sind alle Kinder im Kindergarten?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tessy25 03.09.08 - 11:18 Uhr

Hallo Mädels,

sind eure Kinder eigentlich alle von 3-6 Jahren im Kindergarten? Betreut jemand sein Kind daheim oder irgendwie anders (Tagesmutti,etc)

Freu mich über Anregungen.

Tess

Beitrag von kimmy1978 03.09.08 - 11:21 Uhr

Hallo!
Also ich habe Colin bewusst in den Kindergarten gegeben, weil ich es wirklich wichtig finde, wenn Kinder soziale Kontakte pflegen und auch lernen, mit anderen Kindern umzugehen und gegebenenfalls Konflikte zu lösen.

LG
Kimmy

Beitrag von sapiens 03.09.08 - 11:26 Uhr

Hallo, mein Süßer war von 1-3 bei einer gaaanz lieben Tagesmama. Seit er 3 ist geht er in den Kindergarten. Ich finde es super und würde es immer wieder so machen! Ich will nichts pauschalisieren, aber die Kinder, die ich kenne, die mit 3 noch nicht in den Kindergarten gehen, sind ... (wie sag ich es vorsichtig) ... nicht gerade die, die durch ihr gutes Sozialverhalten auffallen. Ich finde die Kindergartenzeit ist sehr wichtig, auch für die Schule später. Natürlich muss und sollte man sich bei der Auswahl der Betreuung viel Zeit lassen, um das beste für sich zu finden. Jeder hat andere Prioritäten, im Grunde muss man sich einfach wohlfühlen dabei.

Unabhängig davon hatte mein Süßer immer viel Spaß und wurde optimal betreut und gefördert. Tagesmamas und Erzieherinnen hängen eben nebenbei keine Wäsche auf ;-)

Andrea

Beitrag von nicole642653 03.09.08 - 11:49 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von sully0904 03.09.08 - 11:54 Uhr

Hallo Tess!

Victoria ist seit August im KiGa und ich finde das auch sehr wichtig!
Die Erzieherin meinte auch, dass man merkt dass sie ein Einzelkind ist und sich zu Hause alles um sie dreht!
Wir treffen uns regelmäßig mit anderen Kindern, doch eine unter vielen (genau genommen 23 in einer Gruppe) ist schon etwas anderes als zu Dritt, Viert oder Fünft!!!!

Ich erinnere mich auch noch an meinem ersten Schultag, da war ein Junge der nicht im KiGa war! Der musste zurückgesetzt werden, weil er nicht damit klar kam so viele Kinder auf einmal bei sich zu haben!

LG Susanne

Beitrag von joel-laurin 03.09.08 - 12:02 Uhr

Hallo,

mein Sohn kommt erst nächstes Jahr in den Kindergarten. dann ist er 4 kommt auch erst mit sieben in die Schule.

Ich wollte ihn nicht so gerne 4 Jahre lang in den Kindergarten lassen.

LG Sandra

Beitrag von quickys1 03.09.08 - 12:43 Uhr

Hallo Sandra,

darf man fragen warum?

Also 1. Warum erst mit 4 in den Kiga und dann
2. Warum erst mit 7 in die Schule?

Frage nur weil bei uns gerade darüber nachgedacht wird ein Kind bereits mit 5 in die Schule zu geben.

Lieben Gruß

Nicole

Beitrag von joel-laurin 03.09.08 - 14:41 Uhr

Hallo Nicole,

natürlich darfst Du fragen :-).

Zu 1: mit vier erst in den Kindergarten, weil ich der Meining bin das 3 Jahre ausreichen. Vielleicht hätte ich es mir anders überlegt, wenn die anderen Kinder (vom Kinderturnen) jetzt schon im Kindergarten gehen würden.

Zu 2: Bei uns kommen die erst mit 6 in die Schule. Also er wird mit 6 eingeschult und wird ein paar Tage bzw. Wochen dann 7.

Mir ist das persönlich so lieber. Ich wurde damals auch ein Jahr zu früh eingeschult. Das fand ich nicht wirklich so toll.

LG Sandra

Beitrag von lina82_x 03.09.08 - 19:18 Uhr

Hallo,

ich denke es kommt immer auf die Kinder an, aber unsere Nachbarsmädls sind beide zu früh eingeschult worden (Damit sie die Klassen voll kriegen) und mussten beide wiederholen. Und das schon in der ersten Klasse. Sehr deprimierend.

Ich denke so unbeschwert wird das Leben nie wieder, also warum denn so eilig?

Beitrag von quickys1 04.09.08 - 09:43 Uhr

Hallo

ich kann nur von mir reden. Bin mit 5 in die Schule gekommen und auch gut durchgekommen. Habe keine Klasse wiederholt und bis zum Abitur durchgehalten.

