Kaiserschnitt oder spontan???

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von serappa 03.09.08 - 11:49 Uhr

Hallo,
bin in der 31. SSW (erstes Mal) und bekomme einen Jungen, auf den ich mich riesig freue, kann es kaum abwarten...
Am Anfang der SS überlegte ich, ob ich einen KS machen lasse, da ich ihn für bequem einschätzte, und andere Freundinnen mich bei dieser Entscheidung auch bestätigten aufgrund ihrer eigenen Geburtserfahrungen.
Mittlerweile bin ich mir unsicher, weil ich schon vielfach gelesen habe, dass das Baby durch den Weg durch den Geburtskanal eher sich an die neuen Umstände gewöhnt als eines, welches abrupt aus dem Bauch rausgeholt wird.

Mir ist es in erster Linie wichtig, dass es meinem kleinen gut geht.
Was mich angeht, kann ich manchmal gar nicht nachfühlen oder verstehen, was an den Schmerzen einer Geburt so toll ist (habe halt schon Horrorgeschichten gehört, welche mich zutiefst abschreckten)
Da ich eine Blinddarm-OP schon hatte, weiss ich wenigstens, was das bedeutet und kann mich darauf einstellen...

Was meint ihr?

Gruß Serap

Beitrag von bibi2709 03.09.08 - 11:56 Uhr

Hallo,
ich hatte einen ungewollten Kaiserschnitt weil mien Muttermund nur bis 4 cm sich geöffnet hat und Neele lag auch doof als Sterngucker und Miss Diva mit der Hand am Kopf! Ich würde wenn ich es bestimmen könnte NIE wieder einen KS machen lassen!! Hatte anfangs starke Probleme Neele zu akzeptieren.

LG
Bianca

Beitrag von snuggles1 03.09.08 - 12:03 Uhr

hallo,
also wenn keine medizinischen gruende fuer einen ks sprechen wuerd ich es nicht machen! denkst du nicht dass es natuerlich viel besser ist?
hatte einen ks (ungeplant) und es haette nicht schlimmer sein koennen. die aerzte meinten es sei nur routine (hatte geburtsstillstand). hatte also ks und waere am ende fast verblutet!
auch wurde meine tochter "unerklaerlicherweise" fuer die ersten drei monate um punkt 11.00 uhr in der nacht wach und liess sich mit nichts beruhigen (sie wurde um 11 in der nacht aus mir rausgeholt!).
will dich nicht beunruhigen sondern nur sagen dass ks nicht immer so toll ist!
alles liebe und eine tolle geburt (was auch immer du machst)

Beitrag von soinchen 03.09.08 - 12:06 Uhr

Hallo,

es ist ja nicht so, dass die Schmerzen toll sind. Das ganze Erlebnis ist einfach überwältigend. Für mich war's das Beste und Schönste was mir in meinem Leben passiert ist.
Mich hat das auch richtig stark gemacht, sogar bis heute.

Ich hatte erst einen Kaiserschnitt und dann eine Spontangeburt. Ich würde nie freiwillig einen KS machen lassen, weil man danach einfach Beschwerden hat und das nicht nur 3 Tage (war bei mir jedenfalls so).

Bei der normalen Geburt waren wir 4 Stunden später wieder zu Hause und alles war einfach nur schön und es ging mir sehr gut.

Das muss jeder selber wissen, aber es könnte passieren, dass Du ein wunderbares Erlebnis verpasst.

Soinchen



Beitrag von mariejolie 03.09.08 - 12:17 Uhr

Spontan!!! Wenn es möglich ist.

Hatte zwei spontane Geburten und es war bei beiden überwältigend, vor allem die ersten Minuten voller stolz, dass man dieses wundervolle Wesen auf die Welt gebracht hat und der Duft von den Mäusen...

Bei der zweiten war ich gleich den nächsten Tag, schon wieder zu hause und konnt gleich nach der Geburt alles nötige für mein Kind tun.

In meinem Zimmer lag noch eine mit nem Notkaiserschnitt, sie musste eine Woche im KH bleiben und konnt die ersten zwei Tage gar nix machen ausser stillen, für alles andere brauchte sie eine Schwester und Schmerzen hatte sie auch und der Bauch ist auch noch da, während ich schon wieder ziemlich schlank bin.

