Adoption

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von playmatebunny84 03.09.08 - 11:54 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wer hat Erfahrungen/Kenntinisse in Sachen Adoption?

Ich meine aber nicht die ,klassische' Adoption. Folgender Fall:

Meine Tochter ist nun 5 Jahre alt. Der Kindsvater hat sich vor vier Jahren aus dem Staub gemacht. Unterhalt habe ich nie bekommen, er hat keine postalische Adresse, kann somit von den Ämtern und von meinem Rechtsanwalt nicht ausfindig gemacht werden. Es sind noch viele weitere Sachen vorgefallen, meine Tochter hat absolult keine Bindung zu ihm. Sie stellt keine Fragen, ich denke, sie hat gar keine Erinnerungen an ihn.

Zum Glück habe ich in der schweren Zeit relativ schnell einen neuen Partner gefunden, der wirklich wie ein Vater für meine Kleine ist. Sie nennt ihn auch Papa und ich bin glücklich, dass alles so schön klappt.

Wir haben nun schon öfter darüber gesprochen, dass es schade ist, dass er nicht ihr richtiger Papa ist und mein Freund wäre sogar bereit sie zu adoptieren. Allerdings habe ich keinen blassen Schimmer, wie das nun funktioniert. Kann mir jemand helfen?

Über eure Antworten freue ich mich!

Liebe Grüße

Beitrag von schlumpfine2304 03.09.08 - 12:02 Uhr

hallo ...
ich kenn leider nur den fall, das das entsprechende paar geheiratet hat.

für die adoption brauchst du aber auf jeden fall die erlaubnis des kindsvaters, fürcht ich. so wars bei meiner freundin.

ich weiß es nicht genau, aber ich glaub, für sowas ist das jugendamt zuständig?! vielleicht fragst du da mal nach.

lg a.

Beitrag von schlumpfine2304 03.09.08 - 12:05 Uhr

Adoptionsvoraussetzungen [Bearbeiten]Annehmende können sowohl Ehepaare als auch Alleinerziehende sein. Wird ein Kind durch ein Ehepaar aufgenommen, ist die Adoption in der Regel nur gemeinschaftlich möglich. Eine Ehe ist nicht unbedingt notwendig, dies wird jedoch von jeder Adoptionsvermittlungsstelle unterschiedlich gehandhabt. Das Mindestalter beträgt 25 Jahre bei dem einen, 21 Jahre beim anderen Adoptivelternteil (25 Jahre bei der Adoption durch eine Einzelperson). Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter empfiehlt einen Altersabstand von maximal 40 Jahren zwischen Adoptiveltern und Adoptivkind. Auch die Frage der Berufstätigkeit der Adoptiveltern spielt keine geringe Rolle; sollen Kinder unter 10 Jahren adoptiert werden, legen die Jugendämter meist Wert darauf, dass eines der Elternteile nicht oder nur geringfügig beschäftigt ist, um sich ausreichend der neuen Aufgabe widmen zu können. Das Vorhandensein ausreichender Wohnverhältnisse wird vom Jugendamt ebenso geprüft wie psychologische Eignungskriterien bei den Adoptivbewerbern (partnerschaftliche Stabilität, Erziehungsziele, Konfliktlösungsstrategien, emotionale Offenheit und Ausdrucksfähigkeit). Andere Fragen, etwa solche der Religionszugehörigkeit, spielen in jüngerer Zeit bei der Frage der Adoptionseignung keine Rolle mehr. Adoptivbewerber müssen ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, wobei nur einschlägige Vorstrafen (z.B. Sexual- oder Körperverletzungsdelikte) einen Hinderungsgrund darstellen. Zudem wird ein Gesundheitszeugnis verlangt, das aber in der Regel von den Hausärzten ausgestellt werden kann bzw. wird ein Vordruck ausgehändigt, den die Hausärzte ausfüllen. Es wird u. a. vorausgesetzt, dass die Adoptivbewerber keine lebensverkürzenden, psychische oder Suchtkrankheiten haben.

Beitrag von playmatebunny84 03.09.08 - 12:33 Uhr

Danke für deine schnelle Antwort.
Ich hoffe, die können mir weiterhelfen. Ich hatte schon so eine Rennerei mit dem Jugendamt, als ich den geburtsnamen meiner Tochter ändern lassen habe. Zum Glück hatte das geklappt.

Lieben Gruß!

Beitrag von snoopy777777 03.09.08 - 12:19 Uhr

klar kann adoptiert werden, brauchst die erlaubnis nicht. ist besser wenn er weg ist

Beitrag von teh41 03.09.08 - 12:48 Uhr

Das Leben kann so einfach sein!

