Fruchtwasseruntersuchung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von magix315 03.09.08 - 09:14 Uhr

Hallo Mädels !
Weiß jemand von Euch ob man bei ner FWU auch sieht ob das Baby irgendwelche Schädigungen an Organen hat ?
Danke für die Info
magix315 +#ei 8.SSW

Beitrag von tabata33 03.09.08 - 09:17 Uhr

ich hab es nicht machen lassen. war mir zu riskant. ich glaube aber, das wird so ab der 12 ssw gemacht. schädigungen an den organen sieht man, meines wissens, bei der fd. ;-)

Beitrag von anyca 03.09.08 - 09:17 Uhr

Kann ich mir nicht vorstellen, da "sieht" man ja nichts, es werden nur die Gene angeschaut, ob z.B. Trisomien da sind.

Die Organe ansehen tut man bei der Feindiagnostik mit besonders empfindlichem Ultraschall.

Eine Fruchtwasseruntersuchung würde ich nie machen, da sie ein Fehlgeburtsrisiko mit sich bringt.



Beitrag von sandrina37 03.09.08 - 09:25 Uhr

Hey,

ich habe sie machenlassen und das Risko ist heute bei 0,1
Prozent. Das würde ich nur in einer Spezialpraxis machenlassen diese Ärzte sind darauf spezialiert.
Ich hatte vor dem Eingriff einen richtig tollen Fein-US da wurden alle Organe durchgescheckt ob sich richtig durchblutet werden und ob Auffälligkeiten sind.
Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.
Ich habe es nur auf Grund meines Alters machenlassen.
Bei meiner Tochter (2) ist alles gut verlaufen und bei Krümel
auch (35 SSW)

Viel Glück !!!

Beitrag von lysistrata67 03.09.08 - 09:55 Uhr

Hallo Magix,

bei der Fruchtwasseruntersuchung (FU) sieht man keine Organschädigungen, die werden mit der zweiten Freindiagnostik um die 22 SSW untersucht. Die FU kann nur genetische Schädigung, vor allem Trisomie 21 (also Down-Syndrom) diagnostizieren.

Vor der FU gibt es allerdings eine Ultraschalluntersuchung und der Blutfluss im Herz wird geprüft, auch das Gehirn kann dann schon gesehen werden und einige Organe auch.

Ich habe die FU machen lassen (aufgrund meines Alters und weil die NFM nicht so gut aussah). In einer Spezialpraxis liegen die Gefahren/Risiken, dass was schief geht, bei um die 0,3 %. Durchschnitlich sagt man ca. 0,5 - 1 %. Ich würde mich daher vorher genau informieren, welche Spezialpraxen es in deiner Stadt gibt. Und rechtzeitig anmelden, sonst gibt es keinen Termin.

Sollte für dich aber klar sein, dass du das Kind auf jeden Fall bekommen willst, egal ob es Erbschädigungen hat oder nicht, dann spar dir die ganze Aufregung.

Lysistrata mit Babyboy 21 SSW

Beitrag von ninchen2006 03.09.08 - 10:57 Uhr

Hallole,

ich habe im Oktober meinen Termin zur FWU, da wird zuvor ein megalanger US gemacht und das Baby ganau durchgecheckt. Anhand vom Fruchtwasser können jedoch nur Chromosomenstörungen sowie der offene Rücken erkannt werden. Für die Organe gibts ja die Feindiagnostik, welche ich dann vermutlich auch noch machen lassen werde. Riskant finde ich eigentlich diesen kleine Picks nicht, da das Fehlgeburtsrisiko ja gerademal bei 0,5 bis 1% liegt.

Kannst dich aber genau darüber im Internet erkundigen.

LG Anke, #baby Nina (02.02.06), #ei (10. SSW) + #stern Liah (22.05.08)

Beitrag von s_a_m 04.09.08 - 12:23 Uhr

Natürlich wird bei der Amniozentese auch ein Ultraschall gemacht, aber der dient dazu zu gucken, dass die Nadel möglichst weit weg vom Körper des Kindes plaziert wird.

Der Ultraschall dient hier also dazu, das Risiko von Schädigungen des Kindes durch den Eingriff möglichst gering zu halten.

Nach körperlichen Fehlbildungen wird bei der Amniozentese nicht explizit geschaut. Dafür ist der Feinultraschall da:

http://de.wikipedia.org/wiki/Feinultraschall

Liebe Grüße
Sabine