Kind droht sich umzubringen weil wir ausgewandert sind

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von kisha71 04.09.08 - 21:22 Uhr

Hallo Zusammen...

Meine Tochter (15) steckt momentan mitten in der Pupertät, was ich einerseits auch verstehen mag den schliesslich waren wir alle mal in solch einer Phase. Doch seit wir von Deutschland in die Schweiz ausgewandert sind wird es Tag für Tag schlimmer - fast schon unerträglich. Sie geht zur Schule wann sie Bock hat ( dabei sind Ihre schulischen Leistungen mehr als gut, sie hat viele Freunde, ist beliebt und versteht sich gut mit Ihrem Lehrer ), geht mit Ihrer Freundin heimlich klauen, trinkt mit Freunden Alkohol und droht in letzter Zeit sich umzubringen ( an den Armen hat sie sich bereits geritzt - sieht aber immer eher danach aus, als ob eine Katze sie leicht gekratzt hat...für mich eher ein Schrei nach Aufmerksamkeit ....) wenn wir nicht nach Deutschland zurückkehren. Doch das ist unmöglich, mein Mann hat einen gut bezahlten Job bekommen, wir leben hier sehr gut und fühlen uns wohl - selbst meine Tochter fühlte sich hier die letzten paar Wochen super wohl und hat uns das auch immer wieder bestätigt - doch plötzlich von einem Tag auf den anderen spinnt sie rum und zerstört mit Ihrem Verhalten unsere Familie.
Sie ärgert Ihre kleinen Geschwister, was vorallen Dingen der kleine 6.jährige Bruder zu spüren bekommt. Sie schmeisst ihn aus dem Zimmer, stumpt Ihn, brüllt Ihn ohne Grund an und sagt Wörter die unter der Gürtellinie enden. Zudem beleidigt sie meinen Mann, Ihren Stiefvater mit dem sie sich eigentlich sehr gut versteht ( er behandelt sie wie seine eigene Tochter und ist in meinen Augen zu gutmütig ) und wünscht sich das er mit unseren anderen Kindern weggeht bzw. sich von mir scheiden lässt damit ich wieder mit meiner Tochter alleine lebe. Ich habe die ganze Zeit versucht mit Ihr zu reden, Ihr viele Dingev zu erklären und Verständniss für Ihre Lage aufzubringen doch nun ist der Punkt erreicht wo es nicht mehr weitergeht. Ich bin seeelisch fix und fertig, meine Ehe hat bereits einen Knacks bekommen da ich vielzuoft die Partei für meine Tochter ergreife obwohl mein Mann in manchen Sachen Recht hat. Habe mich nun an eine Familienberatung gewandt doch da macht man uns für die Situation verantwortlich, es heisst sogar wir hätten garnicht auswandern dürfen damit meine Tochter keine " bleibende Schäden " behält....was ein Blödsinn. Wieviele Familien wandern aus und bisher habe ich noch nie gehört das es Familien untersagt wurde damit ein Kind nicht krank wird.
Ich bin total verzweifelt....was würdet Ihr mir raten ?

Ich danke für die Antworten

Viele Grüsse aus der Schweiz
Kisha

Beitrag von schnecke86 04.09.08 - 21:49 Uhr

Hallo,

ich denke es ist mehr als ein Schrei nach Aufmerksamkeit und die Lage wird sich so weiter zuspitzen.

Gibt es nicht die Möglichkeit sie bei einem Verwandten erstmal in Deutschland unterzubringen?Oma, Tante?
Vielleicht auch ein Internat wenn Ihr es euch leisten könnt?

Sie will aus welchen Gründen auch immer nicht mehr in der Schweiz leben und für mich sieht es so aus als ob sie es nicht nur rebellieren ist sondern was ernsthaftes dahinter steckt.

Du sagst du kommst nicht mehr klar, die Familie leidet also braucht ihr eine Lösung für beide Seiten.
Und das sie so langsam aber sicher auf die schiefe Bahn gerät müsst ihr jetzt verhindern denn sonst ist es zu spät.

