Beweggründe Deiner Mutter schon verstanden, kann sie in ihrer aktuellen Lage und angesichts der Vorgeschichte aber nicht nachvollziehen.

Sie hat 25 Jahre keinen Funken Stolz gezeigt, dann muß sie das jetzt auch nicht tun, zumal es auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird.

Beitrag von nightingale1969 03.09.08 - 11:51 Uhr

Denkanstoß: Vielleicht brauchte die Mutter gerade jetzt gerade diese Aktion um ihren neu entdeckten Stolz zu festigen. Vielleicht brauchte sie GERADE JETZT das Gefühl, "Und nun gebe ich nicht mehr klein bei." um nicht wieder in die Schleife "Der sitzt eh am längeren Hebel." zu geraten. Vielleicht musste gerade jetzt sein, dass sie das durchzieht um einen Beleg zu haben, dass sie ihm die Stirn bieten kann.

Beitrag von phoe-nix 03.09.08 - 13:50 Uhr

Das ist gut möglich und nachvollziehbar, ABER den letzten Beiträgen der Posterin nach ging diese Ego-stärkende Aktion zu Lasten der Kinder und das finde ich zweifelhaft. Ich hab da Dinge wie unbezahlte Miete und "nichts zu essen" im Kopf und da gilt es, abzuwägen, ob diese Entwicklungsschritte nach 25 Jahren ausgerechnet jetzt und unter diesen Bedingungen sein müssen.

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 15:15 Uhr

ich finde das hast du sehr schön ausgedrückt, besser kann man es wohl nicht erklären. danke.

denise

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 22:36 Uhr

Dafür, dass sie finanziell so bescheiden da steht und Kinder zu versorgen hat, hat sie einen verdammt langen Atem, was die ganzen Baustellen für Klärungsbedarf angeht.

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 22:34 Uhr

Du kannst meine Meinung gern ins Lächerliche ziehen - ich halte das Verhalten Deiner Mutter für völllig überzogen und verantwortungslos.

Nach 25 Jahren in so einer Ehe mit regelmäßigem gemeinsamen Nachwuchs braucht sie jetzt im Nachhinein ihre Kinder auch nicht noch unter den Machtspielchen leiden zu lassen.

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 10:21 Uhr

Die Kinder leiden nicht unter den "Machtspielchen", wie du es nennst. Die Kinder würden leiden, wenn meine Mutter zu allem ja und Amen sagen würde und die Kinder zum Vater geben würde.

Beitrag von phoe-nix 03.09.08 - 10:42 Uhr

Die Kinder haben 25 Jahre gelitten und jetzt sind sie in Sicherheit - es ging allein um den Zweitnamen, der einen Säugling kaum tangieren wird erstmal.

Schon erstaunlich, wenn man im ALGII-Bezug noch über Monate auf Geld verzichten kann und dann lieber seine Miete nicht zahlt (sowas hattest Du mal erwähnt), als einen Kompromiss einzugehen, der keinem der Kinder geschadet hätte - im Gegensatz zu einem Verlust der Wohnung.

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 15:14 Uhr

Hallo,

naja, im Endeffekt hat meine Mutter ihre Miete gezahlt bekommen. Genau, einen Säugling wird der Name bestimmt nicht stören, aber wenn das Kind größer wird, könnte das ganz anders werden. Mein einer Bruder (5) ist das beste Beispiel. Meine Mutter hatte ihn gerade geboren und war duschen gegangen, da hat der Herr Vater noch mal schnell ein "Angus" hinters Ben setzen lassen. Als das Kind 3 wurde und in den Kindergarten kam hat er angefangen, seinem Vater das jeden Tag vorzuwerfen. Wenn jemand ihn mit beiden Namen anspricht fängt er an zu brüllen und macht völlig dicht. Und das mittlerweile seit 2 Jahren (jetzt ist er 5). Die Psychologin sieht darin ganz klar extreme Abneigungen gegen den Vater. Das muss ja nicht bei noch einem Kind so sein.

Beitrag von phoe-nix 03.09.08 - 15:32 Uhr

Im Endeffekt hat sie es aber darauf ankommen lassen, sie nicht bezahlen zu können und Du hast ordenltich gejammert damals....

Woher soll der Kleine eine solche Abneigung gegen den Vater entwickeln, den er gar nicht kennt, sorry.

In erster Linie war das doch ein Machtkampf zwischen Deinen Eltern.

Tur mir leid aber für mich ist es nicht nachvollziehbar, seine Kinder so lange dieser Situation auszusetzen.

Beitrag von xxaniaxx 02.09.08 - 16:00 Uhr

Also wenn ihr euch jetzt schon auf solch einen Niveau streitet, na dann...viel Spass im weiteren Leben.

Es gibt 10000 wichtigere Dinge als Namensgebung.
Und ich hoffe doch, dass das alles nicht auf dem Rücken des STeuerzahlers ausgetragen wird. Und du solche Prozesse aus eigener Tasche bezahlst.

Im übrigen finde ich Malcom schöner als Finn.

Finn(ders) oder Finn(ders) net.....

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 16:10 Uhr

1. hat das nichts mit Niveau zu tun, sondern einfach damit, das ein Vater der versucht seine Frau auf dem Rücken kleiner Kinder zur Abtreibung zu bewegen kein Recht auf Namensgebung brauch.

2. Ich führe den Prozess nicht, und muss ihn somit auch nicht bezahlen.

3. Ist deine persönliche Meinung über den Namen Finn doch völlig unrelevant.

Traurig, dass hier immer noch Lanzen für prügelnde Erzeuger gebrochen werden. Das ist nicht unbedingt auf dich gemünzt.

Beitrag von xxaniaxx 02.09.08 - 16:22 Uhr

Warum lässt sich eine Frau mit einem "prügelnden Erzeuger" ein, um dann noch ein Kind zu bekommen, ein Gerichtsverfahren wegen Namensgebung zu führen?

Nein du führst den Prozess nicht, aber deine Mutter und die bezieht mit grosser Sicherheit Prozesskostenbeihilfe.

Beitrag von nisivogel2604 02.09.08 - 16:29 Uhr

da kannst du dich ja mal im Frauenhaus informieren, warum manche Frauen es nicht schaffen loszukommen. Ein Punkt ist Angst, der zweite dass der Mann sie abhängig macht. Die Liste kann man beliebig fortsetzen. Es gibt auch prima Bücher dazu: Schrei leise - von erin Pizzey zum Beispiel.

Meine Mutter hat 28 Jahre in die Staatskasse eingezahlt, da wird sie wohl Prozesskostenhilfe beziehen dürfen. Wir leben nunmal in einem Sozialstaat in dem jeder das Recht hat klagen zu dürfen. Davon abgesehen, ist alles ein fliessendes Verfahren das im Sorgerechtsstreit mit eingeschlossen ist oder darf man nochnichtmal Prozesskostenhilfe beantragen um seine Kinder zu schützen?

Beitrag von gh1954 03.09.08 - 13:37 Uhr

>>>Traurig, dass hier immer noch Lanzen für prügelnde Erzeuger gebrochen werden.<<<

Das hat niemand getan.

Beitrag von nightingale1969 02.09.08 - 19:16 Uhr

Kennst Du denn die ganze Geschichte?!

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