Frage zu Elterngeld / stattl. Unterstützung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:21 Uhr

Hallo Zusammen,

wir wollen auch gerne ein Baby. Allerdings wird mein befristeter Arbeitsvertrag am 1.12. auslaufen.
Ist für mich nicht so tragisch, denn ich wollte dort nicht mehr arbeiten.
Meine Frage ist jetzt aber nun, was steht uns da an Geldern denn zu? Berechnet sich das Elterngeld dann auf das Arbeitslosengeld?
Ich blicke da nicht durch was einer Mutter zusteht.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

Danke vorab :)

Beitrag von lilliana 04.09.08 - 13:26 Uhr

Du willst gerne ein Baby, hast aber vor nicht mehr arbeiten zu gehen? Versteh ich das richtig?

Fändest du es nicht sinnvoller, wenn du dir eine neue Arbeit suchst und dann eventuell den Gedanken an ein Kind nochmal auffasst?

´Lilliana

Beitrag von rmwib 04.09.08 - 13:30 Uhr

#pro

*g*

Schön, dass das auch noch jemand außer mir so sieht.

Beitrag von widowwadman 04.09.08 - 13:31 Uhr

Ich seh das ganz genauso :)

Beitrag von carter3676 04.09.08 - 13:32 Uhr

Stimme auch zu, ein fester Job ist erst mal wichtiger, dann kann man viel beruhigter an die Kinderplanung gehen.

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:38 Uhr

Stimmt, die neue Firma findet es viel besser viel Zeit und Geld in die neuen Mitarbeiter zu stecken, damit diese sich dann nach einem oder vielleicht auch zwei Jahren wieder abmelden...

Nun ja, wie aber schon gesagt, war das nicht der Punkt meiner Frage.

Beitrag von carter3676 04.09.08 - 20:08 Uhr

Das WAR eine Antwort auf Deine Frage: Meiner Meinung nach solltest Du Dich erst um einen Job kümmern und dann um ein Baby, denn dann bekommst Du das verdiente Elterngelt und keine Almosen vom Staat.
Du weißt doch nicht erst seit gestern, dass Dein Vertrag ausläuft...

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 21:01 Uhr

Meine Frage bezog sich auf das Elterngeld, nicht auf das was Du meinst über mich zu wissen.
Wie ich bereits in einer anderen Antwort erwähnt, habe ich trotz junger Jahre ganz gut verdient und damit auch Vater Staats Kasse ebenso gut mitgefüllt. Ebenso wie mein Ehemann.
Da muss ich mir kaum solche Frechheiten gefallen lassen, die auf Vermutungen statt auf Fakten beruhen.

Nicht das es was zur Sache tut, aber man hat mich bis letzte Woche im Glauben gelassen, dass der Vertrag verlängert wird.

Zum Glück ist das nur Deine Meinung und jedem steht eben jene zu
Und zum Glück sieht es beruflich für mich nicht so schlecht aus, so das ich in Zukunft nicht öfter mit solchen allwissenden Frauen wie Dir umgeben sein muss.

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:33 Uhr

Wie konnte ich davon ausgehen einfach eine Antwort zu erhalten...

Natürlich bewerbe ich mich und ich gehöre nicht zu den Muttis oder werdenen Muttis, wie auch immer, die es toll finden nur noch daheim zu sein.
Nur wenn ich jetzt schon schwanger wäre, wüsste ich eben gerne, was ich für Möglichkeiten habe. Denn einen neuen Job schwanger zu beginnen ist wohl eher schwierig.

Aber danke für die wertvollen Tipps fürs Leben

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 13:40 Uhr

Du musst übrigens niemandem von der SS erzählen. Und auch wenn ein potenzieller AG dich fragen sollte, ob du schwanger bist, DARFST du lügen, denn diese Frage ist VERBOTEN.

Ich selbst habe in meiner 1. SS Ende des 3. Monats noch eine neue Arbeitsstelle angenommen. Geht alles.

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:46 Uhr

Natürlich geht das.
Ich arbeite aber ohnehin schon in einem sehr männerdominierten Job und will wie gesagt, nicht mein Kind zu meinem Vollzeitjob machen bis es 18 Jahre alt ist.

