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Beitrag von pure 03.09.08 - 09:39 Uhr

hi, muss mal meinen frust ablassen!

noel ist jetzt 6 monate alt, ich will nächstes jahr wieder arbeiten gehen ab mai, da ab diesem zeitpunkt mein elterngeld (hierzulande in Österreich Kinderbetreuungsgeld bzw. Karenz) ausläuft muss ich ab da an wieder arbeiten gehen. mein kleiner wäre da 15 monate alt, er würde in die krippe kommen.

so und jetzt hör ich schon von mehreren seiten vorallem von meiner mutter: maaaaahhh der ist ja so arm und das kannst du nicht machen, bleib noch daheim blabla, die verlangen also dass ich arbeitslos werde nur um für mein kind da zu sein und verstehen wohl nicht, dass ich lieber meinem kind ein unbekümmertes leben schenken will ohne einschränkungen wegen fehlender finanzieller mittel.

ich kann die zeit jetzt auch nicht mehr verlängern wo ich daheim bleibe weil es finanziell sonst noch weniger geld wird je länger man zuhause bleibt desto weniger geld bekommt man...also hab ich mich für die kürzeste variante entschieden in der ich wenigstens etwas mehr geld bekomme in der zeit wo ich nicht arbeiten bin und bei meinem kind zuhause.

was ist denn so schlimm daran, ich mein so klein ist er ja da auch nicht mehr, außerdem hab ich ja nur vor teilzeit arbeiten zu gehen.

lg eine pure die völlig durch den wind ist

Beitrag von simi.heid 03.09.08 - 09:48 Uhr

Lass dich nicht verunsichern!!!!#herzlich

Man muß auch an die Zukunft denken!!!!
War damals eine andere Zeit!!!

lg,Simi#liebdrueck

Beitrag von halvja 03.09.08 - 09:48 Uhr

Meine Mutter hat auch Teilzeit im Nachtdienst gearbeitet, bei meiner Schwester dann in Tagschicht Teilzeit, eine Nachbarin arbeitet Vollzeit im Büro, oft also bis 18:00h, manchmal auch länger. Ihre Tochter ist zwar fast 18, aber sie ist das beste Beispiel, dass man auch als berufstätige Mutter ein wohlerzogenes Kind großziehen kann, und ihm trotzdem alle Liebe angedeihen kann, die man als Mutter nunmal hat! Lass Dich nicht verrückt machen, Du bist zwar Mutter, aber auch immer noch Mensch, Arbeit ist nicht nur zum Geld verdienen da, auch soziale Kontakte sind wichtig, die man eben auf der Arbeit hat, einfach rauskommen. Auch dem Kind gibt das Regelmäßigkeit, ich finde es nicht schlimm, im Gegenteil, ich möchte (und muss) auch recht bald wieder arbeiten gehen, ich denke, wenn unser Kleiner ein halbes Jahr alt ist, werde ich mich nach einer geringfügigen Tätigkeit umschauen, so ein oder zwei Vormittage, je nach Möglichkeit!

Du bist keine Rabenmutter, nur weil Du für das Auskommen Deiner Familie Sorge trägst!

Beitrag von kleinszi 03.09.08 - 09:48 Uhr

hallo pure

lass dich erstmal #liebdrueck .
also mach dir nichts drauß, was die anderen sagen. die haben immer leicht reden. die stecken ja auch nicht in deiner situation.
ich finde nicht das du eine rabenmutter bist. und schon gar nicht wenn du dein kind in die kita bringst um wieder arbeiten zu können. kitas bringen doch auch eine menge vorteile. dein kind ist unter anderen kindern, es lernt sich zu integrieren, kann freundschaften schließen. und du kannst für euren lebensunterhalt sorgen und bist nicht finanziell abhängig vom staat.

ich selber bringe meinen süßen auch in die krippe wenn er neun monate ist, weil ich dann ein gutes arbeitsangebot von meinem alten ag bekomme. sonst wäre ich auch arbeitslos und müsste mir was ganz neues suchen. und wer nimmt denn schon jemand mit nem kleinen kind.

ausserdem, so geht es mir manchmal, tut es einem auch gut mal was anderes zu sehen und sein kind trotzdem gut aufgehoben zu wissen.

also mach dir keine gedanken. ich finde es eher löblich das du dir gedanken macht wie du deine familie versorgen kannst.

lg ulrike

Beitrag von pegsi 03.09.08 - 09:49 Uhr

Mit 15 Monaten seid Ihr besser dran als wir...
Da mein Mann auch Elternzeit hatte und wir die gemeinsam am Anfang genommen haben (zum Glück!), muss meine Maus schon mit 9 Monaten in die Krippe... Mich gruselts auch schon davor, sie so jung abzugeben, aber wat mut, dat mut...

