Muß Bank das Geld freigeben?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von traumtaenzerin28 02.09.08 - 19:12 Uhr

Hallo!

Ich habe ein Konto bei einer Bank, das mit ca. 400 € überzogen ist. Die Bank hat den Dispo gekündigt, ich kann aber nicht alles auf einmal zurückzahlen und habe ein Ratenzahlungsangebot an die geschickt - bisher noch ohne Reaktion.

Ich habe bei der Sparkasse ein Guthabenkonto eröffnet, um meine Schulden in den Griff zu kriegen und mehr oder weniger nochmal von "vorne anzufangen".

Ich habe nun bei meinem neuen Wohngeldantrag mein neues Konto angegeben - die Nachzahlung für Juli und August sowie die laufende Zahlung für September (insgesamt 408 €) wurde trotzdem fälschlicherweise auf das alte überzogene Konto überwiesen. Damit ist der Dispo da ausgeglichen und sie werden das Geld wohl nicht freigeben wollen.

Leider konnte ich es heute nicht mehr versuchen, da ich das Schreiben vom Wohngeldamt erst nach 17 Uhr im Kasten gefunden habe.

Gilt hier auch, dass Staatsleistungen für 7 Tage freizugeben sind? Auch, wenn der Dispo gekündigt ist und ich mein Konto ja wieder überziehen müßte, um das Geld abzuholen?

Oder muss ich beim Wohngeldamt meckern und die müssen es sich zurückholen?

Ich bin echt auf das Geld angewiesen und die Bearbeitung hat eh schon so lange gedauert.

Kann mir einer helfen??

Übrigens: ich überziehe nicht wahllos Konten und mache dann neue auf und ich arbeite auch! Ich erhalte lediglich für meine Tochter ergänzend Wohngeld. Die Überziehung des Kontos war ein Notfall und ich bin ja auch gewillt, in Raten auszugleichen.

Danke für Eure Hilfe!

LG, traumtaenzerin28

Beitrag von schnuffelschnute 02.09.08 - 19:21 Uhr

Hi!

Soweit ich weiß, ist die Bank im Recht.

Denn du würdest mit Abhebung des Geldes das Konto wieder ins Soll bringen - was du ja nicht darfst.

Wenn das Geld auf das Guthabenkonto gegangen wäre, hätte die Bank nicht dran gedurft.

Ich lasse mich gern korrigieren, wenn das nicht stimmt

Gruß

Beitrag von issmiruebel 02.09.08 - 19:31 Uhr

Moin, traumtaenzerin28 !

Meines Wissens nach sind (ergänzende)Sozialleistungen (Rente/ALG/Grundsicherung etc. pp.)
-nicht pfändbar- .

Vermutlich wohl auch nicht Dein / Euer Wohngeld ,
da es ja der Sicherung Eurer Existenz dient.

Ansonsten sind Erstberatungen bei nem Anwalt schon für wirklich kleines Geld mittels
(Rechts-) Beratungsschein (gibts beim Rechtspfleger des für Dich zuständigen Amtsgerichtes) zu haben.

Toi,Toi,Toi.....

Nico-Willem

Beitrag von schnuffelschnute 02.09.08 - 19:36 Uhr

Hm,

es war ja keine Pfändung, für eine Pfändung müsste doch ein Titel existieren....

Es war ein Kontenausgleich, oder?

Gruß

Beitrag von issmiruebel 02.09.08 - 19:48 Uhr

Hallo, schnüffelschnute !

M.Mng.n. war das kein "Kontenausgleich" sondern eine
typische
"Wie kriegen Wir unsere Kohle schnellstmöglich wieder-obwohl Wir einen Dispo eingeräumt haben" - Aktion
der Bank.
Trotz Kündigung des Dispos kann die Bank -nach meinem Rechtsempfinden- doch nicht einfach in das (Schon-)Vermögen Ihres Kunden/Schuldners verfügen.
Lustigerweise auch noch ohne Titel (den Sie, weil Wohngeld, auch nicht bekommen würde)....

freundlichen Grusz

Nico-Willem

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 20:16 Uhr

"Trotz Kündigung des Dispos kann die Bank -nach meinem Rechtsempfinden- doch nicht einfach in das (Schon-)Vermögen Ihres Kunden/Schuldners verfügen. "

Die Bank verfügt ja gar nicht. Es ist auf ein überzogenes Konto Geld eingegangen, damit ist ohne Zutun der Bank das Minus (teilweise) ausgeglichen.
Jetzt Geld abzuheben, würde ja bedeuten, wieder erneut einen nicht vorhandenen Dispo in Anspruch zu nehmen.
Allerdings weiß ich nicht, ob es hier Sonderregelungen für Sozielleistungen/Wohngeld gibt.

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von schnuffelschnute 02.09.08 - 20:17 Uhr

Hi!

Ja, das ist auch genau das, was ich denke!

Gruß

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 21:27 Uhr

Im Prinzip ist da ja gar kein Geld mehr - das hat ja die Offenstände ausgeglichen.

Wie gesagt - kann es natürlich möglich sein, dass Wohngeld da einen Sonderfall darstellt.

LG

Beitrag von becca78 02.09.08 - 21:10 Uhr

Hallo phoe-nix,

ich glaube, Sozialleistungen sind innerhalb der ersten 7 Tage nicht pfändbar. So dürfte die Bank auch nicht verrechnen, oder??

Lg,
Becca

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 21:28 Uhr

Das weiß ich ja eben nicht, ob das in diesem Fall als Pfändung gilt und ob Wohngeld auch unter die nicht pfändbaren Sozialleistungen fällt.

