geschichte oder gedicht für die taufe

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Beitrag von sonne217 02.09.08 - 17:13 Uhr

Ihr Lieben,#blume
brauche mal eure Hilfe. Unser Sohn wird in 6 wochen getauft und ich suche eine Geschichte oder ein Gedicht, dass der Pate in der Kirche vorlesen kann.
Habt ihr Ideen? Bin froh über jede Hilfe!#bitte

Danke schon mal!#danke

Sonne217#sonne

Beitrag von kaleema 02.09.08 - 17:17 Uhr

Ich habe bei der Taufe unseres Patenkindes dieses vorgelesen:

Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel
erstrahlten, Streiflichtern gleich,
Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich,
daß in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind,
ich liebe dich und werde dich nie allein lassen,
erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Copyright © 1964 Margaret Fishback Powers
Copyright © der deutschen Übersetzung 1996 Brunnen Verlag Gießen

Herzliche grüße,
Kali

Beitrag von pegsi 02.09.08 - 17:17 Uhr

Bei den vielen Taufeinträgen hier:

Seid Ihr wirklich alle gläubig? *staun* Hätte nicht gedacht, daß es noch so viele Kirchgänger gibt in Deutschland...

Beitrag von vamplady_22 02.09.08 - 17:45 Uhr

Heute sein erstes Lächeln.
Morgen sein erstes Wort.
Heute sein tapsiges Greifen.
Morgen seinen ersten Schritt.
Entdecke dein Kind!
Wie es wächst und wie es lernt.
Wie es Zeigt und wie es fragt.
Wie es weint und wie es lacht.
Du hast es ihm beigebracht.
Es liegt in seiner Natur.
Das alles ist ihm mitgegeben.
Du brauchst es nur zu lockern und zu fördern.
Andere erforschen Meere und entdecken ferne Länder.
Was ist das im Vergleich zu deinem Kind.
Schau, jetzt lächelt es und ruft deinen Namen.
Freu dich;
denn du entdeckst dein Kind!

Beitrag von vamplady_22 02.09.08 - 17:45 Uhr

Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird,
bekommt ein schlechtes Gewissen.
Ein Kind, das verhöhnt wird,
lernt Schüchternheit.
Ein Kind, das geschlagen wird,
lernt selbst zu schlagen.

Aber:
Ein Kind, das ermuntert wird,
lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird,
lernt Geduld.
Ein Kind, das gelobt wird,
lernt Bewertung.
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt,
lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt,
lernt Freundschaft.
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf,
lernt Vertrauen.
Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,
lernt Liebe in dieser Welt zu empfangen.

Beitrag von vamplady_22 02.09.08 - 17:46 Uhr

Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen, um dich zu schützen gegen Gefahren
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Der Herr sei mit dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott, heute und morgen und immer.
(irischer Segensspruch)

Beitrag von maja-willi03 02.09.08 - 18:15 Uhr

Wir taufen am Samstag und die Paten lesen im Wechsel diese Geschichte:

ein Kind, das kurz vor der Geburt stand.

Es sprach zu Gott: "Nun habe ich hier
keinen Platz mehr.
Ich spüre, ich muss diese meine Wohnung bald
verlassen.
Ich höre schon meinen Namen rufen.
Ich habe solche Not, denn der Druck hier ist
groß.
Ich finde den Halt nicht, ich suche.
Wie ist die Welt, ob sie mir dort überhaupt
gefällt?
Gott, ich habe solche Angst, wo soll ich denn
hin,
wo ich so klein und so hilflos noch bin?
Wer wird mir denn Essen und Trinken geben?
Musss ich mich alleine um mich selber hegen?
Werde ich in der Welt unbeschwert
singen und lachen können?
Wird man mir die Worte zu Dir weiter erlauben
und gönnen?
Wer wird mich beschützen, ich habe nun Kummer
und Sorgen,
hier fühle ich mich doch so geborgen.
Werde ich auf der Welt die Worte verstehen
und Sprachen erlernen, wie soll das gehen?
Wer sind die Menschen zu denen ich komme?
Hier bin ich doch wunderbar
zurechtgekommen."

