Krippenstart ist doch nicht so einfach.....

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von rosa777 03.09.08 - 13:17 Uhr

Hallo,

ach ich muß mich mal ausweinen, seit 3 Tagen sind wir jetzt in der Krippe und alles ist super, nur als ich heut das erste mal für 15 Min. raus bin, hab ich gehört wie Collin mich nach ca. 10 min gesucht hat und Mama , Mama gerufen hat und als ich nicht gekommen bin , hat er so geweint, das hat mir das Herz gebrochen, nach 5 Min. bin ich dann rein und erst nach 10 min hat er sich beruhigt. Ach wenn das jetzt immer so ist, wie soll ich dann in Ruhe arbeiten, was ist wenn ich arbeiten bin und er beruhigt sich dort nicht? Rufen sie einen dann an? Wir haben gottseidank noch 3 Wochen Zeit bis ich zur Arbeit muß. Aber vielleicht ist es doch noch zu früh mit 18 Mon., er versteht es ja noch nicht. Sonst findet er dort alles sehr gut, er ist sehr offen , aber auch anhänglich.

LG Nadine und Collin

Beitrag von sonnenkaefer_78 03.09.08 - 13:28 Uhr

Hallo Nadine!

Lasst euch beiden noch Zeit bei der Eingewöhnung...das wird schon noch. Wir haben auch 3 Wochen Eingewöhnung gehabt bei der Tamu und ich dachte "Das wird nie was"

Und heute winkt er mir zum Abschied und sagt "tschö Mama" :-)

Also Kopf hoch #liebdrueck

LG
Steffi

Beitrag von snoopy86 03.09.08 - 13:29 Uhr

Hallo.

Für mich wäre es schon relativ früh.
Er hat einfach Verustängste die man ernst nehmen sollte.

Setzt dich mal in die Lage deines Kindes. Er ist den ganzen Tag bei dir gewesen und schwubb, keine Mami mehr da...

Gib ihm noch etwas Zeit.

glg Kristina mit Simon 14 Monate (die nie im Leben so früh ein Kind abschiebt)

Beitrag von manuela86 03.09.08 - 13:40 Uhr

Das hat ganz sicher nichts mit "abschieben" zutun, manche Frauen haben einfach keine Wahl!

Beitrag von rot1601 03.09.08 - 13:44 Uhr

Gehts noch?

Nur weil jemand aus welchen Gründen auch immer (z.B. weil das Geld knapp ist und man deswegen arbeiten gehen muss) sein Kind in eine Krippe oder zur Tagesmutter gibt - ist das noch lange kein abschieben!!!

Maya ist auch sehr früh zu einer Tagesmutti gekommen (da war sie ca. 5 Monate) und es hat ihr in keinster Weise geschadet - sie ist ein aufgeschlossenes, fröhliches und ausgeglichenes Kind.
Wir genießen die Zeit die wir mit ihr haben ganz intensiv (und vielleicht auch qualitativer als manch andere die ihr Kind den ganzen Tag zu Hause haben) und ich denke nicht, dass ich sie "abgeschoben" habe!

Gruß
Nadine mit Maya 26 Monate, die gerne in die Kita geht und der es aber auch zu Hause an nichts fehlt!

Beitrag von cybernanny82 03.09.08 - 13:54 Uhr

Also deinen Beitrag finde ich sowas von daneben und unreif.

Was hat nen Kind davon, wenn die Eltern aber die finanzielle Mittel nicht haben um es gut zu versorgen?

Ich bin auch der Meinung, das die Kinder keinen seelischen Schaden davon tragen, wenn sie auch noch andere Bezugspersonen habe, ausser ihre Eltern.

Die Kinder die ich kenne, die zur Tagesmutter gehen und in eine Krippe, die haben bis jetzt alle nur davon profitiert. Konnten früh spreche, laufen, krabbeln und hatten schon früh ein ausgeprägtes Sozialverhalten.

Mit Abschieben hat das mal überhaupt nix zutun.

Meine Tochter geht zwar nur 2x die Woche für 6 Stunden zur einer Tagesmutter, aber ich bin mir sicher, auch mehr würde ihr nicht schaden.

Und keiner Mutter wird es sicherlich leicht fallen ihr Kind in andere Hände zugeben, aber es ist nun mal in dieser heutigen Zeit, wenn man seinen Lebensstandard erhalten möchte, notwendig.