Beitrag von jules1971 02.09.08 - 19:47 Uhr

Hallo,

hier geht es aber nicht um eine Pfändung.

Gruß,
Julia

Beitrag von issmiruebel 02.09.08 - 20:05 Uhr

.....Macht nix.....

Beitrag von jules1971 02.09.08 - 20:18 Uhr

Beruht diese lapidare und informative Antwort jetzt auch wieder auf DEIN Rechtsempfinden oder macht es wirklich NIX?!

Beitrag von issmiruebel 02.09.08 - 21:52 Uhr

Es ist doch immer wieder schoen Leute zu treffen die keine Fehler machen.......

Schau Dir mal Deinen Beitrag an .

Noeoeoeoeoe .........
Sie beruht nicht nur auf MEINEM Rechtsempfinden.

Allerdings waere ein Blick in die einschlaegigen gesetzlichen Regelungen bzgl. Rechtsberatungstaetigkeiten sicherlich nicht verkehrt.

Ich wuensche Dir auch einen schoenen Abend.

Gute Nacht + Allerbeste Gruesze

Beitrag von jules1971 02.09.08 - 21:58 Uhr

Häh ... #kratz
Du bist nicht zufällig Politiker ... der Worte viele, Inhalt gleich null#augen

Aber nichtsdestotrotz wünsche ich selbstverständlich auch einen schönen Abend.

Beitrag von issmiruebel 02.09.08 - 23:01 Uhr

Empfindest Du so bzgl. d. Inhaltes ?

Das stimmt mich gewaltig traurig !

Ich bin mir garnicht sicher ob meine Nachtruhe wirklich ruhig sein wird.

Bzgl. d. (Nicht-) Inhaltes waere evtl. der Kauf eines Hammers angeraten. Damit laesst sich auch der eigene
Inhalt (leichte Schlaege an den Hinterkopf / Bei Hohlklang leer !) ueberpruefen.

Für die Beantwortung der Frage, ob es einen Baum stoert wenn sich eine Borstentier an Ihm reibt, danke ich Dir bereits jetzt.

Ich verbleibe mit den allernettesten Wuenschen fuer Deinen weiteren Lebensweg und in der Hoffnung das auch Du friedlich schlaefst bzw. Dein Hormonspiegel immer ausgeglichen sein moege.

Gute Nacht !

Beitrag von jules1971 03.09.08 - 08:59 Uhr

Oho, ein Philosoph mit frauenverachtenden und machoiden Zügen ... leider nichts wirklich neues unter den männlichen Usern bei Urbia.
Laaaangweilig!

Beitrag von issmiruebel 03.09.08 - 16:14 Uhr

Ach komm.......

Nun werd doch nicht gleich soooooo

#aerger#wolke:-( BOESE :-(#wolke#aerger

Zumindest habe ich probiert
die / Deine "Feindbildklischees" zu erfüllen !

Hinsichtlich der maennlichen User solltest Du evtl. mal eine Art "Quotenregelung" bei Urbia anregen.
!!! Dann wird bestimmt Alles wieder gut !!!


#sonne Weiterhin noch einen schoenen Tag #sonne


Allerherzlichste, nicht frauenverachtende Gruesze

Nico-Willem

Beitrag von jules1971 03.09.08 - 16:31 Uhr

Tut das weh ... #augen

Beitrag von issmiruebel 03.09.08 - 17:24 Uhr

N E I N !

Beitrag von drachenengel 02.09.08 - 20:22 Uhr

Lass die Wohngeldstelle das Geld zurückfordern, falls möglich...

Ansonsten sieht es übel aus, da die Bank den Dispo kündigte.

LG
Mone

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 21:29 Uhr

Das geht doch erst Recht nicht.
Selbst ne Lastschrift kann man ohne Deckung des anderen Kontos nicht zurückbuchen lassen und hier war es ne Überweisung....

Beitrag von traumtaenzerin28 02.09.08 - 20:24 Uhr

Kann ich die Wohngeldstelle denn in Anspruch nehmen, weil sie - TROTZ der Angabe des neuen Kontos auf das alte überwiesen haben??

Ohne das Geld kann ich einpacken. :-(

Habe der Bank gerade eben ein Fax geschrieben und um Freigabe des Geldes gebeten und nochmals darauf hingewiesen, dass ich den Dispo anders zurückzahlen möchte.

LG

Beitrag von phoe-nix 02.09.08 - 21:26 Uhr

Ein Fax?

Warum gehst Du da nicht einfach mal persönlich hin und suchst das Gespräch?

Beitrag von traumtaenzerin28 02.09.08 - 21:37 Uhr

Hallo!

Ja, das werde ich natürlich tun.

Ich bin aber berufstätig und habe den Job erst vor 2 Monaten angefangen; wenn ich Feierabend habe ist die Bank zu - hat erst Donnerstag lange auf. Anrufen ist schlecht, weil ich nicht meinen neuen Job mit Privatgesprächen gefährden möchte.

So ist aber schon mal eine Nachricht bei der Bank und die reagieren evtl. schon.

Ich will natürlich nicht unbedingt die 7 Tage überschreiten und mich lieber schon vorher kümmern.

Natürlich werde ich sofort um 8 Uhr vor der Arbeit das Wohngeldamt mal anrufen - die Bank macht leider erst eine halbe Stunde später auf und da muss ich arbeiten.

Außerdem bin ich super dringend auf das Geld angewiesen - ich habe bereits die letzten beiden Monate irgendwie überbrückt seit Antragsstellung.

Naja, danke für Eure Antworten. Langsam glaube ich, dass das Geld "verloren" ist. :-(

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