Schreien lassen VS. total am Ende sein...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lorelai84 04.09.08 - 20:22 Uhr

hallo ihr lieben,
ich hatte gestern schonmal geschrieben, dass finn momentan einfach nicht alleine einschlafen kann... er schreit die ganze zeit wenn man draußen ist!
er sagt immer, dass man sich neben sein bett legen soll, dann ist er zufrieden!:-[

aber wir verlieren dafür unsere abende!
heute bin ich sowieso schon völlig fertig mit den nerven weil der tag wirklich super anstrengend war!!! heute abend ist mein mann nicht da und ich sitz alleine da!
aber ich kann einfach nicht mehr!!! ich hab nichtmal 10 minuten für mich wenn ich die ganze zeit bei ihm bleibe! (jetzt schreit er grad auch wieder#aerger)
ich hab ihm schon ne kinderkasette angemacht, aber nichts nützt was! er ist nur zufrieden wenn man sich neben ihn legt und wartet bis er eingeschlafen ist!

wie soll das denn weiter gehen?
die mutter meines mannes hat sich dann neben meinen mann gelegt (die hatten das gleiche problem) und musste das machen bis er 6 (!!!!) jahre alt war, weil er sonst nicht eingeschlafen ist!!!
so will ich das aber nicht haben!!!!

soll ich ihn schreien lassen??? das tut mir immer so leid!!! immer wieder reingehen? (mache ich auch, bringt nix!)
oder wirklich neben ihn legen???

hatte jemand diese phase, wie ist sie vorbei gegangen????
hüüüüüüüüülfeeeeeeeeeee!!!!

lg lori, die jetzt wieder zu finn rennt!!!

Beitrag von marionr1 04.09.08 - 20:29 Uhr

Hallo!

Die Phase hatten wir auch mal, dann ist immer einer neben Luis im Bett geblieben. Manchmal musste ich meinen Mann sogar dann rausholen, weil er eingeschlafen war;-). Na und was ist dabei, wenn es ihm gut geht ist es doch das beste. Mir würde die ewige hin und her rennerei am Senkel gehen. Vielleicht schläft er schneller ein, wenn du bei ihm bist.
Bei Cheyenne muss ich auch bleiben bis sie eingeschlafen ist, wird auch vorbei gehen.

Lg Marion, Luis (5) und Cheyenne 1 Jahr

Beitrag von chipmunky 04.09.08 - 20:30 Uhr

Hallo und erstmal #liebdrueck
Wir hatten bei unserer kleinen gerade das gleiche durch. Letzten Mi. hat es plötzlich angefangen, sie sagt dann immer Mama kuscheln und wollte zu uns ins Bett... Ja es dauerte bei uns Abend für Abend bis zu 2 oder 3 Stunden bis sie endlich schlief, mittags hab ich mich einfach mit ihr in unser Bett gelegt und sie dort schlafen lassen ;-)
Heute abend habe ich sie gefragt ob ich rausgehen darf und sie hat ja gesagt, ich habe ehrlich gesagt mit Geschrei gerechnet, aber sie ist einfach eingeschlafen ohne Gebrüll. Ich würde also sagen es ist eine Phase und er braucht einfach viel Nähe derzeit, wenn ich richtig gesehen habe, habt ihr ja auch seit 1 Monat Nachwuchs, odeR? Ich denke mal er braucht Zeit nur für sich mit Mama oder Papa. Gib ihm die Kuscheleinheiten,es wird bestimtm besser. Erklär ihm abends, dass ihr da seid etc. und wenns noch nicht klappt, bei ihm bleiben. Ja ich weiß das verlangt einem viel Durchhaltevermögen ab.

LG
Jessi mit Finja

Beitrag von lorelai84 04.09.08 - 20:43 Uhr

naja, sein kleiner bruder ist jetzt 4 monate alt, also schon ein bisschen her!
er will eigentlich nie kuscheln! sobald wir versuchen mit ihm zu kuscheln drückt er uns weg! es sei denn er ist krank!

er bekommt aufmerksamkeit wann immer er will! und bis vor ein paar tagen (vielleicht so 3 wochen) war es mit dem einschlafen auch nie ein problem! aber ich hab mir vor ein paar tagen schon ne blasenentzündung geholt von dem auf dem boden liegen!!!:-[

ich weiß auch nicht!