Und da die meisten Arbeitgeber auch rechnen können, weiss ich nicht, ob das immer der klügste Weg ist diese Lüge in Kauf zu nehmen, denn des Rätsels Lösung ist nicht weit....

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 13:53 Uhr

Was hat das mit rechnen der AG zu tun? Und ich meinte das auch nicht als Angriff sondern eben nur zur Info, weil du eben meintest, dass es als Schwangere nicht so leicht ist Arbeit zu finden.

Wenn du was neues findest, bekommst du ja meist eh nur einen befristeten Vertrag und ganz ehrlich, die meisten AG wollen doch eh nur mit dir Geld verdienen und stellen dich ja nicht ein, weil sie der Menschheit was Gutes tun wollen.

Ich hatte überhaupt kein schlechtes Gewissen meinem damaligen AG gegenüber, wenn dieser auch nicht begeistert war, als er es letztendlich erfahren hat. Als Schwangere habe ich doch auch das Recht, mein Geld zu verdienen. Und das mich niemand einstellt, wenn er es vorher weiß, ist ja auch klar. Darum finde ich diese Lüge überhaupt nicht schlimm.

Also wenn es so sein sollte, dass du schwanger bist, Herzlichen Glückwunsch!

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 13:37 Uhr

Elterngeld wird berechnet nach dem, was du in den 12 Monaten vor Geburt verdient hast und dazu zählt ALG 1 oder ALG 2 natürlich nicht. Wenn du jetzt ganz schnell schwanger wirst, würden in die Berechnung also höchstens 3 Monate einfließen, d.h. du wirst nicht mehr als die 300 € Grundbetrag Elterngeld bekommen... Na ja und dann könntest du ja noch ergänzend ALG 2 oder Kinderzuschlag beantragen...

Ob das die richtige Situation ist, um ein Kind in die Welt zu setzen, muss jeder selbst entscheiden. Vielleicht findest du ja ab Dezember einen anderen Job, damit wenigstens das Elterngeld höher ausfällt.

Alles Gute, Katrin mit Alper (2) und Baby ET-6

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:42 Uhr

Danke für die Antwort, die hilft ja schon mal was.

Ich gehöre definitiv nicht zu den Frauen die Kinder sinnlos in die Welt setzen.
Mir ist es sogar sehr wichtig auch beruflich weiter zu machen, aber es könnte eben jetzt passiert sein, ohne das wir es jetzt geplant haben.

Ich finde die Äußerungen hier teilweise erschreckend.

Lieber wird ein Kind willkommen geheißen und man kümmert sich, als das noch eines wild in die Welt gesetzt wird, damit man noch bisschen länger daheim bleiben kann und Geld kassiert.

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 13:46 Uhr

Sind vielleicht die Hormone hier bei einigen aber man gewöhnt sich dran ;-) Einfach überlesen!

Beitrag von annikit 04.09.08 - 13:40 Uhr

hallo fritze,

ich finde es auch unverschämt von einigen mädels hier, gleich jemanden anzugreifen, nur weil man sich schon mal gedanken dazu macht! habe ich auch schon lange bevor ich schwanger war und mir gedanken zur finaziellen situation gemacht.

grundsätzlich gilt, dass das elterngeld auf dei letzten 12 monate deines gehaltes berechnet wird. davon erhälst du 67% vom nettolohn. solltest du also schon arbietslosengeld beziehen, wir dir ein teil deiner vorherigen beschäftigung sicherlich angerechnet. solltest du 1 jahr arbeitslos sein erhälst du einen sockelbetrag von 300€!

suche nach einem job und versuch trotzdem parallel schwanger zu erden, denn du verfolgst ja beide wünsche! dann wird sich schon eine lösung geben!

viel glück und alles gute!!

annikit #blume + #ei 17.woche

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 13:44 Uhr

Danke, danke, danke!

