Kindergrippe mit 14 Monaten? Eure Erfahrungen bitte

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sunshine03081977 03.09.08 - 13:29 Uhr

Hallo liebe Mamis #sonne,
ich brauch mal ein paar Meinungen #kratz.

Heute war ich mit Dominic den zweiten Tag in der Krippe (Eingewöhnung). Dort sind 17 Kinder angemeldet und max. 15 auf einmal da (mehr ist nicht erlaubt).
Die meisten sind schon 2 und älter. Es gibt ca. 7Kinder unter 2 Jahren und nur 2 laufen noch gar nicht. So auch Dominic, er läuft an der Hand aber alleine ist noch nicht.

Ich "wollte" auf Jahresende wieder arbeiten gehen bzw mir Arbeit suchen (wird sonst finanziell eher knapp dank den Krankenkassen, muß mich freiwillig versichern :-[).

Aber irgendwie habe ich seit heute kein gutes Gefühl #heul, Dominic in der Krippe zu lassen solange er noch nicht läuft. Die Erzieherinnen sind sehr nett und bemüht aber 15 Kinder #schwitz sind halt schon viel auch bei 3 Erzieherinnen.

ZB steht in der Ecke eine Holzrutsche, zu der 3 Treppenstufen hochführen. Dominic kann mit sowas noch gar nicht umgehen, versucht zB krabbelnd vorwärts die Stufen runterzukommen :-(. Ein kleines Mädchen ist da heute auch "abgestürzt"#schmoll. Ein altersgerechter Spielplatz wird erst gebaut draußen. Bis dahin muß man eine Treppe hochlaufen und da oben auf dem Spielplatz büchst auch mal schnell ein Kind aus, da gehts dann den Hang runter oder die Treppe oder sie gehen in den Schuppen, wo das Spielzeug ist und kein Erzieher bekommt so wirklich mit, was die da drinnen machen, können sich ja auch verletzen.
Oder ein kleines Mädchen wurde auf ne Gartenbank gesetzt und ist da dann auch runtergefallen - sowas würde Dominic auch passieren, weil er noch nicht so weit ist.

Lange Rede kurzer Sinn - klar ist es anfangs schwer loszulassen etc und vielleicht gehöre ich auch eher zu den ängstlichen Müttern #schein, aber ich habe Angst, dass Dominic da untergeht. Alleine essen #mampf kann er auch noch nicht wirklich (warmes Mittagessen). Ich habe heute nicht einmal mitbekommen, dass eines der Kleinen gewickelt wurde.

Die Krippengruppe ist ganz neu und alles noch am Anfang und im Aufbau.

Ich überlege nun was ich tu #kratz. Es weiter laufen lassen, d.h. weiter mit hingehen und eingewöhnen und mit Dominic zB das Klettern auf der Rutsche üben, oder noch paar Monate zu Hause bleiben und meine letzten Ersparnisse für die KK ausgeben. *Seufz*

Was sagt ihr dazu, wie sind eure Meinungen ?

Bissel lang geworden, danke fürs lesen.

LG Steffi

Beitrag von andrea87 03.09.08 - 13:44 Uhr

Hallo Steffi,

Mika geht seit ca. 3 Wochen in die Krippe. Auch da gibts eine Rutsche wo nur Stufen dran sind, allerdings ist dieser Raum für die Kleineren nur offen wenn mehrere Erzieherinen da sind. Es sind ca. 15 Kinder da, alle zw. 1 - 5. Aber auch 5 oder 6 Erzieherinen. Mika läuft ja nun schon seit Juni aber es gibt auch Kinder wo eben noch nciht laufen können, aber da war nun zumindestens in den 3 Wochen wo Mika da ist noch kein Unfall. Wir hatten auch nur 4 Tage Eingewöhnung, da Mika ziemlich unkompliziert ist, ich bin am 2. Tag schon für 2 Stunden gegangen.
Ich würd ihn an deiner STelle in der Krippe lassen und die Sache erstmal beobachten. Ich mein das nicht jedes Kind den ganzen Tag betüttelt werden kann is klar und das mal was passiert ist zwar schlimm aber kann auch passieren.
Fühlt er sich denn da wohl?

LG ANdrea

Beitrag von sunshine03081977 03.09.08 - 13:54 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort. Ja er fühlt sich wohl, sonst würde ich das wohl gleich verschieben mit der Krippe. Er kam nicht ein einziges Mal zu mir. Schaut zwar ab und zu ob ich noch da bin, aber er spielt mit den Autos etc.
Es würde mir schon leid tun ihn da jetzt wieder raus zu reißen. Außerdem lernen die doch auch viel voneinander.

LG Steffi

Beitrag von kaetzchen0112 03.09.08 - 13:49 Uhr

also ich erzähl dir mal wie es bei uns war.

denniz kam mit 15 monaten in die KiTa, in der Gruppe waren auf 3 Erzieherinnen 10 grippenkinder und 10 KiGa kinder.

Denniz war der jüngste. Nach 2 monaten haben wir ihn wieder raus genommen, weils vorn und hinten nicht geklappt hat. Er war einfach noch zu jung dafür. Fing beim hinbringen schon an, das größte Gebrüll wenn ich gefahren bin. Er konnte sich nicht einordnen in die Gruppe und hat verstört reagiert, nach gewisser Zeit auch zuhause.

Also haben wir ihn wieder raus genommen und ich bin weiter hin zuhause geblieben. War nicht einfach, war mir aber lieber als die andere Variante.

kurze Zeit nachdem wir ihn rausgenommen haben, war er wieder der alte.

