Wie macht ihr das wenn die Hündin läufig ist?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von nisivogel2604 04.09.08 - 08:16 Uhr

Hallo,

wie macht ihr das mit der Sauberkeit wenn die Hündin läufig ist? Unser Hund putzt sich zwar, aber wenn er sich irgendwo hinsetzt, dann sind da natürlich trotzdem flecken und zwischendurch tropft es auch mal. Ich find das ziemlich ekelhaft, zumal unser kleiner im Krabbelalter ist. Ich hab ihr jetzt einen alten Kinderschlüpfer angezogen, ein Loch für den Schwanz reingeschnitten und eine Slipeinlage reingeklebt. Nun kann sie sich natürlich nicht mehr putzen. Aber ich find diese Blutflecken einfach nur iiiihh.

LG Denise

Beitrag von estella67 04.09.08 - 09:05 Uhr

Ich habe Schlüpfer und Binden gekauft .Fand das auch immer eklig ,zumal unser Hund auch auf das Sofa darf.Sie hat sich dann zwar immer das Schlüpfer ausgezogen ,aber ich hab es ihr immer wieder angezogen.Ich hab mir immer gesagt das geht auch vorrüber;-)

Sanne#hund

Beitrag von krokolady 04.09.08 - 09:08 Uhr

Lass sie kastrieren, dann haste davor Ruhe :-)

Ansonsten gibts im Handel Schlüpfer dafür

Beitrag von melly1878 04.09.08 - 09:10 Uhr

Hi Denise,

ja- appetitlich ist es nicht, das stimmt. Habe bei meiner Hündin nur eine Läufigkeit mit machen müssen und sie danach kastriert. Es war für den Hund nicht toll und auch für uns nicht. Sie war 2 Jahre als sie zu uns kam und leider unkastriert- wurde auch just läufig, kaum, dass sie bei uns war...

Auch fand ich wenig prickelnd, dass wir hier dann einigen Rüdenbesuch gehabt haben. Es ist glücklicherweise nichts passiert! Denn ich möchte keine Welpen- es gibt schon genug Hunde/Tiere, die niemand mehr will...

Ich denke, viel mehr als Höschen anziehen geht in dieser Zeit nicht. Und draußen natürlich aufpassen, dass sie nicht stiften geht. Könnte sonst sein, dass sie mit einer unerwünschten Überraschung wieder kommt- und das muß ja nicht sein.

Wie alt ist sie denn und wollt Ihr sie kastrieren lassen?

Liebe Grüße,

Melly

Beitrag von nisivogel2604 04.09.08 - 09:26 Uhr

Hallo Melly,

sie ist jetzt 2,5 Jahre alt. Bekommen haben wir sie mit 1 Jahr. Seitdem ist sie das dritte mal läufig. Eigentlich wollten wir sie nicht kastrieren lassen, da ich von vielen Hündinnen im Bekanntenkreis weis, dass sich die Hunde nach der kastration (oder heißts jetzt sterilisation??) charakterlich sehr zum negativen verändert haben und pltzlich zickig sind, schnappen, weglaufen etc...

Unsere Hündin hat einen tollen charakter, die Kinder können alles mit ihr machen und sie mischt immer mit den beiden mit. das wollte ich nicht aufs Spiel setzen.

Ausserdem finde ich es auch sehr sehr teuer. Der Tierarzt hier im Ort nimmt 280€ dafür. Obwohl sie ein Zwergpudel von 4 kg ist.

LG Denise

LG Denise

Beitrag von eifelkind 04.09.08 - 10:50 Uhr

Hallo Denise!

Unsere Hündinnen waren bisher alle kastriert und keine der Ladys hat sich in irgendeiner Form verändert.

Das einzige, das tatsächlich passiert ist (hat uns die Tierärztin angekündigt) war eine leichte Fellveränderung. Die Haare wurden wieder ein bisschen welpenhafter.

Ich kann Dir nur dazu raten Deine Hündin kastrieren zu lassen. Nicht die Sauberkeit, sondern die Senkung des Krebsrisikos sollte dabei im Vordergrund stehen.

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von nisivogel2604 04.09.08 - 14:45 Uhr

Magst du mir mal sagen, was ihr dafür bezahlt habt? Ich finde knapp 300€ schon sehr viel.

LG Denise

Beitrag von eifelkind 04.09.08 - 14:55 Uhr

Ich bin mir nicht mehr sicher, ab ich meine, es wären auch an die 280 € gewesen... incl. der ganzen Nachsorge.

Wir haben echt nur gute Erfahrungen nach der Kastration gemacht. Unsere Hündinnen sind auch nie mopsig oder verfressen geworden und charakterlich haben sie sich gar nicht verändert (wobei ich mir bei Tasmin manchmal wünsche, dass sie etwas hoftreuer geworden wäre).

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 13:05 Uhr

Die gleichen Erfahrungen habe ich auch - entscheidend ist das Krankheitsrisiko, neben der Krebswahrscheinlichkeit auch das Risiko von Gebärmutterentzündungen.

Einzige Nebenwirkungen sind meines Wissens Fellveränderungen und evtl. spätere Inkontinenz - haben unsere Hündinnen aber nicht bekommen.

