Wer kennt sich etwas aus... Hartz-IV

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von milou06 04.09.08 - 13:22 Uhr

Hallo zusammen,

mein bester Freund macht zurzeit. eine Umschulung (bis Mai 09) durch das Arbeitsamt und bezieht Hartz-IV. Er lebt noch im Elternhaus, denn sein Vater ist vor 1,5 Jahren gestorben und er wollte seine Mutter nicht allein im Haus lassen. Das Haus gehört nun seiner Mama und er zahlt 200,00€ Miete.
Jetzt musste er für das Amt einen neuen Antrag ausfüllen und es wurde ihm mitgeteilt, dass er sich eine Wohnung suchen muss. Eine eigene Wohnung würde allerdings deutlich teuere sein und zudem kann die Mutter das Haus dadurch auch nicht mehr alleine halten.

Macht es wohl Sinn, wenn er Einspruch gegen diesen Bescheid einlegt?

Die Beiden sind ganz fertig und ich würd ihnen so gern helfen, aber ich kenn mich leider gar nicht aus.

Vielen lieben Dank!!!

Lieben Gruss,
Denise

Beitrag von rudi334 04.09.08 - 13:32 Uhr

Na klar, Einspruch!

Und denen gleich klar machen, dass ne eigene Wohnung wesentlich mehr kostet!

Beitrag von yanis82 04.09.08 - 13:35 Uhr

Mal langsam....wie alt ist denn dein Bekannter?
Klingt, als wäre er über 25 , sonst würde er ja zur Bedarfsgemeinschaft der Mutter gehören.
Bezieht diese auch Leistungen?

Ihm wurde mit Sicherheit NICHT gesagt "nimm dir ne eigene Wohnung!". Scheint eher so zu sein, dass sie die Miete nicht anerkennen (gibt es einen Mietvertrag? Gab es den auch schon BEVOR dein Bekannter Leistungen bezog? Hat die Mutter das ordnungsgemäß dem Finanzamt gemeldet?) oder glauben, dass seine Mutter ihn unterstützt.

Was steht denn in dem Bescheid genau drin?

Beitrag von milou06 04.09.08 - 16:12 Uhr

hallo,

was genau da drin steht, weiss ich nicht. er sagte, dass "die" vom amt gesagt hätten, dass er sich eine wohnung nehmen muss. seine mama bekommt rente und er ist bereits 32. dadurch das sein vater ein pflegefall war und seine mama auch nicht mehr die gesündeste ist, blieb er halt dort wohnen.

Beitrag von phoe-nix 04.09.08 - 16:57 Uhr

Das steht da mit Sicherheit so nicht drin.
Es wird eher so sein, dass sie die Miete nicht übernehmen weil Zweifel bestehen, dass er wirklich Miete zahlt.

Gibt es einen regulären Mietvertrag und sind die monatlichen Überweisungen durch Kontoauszüge/Quittungen zu belegen? Besteht der Mietvertrag schon länger als er im ALGII-Bezug steht?


Gruß,

phoe-nix

Beitrag von milou06 04.09.08 - 17:03 Uhr

hallo,

im eifer der aufregung hat er sicher nicht genau das wiedergegeben, was da wirklich drin stand. quittungen gibt es, soweit ich weiss aber auch erst seitdem er die umschulung macht. einen anteil hat er immer gezahlt, seitdem er 18 ist. seine mama weint nur noch und mir tut sie echt leid. alles was viel grad für die beiden.

danke für eure antworten schonmal!

lieben gruss,
denise

Beitrag von nightingale1969 04.09.08 - 19:40 Uhr

#pro

Wie schön, dass sich in dem vielen Geplapper auch ab und an mal ein vernünftiger Kommentar befindet!

Beitrag von marion2 04.09.08 - 16:44 Uhr

Hallo,

es macht häufig Sinn gegen Bescheide Widerspruch einzulegen.

Wenn das Amt ihn "zwingt" umzuziehen, müssen sie auch die Umzugskosten zahlen.

LG Marion