Meine Mutter kommt mit der Trennung überhaupt nicht klar, nun??

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mariejolie 04.09.08 - 13:00 Uhr

Hallo,

meine Mutter ist 48 und wurde letztes Jahr von meinem Vater drei Monate nach der Silberhochzeit verlassen. Er ist jetzt mit der Schwester seiner Schwägerin zusammen. Er ist nun sehr glücklich, sie kennen sich wohl schon dreißig Jahre. Das Problem ist, erstens kommt meine Mutter nicht mit der Trennung klar nach über 25 Jahren und weitens schon mal gar nicht mit der Frau. Meine Eltern wohnen in einem Haus, getrennte Wohnungen und getrennte Eingänge, aber immer wenn man Vater jetzt nach 1,5 mal mit seiner neuen hier ist, sonst ist er jedes WE bei ihr, ca 300 km entfernt, aber wie gesagt wenn sie jetzt doch manchmal hier sind, wege Familienfeiern oder so, läuft meine Mutter die ganze Zeit weinend durch die Gegend. Mir gehts sie die letzten Tage auch aus dem WEG, weil ich Kontakt zu meinem Vater und Freundin hatte. SIe ist der Meinung ich müsste die beiden meiden und ignorieren, sonst würde ich ihn in seinem miesem Verhalten unterstützen. Aber selbst wenn ich das machen würde, würde er ja nicht zu ihr zurück gehen. Und er ist nun mal mein Vater. Selbst meine "Große" 3 Jahre, mag nicht mehr zur Omi, wei sie dmit der ständigen Trauer nicht umgehen kann und sie nimmt es gleich wieder persönlich, dass sie keiner liebt und hier haben will, dabei stimmt das gar nicht , wir lieben sie und sie ist uns eine große Hilfe, aber ich kann mit ihrer Trauer auchnicht umgehen und ich mag mir die Beleidigungen und alles über meinen Vater auch nicht anhören und ich bin auch die Falsche die sié trösten könnte, mir ging es selber sehr nah, es geschah 6 Wochen vor meiner Hochzeit. Aber irgendwie versteh ichh meinen Vater auch, meine Mutter ist sehr anstrengend, irgendwie will sie immer Recht haben und bei allem das letzte Wort haben und wenn nicht schwangt ise gleich wieder zwischen hass und Selbstmordgedanken, weil ja alle nur das Schlechteste für sie wollen. Einmal hat sie zur mir gesagt, "wenn ich mich umbringe, kannst du dich bei deinem Vater bedanken:-(#schmoll.

Was kann ich tun, dass sie lernt mit ihrer Trauer klar zu kommen und wieder in die Zukunft zu schauen, Pläne zu machen etc. Würde ein Phsychologe, von der KK bezahlt werden?? Gibt vielleicht ne Kur wo sie hinfahren könnte, für Trauerbewähtigung??? Was ist mit Selbsthilfegruppen?

Ich kann nicht mehr, es belastet auch meine Ehe, da meine Mutter sehr oft da ist. Oft macht sie mir auch ein schlechtes Gewissen, dass sie so alleine ist usw.

Oh man was soll ich tun, es wird immer schlimmer, statt besser.

LG Kathrin mit Mann,Marie(3J) und Anna ( 5 Monate)

Beitrag von mokli 04.09.08 - 14:05 Uhr

Hallo...

Eine Therapie würde von der Krankenkasse bezahlt werden.
Meine Mutter wurde nach 30 Ehejahren von meinem Vater verlassen, sie hat es auch überhaupt nicht verkraftet, hat dann eine Therapie angefangen.

Lass dich nicht zu sehr mit rein ziehen, mich hat das zu der Zeit wo es akut war an meine Grenzen gebracht, bis zum Zusammenbruch!

Wenn du magst schreib mir über VK, ich möchte das ungerne hier breit treten.

LG, mokli

Beitrag von snoopy777777 12.09.08 - 09:59 Uhr

ich würde meine vater auch hassen wenn er sowas meiner mutter antuen würde.

ich kann sowieso die ganzen getrennt lebenden kindern nicht verstehen die so locker damit umgehen, aber heutzutage ist das wohl so. aber mit mir nicht...ich würde sonst was tun.....