Beitrag von marionr1 04.09.08 - 20:45 Uhr

Kannst du dich nicht zu ihm ins Bett legen oder setzen?

Beitrag von tekelek 04.09.08 - 20:46 Uhr

Hallo !
Wieso liegst Du denn eigentlich auf dem Boden ? Liegt er noch im Gitterbett ??
Dann stellt ihm doch einfach ein normal großes Bett hin, dann kannst Du Dich sogar schön ausruhen, wenn Du neben ihm liegst #pro
Nevio liegt seit er 10 Monate alt war in einem ganz normalen Bett (anfangs mit Herausfallschutz, seit 6 Monaten ganz ohne) und ich schlafe oft mit ein #schein
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von ichclaudia 04.09.08 - 20:58 Uhr

Hallo Katrin,

darf ich mal fragen, was bei euch der Grund war, warum ihr soo früh ein normal-großes Bett für euren Sohn hattet ?? Mein Sohn liegt immer noch in seinem zum Juniorbett umgebauten Gitterbett (70 x 140) und er passt da bestimmt noch 1 oder 2 Jährchen rein. Er mag es so klein und kuschelig#schein

LG Claudia

Beitrag von tekelek 04.09.08 - 21:03 Uhr

Hallo Claudia !
Wir hatten unsere Tochter bereits mit einem Jahr in ein normal großes Bett gelegt, da ich wieder schwanger war und es einfach bequem haben wollte, wenn sie nachts aufgewacht ist #schein
Das hat super funktioniert.
Als Nevio dann zu seiner Schwester ins Zimmer umgezogen ist, ist er gleich mit zu ihr ins Bett gekommen (die Beiden teilen sich ein Etagenbett), da es erstens bei Emilia so gut funktioniert hatte und zweitens der Platz einfach besser genutzt war.
Er hat im großen Bett auch viel besser geschlafen als im Gitterbett und wir konnten uns wieder bequem dazulegen :-)
Bei einem dritten Kind würde ich es genauso machen, wieso erst ein kleines Bett hinstellen, wenn sie im großen genauso gut oder besser schlafen ?
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von ichclaudia 05.09.08 - 18:15 Uhr

Hallo Katrin,

ok, wenn du ohnehin schon schwanger warst, hätte ich vermutlich auch direkt ein großes Bett gekauft#schein

Ich versteh nur immer nicht, wenn alle schon soo früh mit einem großen Bett anfangen (das ja auch mehr Platz im Kinderzimmer einnimmt), wenn das Kind im Juniorbett noch super-viel Platz hat und sich dort wohlfühlt...Wir lassen Rouven noch solange in seinem Juniorbett, bis er selbst ein großes möchte oder aber das Bett wieder zum Gitterbett umgebaut werden müsste für ein Geschwisterchen (aber das steht noch in den Sternen, wann das nochmal klappt#heul).

LG Claudia

Beitrag von tekelek 04.09.08 - 20:31 Uhr

Hallo Lori !
Was ist denn so schlimm daran, sich zu seinem Kind zu legen #kratz ?
Unsere Kinder bekommen jeden Abend ihre Kuscheleinheiten, Nevio hat momentan auch wieder eine extreme Phase, wo wir bei ihm bleiben müssen, bis er eingeschlafen ist - geht alles wieder vorbei, kommt wieder, u.s.w. ...
Vielleicht kommt auch noch Eifersucht auf sein Geschwisterchen dazu (ist ja noch nicht lange da), die äußert sich oft auch in vermehrtem Nähebedürfnis (gerade in dem Alter !).
Ich würde Dir raten, seinem Bedürfnis nachzugeben, es verschwindet dann umso schneller von alleine.
Lass ihn nicht schreien, das ist gemein und verschlimmert das Ganze nur !
Liebe Grüße und gute Nerven,

Katrin mit Emilia-Sofie (3,5 Jahre) und Nevio (2 Jahre), die beide in den Schlaf begleitet werden

P.s.: An manchen Tagen nervt es mich auch, vor allem wenn Nevio so lange zum Einschlafen braucht und unruhig ist, aber andererseits merke ich einfach, wie gut es ihm tut #herzlich

Beitrag von coconut05 04.09.08 - 20:45 Uhr

Hallo,

das gleiche Problem hatten wir kürzlich auch.