Jetzt ist er bald 3 jahre und kommt bald in den Kiga, worauf er sich auch schon total freut.


das muss bei euch aber nicht genau so sein. kinder entwickeln sich nun mal alle unterschiedlich. Bei den einen klappts, bei den anderen eben nicht bzw später. mit der Rutsche würde ich mir keine sorgen machen, das lernt er von allein irgendwann.

vlg kathie

Beitrag von sunshine03081977 03.09.08 - 13:57 Uhr

Hallo,
oh das klingt ja heftig. Naja, Dominic scheint es schon sehr gut zu gefallen dort. Er spielt die ganze Zeit.
Mit der Rutsche das wird er sicherlich lernen nur wenn er dafür paar mal runterfallen muß fände ich das schon heftig.

LG Steffi

Beitrag von raena 03.09.08 - 13:58 Uhr

Gib deinem Sohn eine Chance!

Meine Tochter ist seit sie 8 Monate ist in einer Krippe mit 12 Kindern. Sie war am Anfang die Jüngste, mittlerweile nicht mehr, die ältesten sind/waren 3 Jahren. Sie konnte nicht krabbeln, nicht sitzen nur kullern aber sie fand es toll. Nach 3 Wochen ist sie gekrabbelt und denke das es u.a. daran lag, weil sie die anderen Kinder beobachtet hatte und mit wollte. das hat ihren Ehrgeiz angespornt. Er wird sehr schnell lernen mit den örtlichen Gegebenheiten umzugehen.

... und er wird sehr bald anfangen selbstständig zu essen, denn er will es den Großen nachmachen und bis dahin wird er gefüttert --- wo ist das Problem?

Erfahrungsgemäß wird in Krippen zu festen Zeiten gewickelt, es sei denn es gibt einen akuten Handlungsbedarf ;-)

LG
Tanja

Beitrag von fanta96 03.09.08 - 14:02 Uhr

Also Kenai war letztes Jahr (kam mit 10 Monaten rein) in einer alters gemischten Gruppe. 15 Kinder zwischen 4 Monaten und 6 Jahren. Er war der 2. Jüngste und konnt grad wackelig laufen. Und klar gehen da so Kleine auch mal unter. Aber nach einem Jahr kann ich sagen, dieses Jahr hat ihm sooo gut getan. Nun wurden die Gruppen neu aufgeteilt und er ist in einer Gruppe von 0-3 Jahre mit 10 Kindern. er ist da einer der Älteren. Und übernimmt jetzt die "Verantwortung" für die Kleinen, die andere vorher für ihn übernommen haben. Zum Beispiel werden die anderen gefüttert und er ja nicht mehr. Dafür holt er dann den Lappen zum Tisch abwischen,w enn die Kleinen gekleckert haben. Da sind auch 2 Kidner, die älter sind als er, aber erst jetzt in den Kindergarten gekommen sind und die sind da hingehend z.B. noch nicht so weit. Die wollen auch noch gefüttert werden mal krass gesagt.

Also was ich dir damit sagen will: Wenn die Erzieherinnen gut sind, dann wird dein Kleiner nicht unter gehen, denn dann werden die Älteren mit einbezogen ohne das es für die eine Pflicht ist!

Und da die ja grad noch im Aufbau der neuen Gruppe sind, würd ich denen auch noch ein bisschen Zeit geben., Für die ist es ja auch ganz neu...

Wenn du noch Fragen hast, meld dich einfach. Vlt kann ich dir noch mehr Berichten, wenn du was wissen willst...

LG Jen mit Kenai *29.09.2006

Beitrag von le_sheep 03.09.08 - 17:41 Uhr

hi,

uns gehts ähnlich.

Mika läuft nicht, isst nicht alleine Mittag und trinken aus der Tasse klappt auch noch nicht ohne Hilfe.

Er ist der jüngste in seiner gruppe und der einzige, der so "hilfebedürftig" ist. ABER: Dadurch wird besonders auf ihn geachtet. Er sitzt beim Essen eben neben der Erzieherin, die sich intensiv um ihn kümmert und mit seinen Knieschonern krabbelt er eben wie ein kleiner Wahnsinniger durch die Zimmer und den Hof.

ich merke, es macht ihm Spaß und es hat ihn immer eine Erzieherin besonders im Blick, während die "Laufenden" sich auch mal entfernen.

Außerdem freut er sich schon, wenn wir morgens ankommen und er loslegen kann.

Und wegen eurer Rutsche: Die Erzieherinnen sehen doch, wenn dein Spatz sich an den Stufen abmüht und werden ihn entweder ablenken oder ihm helfen, dort hochzukommen.

Das klappt schon!#pro

LG
Sheep

Beitrag von sunshine03081977 03.09.08 - 21:35 Uhr

Hallo,
danke fürs Mutmachen.
Es war ja erst unser zweiter Tag und ich hab ja noch Zeit. Werde halt länger dabei sein und mich erst "entfernen", wenn da bißchen Struktur und Ruhe eingekehrt ist. Ist halt auch etwas chaotisch am Anfang, alles neue Kinder und die Erzieherinnen müssen sich ja auch erst mal einarbeiten und 17 Kinder auf einmal kennenlernen.
Ich denke auch es wäre falsch, wieder daheim zu bleiben. Dominic gefällts dort und daheim fällt uns wohl eher die Decke auf den Kopf wenn jetzt bald das Herbstwetter losgeht und man oft nicht raus kann.
Außerdem hoffe ich ja dass Dominic bald läuft, heute ist er zum ersten Mal aufgestanden ohne sich festzuhalten #huepf

Ganz liebe Grüße
Steffi