War dann natürlich superstolz dass ich die Jüngste mit Abitur war. Geschadet hat es mir jedenfalls nicht.

Meine Große wird im Juni 6 und kommt dann in die Schule. Sie wird also auch noch eine der jüngsten sein.
Mal sehen wie das so klappt. Ich hätte allerdings eh keine Wahl. Sie ist ein Pflichtkind.

Hat dann auch 3 Jahr Kiga hinter sich und freut sich im Moment schon riesig darauf.

Gruß Nicole

Beitrag von risala 03.09.08 - 12:08 Uhr

Hi!

Unser Sohn (*2003) kam mit 1 Jahr in die Kita und mit 2,5 in den reg. Kiga. Er fand/findet es toll, weil da immer Kinder zum spielen sind, andere Sachen gemacht werdn als zu Hause möglich ist, etc.

Jetzt freut er sich, dass er zu den Maxis gehört und nächstes Jahr in die Schule geht.

Ich würde es immer wieder so machen.

Gruß
Kim

Beitrag von jenni1981 03.09.08 - 12:08 Uhr

Hallo Tess,

Angelique (5 Jahre) ging mit knapp 2 Jahren zur Tagesmutti. Sie waren dort insgesamt 4 Kinder. Seit sie 3 Jahre alt ist, geht sie in den Kiga, wobei 2 der Tageskinder, die sie bereits kannte, mit in den selben Kiga kamen (waren alle so ziemlich gleich alt). Nun wird sie noch 2 Jahre in Kiga gehen (sind gesamt 4 Jahre Kiga und 1 Jahr Tagesmutti).

Wir haben in der Familie eine Grundschullehrerin und die meinte, dass es immer auffälligkeiten gibt, bei Kinder die nicht im Kiga waren, da diese mit der Menge der Kinder in einer Klasse nicht zurecht kommen. Sie sind es ja nicht gewöhnt im Mittelpunkt zu stehen. Auch Kinder, die bis zur Einschulung von Tagesmüttern betreut wurden, können sich nicht so gut integrieren.

Viele Grüße

Jenni

Beitrag von gussymaus 03.09.08 - 12:29 Uhr

meine kinder gingen beide mit 3,5 jahren hin... das war der zeitpunkt an dem sie zuhause nicht mehr ausgelastet waren und einfach unzufrieden wirkten. beide waren nach dem kinderagrten eintritt viiiel ausgeglichener... einiges kann man zu hause eben nur schwer machen... spätestens mit 4,5j würde ich jesdes kind hinschicken damit es in die gruppe intergriert wird bevor es in die schule kommt (schuleinzugsbereiche decken sich hier ziemlöich mit den kindergärten) um dann das "überbleiben" zu vermeiden... ich kannte da niemanden und alle anderen waren zusammen im kiga... ich hatte bis zur 4.klasse keine freundin, weil die alle ihre beste freundin aus dem kiga hatten...

*neugierig* wieso willst du denndas wissen? ich fand den gedanken auch schön meine kinder zu hause zu behalten, aber ich denke den beiden würde ich damit auf dauer keinen gefallen tun...

Beitrag von tessy25 03.09.08 - 13:12 Uhr

Hallo,

weil wir nur einen Kindergarten in der Nähe haben und der ist gelinde gesagt eine Katastrophe. Der nächste ist 25 km entfernt, ich habe 2 Kinder und die 25 km sind genau entgegengesetzt der Richtung zu meiner Arbeit. (Ist das ansatzweise verständlich?)
Ich weiß momentan einfach nicht weiter und spiele mit dem Gedanken, ihn wohl oder übel daheim zu betreuen, wobei mir alle Argumente dagegen bekannt sind.

Beitrag von gussymaus 03.09.08 - 21:36 Uhr

ja, das erklärt alles - und ich versteh deine überlegung voll und ganz...

in dem fall würde ich das auch wohl machen... von der fahrerei profitieren die kinder ja auch nicht... und da es ja geschwister sind finde ich die idee sie zu hause zu betreuen gar nicht so abwegig.

bei einzelkindern hätte ich sorge, dass sie nicht lernen mit anderen kindern umzugehen, aber bei geschwistern ist das ja nicht ganz so tragisch... klar schöner wäre ein KiGa, aber jeden tag 50km fahrt für die kinder, also mindestens eine stunde, und für dich doppelt so viel steht da denke ich in keinem verhältnis.

ganz toll wäre eine tagesmutter am ort die vielleicht noch eigene kinder dabei hat oder noch ein oder zwei fremde, dann hast du ja auch schon eine kleingruppe... aber wenn sich das nicht findet fände ich in dem fall auch eine minigruppe ;-) nur mit deinen eigenen beiden ok. vielleicht kannst du dann ja noch irgendwo eine sortstunde oder so einbauen in der sie dann auch mit anderen zusammen kommen. vielleicht kann ja auch die tagesmutter in deiner abwesenheit soetwas mit den kindern machen... einige machen das ja gerne...

ich würde mir und den kinder die fahrerei möglichst ersparen. aus verschiedenen gründen...