Wir haben uns dann die Abends neben sein Bett gesetzt, gesungen und waren so lange da bis er eingeschlafen ist. Anfangs war ich auch etwas genervt, bin raus, habe ihn schreien lassen, wieder rein ... Aber das macht am Ende alles nur noch schlimmer.
So war es dann entspannend für uns beide und mittlerweile klappt das einschlafen auch wieder recht gut. Hätten wir ihn schreien lassen, glaube ich nicht das es so schnell wieder geklappt hätte.

Es ist eine Phase und geht vorbei. Bleib bei ihm und begleite ihn in den Schlaf. Das wurde mir damals auch geraten und ist wirklich das einzigst Richtige was du machen kannst. Ich kann verstehen das es für dich mit einem kleinen Baby nochmal schwieriger ist, aber du schaffst das.

LG und alles Gute
Sandra

Beitrag von bine3002 04.09.08 - 21:02 Uhr

Ich würde ihm eine Zeit lang die Nähe geben, die er scheinbar im Moment braucht. Macht es doch abwechselnd, dann hat jeder mal Zeit für sich.

Und wenn es tatsächlich Monate anhalten sollte, dann könnt Ihr ihn immer noch schreien lassen.

Beitrag von phoebe26 04.09.08 - 21:12 Uhr

Hallo Lori,

ich kann Dir nicht wirklich helfen, bei uns sieht es seit einigen Wochen ganz ähnlich aus. Die Situation ist ähnlich, meine Tochter ist 22 Monate alt, der kleine 10 Wochen. Die Große wurde schon immer in den Schlaf begeleitet, aber die letzten 8 Wochen sind ähnlich grausam wie bei Euch. 2 Stunden sind gar nix, nicht nur abends, auch zum Mittagsschlaf. Derzeit zieht sich mein Tag von ca. 5 bis 21 Uhr, dazu die nächtlichen Unterbrechungen: stillen, Bauchweh usw#gaehn.

Manchmal bin ich auch stinkwütend (so heute) und ein paar Mal bin ich auch schon raus und habe sie alleine gelassen, aber nach ein paar Minuten gehe ich doch wieder rein und leg mich hin, ich brings nicht übers Herz. Aber es hilft, sie nicht anzubrüllen, was leider auch schon passiert ist.

Ich denke, sie klammern so arg, weil sie uns jetzt teilen müssen und das auch erst mal verarbeiten müssen, davon abgesehen sind sie Kleinkinder, ich glaube, das ist generell sehr aufregend und aufwühlend und auf dem Weg holen sie sich einfach eine extra Portion Nähe.

Liebe Grüße,
Nina

Beitrag von elistra 04.09.08 - 21:26 Uhr

also mein mann und ich haben uns bei unserer tochter immer abgewechselt, sie schläft jetzt (sie ist 4) hin und wieder alleine ein.

ich empfinde schreien lassen auch als den falschen weg, unnötige quälerei für das kind. schließlich schlafen wir erwachsenen üblicherweise auch nicht allein. warum also muss ein kind das können.

und deinen abend kannst du doch noch danach haben.

Beitrag von mannu 04.09.08 - 21:39 Uhr

Also wir haben das gleiche "Problem" seit wir im April in Urlaub waren.
Seitdem muss immer einer bei Niko im Zimmer bleiben bis er, alleine in seinem Bett, eingeschlafen ist.
Dauert knapp 20 Minuten halbe Stunde und dann schläft er druch.
Anfangs fand ich das auch nicht prickelnd aber er braucht es nunmal und so haben wir uns damit arrangiert.
Mein Mann macht es sogar gerne und schläft auch andauernd dabei ein. ;-)

Ich würde sagen, wenn er das braucht, dann mach es auch.
Nicht alle Kinder wollen das bis sie 6 Jahre alt sind.
Das ist doch peinlich. :-p

LG Mannu

Beitrag von kaiserberg 04.09.08 - 21:55 Uhr

Hallihallo... hatte haargenau dasselbe Problem... er hat uns 8Wochen tag und nacht damit zur hölle gemacht und seit 2wochen schläft er super durch und es klappt alles wieder super schreib mich doch mal über VK an hab keine lust auf unsinnige kommentare...;-)