Am besten wäre aus meiner Sicht wirklich ein vorrübergehendes wohnen in Deutschland bei Verwandten wo sichergestellt wird das sie die Schule besucht.

Wenn Sie diese fertig hat kann sie sich ja ein Zimmer mieten während ihrer Ausbildung.

Hast du Sie mal gefragt was der wahre Grund ist das sie nicht mehr in der Schweiz leben möchte?
Oder wollte sie von Anfang an nicht mit?

LG

Beitrag von kisha71 04.09.08 - 21:57 Uhr

Hallo

Als wir ausgewandert sind, war sie damit einverstanden obwohl der Abschied von Ihren Freunden nicht leicht gefallen ist...das verstehe ich alles...wie gesagt, bis vor kurzem wollte sie nicht nach Deutschland zurück weil Ihr die Schweiz gefällt. Wie gesagt, die schulischen Leistungen sind hier wesentlich besser als in Deutschland. Und meiner Meinung nach wäre sie in Deutschland auf die schiefe Bahn gekommen wären wir dort weiterhin geblieben.
Nein, eine Oma, Tante usw. hat sie nicht in Deutschland.
Vielleicht ist es auch ein anderer Grund warum sie jetzt so ist wie sie ist - liegt vielleicht garnicht daran das wir in der Schweiz leben. Aber sie macht zu, ich komme nicht an sie heran.
Und wie gesagt, das ritzen ist kein ritzen in dem Sinne, es sind nur leichte Kratzer. Zudem muss ich sagen das meine Tochter lieber gerne mit mir alleine leben möchte ohne meinem Mann und ihre Geschwister...
Ich verstehe mein Kind doch anderseits muss es für Kinder auch div. Grenzen geben, Ihre Beschimpfungen rechtfertigen Ihr Verhalten nicht und muss ich nicht dulden. Zudem macht sie was sie will, sagt mir ins Gesicht " halts Maul " wenn ich sage, das sie unter der Woche um 22.00 Uhr Zuhause sein soll wg. der Schule.
Kann doch nicht sein das immer nur die Eltern die DUMMEN sind ?

Beitrag von frau2808 04.09.08 - 22:13 Uhr

Hallo, das hört sich ja total nach stress an, tut mir echt leid für dich und deine Familie.
Vielleicht fährst du mal einen Tag oder ein Wochenende mit deiner Tochter allein weg (shoppen, wellness ect) und versuchst mal in ganz entspannter Umgebung -ohne störende Geschwister, Vater... mit ihr zu reden.
Versuch mal den Grund rauszufinden warum sie plötzlich zurück möchte. Erklär ihr auch genau wir du und der Rest der Familie sich fühlen wenn sie so ausflippt. Sag ihr dass ihr sie liebt ect. doch das ihr verhalten alles kaputt macht.

Vielleicht nutzt es ja...ich wünsche es euch.

Meine Große ist 13 aber zum Glück noch "friedlich", doch mein Patenkind ist mit 15 auch total durchgedreht, ähnlich wie deine Tochter. Sie ist jetzt 16, hat einen festen Freund und die Situation hat sich einigermaßen beruhigt. Sie geht wieder zur Schule, wohnt wieder bei ihrer Mutter, ist pünktlich zu Hause (oder meldet sich) ect.


LG und alles Gute, Alexandra

Beitrag von annamarie23 05.09.08 - 00:17 Uhr

Hey,


ich kann schnecke und frau2808 nur zustimmen mit ihren Tipps!!!
Wie wäre es wnen du mit deiner Tochter mal alleine einen Tag wa sunternimmst? Und ihr euch vielleicht so langsam wieder näher kommt bzw miteinander redne könnt. Kann es sein dass sie sich vernachlässigt fühlt?
In einem Punkt muss ich leider sagen: Du sagst in Deutschland wäre sie auf die schiefe Bahn geraten, aber sagst auch dass sie in der Schweiz mit ihren Freundne klaut und AlKohol trinkt( wohl nicht in guten Maßen?). Ich denke da sist wirklich schon an der totalen Grenze und man muss wirklich schauen dass sie nicht ganz abrutscht wie du sagst auf die Schiefe Bahn , was sie in Deutschland wäre. Du sagtest ja sie klaut mit ihren Freunden. Ganz ehrlich sind das gute Freunde? Kann es vielleicht sein dass man bei den Freundne nur dzau gehört wenn man so ist eben trinkt, klaut usw.?

