Auch schon mal ne Frage wegen Weihnachten...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von dani.1978 04.09.08 - 09:07 Uhr

Guten Morgen Ihr lieben Mamis,

die Diskussion von gestern abend zur Gestaltung des Weihnachtsfestes hat bei mir die Frage wieder aufgeworfen, die sich mir schon seit geraumer Zeit immer mal wieder stellt.

"Brauchen" wir für unseren Jannik (zu Weihnachten ist er dann 28 Monate alt) schon einen Weihnachtsmann? Ich würde das toll finden und mein Bruder würde sich sicherlich auch gern "opfern", ich bin mir nur nicht sicher, ob das in den Alter schon was ist, oder wir vielleicht nur Panik bei unserem Kleinen damit auslösen.

Wie sind Eure Erfahrungen?

Lieben Dank für Eure Anworten und einen schönen Tag.
Dani

Beitrag von sapf 04.09.08 - 09:14 Uhr

Aus Erfahrung kann ich Dir leider nicht antworten, aber Emil wird zu Weihnachten 26 Monate alt sein und wir werden noch keinen Weihnachtsmann organisieren.

Ich denke, es ist noch zu früh, um si richtig zu verstehen, was der Mann mit dem weißen Bart da eigentlich will - und angsteinflößend isses ja auch meist für so kleine Kinder.


Ich denke, bei uns wird´s dann nächstes Jahr einen Weihnachtsmann geben!



LG, sapf

Beitrag von xandria 04.09.08 - 09:17 Uhr

Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber:
Wollt ihr nicht lieber am Nikolaustag den Nikolaus und Knecht Rupprecht holen? (also wenn euer Kleiner mal alt genug ist) An Weihnachten kommt doch das Christkind und nicht der Weihnachtsmann von Coca-Cola. Schade, dass das schon so weit verbreitet ist in Deutschland.
Aber das muss natürlich jeder handhaben, wie er möchte!

LG, Kathrin und Nele

Beitrag von nadja_und_thomas 04.09.08 - 09:20 Uhr

Geb dir vollkommen recht #pro
Ich kenne es noch ausmeiner Kindheit dass das Christkind an Heiligabend durch die offene Balkontüre kommt und die Geschenke hinlegt, zur Belohnung bekommt das Christkind Plätzchen und ein Glas Milch :-)
und genau so werden wir es bei Kevin auch machen.

LG Nadja

Beitrag von xandria 04.09.08 - 09:25 Uhr

Ja, so war es bei uns euch und ich weiß noch heute, dass mich das immer irgendwie verzaubert hat, weil ich es ja nicht gesehen habe. Im Wohnzimmer brannte immer ganz gedimmtes Licht und ich dachte, das käme vom Christkind, das ganz fleißig da drin am Geschenke bringen ist.

Beitrag von nadja_und_thomas 04.09.08 - 10:31 Uhr

Genau *schwärm* :-)
Meine Mutter hat dann immer mit einer kleinen Glocke geläutet dann durften wir ins Wohnzimmer und die Geschenke öffnen...
ich freu mich auf die Weihnachtszeit #huepf

Beitrag von knitschie 04.09.08 - 09:29 Uhr

das mus doch jeder so feiern wie er möchte.

bei uns kommt auch nicht das christkind, sondern der weihnachtsmann.




wir hatten erst einen weihnachtsmann als laura 4 jahre war und da gab es mächtig tränchen vor angst, also warte lieber noch;-)

Beitrag von sapf 04.09.08 - 09:53 Uhr

#ahaEs ist REGIONAL unterschiedlich, ob das Christkind oder der Weihnachtsmann kommt!

Bei uns kommt auch der Weihnachtsmann zum 24. - und das hat ganz bestimmt nix mit Coca Cola zu tun - die gab´s nämlich früher bei uns nicht!
Totaler Quatsch!#klatsch


LG, saf

Beitrag von xandria 04.09.08 - 09:58 Uhr

Musst mich nicht gleich so angehen, das ist nur meine Meinung, die kann ich genauso äußern wie jeder hier. Und ich meinte es nicht böse, finds nur schade.
Klar, wer nicht christlich ist, braucht auch kein Christkind!

