Muß echt mal was sagen!!!!

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

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Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von lisamey 03.09.08 - 20:32 Uhr

Also ich hab ja auch so hin und wieder ein paar Wehwehchen, wo ich denke hier im Forum hatte jemand schonmal was ähnliches. Da ich immer schon sehr auf meine gesundheit geachtet habe(vielleicht anerzogen) achte ich auf meinen Körper und was da so in mir abgeht.

Ich bin dann immer ein wenig beruhigt, wenn jemand sowas auch schonmal hatte, und schon damit Erfahrungen gemacht hat- Ihr versteht was ich meine, denn ich denke es geht jedem so, der hier ernsthaft was reinschreibt.

Nur lese ich dann heute das jemand Probleme mit dem Herzen hat und eine andere Person schreibt, sie möchte ja keine Angst machen, aber ihre Freundin wäre tot umgefallen !!!!!!! JA ist das keine Angst machen??????

:-[ #schock#schock

Ich meine, hier gibt es ja keine Ärzte das wissen wir ja alle, und man soll auch trotzdem zum Arzt gehen, das wissen wir auch, aber ich glaube niemand will so was grausames hören, selbst wenn es die Wahrheit ist.

Das ist mir heute nur sehr negativ aufgefallen und vielleicht denkt jemand genauso.



lg Lieschen

Beitrag von heffi19 03.09.08 - 20:37 Uhr

Bei deinem genannten Beispiel habe ich auch #klatsch

Generell versuche ich hier immer Tipps zu geben, und ich weise jetzt nicht extra darauf hin einen Arzt zu konsultieren (je nach Wehwehchen) - da sollte doch selbstverständlich sein.

Beitrag von lisamey 03.09.08 - 20:48 Uhr

Klar jeder gibt sein bestes und wir sind ja hoffe ich alle erwachsen genug zu wissen, das diese Aussagen keine Diagnosen sind sondern einfach nur Erfahrungen....aber so Horrorgeschichten möchte in dem Augenblick wohl niemand lesen.

lg Lieschen

Beitrag von gina30 03.09.08 - 21:15 Uhr

dein beispiel ist ja wirklich zum schreien#schock.
aber mal ganz ehrlich manchen hier fehlt esgehörig an feingefühl. das ist mir auch schon aufgefallen. aber nicht nur in gesundheit und medizin sondern auch in anderen unterforen hier bei urbia. ich persönlich finde man sollte nicht mit den sorgen und ängster der anderen user spielen, sondern es ernst zu nehmen. genau so antworte ich und erwarte es auch von anderen.
lg tina

Beitrag von glu 03.09.08 - 21:31 Uhr

< aber ich glaube niemand will so was grausames hören, selbst wenn es die Wahrheit ist. >

Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Du möchtest also das wir hier alles schön reden, heucheln, lügen?

Klar, ist schon ne krasse Ansage, aber wenn es nun mal so passiert ist!? Ist doch keine Seltenheit!

Das ist das Leben, nicht Alice im Wunderland!

Hast Du Dich nie gefragt warum seit längerem schon "Werbung" für die 112 gemacht wird? Gerade in Bezug auf Herzinfarkt bzw. Herzstillstand und Schlaganfall ist das immer wieder in den Medien, und das hat tatsächlich einen Sinn!

lg glu

Beitrag von lisamey 03.09.08 - 21:43 Uhr

Nein, wir leben nicht wie Alice im Wunderland, aber Du weisst ja nicht wie panisch die Menschen zu Hause reagieren, da muß man schon ein wenig behutsam sein und nicht wie ein Elefant im Porzellanladen vorgehen.

Und in welchem Satz hast Du gelesen das ich geschrieben habe man soll lügen oder heucheln???? Na also....immer schon bei der Wahrheit bleiben, aber wie immer der Ton macht hier auch die Musik, selbst wenn Du nur liest.