Beitrag von cassidy 04.09.08 - 23:23 Uhr

Hallo,

erstmal drücke ich dich ganz herzlich und möchte dir sagen, das es anderen genauso geht und es zwar anstrengend ist, aber vorbei geht. ... und das vor dem 6ten Geburtstag! ;-)

Bei meinem Sohn war es genauso. Er war (und ist es natürlich immer noch) mein Prinz und ich habe ihn nach der Geburt nicht mehr aus dem Arm geben wollen. Von Geburt an, war er verschmust und brauchte den Körperkontakt. An alleine einschlafen war nicht zu denken. Das klappte nur auf dem Arm und erst wenn er tief und fest geschlafen hat, konnte ich ihn ins Bettchen legen. Für zu Hause hatte ich mir fest vorgenommen, das er sich von Anfang an an seine Wiege gewöhnen soll und das er dann auch "lernt" alleine einzuschlafen. Ein paat Tage lang haben wir es versucht, aber wir haben es schnell verworfen. Er hat nur geweint und war völlig aufgelöst. Nach zwei Stunden hab ich ihn genommen und er ist sofort eingeschlafen. Ich halte nichts davon, Kinder schreien zulassen. Sie haben meistens einen Grund und für ihr kleines Leben bricht dann eine Welt zusammen. Stell dir doch mal vor: neun Monate bist du geschützt in einer Hülle. Von Anfang an wirst du getragen und du hörst vertraute Stimmen. Dann plötzlich musst du dieses Nest verlassen. du bist total verwirrt und sollst dich in einer völig fremden Welt zurechtfinden. Du sollt alleine schlafen ohne all die bekannten und liebgewonnen Eindrücke.

Ich mußte auch später immer an Pauls Bett sitzen und mit ihm kuscheln. Natürlich war ich manchmal genervt und habe es immer wieder versucht, ihn alleine zu lassen. Er war zwei einhalb, als er begriffen hat, das es ok ist, und das ich ihn nicht alleine lasse, nur weil ich nicht im gleichen Raum bin.

Wichtig sind Rituale. Und das ich bei ihm bleibe, war eben eines davon. Wir haben Geschichten gelesen, gesungen, massiert. Er hat alles genossen, aber es reichte ihm einfach nicht.

Mittlerweile ist er vier. Wir machen ihn bettfertig und lesen seine heißgeliebte Gute Nacht - Geschichte und dann jeden Abend "Mama, ich kann nicht alleine einschlafen?!" Oh, doch, du kannst! Wir gebe ihm einen Kuß, machen ihm noch eine CD an, lassen das Licht im Flur an und geniessen den Rest des Abends alleine.

Anna, seine Schwester, wurde vor fast zwei Jahren geboren und schläft vom ersten Tag an alleine ein. Wir haben genauso viel gekuschelt aber sie ist eben anders. Sie braucht nur ihren "Lulla" und "Deddy".

Ich kann dir nur einen Tipp geben: Höre auf dein Herz! Und nicht auf die Nachbarin, die Omas und Opas oder sonstwem. Du bist die Mama und tief in deinem Herzen, weißt du, das du jeden Abend am Bett deines Kindes sitzen wirst, dich vielleicht darüber ärgerst das du nicht den Film sehen kannst, auf den du dic schon lange freust und überglücklich bist, wenn dein kleiner Schatz, glücklich und zufrieden eingeschlafen ist und sich geborgen fühlt.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Ausdauer!

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von gwendo2 05.09.08 - 13:58 Uhr

Also wenn Du Dich nicht zu einer Sache entscheidest, wird er auch unruhig bleiben, weil er sich nicht sicher ist, ob Du gehst oder da bleibst braucht er auch lang bis er schläft. Bei meiner Kleinen war es auch so, irgendwann hat sie aber gewusst, daß ich da bin und bald ist sie innerhalb 2 Min. eingeschlafen, die habe ich gern investiert ;-)
Ist bestimmt ne Phase, wir wissen alle nicht, was in unseren Kleinen immer vor sich geht, meine Meinung, wenn er Dich braucht, sei da! Irgendwann kannst Du es ihm auch anders verständlich machen, dass Du in der Nähe bist...