Ignorier es einfach, es hat ja auch Vorteile für die Kids (wie z.B. Sozialkontakte zu gleichaltrigen). :-)

Beitrag von funny_fanny 03.09.08 - 09:53 Uhr

Hallo Pure,

also ich kann Dich nur unterstützen!
Finja ist mit 13 Monaten in die Krippe gekommen und das war für sie genau das Richtige. Ich glaube auch, daß in diesem Alter die Eingewöhung oft leichter ist, als in späteren Jahren.
Ich war zu diesem Zeitpunkt auch in Teilzeit beschäftigt und das hat super geklappt. Ich hatte den Vormittag für mich bzw. die Arbeit und nachmittags viel Zeit fürs Kind.
Ich denke auch, in der Krippe können sie den Kinder oft mehr bieten als man es zuhause könnte. Klar, sie können und sollen nicht die Eltern ersetzten, aber dort gibts einfach vielfältigere Möglichkeiten.
Jetzt gehe ich wieder Vollzeit arbeiten und da fehlt mir doch manchmal leider schon die Zeit fürs Kind. Aber ich bin froh überhaupt Arbeit zu haben! Zum Glück kann mein Mann sich seine Zeit frei einteilen, so daß er mehr Zeit für Finja hat.

Also laß Dich von Deiner Entscheidung nicht abbringen! Nimm Dir Zeit für die Eingewöhnung! Und ich denke, Dein Kleiner wird sich in der Krippe wohlfühlen.

Liebe Grüße, Fanny

Beitrag von honigbiene365 03.09.08 - 09:58 Uhr

hallo pure,

ich bin dann auch eine rabenmutti.werde auch nach einem jahr wieder arbeiten gehen. meine kleine kommt dann schon mit 12 monaten zu einer tagesmutter. mir geht es da wie dir, dass man deswegen oft blöd angeschaut wird. ist mir aber egal, weil ich ein gutes gefühl dabei habe. ich bin selber mit 6 monaten in die krippe gekommen und ich habe keinen schaden davon getragen und ein super verhältnis zu meiner mam. außerdem hast du recht, finanziell möchte man ja nicht die ganze zeit zurück stecken müssen. und ich denke auch, die kinder haben mehr davon, wenn die mutter entspannt ist und sich nicht die ganze zeit gedanken wegen der kohle machen muss.
lass dich von anderen nicht verrückt machen und höre auf dein gefühl.

lg honigbiene

Beitrag von pure 03.09.08 - 09:59 Uhr

danke für die lieben worte, noel würde schon 1 monat früher wegen eingewöhnung in den kiga kommen, hab mich vertan, also wäre er praktisch 14 monate.

manchmal wird man eben oft verunsichert, überhaupt von den eigenen müttern, da meine ja eine "ich bin erfahrene mutter mit 4 kindern und 3 enkeln" mutter ist hat mans eben manchmal schwer.

#herzlich pure

Beitrag von anni0182 03.09.08 - 09:59 Uhr

Hallo,

ich bin auch aus Österreich, und meine tochter geht nächses Jahr im sep. auch ind die krabbelstube, da ist sie dann 17 monate also knapp 1,5 jahre.

Ich geh dann auch wieder arbeiten es ist halt nunmal so.

Mein großer ist damals schon mit 11 moanten gegangen und ihn hat es auch nicht geschadet ganz im gegenteil

Laß dich nicht verunsichern mach es so wie du denkst und du wirst sehen das es nicht schlimm ist.

alles gute.

lg Antje und jette 18 wochen

Beitrag von maria-mareike 03.09.08 - 10:08 Uhr

Hallo Pure,

Lass dich nicht von deiner Mutter einschüchtern.
Meine Kleine Maus geht schon seit sie 3 1/2 Monate alt ist in die Krippe. Bis jetzt hat es ihr absolut nicht geschadet sondern sie wird eher von den anderen Babies gefördert. Ich sehe es ihr an, dass ihr dir Krippe richtig Spass macht. Mach dir keine Kopf. Du musst für dich und deine Zukunft denken und du wirst es sehen, dein Sohn wird gerne hingehen.

LG
Marika, die nur 4 Monate Mutterschaftsurlaub in der Schweiz bekommt. Da müsste ich ja die Mutter aller Rabenmutter sein. ;-)

Beitrag von maschm2579 03.09.08 - 10:23 Uhr

Meine Eltern waren beide selbständig und ich habe keinen größeren Schaden davongetragen. Ich mache ihnen zwar riesen Vorwürfe aber auch nur weil sie z.T. 12-15 Std am Tag gearbeitet haben und ich von Kindermädchen und Großeltern betreut wurde.