Gott antwortete dem Ungeborenen:
"Ich habe für dich zwei Engel gewählt,
die über dich wachen werden und ein jeder zu
Dir hält.
Sie werden Dich begleiten ein sehr weites
Stück,
diese Engel, sie bringen Dir Glück.
Mit netten Worten werden sie zu Dir reden.
Sie werden Dir ihre ganze Liebe geben.
Mit Ruhe und Geduld werden sie Dich pflegen
und hegen
Du wirst sie lieben Dein ganzes Leben.
Die Engel werden Dich lehren zu beten und
nach dem Sinn zu schauen,
Du musst Deinen beiden Engeln nur
vertrauen."

Das Kind sprach:
"Wie werden sie heißen meine beiden
Engel?"

Gott antwortete:
"Nenne sie einfach - Mama und
Papa"

LG

Beitrag von dominica 02.09.08 - 20:08 Uhr

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand :
Du, große Hand, ich brauche dich,
weil ich bei dir geborgen bin.
Ich spüre deine Hand,
wenn ich wach werde und du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich : bleibe in meiner Nähe und halte mich.

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand :
Du, kleine Hand, ich brauche dich,
weil ich von dir ergriffen bin.
Das spüre ich,
weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,
weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann,
weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe,
weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann.
Ich bitte dich : bleibe in meiner Nähe und halte mich.

Beitrag von my.boys 02.09.08 - 21:50 Uhr

Das wurde bei uns gelesen und hat einige Leute in der Kirche Tränen gekostet ;-)

Kleiner Engel!

Einmal trat ein kleiner Engel vor Gott und sprach zu Ihm:
Gott, du warst stets mein Freund und Begleiter, doch bald ist
es an der Zeit, dass ich auf die Erde geschickt werde.
Und nun habe ich Angst davor!
Ich werde das Himmelreich und all mein bisheriges Wissen
vergessen.
Aber nicht das macht mir Kummer, sondern der Gedanke
daran dich zu vergessen.
Wirst du mich nicht auch Vergessen?

Eine Weile schwieg Gott, dann lächelte er und meinte:
Fürchte dich nicht mein kleiner Engel, denn ich werde dich
nie vergessen.
Und auch deine Gedanken werden mir gelten.

Aber wie soll ich das merken?
Auf Erden kann ich ja nicht mit dir sprechen, erwiderte der
kleine Engel etwas enttäuscht.
Du bist doch soweit entfernt!

Aber natürlich kannst du mit mir sprechen, und ich werde
dir immer zuhören, wo du auch bist!

Der Engel schien nicht überzeugt.
Und dennoch mache ich mir Sorgen.
Ich möchte doch einen Beweis.

Keine Angst mein Kind, du wirst deinen Beweis bekommen.
Denn wenn du auf die Welt gekommen bist, werden dich
deine Eltern taufen lassen.
Damit du immer weißt, dass ich stets an deiner Seite stehe.

Eine Zeitlang schaute der kleine Engel zu Boden, dann meinte
er: Ich möchte dir etwas schenken.
Das Einzige und wertvollste was ich besitze.
“Ich schenke dir mein Vertrauen.“

Dann nahm Gott seinen kleinen Engel in die Arme.

Und da erwachte ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter
und erblickte zum ersten Mal in seinem Leben
“DAS LICHT DER WELT!“

Beitrag von elanor 02.09.08 - 22:36 Uhr



huhu,

nicht unbedingt kirchlich, aber immer wieder gut finde ich

Gibrans "eure kinder sind nicht eure Kinder"

kennst du, oder?

ansonsten würde ich mich auf den Taufspruch beziehen

LG Elanor