Zimmerfrage im Krankenhaus

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von winnie28 03.09.08 - 12:59 Uhr

Da ich gesetzlich versichert bin und meine private Zusatzversicherung dieses Thema leider nicht beinhaltet, werde ich im KKH wohl in einem Zwei- oder Dreibettzimmer landen. Auf eigenen Wunsch, eigene Kosten und natürlich nur wenn es die Zimmersituation hergibt, kann man logischerweise auch ein Einbettzimmer bekommen. Das kostet pro Nacht/Tag so um die 100 EUR. Einerseits nicht wenig, aber wenn ich mir vorstelle mit einer komischen Person im Zimmer zu liegen.

Grundsätzlich bin ich da total flexibel und habe gerne Leute um mich aber die Situation mit einem Neugeboreren ist doch sehr speziell

- Die Zimmernachbarin hat ein totales Schreikind
- ständig kommt nerviger Besuch vorbei
- Das Bad wird nicht so hinterlassen wie es sein sollte
und und und
Wenn es einem selber evtl. nicht so gut geht nach der Geburt und alles neu ist, stelle ich mir das sehr belastend vor.
Spiele wirklich mit dem Gedanken mir diesen Luxus zu gönnen, falls möglich...
Wie sind eure Erfahrungen?


VLG
Claudia

Beitrag von cat_t 03.09.08 - 13:06 Uhr

Hallo Claudia #blume

im EZ habe ich mich zu Tode gelangweilt.

Im DZ war das viel besser. Und gestört hat mich die andere auch nicht. Nicht ihr Besuch, nicht ihr Kind, niemand. Und ich hatte echt andere Sorgen wie der Zustand des Bades...

Ich denke, Du hegst da auch viele Vorurteile (nicht böse gemeint).

Wenn Du pingelig bist, dann laß es Dich das kosten, aber mir wären 300-500 € dafür zu viel. Mir war die Unterhaltung lieber.

#liebdrueck
Sanne #sonne



Beitrag von arnanja 04.09.08 - 20:57 Uhr

Nach meinen ersten beiden KS hatte ich das Glück das nie viel los war. Ich war am Ende der 1. SS 5 Tage vorher im KH alleine auf dem Zimmer und auch die ganzen 9 Tage danach. Da es mir wirklich mies ging, körperlich und seelisch, wohl durch den Wochenflußstau alles noch verstärkt, war ich sehr froh darüber.
Vor dem 2. KS war ich von 9 Tagen 6 alleine. Für 3 Tage hatte ich eine sehr nette Frau mit bei mir mit Kind. Wir verstanden uns sehr gut. Leider wurde sie nach 3 Tagen auf ein anderes Zimmer verlegt. Ich hatte zu hohen Blutdruck und die Schwestern meinten wohl es sei besser wenn ich alleine sei, ich selber sollte schon nicht so viel Besuch bekommen und sie hatte logischerweise reichlich. Nach dem KS war ich noch 4 Tage alleine. Dann kam eine sehr nette die ihr Kind aber erst am Tag drauf bekam an dem ich dann nach Hause ging.
Jetzt war ich die ersten 2 Tage nach dem KS alleine, am 3. kam abends wieder eine sehr nette. Wir haben noch Mail-Kontakt. Das Bad verliesen wir beide immer ordentlich. Sie war froh das ich schon etwas "aus Erfahrung" erzählen konnte da sie ihr erstes Kind bekam und ich fand es wirklich angenehm immer jemanden zum quatschen da zu haben. Es paßte einfach bei uns.
Allerdings bekam sie wohl als ich ging eine aufs Zimmer mit der sie so gar nicht auf einen Nenner kam. Sie war wohl nicht unfreundlich oder so, es paßte einfach nicht. Und sie hatte mega viel Besuch und Telefonanrufe!
Ich selber hatte aber immer Glück. Hät ich jemanden aufs Zimmer bekommen mit dem ich nicht klar gekommen wär wär ich halt ehr nach Hause gegangen. Körperlich fühlte ich mich trotz KS bereits am 2. Abend dazu durchaus fähig. Da ich mich aber wohl fühlte hab ich mir erst noch die Ruhe, auch mit der anderen wars noch ruhig, gegönnt. Hab hier ja noch 2 wilde Damen rumwuseln die beim Papa gut aufgehoben waren.
LG Tanja

Beitrag von hexe-xyz 03.09.08 - 13:12 Uhr

Hallo Claudia!