Bei so vielen "super Tipps" vergeht einem schon fast die Lust oder :)

Beitrag von yuki3 04.09.08 - 13:51 Uhr

ich weiss nicht ,was dagegen spricht sich für ein kind u nicht den beruf zu entscheiden.immer dieses verurteilen, weil man es nicht so macht , wie man selber, oder vielleicht sogar das glück hat, sich auf den partner zu verlassen. ist doch ein gemeinsames "projekt".

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 13:54 Uhr

#pro

Beitrag von annikit 04.09.08 - 13:55 Uhr

...du sprichst mir aus der seele!
ich bleibe 2 jahre zuhause und gehe erst dann wieder arbeiten...da mußte ich mir hier im forum anhören, ich wäre ne mutti und würde nur noch über windeln reden!!

die karriere-tussis sollen sich nicht wundern, wenn ihre kinder irgendwann die tagesmütter als mama ansprechen...ich rede hier nicht von alleinerziehenden udn denen, die arbeiten müssen, sondern von denen, denen die erziehung nur lästig ist und ihren job vor die kinder stellen!punkt.
selbst schuld!

lg annikit

Beitrag von widowwadman 05.09.08 - 23:51 Uhr

Das ist doch Blödsinn. Wenn jemand beschliesst daheim zu bleiben weil er/sie es so möchte und der Partner das mitfinanzieren kann ist das ok. Es ist aber ein Unterschied ob man sich diese Planung so leisten kann oder davon ausgeht dass die Allgemeinheit ja eh dafür aufkommt.

Wenn jemand Spass am Beruf hat ist das genauso ok. Ich werde wahrscheinlich je nachdem wie früh ich ne Tagesmutter/Kita finde nach 6 bzw spätestens 9 Monaten gehen, und während der Elternzeit mach ich sogar noch ne berufliche Fortbildung per Fernstudium. Weil ich das so möchte und mir das Spass macht. Deswegen werde ich keine schlechtere Mutter sein.

Würde ich aus falsch verstandenem Pflichtgefühl daheim bleiben würde das ffür meinKind auch nicht besser sein, weil es mir bestimmt die Frustration anmerken würden.

Beitrag von annikit 04.09.08 - 13:56 Uhr

aber wirklich!!

ich bleibe 2 jahre zuhause und gehe erst dann wieder arbeiten...da mußte ich mir hier im forum anhören, ich wäre ne mutti und würde nur noch über windeln reden!!

die karriere-tussis sollen sich nicht wundern, wenn ihre kinder irgendwann die tagesmütter als mama ansprechen...ich rede hier nicht von alleinerziehenden udn denen, die arbeiten müssen, sondern von denen, denen die erziehung nur lästig ist und ihren job vor die kinder stellen!punkt.
selbst schuld!

lg annikit

Beitrag von trkatrin 04.09.08 - 14:04 Uhr

Was bin ich denn dann??? Mein Großer ist im April 2 geworden und in 6 Tagen habe ich ET bei unserem 2. Sohn... Und da werd ich wohl auch 2 Jahre zu Hause bleiben, wenn nicht sogar länger... Mein Großer KANN z.B. erst im September 2009 in den Kika... frühestens... weil einfach kein Platz ist eher.

LG, Katrin mit Alper (2) und Baby ET-6

Beitrag von sonjahell 04.09.08 - 14:11 Uhr

Ohoh, achtung, Kopf einziehen!

Ich weiß nicht warum, aber viele in diesem Forum reagieren sehr empfindlich wenn man nach staatlichen Geldern fragt.

Bei deiner FRage kann ich dir leider grad auch nicht helfen, vielleicht dieser Link: http://www.elterngeldrechner.de/

Alles Gute
Sonja

Beitrag von fritze0815 04.09.08 - 14:17 Uhr

Danke Dir Sonja.

Da bin ich auch schon drauf gestoßen, aber so richtig Aufschluss hat der mir noch nicht gegeben. Aber es gab ja zum Glück nicht nur Unfug zu dieser Diskussion.

Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Ich bin zwar noch nicht ganz 30 Jahr alt, habe aber schon mächtigst in Vater Staats-Kasse eingefüllt und ich finde es erschreckend das man geradezu geächtet wird, wenn man dann nach seinen Rechten fragt.

Naja
Du bist Deutschland
...oder wie war das?! :)