LG

Beitrag von qrupa 03.09.08 - 13:07 Uhr

Hallo

ich hätte meine Maus lieber spontan bekommenleider mußte am Ende ein KS gemacht werden. Ich hab zwar keien psychischen Probleme damit gehabt, aber im Vergleich zu den tagelangen Schmerzen nach dem KS, der zwar super verlaufen und sehr gut verheilt ist, waren die Wehen gar nichts! Freiwillig würdeich mir das nicht nochmal antun. Und eine Blinddarm OP ist nichts dagegen. Die ersten Tage kannst du dich nicht allein um dein Baby kümmern, was ich sehr traurig fand.
Und es ist ja auch nicht so, dass der Wehenschmerz nicht einen Sinn hätte. Sowohl für das Baby als auch für deinen Körper sind die Wehen wichtig.
Und wenn du Angst vor den Schmerzen hast, dann gibt es immernoch Mittel um was dagegen zu tun.

LG
qrupa

Beitrag von stephi1982 03.09.08 - 13:23 Uhr

hallo Serap

ich hatte vor 5 wochen eine geplanten KS durch BEL und nabelschnur um hals

ich hatte erstens starke schmerzen danach (ersten 2 tage) und zweitens hatte ich probleme la-marie als meine zu akzeptieren (das muss nicht immer so sein)

aber an deiner stelle würde ich eine spontane geburt bevorzugen ein KS ist eine OP und mit risiken verbunden ......

und wenn medizinisch nichts gegen einen normale geburt spricht würde ich das machen auch wenn wehen weh tun


lg stephi +#baby lea-marie

Beitrag von darkblue81 03.09.08 - 13:37 Uhr

Hallo,

laß dich bitte nicht von irgendwelchen Horrorgeschichten einschüchtern und red dir bitte nicht ein, das ein KS bequemer ist.

Sicherlich ist eine natürliche Geburt ein Kraftakt, aber die Natur hat es so eingerichtet und es ist eine tolle (wenn auch schmerzhafte) Erfahrung.

Ein KS mag zwar nicht in dem Moment weh tun, aber die Schmerzen kommen danach und du solltest dir bewußt sein, das du die ersten Tage sehr eingeschränkt sein wirst, was auch die Versorgung deines Babys angeht und du solltest ach dran denken, das du mindestens sechs Wochen nach dem KS nichts schweres heben darfst, gerade mal dein Baby und sonst nichts weiter.

Ich selbst habe drei meiner vier Kids spontan entbunden, der Zweite der Twins war ein Not-KS und ich hab damals gesagt, lieber entbinde ich noch zehn Kinder auf normalem Weg, als noch einmal eine solche Tortur.

Du mußt für dich entscheiden, was du willst, aber gestehe dir auch ein, das kein Weg bequem sein wird ;-)

LG

Nicole

Beitrag von lilliana 03.09.08 - 14:18 Uhr

Die "spontane" Geburt (36 Stunden mit 1 Herzstillstand und Beatmung im Nachhinein sowie Ablehnung meinerseits nach diesem "Erlebnis")meines Sohnes war das schrecklichste und traumatischste Erlebnis das ich jemals hatte! Danach konnte ich auch 2 Tage nicht aufstehen und hatte wochenlang Schmerzen.

6 Jahre wollte ich aus diesem Grund kein Kind mehr. Jetzt isses da und muss irgendwie raus ;-) Das ist der Grund warum ich diesmal wahrscheinlich einen Kaiserschnitt wählen werde. So viel schlimmer kanns ja nicht werden #schmoll

Gruß
Lilliana

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 15:54 Uhr

Hallo,

ich hatte einen KS und eine spontan Geburt und würde mich niemals freiwillig für einen KS entscheiden. Und ich hatte keine leichte Geburt und durfte auch nicht mitarbeiten, was das ganze mMn noch erschwerte.

Die Geburtsschmerzen sind danach vorbei, vom KS hast du länger was. Es gibt doch auch die Möglichkeit noch unter den Wehen einen KS durchzuführen wenn du das Gefühl hast, du schaffst es nicht. Bequem ist ein KS mit Sicherheit nicht.

Meine Geburt war schmerzhaft, aber mit meinem Mann hab ich in den Wehenpausen viel Spass gehabt.

LG Denise

Beitrag von ibi.nicole 03.09.08 - 18:54 Uhr

Also bequem ist ein KS ganz sicher nicht!

Ich hatte ein halbes Jahr lang einen tauben Bauch und tierische Schmerzen, weil sich ein Bluterguss gebildet hat!

Ich hatte wg einer Preäklampsie einen KS und würde es mir nie wieder wünschen!

Ich hoffe sehr das diesmal alles besser läuft und ich spontan entbinden kann.

Das eine Spontangeburt schmerzen bereitet glaube ich schon, aber sicher nicht solche wie der KS im nachhinein!
Die Nachwehen waren höllisch und ich braucht 3 (!) verschiedene Schmerzmittel!