Ich hatte bei der Geburt meiner Tochter im Juli die gleiche Situation wie Du! Meine Zusatzversicherung beinhaltet leider auch kein Einzelzimmer. Zum Glück gab es bei uns im Krankenhaus die Möglichkeit, gegen eine Eigenbeteiligung ein Familienzimmer bzw. ein Einzelzimmer zu bekommen.

Ich hab mich für das Einzelzimmer entschieden und muss sagen, dass ich es überhaupt nicht bereue. Ich hatte wirklich eine sehr schöne Zeit im Krankenhaus. Ich war fünf Tage drinnen und es ist mir vorgekommen, wie ein kleiner Urlaub! Ich hab es so sehr genossen, mit meiner kleinen alleine zu sein! Zudem hab ich sehr viel Besuch gehabt, den ich meiner Zimmternachbarin nicht zusmuten wollte! Außerdem war mir die alleinige Badbenutzung sehr wichtig, weil nach der Geburt mit dem Wochenfluss ist es wirklich nicht angenehm, wenn jemand anders vorher im Bad war.

Ich würd es auf alle Fälle wieder machen! Aber das nächte Mal vielleicht ein Familienzimmer. Es wäre doch schön gewesen, wenn mein Mann mit im Krankenhaus hätte bleiben können!

Lg Steffi

Beitrag von chris3006 03.09.08 - 13:23 Uhr

Hallo Claudia,

also ich hatte das Glück, das es meine Zusatzversicherung bezahlt hat. Habe gestern die Info bekommen, wie teuer es war. Von Montag bis Sonntag 634€ nur für das Einzelzimmer!!!

Alternativ, damit Du alleine bist, kannst Du bestimmt auch ein Familienzimmer nehmen, dann kann Dein Mann mit rein und es ist quasi ein Einzelzimmer - und noch ein Vorteil - es ist günstiger!!!

LG!!

Beitrag von halvja 03.09.08 - 13:36 Uhr

Ich hatte ein Zweibettzimmer und eine tolle "Mitbewohnerin". Wir haben gegenseitig immer kurz nach unseren Zwergen geschaut, wenn die eine zb zur Toilette musste, duschen wollte oder sich mal eben eine Flasche Wasser holen wollte.
Von daher hatte ich wirklich Glück und ehrlich gesagt, war es mir für die drei Tage auch echt egal, wer wie wo mit auf meinem Zimmer ist, man kann ja nicht nur immer Pech haben.

Beitrag von cami_79 03.09.08 - 13:37 Uhr

Hi,

bei uns kosten die Einzelzimmer auf der Wöchnerinnenst. auch 100 Kröten pro Tag, aber das Familienzimmer (Ehemann darf da schlafen und bekommt auch Essen) kostet nur 45 Euro pro Tag.
Wir haben ein Familienzimmer genommen und es sehr genossen (waren eh nur mit Krümelbetrachten beschäftigt).
War schon 5 Tage vorher im KH wegen Übertragung und erfolgloser Einleitung und fand es überhaupt nicht angenehm das Zimmer zu teilen, da war nach der Geburt das Familienzimmer richtig schön (und wegen des Badezimmers das allein genutzt wurde auch viel angenehmer).
Außerdem hatten wir viel Besuch (fand ich klasse) und das hätte eine andere Mutter eventuell gestört.

LG C

Beitrag von littleblackangel 03.09.08 - 13:54 Uhr

Du machst dir vielleicht Gedanken...

Also...war in nem 3-Bett Zimmer....die erste Nacht habe ich aber mit Wehen und später mit meinem Sohn im Kreissaal verbracht...hatte da zwei andere Mamas auf meinem Zimmer, die sich aber lieber die ganze Zeit ihre Mäuse angeschaut haben...die Zweite Nacht waren die beiden entlassen und ich hatte das Zimmer für mich...und die dritte und letzte Nacht hatte meine Zimmernachbarin zwar ein Schreibaby, aber sie hat es über Nacht zu den Schwestern gegeben...

Das Bad hat bei mir niemand verunstaltet...und auch niemand hat meine Sachen benutzt...

Besuch...naja...Am Tag als die zwei entlassen wurden waren nur ihre Männer mit da...den Nächsten war ich wie schon geschrieben alein...Schlimmer wurde es dann am dritten...die Frau mit Schreibaby hatte einen Sohn, der immer wieder herumgesprungen ist....Tür auf Tür zu...war nicht gerade schlimm, da ja meine Entlassung an dem Tag war...