Menschlichkeit heisst das Wort!

lg Lieschen

Beitrag von arkti 03.09.08 - 23:01 Uhr

Warum soll man denn lügen wenn es der Wahrheit entspricht?
Man kann doch nicht alles schön reden.


Beitrag von glu 04.09.08 - 11:10 Uhr

Für Dich zitiere ich es NOCH MAL: < aber ich glaube niemand will so was grausames hören, selbst wenn es die Wahrheit ist. >

Wenn ich also die Wahrheit verschweige, dann lüge ich doch!

Was wird passieren wenn die Betreffende panisch wird? Sie wird in ein KH fahren oder den Rettungsdienst rufen, also genau richtig handeln, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Du weißt doch gar nicht was da los ist, es könnte doch wirklich was schlimmes sein!

Ich habe während meiner Ausbildung gelernt das man Patienten und Angehörigen gegenüber immer ehrlich und direkt ist, damit keine Missverständnisse aufkommen und nichts schön geredet wird was nicht schön ist, denn dann fühlt sich der Pat. ganz schnell verarscht.

lg glu

Beitrag von fruehchenomi 04.09.08 - 11:18 Uhr

"Ich habe während meiner Ausbildung gelernt das man Patienten und Angehörigen gegenüber immer ehrlich und direkt ist, damit keine Missverständnisse aufkommen und nichts schön geredet wird was nicht schön ist, denn dann fühlt sich der Pat. ganz schnell verarscht......" Aha.....
Stimme ich Dir grundsätzlich zu - ABER !!!!!!!! als jemand, der in seiner Familie über viele Jahre hinweg schon mit einigen, teils sehr schweren Krankheiten konfrontiert wurde (mein Mann erlitt NEBEN MIR seinen Schlaganfall) kann ich Dir auch sagen, dass ohne etwas Fingerspitzengefühl garnichts geht. Sonst kommt sowas raus, dass ein Arzt zu einer Mutter VOR einem zehnjährigen Kind sagt "naja, wir werden ihm die Zehen brechen, wenn er größer ist und dann gerade wieder zusammennageln" Der Bub betritt so schnell keine Arztpraxis mehr.
Ich habe der hier bei urbia Betroffenen auch klargemacht, dass sie zum Arzt muss - aber anders !
Aber das lernst Du vielleicht noch, Du bist ja noch sehr jung. Ehrlichkeit ja - Holzhammermethode - NEIN !!!!
Es sind Menschen ! Und mit Bemerkungen wie "tot umfallen" schürt man Panik und Angst, erwirkt aber keinerlei hilfreiche gute Aufklärung
Gruß Moni

Beitrag von glu 04.09.08 - 11:34 Uhr

Sorry, aber Du lebst in einer Traumwelt, ich mache meinen Job seit über acht Jahren, sehr erfolgreich, ohne Beschwerden, etc.

Und wir sprechen hier nicht von einem Kind!

Man muß einigen Menschen mit dem Holzhammer kommen, sonst überleben sie den nächsten Tag nicht!

Übrigens fast nicht jeder ein "tot umfallen" so auf wie Du!

Hättest Du oder Dein Mann gewollt das der Rettungsdienst Euch anlügt? Was wäre das für ein Gefühl wenn die sagen: "Ach, das ist halb so schlimm, das kommt wieder in Ordnung!" Und es nicht wieder in Ordnung kommt? Dein Mann für immer halbseitig gelähmt bliebe? Oder so gar verstirbt weil er in der Klinik noch einen Schlaganfall bekommt?