Aber das sind halt meine Erfahrungen.

Lass Dir eine spontane Geburt nicht durch die Lappen gehen, weil andere Dir Horrorgeschichten erzählen!

Du wirst im richtigen moment die richtige Entscheidung treffen!

Beitrag von zitan 03.09.08 - 19:31 Uhr

Hallo Serap,

meine Tochter kam am 20.05. per (un)geplantem KS zur Welt.

Ich hatte bereits zu Beginn der SS über einen WKS nachgedacht, weil meine Schwester im letzten Jahr per KS entbunden hat und alles sprima war wobei meine Schwägerin 6 Wochen später spontan ihr Baby bekam, mit DR 3°, 5 Tage nur Pürree essen und Monate Schmerzen!

Im Laufe der SS habe ich mich dann mit einer spntanen Geburt angefreundet, weil ich den Gedanken, dass mir mein Kind aus dem Bauch gerissen wird obwohl es vielleicht noch gar nicht bereit war, nicht ertragen konnte.

Zum Ende ging es mir mega-schlecht und mein Doc hat mir 2 Wochen vor ET eine EWinweisung zur Einleitung gegeben. Wieder konnte ich den Gedanken an eine Beendigung der SS obwohl mein Zwerg nicht will nicht ertragen.

Ich habe erst ab ET einleiten lassen, und in 4 (!!!!) Tagen hat sich nichts getan, keine Wehe, keine Öffnung des Muttermundes, gar nichts. Mir ging es immer schlechter und meine Maus wollte nicht.

Also hat der Chefarzt entschieden, die Einleitung abzubrechen und am nächsten Tag einen KS zu machen.

Alles war gut, die OP selbst (mit Spinal) war super, der Kleinen ging es auch gut, aber ich hatte danach die schlimmsten Schmerzen meines Lebens, und das für die nächsten 6 Tage!

KLar, nach 2 Tagen wurde es etwas besser. Ich habe vorher auch immer nur gehört und gelesen, dass es weh tut. Nimmt man halt was dagegen, hab ich mir gedacht. Kann schon nicht so schlimm sein.

Es war aber schlimm, dass ich meine Kleine nicht alleine versorgen konnte, dass ich mir dazu Hilfe holen musste.

Und weißt Du, was noch schlimm war? Mit den Schmerzen konnte ich mir nichtmal eine Hose alleine anziehen oder hochziehen. Husten oder Niesen oder lachen oder weinen ging auch nicht. Ich habe mich buchstäblich wie der Käfer auf dem Rücken gefühlt. Ziemlich hilflos.

Mein Baby liegt da und weint und braucht mich und ich liege im Bett und komme nicht alleine hoch. Ich muss zur Toilette und wer zieht mir die Hose hoch? ich fühle mich sheisse und will weinen und es tut selbst dafür zu weh.

Mit einer Blinddarm-OP kannst Du es nicht vergleichen. Dir wird nicht nur der Bauch aufgeschnitten, sondern es wird das Gewebe und die Muskeln darunter durchtrennt. Die OP ist viel größer!

Meine Meinung:

Wenn Du Angst vor den Schmerzen hast, las Dir früh ne PDA geben! Und dann bekomm Dein Kind spontan. Die Schmerzen vom KS sind schlimmer, dauern länger an und beeinträchtigen Dich bis zu mehreren Wochen später. Und der Bauch wird auch nicht so schnell wieder besser. Er muss sich ja nicht nur zurückbilden, er muss ja auch noch heilen!

Gruß

zitan

Beitrag von darkblue81 03.09.08 - 20:46 Uhr

Da erinnerst du mich an was.

Der KS bei mir war Mittwochs, ich bekam leichte Kost (Zwieback und Tee #augen) und jeden Tag die tolle Frage "Frau M. hatten Sie Stuhl?" Ja von was denn....

Freitags bekam ich einen Niesanfall, ich hab gedacht ich sterbe und samstags bekam ich das erste warme Essen: Kohleintopf #schock
Ich hab die Schwester gerufen und gefragt, ob sie mich umbringen wollen... die hat mir dann Brot organisiert ;-)

LG

Beitrag von windermere 06.09.08 - 02:39 Uhr

Hi Serap, hi Zitan,

leider hatte ich einen Notkaiserschnitt und würde nie wieder auf diesem Weg ein Kind zur Welt bringen wollen, wenn ich es mir aussuchen könnte (im Moment kann ich mir nicht vorstellen, überhaupt noch ein weiteres Kind zu bekommen, das Ganze ist drei Monate her).