Achja...mach das ganze doch Ambulant...dann hast du deine Ruhe und musst nicht unmengen Geld dafür ausgeben...

Lg Angel mit Lukas *21.06.08

Beitrag von muffin357 03.09.08 - 13:59 Uhr

ich war sowas von gottfroh, ein einzelzimmer gekauft zu haben ... - von der einweisung bis julian da war ging es 40std - davon war ich nur die letzten 12 oder so im kreissaal -- die restliche zeit konnten wir ausser spazierenlaufen im zimmer verbringen - tv kucken und vor allen dingen ... in der nacht konnte mein mann dableiben und wir haben uns in ein bett gelegt...

und als julian da war: -- fand ichs einfach nur prima ... -- ich wollte auch nie von einer zimmernachbarin behindert werden (sei es nachts oder deren besuch und und und) ...

udn wenn ich gesellschaft brauchte/wollte, dann bin ich einfach ins stillzimmer oder auf den flur/die sitzecke gegangen -- dort waren immer frische mamis zum quatschen...

- mir wars das geld allemal wert...

lg
tanja

Beitrag von sonne108 03.09.08 - 14:24 Uhr

Hallo Claudia,

als ich meine kleine Tochter zur Welt brachte, hatte ich kein Glück mit meiner Zimmernachbarin. Sie war nett, aber bei jeder Besuchszeit (2 mal täglich) kamen 20-30 Besucher, ungelogen!

Ich sprach mit einer Krankenschwester darüber, die meinte nur ich könne ja mit dem Baby in den Aufenthaltsraum gehen...

Wenn es irgendwie geht, möchte ich beim 2. Kind ein Einzelzimmer.

lg Sabine

Beitrag von lilliana 03.09.08 - 14:31 Uhr

Huhu :-)

also ich war der Geburt meines Sohnes in einem 3-Bett-Zimmer. Gab auch keine andere Alternative, da die Wöchnerinnenstation in der Zeit leider renoviert wurde. War also insgesamt nicht sooo toll vom Zimmer her, aber die zwei Zimmernachbarinnen waren wirklich ok.

Wirklich interessiert hat mich das damals gar nicht. Ich war ca. 3 Tage dort und die meiste Zeit war ich so mit mir selbst beschäftigt, dass ich da gar nicht so sehr darauf geachtet habe. War dann eh froh, dass ich wieder heim konnte und hatte nicht vor, mich da längerfristig einzunisten ;-)

Beitrag von nicolehaare 03.09.08 - 14:39 Uhr

Hallo,

muss mich hier mal einmischen... ihr wisst alle gar nicht wie gut ihr es habt...

Als ich ins Krankenhaus eingewiesen wurde, war auf der Wochenstation kein Bett frei, und musste deswegen erst in ein 3-Bettzimmer auf die normale Gyn. (trotz privater Versicherung), wurde aber am selben Abend noch in ein 2-Bettzimmer verfrachtet... das war Dienstag... sie hatten mir aber versprochen, dass ein Zimmer auf der Wochenestation frei wird, ich gleich wieder zurück verlegt werde... Lag dort bis Donnerstag und musste denn zum US, wo der Arzt bei 29+0 SSW meinte, dass die Kleine sofort geholt werden muss, um schlimmers zu vermeiden... war ganze 4 Stunden auf der Entbindungsstation und prommt lag ich wieder in meinem 2-Bettzimmer auf der Gyn. da hieß es denn, es wäre nicht gut, wenn ich bei den ganzen Mamis mit Babys bin... da meins 40 km entfernt in einem anderen Krankenhaus lag... und eins könnt ihr mir glauben, die Gyn war der letzte Dreck... meine Zimmernachbarin war 80 und wurde an der Brust operiert und hat mir jeden Tag von ihr Totgeburt erzählt, die Schwestern hatten keine Ahnung, von der Pflege eines KS, an ein Bad im Zimmer war gar nicht zu denken... wir hatten ein tolles Waschbecken, die Dusche war für alle auf dem Flur und sah auch so aus... und die WC waren auch nicht Wöchnerinfreundlich... für alle die Wissen wie scheiße es mit KS auf dem Klo ist, was zu niedrig angebracht ist...

Also freut euch, wenn ihr überhaupt auf der Wochenestation seit und nicht weiter gereicht werdet... habe auch die ganzen tollen Proben und so, die man kriegt nicht bekommen...

Also jetzt mal schluss mit dem meckern und froh sein...