Danke, aber ich möchte ehrlich aufgeklärt werden, mit allen Risiken, etc.

lg glu

Beitrag von fruehchenomi 04.09.08 - 13:13 Uhr

Mein Gott, was bist Du verbiestert, verbittert oder beruflich derart eingefahren auf einem vollkommen eisernen Kurs ? Schade, eigentlich sollte man lebenslang lernfähig bleiben ! BESONDERS Pflegepersonal.
Mädchen ! Eine 54jährige lebt in keiner Traumwelt mehr, das kann ich Dir garantieren. Die Aussagen des Rettungsdienstes brauchte ich nicht, ICH hab den Schlaganfall sofort erkannt und dafür gesorgt, dass mein Mann innerhalb kürzester Zeit bestens versorgt war. Genauso habe ich mich selbst informiert, wie es weitergeht/gehen könnte - in Zusammenarbeit mit aufgeschlossenen guten Ärzten, die ehrlich UND einfühlsam waren, stell Dir vor, das gibts. Genauso wie bei vielen anderen Krankheiten in meiner Familie und das über einen Zeitraum von über 30 Jahren. Nix ist mit Traumwelt ! Das mit dem Kind war nur EIN Beispiel, alles andere brauch ich nicht hervorzerren, das geht Dich nichts an.
Ich kann Dir nur raten, etwas menschlicher zu werden, denn Du machst schon einen recht verbitterten Eindruck.
Mehr schreib ich nicht mehr, das Thema ist für mich durch !
Alles Gute (und das mein ich sogar ehrlich)
Moni

Beitrag von glu 04.09.08 - 15:04 Uhr

Immer wieder toll wie hier über Menschen geurteilt wird die man eigentlich nicht kennt! Was bildest Du Dir eigentlich ein? Wie kannst Du Dir ein Urteil über mich erlauben? Ich bin alles andere als verbittert, aber ich weiß wann man ehrlich sein sollte und wann man etwas Feingefühl anbringen sollte!

Und mal so ganz nebenbei, ich bin keine Pflegekraft, wie kommt Du da überhaupt drauf?

Schön das DU den Schlaganfall diagnostiziert hast und Dich später auch informiert hast, aber das kann bzw. macht nicht jeder, da mal drüber nachgedacht?

Und ich glaube sehr wohl das man auch mit 35 Jahren in einer Traumwelt leben kann!

Ich werde auch weiterhin nichts schön reden was nicht schön ist, denn DAS wollen Patienten gar nicht hören!

Beitrag von 221170 04.09.08 - 13:16 Uhr

Hallo,
darf ich mal fragen in welchem Beruf du arbeitest?

G.
22

Beitrag von glu 04.09.08 - 15:06 Uhr

Ich arbeite im Rettungsdienst!

lg glu

Beitrag von gaeltarra 04.09.08 - 12:34 Uhr

Hi,

was heißt hier "keine Angst machen"? Ich denke, wenn jemand hier fragt, muss sie/er evtl. mit einer Antwort rechnen, die ihr/ihn Angst macht. Und anstatt dann hier rumzusitzen und die Antworten zu lesen, ist das vielleicht ein Ansporn, gleich zum Arzt zu gehen und nicht erst abzuwarten und sich durch "ist nicht so schlimm" etc. beruhigen zu lassen. Je nachdem, was es halt ist.

Dass hier Laien antworten, ist bekannt, aber selbst Ärzte können keine Ferndiagnose stellen.

Ich meine, man antwortet doch je nachdem, welche Erfahrung man mit den entsprechenden Symptomen selbst hatte bzw. jemand in der Familie oder enge Freunde - man bekommt ja ziemlich viel mit. Entsprechend kann man schon mal helfen oder auch beruhigen - oder eben nicht. Denn mit manchen Dingen ist nicht zu spaßen und Eile ist geboten. Muss ja nicht gerade das sein, wo jemand tot umfiel, könnte aber. Und das hat nichts mit Panikmache zu tun. Wenn hier jemand fragt, mein Opa etc. hat einen Hirntumor, dann antworten fast alle "bedeckt". Tja, mal ehrlich, bei Hirntumor, egal ob bös- oder gutartig, schaut die Diagnose schlecht aus. Bei bösartigem Tumor ist mit dem Ableben des Patienten auf kurz oder lang zu rechnen, jedenfalls in der Regel nicht mit einer Heilung. Desgleichen bei Darmkrebs, wenn er zu spät erkannt wurde, oder auch bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wie soll man da antworten und "keine Panik" verbreiten? Es ist nunmal so: die einen vertragen die Wahrheit und brauchen sie, die anderen rennen davor davon. Welches Gegenüber man hier hat, kann man aber nicht erkennen!