Ich selber bin alleinerziehend und gehe ab 1.10 wieder Teilzeit arbeiten. 4 Nachmittage a 4,5 std. Und 10-12 Std arbeite ich noch von daheim.

Mir ist auch lieber finanziell abgesichert zu sein und für die Zukunft meiner Tochter selbst zu sorgen. Warum sollte ich vom Staat abhängig sein und den Vater ausnehmen nur damit ich mein Kind 24 Std betüddle?

Ich bin voll Deiner Meinung und finde es gut.

Frag doch Deine Eltern ob sie Dir das volle Gehalt zahlen wenn DU daheim bleibst? Das wäre doch ne Idee ;-)

lg Maren und Hannah fast 6 Monate

Beitrag von bee55 03.09.08 - 10:32 Uhr

Hmm also lass Dir bloss nix einreden, ich werde im Winter wieder 4 Tage die Woche halb arbeiten gehen.

Wenn Du einmal eine Karenz Zeit von 15 Monaten beantragt hast kannst du es nicht rückgängig machen. Ich bekomme 30 Monate Karenz und gehe in dieser Zeit nur halb arbeiten das darf ich trotzdem. #schwitz
Ich bekomme im Monat um einiges weniger als Du aber wenn mans auf die ganze Zeit sieht fehlen dir knapp 1000Euro Karenzgeld dadurch dass du die kürzeste Variante gewählt hast.

LG Bianca aus aus dem schönen Tirol #sonne

Beitrag von mizz-c 03.09.08 - 10:32 Uhr

hallo pure,

lass dich mal nicht verunsichern, mein kleiner wird nächste woche 9 monate und ich geh schon seit einem monat voll arbeiten...diesen monat ist papa noch in elternzeit und ab oktober kommt er dann mit nihct ganz 10mon in ddie krippe...für die komplette zeit, die ich auch arbeite(über 10h am tag, aber nur 4 tage die woche)

ich bin mir sicher, dass es ihm gut tut, unter kinder zu kommen und andere eindrücke zu erhalten, ist ja nicht so, dass ich garnicht mehr für ihn da bin

ich hab die erfahrung gemacht, dass kinder(die ich kennen gelernt habe), die frühzeitig in die krippe/kiga gegangen sind, sich besser entwickeln, besonders im sozialen bereich, wogegen kinder, die mind die ersten drei jahre daheim waren...wesentlich unselbstständiger und mittelpunktbezogener sind.

also...mach, was du für richtig hälst und lass dir nicht reinreden

lg

Birgit

Beitrag von eisflocke 03.09.08 - 11:51 Uhr

Hallo!
Hier meldet sich auch eine ganz fiese Rabenmutter, oh je oh je... ich bin nach 4 Monaten wieder arbeiten gegangen, Vollzeit. Mein Sohn ist nun 10 Jahre, einen Schaden kann ich nicht festellen, im Gegenteil! Die Ansichten deiner Eltern sind vielleicht etwas veraltet auch.. kann ja sein... klar, man wird von manchen immer mal schief angesehen, aber sollen sie doch.
War es in der ehem. DDR nicht sogar so, dass alle Mütter nach 8 Wochen wieder los zum arbeiten sind? Haben nun deshalb alle Erwachsenen dort einen Schaden??! Ganz im Gegenteil, sie sind sogar vom gesundheitlichen Aspekt gesehen weit aus gesünder, was Allergien etc. anbelangt, weil sie früh mit anderen Kindern in Kontakt gekommen sind.
Mach dir keinen Kopf!

LG
Sandra

;-)

Beitrag von juliejohanna 03.09.08 - 14:30 Uhr

Moin! :-)

Meine volle Unterstützung bzw. meinen vollen Zuspruch hast Du!

Ich finde es sehr lobenswert und nachahmenswert, wenn Eltern für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen und sich nicht "in der sozialen Hängematte ausruhen".
Du gibst Deinem Kind gleich was Richtiges mit auf den Weg: Nämlich, dass man für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen sollte.

Außerdem habe ich im Verwandten- und Freundeskreis schon oft gehört, dass arbeitende Eltern viel ausgeglichener sind und sich (im positiven Sinne) besser ausgelastet fühlen.

Zudem ist es ja nicht so, dass Du Dein Kind während der Arbeit in unqualifizierte Betreuung gibst.

Hab' bitte kein schlechtes Gewissen und lass' Dir auch keins einreden.


Liebe Grüße,
Juliejohanna :-)