Es denken, dann schreiben...

Gruß
Vanessa (mit Finja 20 Monate alt

Beitrag von blueangel2000 03.09.08 - 13:56 Uhr

Hallo,

ich finde deinen untersten Satz sehr anmaßend und völlig am Thema vorbei, klar kann man hier seine Meinung äußern, aber in meinen Augen nicht, wenn man schon eher verletzend wird.

Denk mal darüber nach, was abschieben bedeutet

Gruß Katha, Mia-Sophie 21 Monate und #ei 7. SSW#herzlich

Beitrag von steinchen80 03.09.08 - 14:31 Uhr

Wegen "Weibern" wie dir wird sich an diesem längst veraltetem Betreuungssystem noch laaaaaange nichts ändern.

Schade, das arbeitende Mütter sich sowas anhören müssen.

Steinchen mit C.(Dez.05) und C.(Jan.08)

Beitrag von almalach 03.09.08 - 13:34 Uhr

Liebe Nadine,

lass Dir und Collin Zeit. Wir haben die Eingewöhnung gerade hinter uns und dachte immer wieder: Wir schaffen das nie.
Bei uns war es so:
-am Anfnag 1 1/2 Stunden gemeinsam in der Gruppe
- langsam Zeit verlängern mit Mittagessen
- erst nach 8 Tagen ist mein Mann das erste Mal rausgegangen und wiedergekommen
- 8 Uhr Start mit Vater - dann nach dem Frühstück gegangen und zum Mittagessen wiedergekommen
- dann plus Schlafen
- als letztes plus Vesper

Nun klappt es wunderbar - und es wird noch Tage geben, wo sie keine Lust hat - aber es hat 4 Wochen gebraucht. Esther geht ca. 9 Stunden in die Kita und es macht ihr Spaß.

Alles Gute für Euch,
ALMALACH

Beitrag von raena 03.09.08 - 13:36 Uhr

... immer langsam... 18 Monate sind überhaupt nicht zu früh. Dein Kind kennt es einfach nciht ohne dich zu sein und das muss es erstmal kennen lernen.
Hat ausser dir denn schon jemand anders mal das Kind betreut? Die Großeltern, Tanten etc? Wenn ja, wird sie sehr schnell verstehen, das das jetzt auch nix anderes ist als wenn sie bei Oma ist. Wenn nein, dann wird es wohl länger dauern, weil dann die Situation vollkommen neu ist.

LG Tanja die eine Rabenmama ist und ihr glückliches Kind mit 8 Monaten in eine Krippe "abgeschoben" hat

Beitrag von tatty2612 03.09.08 - 18:22 Uhr

Ach herjee...

ich kann dirs so nachfühlen. Nur das mein Kevin schon 3 wird und ab Mittwoch nächster Woche in den Kiga geht.

Jeder sagt, es wird schon..

Ich gehe seit 4 Wochen stundenweise arbeiten und lasse Kevin da immer bei einer Freundin. Am Anfang gabs ganz viel Geweine.. ich fühlte mich schrecklich.. dann wurde es aber jeden Tag besser.. und nun nörgelt er schon noch wenn ich gehen will aber er weint nimmer.

Ich hoffe ganz sehr, dass es dann im Kiga auch so laufen wird.

Wissen tut mans nicht. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Eingewöhnung. Glaub mir dein Herz wird immer schmerzen, dass ist leider so.

Ich finde übrigens es ist jedem selbst überlassen wann das Kind in den Kiga, Kita, Krippe oder was auch immer geht.
Ich durfte das Privileg erleben, mein Kind 3 Jahre daheim zu lassen. Und es fällt mir trotzdem noch schwer ihn wegzugeben.
Ich kann mir schon vorstellen, dass es für Mamas die früh wieder arbeiten gehen MÜSSEN oder auch wollen schwer sein muß, die Kinder abzugeben.
Aber ich bin wirklich der Meínung, dass die Kiddies sich da dran gewöhnen.
Ich war früher (DDR) mit einem halben Jahr in der Kinderkrippe.. und ich war kein unglückliches Kind. Und bin heute ein normaler Erwachsener..

Das mal zum Begriff "Abschieben", den ich total daneben finde... keine liebende Mutter schiebt ihr Kind irgendwohin ab.

Lg Tatty