Ich denke, jeder muss hier damit rechnen, dass eine kurze, bündige, Antwort gegeben wird, die evtl. krass ausfällt. Ansonsten sollte man es lieber lassen, in öffentlichen Foren zu fragen.

LG
Gael

PS: Ich habe schon verstanden, worum es dir geht#herzlich(sozusagen der Ton macht die Musik), aber mal ehrlich: an der Tatsache, dass sowas passiert ändert der Ton halt nunmal absolut nichts.

Beitrag von glu 04.09.08 - 15:05 Uhr

#pro

Beitrag von lisamey 04.09.08 - 23:24 Uhr

Ja vielleicht hast Du recht. Ich bin zum Beispiel jemand der panische Angst vor dem Tod hat....vielleicht hängt meine Einstellung auch damit zusammen.

Glu ist im Rettungsdienst sie wird da wahrscheinlich häufiger mit der krassen Wahrheit konfrontiert...

Ich arbeite in der Prophylaxe beim ZA wir heilen nur ;)nur schreibt sie irgendwie so krass....bei Dir klingt das doch auch anders....

lg Lieschen

Beitrag von gaeltarra 05.09.08 - 10:29 Uhr

Hi Lieschen,

sicher hängt deine Einstellung damit zusammen, wie du Antworten empfindest - das ist aber garantiert nicht nur bei dir so.

Ich finde z. B. nicht, dass glu krass schreibt - sie schnörkelt halt nicht rum, andere finden es hingegen krass, das ist aber halt mal so. Jeder ist anders strukturiert. Ich kann es nicht haben, wenn um den Brei herumgeredet wird. Ich will ehrliche, wenn es sein muss knallharte, Tatsachen hören. Dann kann ich weiter agieren - alles andere führt bei mir dazu, ein ernstes Problem evtl. nicht zu ernst zu nehmen bzw. wenn Herumgeredet wird, es ernster zu nehmen als es tatsächlich ist, weil ich denke, da verschweigt mir doch jemand etwas oder will es nicht sagen aus Angst, mich zu verletzen.

Ein Beispiel: Meine Schwägerin bekommt alles, was sich nur ein wenig nach Kritik anhört (selbst wenn es keine ist) in den falschen Hals. Ich dagegen bin jemand, der froh ist, wenn man mich darauf hinweist, dass ich evtl. etwas falsch gemacht oder überreagiert habe. Ich denke dann darüber nach bzw. lege dem Gegenüber klar, WARUM ich es so und nicht anders gemacht habe - meistens stellt sich heraus, dass beide Argumente richtig sind, oft aber auch, dass ich anders hätte reagieren können und dann mache ich es beim nächsten Mal besser. Aber ich erwarte, dass man mich darauf anspricht, klipp und klar. Sicher, manches Mal trifft es mich, aber dann schlafe ich die Nacht drüber und muss halt am nächsten Morgen eingestehen, dass es gut war, dass mir etwas in deutlichen Worten gesagt wurde. Andere sehen das vielleicht auch ein, aber nur, wenn es "zart" rüberkommt, wieder andere, wie meine Schwägerin, nehmen alles krumm, egal was und wie man es sagt. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit ausdrücken will.

Ich denke, jeder hat hier verstanden, worum es dir in deinem Thread ging - war ja auch o.k., da es zum Nachdenken angeregt hat, ob man vielleicht manchmal nicht doch etwas diplomatischer antworten sollte.

Ich wünsche dir ein schönes WE!!

LG
Gael