Die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt waren einfach nur gruselig. Es ging mir genauso wie Zitan, ich hätte am liebsten geheult, ging aber nicht, weil es so weh tat. Dabei musste ich noch nicht mal das Bett verlassen oder mich bücken, es tat auch so weh - ich konnte nicht mal tief einatmen.
Die ersten Fotos mit der Kleinen im Arm, auf denen ich noch die Braunüle in der Hand habe, kann ich mir nicht anschauen ohne in Tränen auszubrechen. Geplant war eine Geburt im Geburtshaus, geendet hat sie im Krankenhaus. Ich hätte mir für die Kleine einen anderen Start ins Leben gewünscht als einen OP.

Viele Grüße
Hannah




Beitrag von anyca 03.09.08 - 21:24 Uhr

"Bequem" ist ein KS bestimmt nicht! Mich würde es schon total nerven, danach fünf Tage im KH bleiben zu müssen. Nach der Geburt meiner Tochter bin ich am nächsten Tag heimgegangen, andere gehen nach einer spontanen Geburt noch am selben Tag heim oder entbinden ganz zuhause.

Die Schmerzen sind natürlich nicht "toll", aber die Schmerzen nach dem KS sind bestimmt nicht "toller"!

Für mich persönlich würde es sich auch nicht richtig anfühlen, wenn der Geburtstermin des Kindes sich nach dem Terminkalender des Arztes richtet statt nach dem Kind selber. Meine Tochter ist ein Sonntagskind - sowas gibt es bei geplanten Kaiserschnitten schon mal gar nicht ;-)

Beitrag von silkew1976 04.09.08 - 07:56 Uhr

Liebe Serap,

entscheiden mußt Du selbst, denn wenn Du einer spontanen Geburt nicht positiv gegenüberstehst, Angst hast oder in Deinem Herzen doch lieber einen KS möchtest, macht eine normale Geburt keinen Sinn, da Du Dich vom Kopf her zu sehr auf einen KS versteifst!
Bist Du aber offen für das Abenteuer Geburt, wird es einer der schönsten Momente Deines Lebens werden.
Ich habe drei Kinder, mein erster Sohn kam per KS, da er in BEL lag und ich damals hinsichtlich einer normalen Geburt aus dieser Position von den Ärzten nur verunsichert wurde. Der KS an sich war nicht schlimm, doch es war ein komisches Gefühl, das Kind wird aus Dir rausgeholt, es wird Dir kurz gezeigt, dann kommt es weg zur Untersuchung. Mein Mann ist mitgegangen um unseren Sohn danach zu baden und anzuziehen. Ich lag in der Zeit alleine im OP, wurde wieder zusammengenäht, mir war schlecht, ich war traurig und fröhlich zu gleich, aber irgendwie fühlte ich mich doch unwohl. Nach einer Ewigkeit kam ich dann zurück in den Kreissaal, wo meine beiden Männer sschon auf mich warteten. Ich lag im Bett konnte mich nicht bewegen und man legte mir mein Kind in den Arm! Ich war so glücklich das er da war, fühlte mich aber um das Erlebnis Geburt betrogen. Ganz zu schweigen von den Schmerzen danach, das Aufstehen am nächsten Morgen war die Hölle, aber gut da muß man durch. Auch wenn viele sagen hey, die Schmerzen sind nicht so schlimm, man ist in seiner Bewegung eingeschränkt und kann sich nicht so um sein Kind kümmern wie man möchte.
Für mich stand fest, NIE WIEDER KS!!!!!!!!

Meine anderen beiden Kinder habe ich spontan im Geburtshaus geboren! Es waren die beiden schönsten Erlebnisse in meinem Leben! Ein Kind selbst zu gebären ist einfach etwas Einzigartiges. Meine Kinder und ich waren eins unter der Geburt, wir haben gemeinsam dafür gearbeitet das es voran geht...Wehe für Wehe......!!!!!Beide Geburten waren relativ schnell, meine Tochter kam nach 3,5 Stunden, meinSohn nach 1,5 Stunden!!!!!!
Beide Kinder durfte ich nach der Geburt erst begrüßen, die Nabelschnur wurde nicht sofort durchgeschnitten, wir sind von der wanne ins Bett umgezogen und lagen dort erstmal und haben gekuschelt. Beide Kinder hatten sofort Hunger und wir hatten einen wunderbaren Start beim Stillen. Erst nach etwa 40 Minuten kam meine Hebi, mein Mann hat dann die Nabelschnur durchtrennt, danach wurde wieder gekuschelt. Keine Hektik, kein Stress, kein Plan wie es nach der Geburt ablaufen muß. Der Start ins Leben war ein ganz ruhiger, mit viel Liebe und Geborgenheit, diese Ruhe haben beide mitgenommen.
Nach 5 Stunden war ich wieder zu Hause. Konnte mich normal bewegen, hatte eigentlich keinerlei Schmerzen und war einfach nur glücklich!!!!!!