LG

Beitrag von timber 04.09.08 - 11:26 Uhr

Richtig, regional ist es sehr unterschiedlich.
In katholischen Gegenden kommt wohl eher das Chrsitkind und in evangelischen Gegenden eher der Weihnachtsmann. Letzendlich ist es ja auch egal...
Ich bin übrigens mit dem Christkind aufgewachsen, mein Mann mit dem Weihnachtsmann.
Der Nikolaus geht auf einen Heiligen zurück und kommt am 6. Dezember.
Der Weihnachtsmann, der am 24. kommt hat aber wirklich etwas mit Coca Cola zu tun... dort wurde er erfunden. ;-)

LG Anja

Beitrag von jarmina 04.09.08 - 10:32 Uhr

Hi,

ich kann mich noch daran erinnern, als ich sechs war kam zu uns der Nikolaus mit Knecht Ruprecht am Nikolaustag und ich hatte verdammt viel Angst vor dem.

Im nächsten Jahr fragten mich meine Eltern, ob der Nikolaus den wieder persönlich vorbei kommen soll und ich meinte nur:

"Der soll seine Geschenke vor der Haustür lassen, ich will den nicht sehen!"

Seit dem habe ich nie wieder am Nikolaustag einen Nikolaus gehabt als Kind. Ich fand das sehr entspannend *g*.

Da mein Mann Mitgeschäftsführer (mit seiner Schwester) eines Hotels (Familienbetrieb) ist, müssen wir an Weihnachten immer zur Weihnachtsfeier im Hotel und da kommt auch der Nikolaus und Knecht Ruprecht. Meine Kinder haben als gar keine Angst vor ihm, aber vielleicht auch nur nicht, weil er nicht so gut Bescheid weiß, wie wenn er direkt nach Hause kommt.

Liebe Grüße

Jarmina

Beitrag von eloise00 04.09.08 - 13:28 Uhr

Naja, den Weihnachtsmann als solchen gab es aber schon vor Coca-Cola. Nur hat Coca-Cola diesen hervorgekramt und populär gemacht...

Beitrag von dani.1978 04.09.08 - 11:53 Uhr

Ganz lieben Dank für die vielen Antworten und insbesondere auch für Ausführungen zum Christkind. ;-)

Mein Mann und ich sind beide mit dem Weihnachtsmann aufgewachsen, allerdings vor Kurzem in ein katholisches Dorf gezogen, wo wir ein Haus gekauft haben, sprich die nächsten Jahre auch bleiben werden. Von daher müssen wir wohl die Sache mit Weihnachtsmann und Christkind nochmal überdenken, denn Jannik wird nächstes Jahr auch in den katholischen Kindergarten gehen.

Ich denke wir werden dieses Jahr erstmal schauen, wie Jannik so auf die öffentlichen Weihnachtsmänner und Christkinder (Weihnachtsmarkt, Einkaufscenter, usw.) reagiert und dann nächstes Jahr mal über einen BEsuch zu Hause nachdenken.

Lieben Dank also nochmal für Eure Meinungen.
VG
Dani

Beitrag von silber0605 04.09.08 - 20:38 Uhr

Guten Abend.

möcht mal kurz hier auch was zu schreiben. Wir sind mit Christkind (wer war oder ist das #kratz) und mit dem Weihnachtsmann aufgewachsen.....

WER IN GOTTES NAMEN hat denn erzählt das das Christkind die Geschenke bringt???????????? #kratz Also mal ehrlich am Heiligen Abend wird das Christkind GEBOREN teilt er denn dann Geschenke aus #kratz?? Und überhaupt er wird selbst beschenkt...

Wir werden unserem Kind lieber die Geschichte des kleinen Jesuskindes erzählen und dann sagen das wir uns alle erfreuen und uns deswegen gegenseitig beschenken (viell. ein oder zwei Jahre vorher lang halt mit Weihnachtsmann ;-)) aber wieso sollte ich mein Kind anlügen? Oder ihm was beibringen was gar nicht stimmt.

Sorry aber viele wollen hier was vermitteln, haben keine Ahnung und quatschen von Coca Cola #schock

Nix für ungut :-)
Meine Meinung
LG
Silvia mit Christina (22.05.07)

Beitrag von xandria 04.09.08 - 23:03 Uhr

Dann musst du dich bei Martin Luther bedanken, dass der das Christkind als Gabengeber eingeführt hat. Und im Übrigen: Gut, dass du dein Kind nicht anlügst, wenn du ihm erzählst, dass der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Vielleicht könnt ihr ihn ja mal am Nordpol besuchen und mit seinem Rentierschlitten fliegen...;-)

Soviel zum Thema: Viele wollen hier was vermitteln, haben keine Ahnung...

LG, Kathrin