Macht Snoopy zur Kanzlerin!


bereit auszuwandern

Thomas

Beitrag von frieda05 03.09.08 - 13:00 Uhr

sach ma...., ist die echt echt??? #kratz #gruebel

kann doch nicht, oder?

Beitrag von teh41 03.09.08 - 13:05 Uhr

Irmi,

ich bin sicher, sie meint es nicht böse aber es gibt kaum Worte, die auszudrücken vermögen, wie hilflos Snoopy mich manchmal macht. Ich komme da stets an meine Grenzen und - das ärgert mich - ich schaffe's nicht, einfach darüber hinweg zu sehen, wirklich kleingeistig.

Schalimm! #heul

Thomas

Beitrag von frieda05 03.09.08 - 13:15 Uhr

ach Thomas,

dann stehe ich wenigstens nicht als Einzige fassungslos davor #freu!!!

Irmi

Beitrag von stemirie 03.09.08 - 14:10 Uhr

Na, ich glaube Du bist nicht der Einzige der durch snoopylein an seine Grenzen stößt.........

Ich finde manchmal gar keine Worte, bin einfach sprachlos....solange bis ein Hauch von Wut und Entsezten hoch kommt.......#schein

LG Michaela, beim chatten kann man "ignorieren", das geht hier leider nicht so wirklich....

Beitrag von teh41 03.09.08 - 14:20 Uhr

Aber, das ich mich von soviel geistiger Potenz vorführen lasse, muss ich mir schon als eine besondere Form der mir eigenen Dummheit anlasten.
Und - most of all - meine konsequenzlose Rumheulerei, lächerlich und unwürdig und doch ein Teil von mir.

Rahbäääääääh!

Beitrag von stemirie 03.09.08 - 14:38 Uhr

Ja, *den Finger strafend hochheb*.....das siehst Du richtig. Eine besondere Form der eigenen Dummheit.....klingt ja schon wieder fast intelligent, oder? #schein

Beitrag von teh41 03.09.08 - 15:08 Uhr

Ja (schluchz), klingt und auch nur fast!#heul

Beitrag von silkstockings 03.09.08 - 17:18 Uhr

Nun sei nicht so neidisch auf sie, dann wird das schon, Thomas ...

Beitrag von teh41 04.09.08 - 06:40 Uhr

Hi Silk,

neidisch? #huepf

Neidisch darauf, dass nichts eine Konsequenz hat, dass, unbeschwert von tiefergehendem Gedankenwerk, drauflos schwadroniert, sich gewissenlos mitgeteilt wird?

Nimmt sie da das Leben nicht nur in Teilen wahr? Ich denke, da sind Gefühle wie Entsetzen und Bedauern am Platz, Neid aber nun wirklich nicht.

LG

Teh

Beitrag von silkstockings 04.09.08 - 07:53 Uhr

Ich bezweifle, dass sie irgendwas wahr nimmt. Sie muss in ihrer Welt sehr, sehr glücklich sein.

Guten Morgen, mein liebster Thomas.

Beitrag von teh41 04.09.08 - 08:02 Uhr

Guten Morgen, Sternchen meines Abendhimmels,

wäre sie tatsächlich sehr glücklich, wäre das schön und sie würde mir damit tatsächlich und bestimmt ungewollt eine Freude bereiten.

Schmerzfreiheit und Glücklichsein sind ihr wirklich zu wünschen!

LG

Teh

Beitrag von silkstockings 04.09.08 - 08:04 Uhr

Intelligentsgebremste sind meistens sehr glücklich. Sie wissen nicht, was ihnen fehlt.

Beitrag von gh1954 04.09.08 - 10:44 Uhr

>>>Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.<<<
Rene Descartes


:-)

Beitrag von gh1954 03.09.08 - 21:07 Uhr

Das weiß niemand...

In einem Chat, in dem ich mich öfter aufhalte, gibt es einen ...hm.. Chatpartner, der sich immer dann einschaltet, wenn sonst niemand da ist.
Der ist so prgrammiert, dass er zu jedem Thema "mitreden" kann, auch wenn oft der größte Unsinn dabei raus kommt.

Vielleicht gibt es sowas hier auch... :-)

Beitrag von greystone 04.09.08 - 13:44 Uhr

Hallo,

das macht man über Jugendamt. Das Amt wird auch offizielle Suche nach dem KV machen und danach wird es als Vormund das Erlaubniss erteilen.
Übrigens es gibt auch andere Variante - nahmlich Namenerteilung - mit dem Unterschied, dass dein Freund keine finanzielle Pflicht (vor allem nach der Trennung) für dein Kind hätte.

Viel Glück
greystone