Hashimoto und Jod?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von kopytko1 02.09.08 - 19:05 Uhr

Hallo, ich habe nochmal eine Frage zu hashimoto.Wurde bei mir vor einer Woche festgestellt.Habe vom Arzt L-Thyrox 25 verschrieben bekommen.Soll mit der kleinsten Menge anfangen und nach 2 Wochen erhöhen.Was mir etwas seltsam vorkommt,daß ich zusätzlich Jodid 200 nehmen soll.
Habe im Internet gelesen,daß Jod die Schilddrüsenentzündung noch schlimmer machen kann.
Ich habe dann bei der "Gesundheitsberatung"im Internet nachgefragt(vielleicht kennt Ihr auch diese Seite)und da gehen die Meinungen auseinander.Ein Gynäkologe schrieb mir zurück ,daß das üblich ist und ein anderer Arzt hatte eine andere Meinung.Bin echt verunsichert.Ich glaube ich muß mal meinen Arzt anrufen.
Vielleicht hat jemand von Euch Erfahrungen mit dieser Krankheit gemacht und wie war bei Euch die Vorgehensweise?
Liebe Grüße,Isabella

Beitrag von mokli 02.09.08 - 19:14 Uhr

Hallo...
Mir wurde gesagt auf gar keinen Fall Jod einnehmen, meine Folio Forte sollte ich absetzen.
Wieso weshalb warum weiß ich aber gar nicht #kratz
Ich soll Selen zusätzlich zum L-Thyroxin einnehmen.
Ist natürlich blöd wenn jeder Arzt was anderes erzählt.
LG, mokli

Beitrag von sheryl 02.09.08 - 19:22 Uhr

Hallöli
also dass ist ja schon saublöd wenn die ärzte nicht wissen was Sache ist.:-[
Hab grad heut auch meinen Endokrinologen angerufen, hab allerdings "nur" eine Schildiunterfunktion und nehm L-Thyroxi.. 50 die Sprechstundenhilfe meinte dass ich kein Jod nehmen soll Folsäure wäre kein Problem. Denn wenn eine Entzündung der Schilddrüse vorliegt soll man ja kein jod und Hashi ist ja sowas in der art Entzündung. Hatte da auch verdacht drauf..
Also ich würde es an deiner Stelle erstmal lassen..
Bei meinem doc hieß es, frau kann ab SS damit anfangen und dann ständige Kontrolle
LG

Beitrag von medylein 02.09.08 - 19:30 Uhr

Hallo,

bei mir wurde am Anfang jodmangel diagnostieziert und dann eine autoimmune Hashimoto. Das war vor ca. 10 Jahren, da mir zwei Ärzte innerhalb kürzester Zeit zwei verschhiedene Diagnosen gestellt haben(einer sagte viel Jod der andere auf gar keinen Fall) bin ich jahrelang gar nicht mehr zum Arzt. das war ebenfalls schlecht, denn wegen der Hashoimoto habe ich ständig Zysten, da die Schilddrüse sich nicht um die Eierstöcke kümmern kann. :-(

Als ich häufig Zysten hatte schickte mich mein FA vor ca. 2-3 Jahren zum Nuklearmediziner und dieser stellte ebenfalls die Diagnose Autoimmune Hashimoto. Ich habe im Netz sehr viel darüber gelesen und mittlerweile weiß ich, daß am Anfang dieser Erkrankung die schilddrüse verschiedene Symptome zeigt und die Ärzte nicht genau diagnostieziren können. Mir wurde geraten so wenig Jod wie möglich zu mir zunehmen. Auch kein Fisch und Leberwurst. So gut ich kann halte ich mich daran.

Grüße Medylein

Beitrag von mona.1978 03.09.08 - 09:55 Uhr

Hallo,

also ich kann dir nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten. Ich habe Hashi nun bereits seit 8 Jahren und mir wurde noch nie Jod verschrieben. Im Gegenteil: extra zugeführtes Jod in Tablettenform ist bei einer autoimmunen Schilddrüsenentzündung kontraproduktiv, da es die Krankheit nur anheizt! Jod in der Nahrung soll aber keine negativen Auswirkungen haben.

Informiere dich doch mal hier:

http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Therapie.html

LG mona