ÜBerlege Dir gut was DUUUUU möchtest und gib nicht so viel auf Erzählungen von Horrorgeburten! Glaub an Dich und an Dein Baby, dann schafft ihr das Abenteuer Geburt.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles alles Liebe und Gute für die Geburt!!!!

lg Silke+drei Mäuse ( die noch friedlich schlummern)

Beitrag von wafr 04.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo,

wenn es dir in erster Linie wichtig ist, dass es deinem Kleinen gut geht, versuch den natürlichen Weg!

Versuch einfach keine Horrorgeschichten über's Kinderkriegen mehr zu lesen/ zu hören! Die Nicht-Horrorgeschichten werden meist eh' nicht erzählt!

Ich hatte zwei normale Geburten, ohne Horror! Klar ist kein Spaziergang, aber danach hast auch DU dein Kind zu Welt gebracht!

Und ob man Bilddarm-Narbe mit Kaiserschnitt-Narbe vergleichen kann weiß ich nicht!

Ich wünsch' dir eine schöne Geburt, egal wie du dich entscheidest!
wafr

Beitrag von hebamme29 04.09.08 - 18:22 Uhr

Hallo Serap,

ein Kaiserschnitt birgt für Mutter und Kind, wenn er grundlos, also auf Wunsch, durchgeführt wird, deutlich mehr Risiken.

U.a. aus den von dir genannten Gründen, aber auch aus vielen anderen.

Die Geburtsschmerzen lassen sich durch eine PDA komplett ausschalten, dann ist die Geburt gut durchhaltbar (auch ohne, aber bei großer Angst ist die PDA eine Alternative!).

Ein KS ist mit der Mini-OP Appendektomie nicht mal ansatzweise vergleichbar, da der KS eine der tiefsten Bauch-OPs überhaupt ist.


LG Hebamme Nina

Beitrag von hullifan 05.09.08 - 14:53 Uhr

Hallo Serap,

ich bin zum zweiten Mal schwanger und werde ganz sicher nicht mehr spontan entbinden. Damals hab ich mich für spontan entschieden, da mein FA meinte, fürs Kind ist KS zwar besser, weil lange nicht so anstrengend, aber für die Mutter schlechter, weil OP. Die Geburt war unter PDA (um die mußte ich zuerst betteln und sie wurde mir verwehrt und dann konnts der Hebamme auf einmal nicht schnell genug gehen...) Ich bin nur dankbar, dass ich an dem Morgen sowieso einen Termin beim Chefarzt (wg. Einleitung, die ja dann nicht stattfand, da ich schon da war... ;-)) hatte, denn wenn dieser nicht gewesen wäre, hätt ich nach 10-Stunden-Wehenmarathon nen KS bekommen...
Desweiteren hab ich in meinem Bekanntenkreis nur Frauen, die total happy mit Ihrem (geplant oder ungeplant) KS waren... Aber wie auch immer, entscheide nach Deinem Gefühl, es wird schon richtig sein.

Alles Gute.

Beitrag von hebamme29 05.09.08 - 17:31 Uhr

Da hat dein FA dir aber etwas falsches erzählt (oder du etwas falsch verstanden?)!
Denn bei indikationslosen KS sind die Risiken sowohl für Mutter als auch das Kind größer.

Beitrag von october 05.09.08 - 19:50 Uhr

Also, ich hatte nun wirklich keine tolle Geburt (über 60 Std. Wehen, Saugglocke und extrem gerissen), aber ich würde wieder normal entbinden. Meine Bettnachbarin hatte einen Kaiserschnitt und hatte hinterher starke Schmerzen, kaum ein Schmerzmittel schlug richtig an. Sie durfte ihr Kind nicht sofort stillen wegen der Schmerzmittel.
So wie ich das jetzt beurteilen kann, kommt man um die Schmerzen nicht rum, ob nun vorher oder hinterher. Ein Kaiserschnitt ist ein etwas größerer Eingriff als eine Blinddarm-OP.
Aber nicht jede Geburt ist eine Horrorgeburt. Manche verlaufen auch einfach ganz normal. Und der Vorteil von einer spontaner Geburt: Das Kind ist da und mit einem Mal sind die Schmerzen. Bei einem Kaiserschnitt fängt es da erst an.

LG Annika, die übrigens auch vorher mit dem Gedanken an einem Kaiserschnitt gespielt hatte