Beitrag von sinaundbenedikt 03.09.08 - 12:55 Uhr

Meine zwei gehen in den Kindergarten, meine kleine hat heute ihren ersten Tag.
Beide sind mit knapp 3,5 Jahren rein gekommen und ihnen gefällt es, sogar meine kleine ist heute schon den ganzen Tag drin, ich warte auf einen anruf das sie nach huase will aber nichts... ich glauibe ich hole sie wie ihren Bruder um 14 Uhr ab.
Für meinen Sohn war der Kindergarten bisher auch sehr hilfreich, er hat viel gelernt. Er ist Verzögert in seiner Entwicklung und hat da schon mächtig auf geholt...

Und ich kann wieder arbeiten, da freu ich mich nach 6 Jahren auch wieder drauf:-D

Beitrag von hibbelina 03.09.08 - 15:07 Uhr

Nö, Kita seit er gut 1 Jahr alt ist. War und ist super!

LG
Dani

Beitrag von lina82_x 03.09.08 - 19:13 Uhr

Hallo,

ich find eigentlich sehr schade, das alle Kinder im Kindergarten sind.

Mein Sohn (fast 4) war noch nicht in der Fremdbetreuung und ich bin auch der Meinung das Kinder nach Möglichkeit immer von der eigenen Familie bzw. Freundkreis-Mütterkreis betreut werden sollten.

Ich meine, das sind doch meine Kinder, da geb ich die doch nicht irgendwelchen Fremden die nach Lust und Laune den Kindern Stempel und Weltansichten aufdrücken wie es ihen gerade passt. Außerdem machen die Erzieher leider oft nur einen Job. Und ich finde Kindererziehung ist ein sehr sensibles Thema, denn nicht alle Kinder sind gleich. Da erwarte ich mir schon ein bißchen mehr...

Ich werde ihn jetzt auch notgedrungen 3 Tage für drei Stunden in den Kindergarten geben, da er sonst kaum noch Kontakt zu seinen Freunden hätte.

Im Übrigen hat er keine Sozialverhaltensmängel, denn ich habe die Erziehungsverantwortung selbst übernommen. Ich würd mir wünschen, das es mehr Mütter täten und die Verantwortung nicht abschieben und glauben "Fachkräfte" können mit Kindern besser umgehen, wie die eigenen Eltern.


Grüße

Beitrag von silvie80 03.09.08 - 19:52 Uhr

na, dann finde ich es aber schade, dass soviele Mütter leider Gottes nach 3 Jahren oder vorher wieder arbeiten müssen. So wie ich.

Meine Tochter findet es im Kindergarten toll. Ich gebe meine Verantwortung auch nicht ab, ich weiss garnicht wie du darauf kommst. Dann könntest du dein Kind ja auch später selbst unterrichten #kratz

Naja, so hat halt jeder seine Meinung

LG
Silvie mit Jouleen (*10.02.05)



Beitrag von lilli1983 03.09.08 - 20:02 Uhr

Hallo,

also ich bin zwar auch der Meinung, dass ein Kind ruhig länger als nur 1 Jahr mit Mama verbringen könnte. Klar, wenn die Mama arbeiten muss kein Thema, ist was anderes. Ich war jetzt 3 Jahre zu Hause und ich habe jetzt wirklich gemerkt das mein Kind Kiga reif wurde. Ich bin zwar noch arbeitslos, aber er geht jetzt auch seit August vormittags in den Kiga. Meine Gründe hierfür sind nicht, dass ich denke eine Fachkraft kommt mit meinen Sohn besser klar und ich will auch keine Verantwortung abschieben. Es geht darum, das Kiga vorallem eins bedeutet: SPASS! Ich will meinem Sohn das nicht nehmen, er soll mit anderen Kindern toben und von mir aus auch mal kleine Machtkämpfe führen, gehört auch dazu. Man muss sich als Mama auch mal einen Ruck geben und sich die Frage stellen: Ist mein Kind wirklich glücklicher daheim?
Außerdem erziehen die "Fachkräfte" meinen Sohn doch eigentlich gar nicht in dem Sinne.Im großen und ganzen spielt er doch dort nur und wird beaufsichtigt. Ich finde das ist ein wichtiger Schritt, ein Kind sollte nicht immer unter der Aufsicht der Mama stehen und sozusagen bewertet werden. So kann er jetzt im Kiga mehr seine Freiheiten ausleben, denn ich bin nicht dabei und kann auch nicht einschreiten. Ich find das mal ganz gut so!


LG Katrin