Beitrag von nisivogel2604 03.09.08 - 15:41 Uhr

Hallo,

ich hab in einem KH 2 völlig verschiedene Erfahrungen gemacht.

Kind 1: Kam per KS, ich war in einem Zweibettzimmer. Die erste Nacht hatte ich eine extrem schnarchende Bettnachbarin und den Rest der Tage eine totale Nervensäge, die jedesmal zum stillen ins Stillzimmer lief (etwa stündlich) dabei jedesmal diesen wagen wo die Babys drinliegen gegen mein Bett knallte (auch Nachts) und die täglich ihren Mann auf übelste Art und Weise zusammenschiss. Super nervig.

Kind 2: kam spontan im gleichen Krankenhaus. Ich hatte ein Einzelzimmer mit TV (Plasmafernseher und das ganz umsonst)und hatte 3 Tage meine absolute Ruhe, musste nur meinen eigenen Besuch ertragen udn war dann wirklich erholt, als ich nach Hause kam.

LG denise

Beitrag von alext 03.09.08 - 15:44 Uhr

Hallo

Ich hatte mich für ein EZ entschieden, weil ich nicht wusste, wie schnell ich nach einem KS wieder mobil bin. Und ich habe es nicht bereut, es war jeden Cent wert! Die Zimmer in unserem KH sind sehr klein, und da war es schon eng, wenn ich viel Besuch hatte. Wenn da jetzt noch ein 2. Bett gewesen wäre... Außerdem war mein Mann den ganzen Tag da, da war mir nicht langweilig, wie eine meiner Vorschreiberinnen es erlebt hat.

Meine Freundinnen haben im gleichen KH entbunden, und hatten 2 Bett Zimmer, weil alles überfüllt war! und glaub mir, die hätten gerne ein EZ gehabt!

Also von daher, immer wieder ein EZ!

Beitrag von magda6 03.09.08 - 16:39 Uhr

Hallo,

ich habe viele verschiedene Zimmer erlebt.
Ich lag in meiner 1. SS ein paar Wochen wegen diverser Probleme im KH,... nicht in einem Einzelzimmer, nicht 2 er, 3er,... nein, in einem 8 (!) Bett Zimmer. Jede Nacht quäkten Babys um die WEtte, tagsüber massiger Besuch, ich war es leid, und habe mich auf eigene Gefahr hin entlassen. Zur Geburt meines sohnes lag ich dann in einem 4 Bett Zimmer, mit verschiedenen Frauen. Leisen, lauten, welche mit viel Besuch, mache garkeinen... Nie sowas nochmal!!!
Nach meiner 2. Geburt hatte ich das Glück, daß ich in ein Privatzimmer kam (wegen Überfüllung der anderen Zimmer), mit 2 Betten, eigenem TV, Radio,... naja, was man eben so braucht, und einer total netten Bettnachbarin.
Nach meiner 3. Geburt war ich wieder in einem 2 Bett Zimmer auf der normalen Wochenbettstation. Ich habe die blöde Angewohnheit, daß ich schnarche, nicht absichtlich, ist aber leider so #hicks. Und diese nette Dame hatte nichts besseres zu tun, als mich ständig aus dem Schlaf zu schimpfen!!!#kratz Kann ich verstehen, aber ich hätte eine andere Schnarchende nie geweckt!
Natürlich ziehe ich es in Erwägung, ein Einzelzimmer zu nehmen, aber mit dem Geld kann man auch andere Sachen anfangen, oder?

LG
magda

Beitrag von josili0208 03.09.08 - 17:49 Uhr

Ich war 2x jeweils 5 Tage in einem 3-Bettzimmer.

In einem Einzelzimmer hätte ich mich zu Tode gelangweilt. Wir haben unserer Kinder zu zweit nachts über die Gänge geschunkelt ;-) und wenn eine mal duschen wollte, hat die andere aufgepasst. Zu dritt waren wir immer nur kurzzeitig. Klar war es eng, aber jede hat Rücksicht genommen und wir hatten immer jemanden zum Quatschen. Das Bad war selbstverständlich sauber, das setze ich mal voraus... #cool
Auch ist man so mit seinen Ängsten (mein Kurzer hatte Gelbsucht, hat nicht getrunken usw.) nicht ganz so alleine. Ich möchte kein Einzelzimmer :-p

lg jo

Beitrag von lulu06 03.09.08 - 20:13 Uhr

Da du nach der Geburt in der Lage bist, Bäume auszureißen, wirst du das nicht als nervig empfinden. Ich hatte mit meiner Bettnachbarin einen riesen Spaß.