LG

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 13:03 Uhr

Ne Gebärmutterentzündung oder Tumore sind deutlich teurer als ne rechtzeitige Kastration. Informiert Euch mal über die statistische Häufigkeit dieser Probleme bei kastrierten und unkastrierten Hündinnen...

Negative Wesensveränderungen wegen der Kastration halte ich für Unsinnn - womit sollten die begründet sein?

Gruß,

phoe-nix

Beitrag von nisivogel2604 05.09.08 - 15:25 Uhr

Die werden genau so begründet wie der Ortstierarzt das beim Rüden begründet. Er meint weil die merken, das ihnen was fehlt und sich ja auch die Hormone verändern. Und dadurch würden "die meisten Hündinnen eben zickig" und "fangen dann an zu schnappen". Er macht das deswegen auch kaum.

Hab eben von einer Bekannten erfahren, dass unsere Uni Klinik jetzt wohl eine Tierklinik angeschlossen hat. da werd ich mich nochmal schlau machen. Zumal unser Hund schon einmal scheinschwanger war und das war echt nervig.

LG Denise

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 21:29 Uhr

Dann ist Euer Ortstierarzt von gestern :)

Hunde denken nicht drüber nach, dass ihnen jetzt was fehlt- das haben sie uns voraus.

Und negative Wesensänderungen sind ohnehin nicht zu erwarten - nicht umsonst wird ja oft wegen Verhaltensproblemen kastriert.

Unserer Erfahrung - und das bestätigt auch unser TA (der seine Hündinnen grundsätzlich kastriert), waren unkastriert deutlich zickiger als nach der Kastration, die Rüden ebenfalls. Seit das komplett aktuelle Rudel kastriert ist, gab es keinen Stress mehr und keine sonntäglichen und spätabendlichen TA-Besuche, um keine Blessuren zu tackern.

Je früher Ihr die Hündin kastrieren laßt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, Gebärmutterveränderungen und Gesäugetumore zu verhindern. Wenn sie schon scheinträchtig war, würde ich auf jeden Fall möglichst rasch kastrieren lassen.

LG

Beitrag von hunaro 05.09.08 - 23:27 Uhr

Zitat: "Und negative Wesensänderungen sind ohnehin nicht zu erwarten - nicht umsonst wird ja oft wegen Verhaltensproblemen kastriert. "

Und nicht wenige Verhaltensprobleme sind dennoch hinterher immer noch vorhanden. Weil der TA zwar ein Organ wegschneiden konnte, nicht aber die Fehler des Besitzers.

"Je früher Ihr die Hündin kastrieren laßt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, Gebärmutterveränderungen und Gesäugetumore zu verhindern."

Und gegen Lymphdrüsenkrebs schreiden wir gleich noch die Lymphknoten raus, Nierenkrebs beugen wir mit einer Nierenentfernung vor und Knochentumore verhindern wir duch Entfernung des Skeletts. IRONIE OFF.
Die Tumor-Argumente hinken schon sehr lange, machen aber den TÄ schön die Konten voll.#augen Für mich sind es Schein-Argumente, die nur zu oft nur beiden Seiten Recht sind, dem halter und dem TA.

Ich wollt's einfach nicht so im Raum stehen gelassen haben, und einigen etwas zum Nachdenken geben.

;-) Grüßchen, Ute

Beitrag von phoe-nix 07.09.08 - 10:54 Uhr

Um Gottes Willen, ich hab nicht sagen wollen, dass man Verhaltensprobleme mittels Kastration beheben kann!
Dass ich aber diese Probleme durch die Kastration ergeben, bzw. deshalb, weil dem Tier etwas fehlt, halte ich für absoluten Unsinn.

Du hast Recht, man kann nicht alles amputieren, was krank werden kann, nachdem ich aber 2 Katzen durch Gebärmutterentzündungen verloren habe und bei beiden unserer "aktuellen" Hündinnen diese bei der Kastration bereits stark verändert war, werde ich weiterhin dieses Risiko versuchen, vorab zu minimieren.
Für uns waren das 2 Verluste zuviel und 2 Hündinnen zuviel, die (im Nachhinein offensichtlich) bereits eine ganze Zeit Probleme hatten. Wir waren bei 3 der 4 OP's übrigens dabei und sind mit unserem TA seit Ewigkeiten befreundet - das war keine Halsabschneiderei....

Beim nächsten Zuwachs werde ich diesem Thema aber wohl ganz elegant ausweichen, indem ich einen Rüden wähle.

LG

Beitrag von nisivogel2604 06.09.08 - 06:53 Uhr

Ok, ich werd mich auf jeden Fall nächste Woche nochmal woanders informieren und bei mehreren Tierärzten anrufen.

Danke
LG Denise

Beitrag von nestragon 04.09.08 - 12:45 Uhr

Ich hab extra ne Hose für Kijara und slipeinlagen, dass geht eigentlich ganz gut und sie läßt die auch an.
Ansonsten darf sie ohne Hose nur in den Flur (wo auch ihr Korb steht) oder in den Garten (im Sommer ist die Haustür auf, da kann sie rein und raus wie sie will)