Hämorriden und natürliche Geburt - peinliche Frage

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von winnie28 03.09.08 - 12:45 Uhr

Folgende Frage beschäftigt mich nun schon seit ein paar Tagen...
Habe mir vor der SS bereits zweimal Hämorriden entfernen lassen, die allerdings "innen" waren.
War aber total easy.
Nun ist mir vor einigen Tagen folgendes aufgefallen.
Wenn man sich mal den Schliessmuskel vorstellen mag#hicks sieht das ja aus wie so eine Rosette.
Ich glaube im Laufe der SS hat sich nun eine äußere Hämorride gebildet. Sieht aus wie ein kleiner Knubbel(etwa erbsengroß).
Macht mir aber bisher kaum Beschwerden.
Stuhlgang war während der SS auch meist normal.
Nun habe ich hier schon öfters gelesen, dass Frauen sich bei der Geburt z.B. Hämorriden heraus gepresst haben und ähnliches...
Was kann mich da erwarten? Dass der Knubbel nach der Geburt viel größer ist und richtig Probleme macht oder dass er vielleicht während der Geburt "platzt"#kratz
Werde zeitnah wieder zum Proktologen gehen, aber das macht ja nun jetzt kaum Sinn.
ET ist in einer Woche...Entfernen kann er warscheinlich eh nichts. Ist ja wie ne kleine OP und wenn es dann plötzlich losgeht ist so ne Wunde am Po bestimmt nicht förderlich...
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir die Angst ein wenig nehmen.
Dieses Thema beschäftigt mich mehr als die Geburt an sich...


VLG
Claudia #liebdrueck#klee

Beitrag von celina.mama 03.09.08 - 13:53 Uhr

Hallo Claudia,

ohje, das kenne ich: Ich hatte während der SS Analvenenthrombosen. Ich denke, das könnte es bei Dir auch sein, wenn es äußerlich ist. Allerdings hatte ich höllische Schmerzen. DerArzt wollte während der SS nicht operieren, zumal ich auch noch das Faktor V Leiden habe.
3 Wochen vor ET habe ich dann 2 Thrombosen auf einmal bekommen und dies war der Grund dafür, warum ich knappt 2 Wochen vor ET eingeleitet wurde.
Die Thrombosen waren nach der Geburt natürlich noch größer, sind dann aber nach ca. 5 Tagen komplett verschwunden !

Ich wünsche Dir viel Glück für die Geburt und mein Tipp: Wenn Du keine Schmerzen hast, würde ich vor der Geburt nichts machen lassen !

LG, celina.mama #klee

Beitrag von babsie81 03.09.08 - 16:38 Uhr

Ich war gerade heut bie meiner Ärztin, weil ich beim Duschen auch zwei dieser kleinen Dinger bemerkt habe.....grrr...
Also solange die dinger keine Beschwerden machen, wird nichts unternommen....und unter der Geburt kanns sein, dass sie sich "verschlimmern" und dann halt bleiben....(so hat sie es mir gesagt) aber wirklich Sorgen soll ich mir da nicht machen..ist einfach nur ärgerlich....
Babsie mit#sternfest im#herzlichund#ei(33.SSW)ganz fest im Bauch

Beitrag von ninschen111 03.09.08 - 18:46 Uhr

hi,

also ich habe auch einige davon gehabt aber wärend der geburt war mir das auch egal da ist dir eig alles egal(so wars bei mir)
bei mir ist da nix geplatzt oder so und jetzt hinterher sind sie alle wieder fast weg:-)

lg nina

Beitrag von ninna68 03.09.08 - 20:44 Uhr

Hallo Claudia,

ist ein leidiges Thema, aber ganz normal. Ich hatte nach meiner zweiten Geburt mehr Probleme mit den doofen vergrößerten H. als mit einem Riss und den Schürfungen. Da hilft nur: Kühlen und Zäpfchen! Und die Dinger gehen wieder weg bzw. werden kleiner. In der Stillzeit wollte meine Ärztin auch nicht ran, wegen der Narkose.

LG NInna

Beitrag von black-rainbow13 03.09.08 - 23:23 Uhr

hallo claudia,

ich habe eine hämorroide seit der geburt. meine hebamme empfahl mir tannosynt, das ist eigentlich gegen windpocken. bei mir hats nicht geholfen aber anderen hilft es wohl häufig.
die urlaubsvertretung meiner hebamme meinte daraufhin, dass ich mir aus der apotheke mal hamamelis urtinktur holen soll. das zeug hilft wirklich. es ist schweineteuer, aber gut investiert. ich hab jetzt 16€ für 50ml bezahlt und nur deswegen weil ich den apotheker kenne und der das günstiger über den großhandel bekommen hat. mit nem 20er musst du rechnen. aaaaber: ich wende es seit drei tagen an und ich habe keine schmerzen mehr auf dem lokus. vorher dachte ich immer, ich krieg jetzt noch ein kind. heute war das erste mal wirklich schmerzfrei und ich hab ein ganz ordentliches ei gelegt. auch danach hatte ich gestern noch ne viertelstunde spaß, heute beschwerdefrei, hat nur noch gejuckt ein bisschen, damit kann ich nach den schmerzhaften wochen leben.
3X am tag sitzbad, da machst du dir eine tüte über die klobrille, in die kommen 10 tropfen der urtinktur, darauf schüttest du ungefähr ein glas wasser. schau, wie tief du drinsitzt, setz dich am besten erst und dann das wasser rein.
und 3X am tag zehn tropfen in einem wasserglas trinken. da sind 70% alkohol drin, keine ahnung, wie das in der schwangerschaft ist, frag mal in der apo nach, ich kann das ja direkt nach dem stillen trinken, dann ist nichts in der milch, die mein sohn trinkt. das kannst du auf jeden fall nach der geburt machen. sonst mach nur das sitzbad, das lindert schon. und die hämorroide ist schon deutlich zurückgegangen. die war richtig dick, 2-3cm bestimmt.

probier es aus, wofür das zeug noch gut ist kann ich dir so gar nicht sagen, ich hab bis jetzt nur bei wikipedia gelesen, das ist nicht so ausführlich aber bei pickeln ist das bestimmt auch gut. is auf jeden fall homöopatisch.

außerdem muss dir das nicht peinlich sein, nimms mit humor.

alles gute und viel glück (mit der hämorroide mein ich)

liebe grüße, sarah

Beitrag von ostsonne 05.09.08 - 11:54 Uhr

hm, ich hatte auch immer mal probleme mit hämorriden, die aber immer wieder weg gegangen sind. aber in meiner letzten ss gingen sie nicht weg, denn es war eine analvenenthrombose, die nur operativ entfernt werden kann. ich hab mich soooooo geschämt während der geburt und auch bei der op danach. aber es ging nicht anders. da mußt du jetzt durch :-/

lg
ostsonne

Beitrag von hebamme29 05.09.08 - 17:24 Uhr

Hallo Claudia,

wenn es nicht wehtut, mache nichts. Normalerweise verschwinden sie nach der Geburt - wenn nicht, können sie dann noch immer entfernt werden.

Sprich nochmal mit deiner Hebamme, vielleicht kann sie dir etwas Homöopathisches geben.


LG Hebamme Nina