seh ich das zu streng?

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Beitrag von julia1979 02.09.08 - 22:05 Uhr

Hallo zusammen,

Ein guter Freund von mir hat einen vier Monate alten Sohn. Da ich mir selber ein Würmchen wünsche löcher ich ihn natürlich mit Fragen... Irgendwie kamen wir auf Impfungen und diese U-Untersuchungen. Dabei erzählte er mir das seine Freundin ( die KM) diese Dinge nicht machen lässt, da sie davon nicht viel hält. Sie ist sehr öko... #klatsch Ich bin fast aus allen Socken gefallen. Dies ist doch sehr wichtig, oder? Eigentlich der Grundschutz eines Kindes. Kann es gar net fassen. Was meint ihr dazu?
Habe ihm erstmal ins Gewissen gerdet, ob es hilft, keine Ahnung.
Danke schonmal für die Antworten.
Lg Julia

Beitrag von mockel 02.09.08 - 22:10 Uhr

HAllo,

Ohje das arme Kind. Ist die Frau auch gegen die U Untersuchungen oder nur gegen das Impfen? Also ich finde impfen sehr sehr wichtig auch weil ich z.B da meine Mutter mich nicht gegen Masern hat impfen lassen und auch sonst ein paar ausgelassen hat ziemliche Angst in der Schwangerschaft hatte. Werde mich jetzt mit meiner Maus zusammen impfen wenn die Masernimpfung ansteht. Also wie gesagt ich finde es sehr wichtig. Ich kenne jemand der hat z.B Windpocken im hohen Alter bekommen und die Folge davon ist dass ihre Nerven im Kopf aufgefressen werden. Also ich finde es zu gefährlich nicht zu impfen. Obwohl mir immer das Herz blutet weil die Maus soooo weint...#schmoll

Beitrag von julia1979 02.09.08 - 22:16 Uhr

Hallo,

danke für die schnelle Antwort
nein, sie ist auch gegen die U Untersuchungen. Ab wann werden denn Babys geimpft. Seine Ausrede, um sie natürlich in Schutz zu nehmen war, dass die kleinen es noch nicht vertragen würden. Was aber mit den U Untersuchngen nichts zu tun haben.
Lg

Beitrag von claudiab80 02.09.08 - 22:12 Uhr

Hallo Julia,

es ist sicher der Grundschutz eines jede Kindes aber auch die eigene Entscheidung der Eltern. Das wirst du genauso respektieren müssen.

Ich findes es auch meist nicht so toll, wenn ich mich für alles bei jedem rechtfertigen muss, obwohl es meine Entscheidung ist.

Ich finde, das kann man schlech beschreiben. Ich denke, du hast noch kein Kind oder?
Wenn du mal eines hast - was ich dir von Herzen wünsche - dann wirst du es sicher nachvollziehen können, wie das ist, wenn jeder etwas besseres weiß.

Weißt du, wie ich das mein?

LG, Claudia

Beitrag von julia1979 02.09.08 - 22:23 Uhr

Hey Claudia,

mmmh, so habe ich noch nicht nachgedacht. Aber ich verstehe was du meinst. Ich dacht nur, das diese U Untersuchungen schon sehr wichtig sein um die Entwicklung eines Kindes checken zu lassen. Und die Impfungen zum mindest Tetanus, Diphterie und Polio wären schon sehr wichtig.
Aber du hast Recht mit dem "Besser Wissen". Wenn ich ein Kind habe würde es mich auch nerven, wenn mich jeder belehren möchte.

Lg

Beitrag von elanor 02.09.08 - 22:15 Uhr



hm, ich finde es eher schwierig, wenn man einfach impft - ohne einmal darüber nachgedacht oder sich informiert zu haben

nur weil die Stiko es empfiehlt - deren Verbindungen zur Pharmaindustrie sind ja mittlerweile hinlänglich bekannt

ich denke, dass es sich kaum eine Mutter, die nicht impft, leicht macht - schließlich trägt man immer die Verantwortung

wir lassen impfen, aber nicht alles und nach allem alternativen Impfplan

LG Elanor

Beitrag von mausilein12 02.09.08 - 22:18 Uhr

Hallo!
Ich finde nicht das du das zu streng siehst!
Ich für meinen Teil finde die U Untersuchungen und die Impfungen sehr wichtig und würde auch nie eine U auslassen.
Impungen mach ich soweit ich es für richtig und wichtig erachte, also alle Grundimpfungen und zb. Zecken und Windpocken.
Ist zwar jedem seine Sache aber ich werde jedes meiner Kinder zu jeder U schleppen und wenn mein KA sagt das eine bestimmte Impfung für meine Kinder ratsam währe werde ich sie auch machen lassen.
LG Manu

Beitrag von diejulimaus 02.09.08 - 22:18 Uhr

Diese Entscheidung ist wohl jeden Eltern selbst überlassen. Sicherlich hat das Kind nach den Impfungen einen gewissen "Grundschutz", aber alle Impfungen sind auch nicht risikolos und viele Impfgegner schätzen eben die Impfrisiken schlimmer ein als die Erkrankungen, gegen die geimpft wird. Ich kann das nachvollziehen, lasse unsere Tochter jedoch impfen.
Gruß, Juli mit #herzlichShana Ina (*05.03.2008)

Beitrag von bine3002 02.09.08 - 22:19 Uhr

Da Du kein Kind hast, weißt Du vielleicht noch nicht, dass Impfen ein sehr heiß umstrittenes Thema ist. Es gibt Impfgegner, die die Nebenwirkungen des Impfens (die es zweifelsohne hat) als sehr viel gefährlicher ansehen als die Folgen der Krankheiten. Hier kannst Du dich mal darüber informieren, was diese Menschen so von sich geben: http://www.impfschaden.info/

Außerdem gibt es auch einen antroposophischen Grundgedanken, der besagt, dass jede durchgemachte Krankheit, den Geist stärkt (oder so ähnlich).

Ich persönlich habe mein Kind impfen lassen, aber letztendlich haben wir in Deutschland keine Impfpflicht und somit muss ich das respektieren.

Es gibt so viele Themen, die heiß diskutiert werden, wenn es um Kinder gibt. Und bei einigen wird man wohl niemals Einigkeit erzielen können.