Beitrag von lost_princess 03.09.08 - 20:53 Uhr

Hallo Claudia!

Wir waren zu zweit im Zimmer und ich fand es nicht so toll. Die Frau war sehr nett, aber ihr Mann kam morgens um 8 und ging abends um 9. Normalerweise hätte ich meine Schnauze einfach mal aufmachen sollen. Es wurde nämlich überhaupt keine Rücksicht genommen. Man konnte nicht schlafen, man konnte nicht in Ruhe stillen und der war den ganzen Tag am labbern.

Sie hat das Bad immer wie einen Saustall hinterlassen und auch nie desinfiziert, wie das eigentlich vorgeschrieben ist.

Beim nächsten Kind zahl ich lieber das Geld für ein Einzelzimmer.

Liebe Grüße

Beitrag von bunny2204 03.09.08 - 21:20 Uhr

Hallo Claudia,

ich bin privat versichert und hab auch einen Zusatz fürs Einbettzimmer...

beim 1. Kind fanden wir es toll, mein Mann war den ganzen Tag da.

beim 2. Kind war ich nicht ständig alleine, das es auf der Wochenstation recht zuging, aber nachts war ich immer alleine und das hab ich genossen, vor allem als ich in der dritten nacht extremen durchfall bekam. Und langweilig war es mir nicht, weil ja ständig Besuch kam.

beim 3. Kind - kommt im Febraur - will ich auf jeden Fall wieder ein Einzelzimmer.

Hätte meine Versicherung das nicht gezahlt, hätte ich es mir trotzdem gegönnt.
LG BUNNY #hasi

Beitrag von bibabutzefrau 03.09.08 - 21:33 Uhr

entbinde doch ambulant-dann hast du daheim keine störenden Mütter die eventuell schnarchen;-)
wäre das nicht eine Alternative?

ich habe es auch gehasst-kann dich also verstehen.

Aber 100 Euro wär mir DAS nicht wert.Soviel kostet ja nicht mal ein gutes Hotelzimmer!


LG Tina

Beitrag von sunflower.1976 03.09.08 - 23:32 Uhr

Hallo!

Bei meinem großen Sohn hatte ich eigentlich eine ganz nette Zimmernachbarin. Aber...sie hatte pro Tag ca. 25 Leute zu Besuch (keine Übertreibung!). Das hat mich sehr gestresst, zumal ich wegen meines Dammschnitts Schmerzen hatte und nicht so richtig ins Stillzimmer ausweichen konnte. Außerdem hat sie nachts so heftig geschnarcht, dass ich auch dann keine Ruhe hatte. Das hat mich alles so gestresst, dass ich mit meinem Sohn eher nach Hause gegangen bin.

Wenn es dieses Mal ähnliche Probleme gibt, werde ich die Schwestern bitten, dass ich das Zimmer wechseln kann. Und wenn´s mir nicht gutgeht, werde ich auf Kosten meiner privaten Zusatzversicherung (oder als Selbstzahler) ein Einzelzimmer gönnen, wenn es denn möglich ist.

LG Silvia

Beitrag von hebamme29 04.09.08 - 18:19 Uhr

Hallo Claudia,

ich bin eben wegen der Ruhe direkt ambulant gegangen, was heute ja immer mehr Frauen machen.

Grundsätzlich hat sowohl das Zwei- als auch das Einbettzimmer seine Vor- und Nachteile...einerseits lernt man so oft nette Frauen und Kinder kennen, andererseits muss man sich alles teilen, man bekommt weniger Schlaf weil die Kinder selten gleichzeitig schreien und und und.

Horche in dich rein, überdenke vielleicht auch mal die ambulante Geburt und entscheide dann.


LG Hebamme Nina

Beitrag von brilliantblue 06.09.08 - 00:21 Uhr

Hi!

Nimm ein Familienzimmer! Hat bei uns 80 Euro pro Tag Zuzahlung gekostet und sich VOLL UND GANZ gelohnt! Ich habe das Krankenhaus sogar hauptsächlich danach ausgewählt, ob es genügend Familienzimmer hat, damit mein Mann auch bei uns übernachten konnte.
Und wenn ich mir so im Nachhinen vorstelle, ich hätte mit einer fremden Person das Zimmer teilen müssen und auf die Unterstützung meines Mannes verzichten müssen... nee, das wäre der banke Horror gewesen!

LG, Brilli