Rede mit ihr bzw. versuche es an einem ruhigen Mittag zu Zweit, aber an erster Stelle genießt den Mittag/dne Tga zu zweit und beginen ihn nicht mit einem was ist mit dir los Gespräch, falls du so einen Tga mit ihr machst.


Ich hoffe meine durcheinander ist zu verstehen


Lg Anna die feste die Daumen drückt

Beitrag von monstermama5 05.09.08 - 11:21 Uhr

hallo

kann dich sehr gut verstehen.
Habe auch ein pupertierendes monster hier.
es gab tage da bin ich wirklich an meine grenzen gestoßen.
waren dann auch bei einer beratung.
Hat uns leider nicht alszuviel gebracht.Im ruhigen haben wir uns immer wieder versprochen es beim nächsten "problem" ruhiger anzugehen.hat leider nicht immer geklappt.
die beratung hat dann viel mich angegriffen.

Müßte sie verstehen( wer versteht mich)
freiheiten lassen ( bis nachts um 3?)
nicht alles so eng sehen ( klamottenwahl sah aus wie eine sch...geht gar nicht)
usw
ab einem gewissen alter sollte man sie einfach " lassen"
sorry aber dann hätte sie mit 14 schon gemacht was sie will,
und in dem alter möchte ich schon noch was zu sagen haben.
das ände vom lied,nun wohnt sie bei ihrem vater der natürlich alles ganz locker sieht und was kam dabei raus?

vor 2 wochen rief sie mich an und erzählte unter tränen das sie ihren freund betrogen hätte ,in der wohnung des vaters.und das schlimmste ihr freund lag daneben.
ist doch klasse oder?

lg maike

Beitrag von knitschie 05.09.08 - 08:58 Uhr

hallo,

also auch ich kann mir nicht vorstellen das sich die sizuation entspannt, sondern sich eher noch zuspitzt. mag es für dich "nur" ein ritzen sein, schon der gedanke sich umbringen zu wollen, ist nicht normal. ich meine genauso gut könnte sie sich eines tages von einer brücke stürzen......

NIMM ES ERNST




ich würde mir professionelle hilfe hinzuziehen, wirklich mal allein mit ihr eine auszeit nehmen, vielleicht mal 3 tage in eure alte stadt in deutschland fahren, damit sie alte freunde wieder sieht. oder auch mal freunde aus deutschland zu euch einladen.

ich denke auch das ihr sicher nicht richtig mit der situation umgeht, kann glaube ich auch kein elternteil wenn es nicht gerade psychologe ist. und je mehr ihr mit ihr diskutiert um so mehr eskaliert die situation. setzt euch doch mal an den tisch und versucht mal zu verstehen worum es ihr denn wirklich geht.


wir hatten auch schon einige male überlegt auszuwandern, weil in unserer branche die verdienstmöglichkeiten wesentlich besser ist. aber der kinder zuliebe bleiben wir hier, denn ich denke das ist schon eine harte situation.

lg
nadin

Beitrag von an-mi 05.09.08 - 09:41 Uhr

Hallo,als ich deinen Beitrag gelesen habe,kam alles wieder hoch in mir.Mir,uns erging es ähnlich.Familiensituation ist die gleiche.Meine Tochter kam absolut nicht damit klar,das ich nen neuen Partner habe und nach unserer Hochzeit ging es richtig zur Sache.Wir haben uns dann entschlossen umzuziehen.Am Anfang fand sie das super aber das war nur am Anfang.Dann fing sie an zu kiffen,kam nach hause wann sie Bock hatte.Und ganz tolle Freunde hatte sie dann.Schule war auch nicht mehr wichtig,die soziale Hängematte (ALG2)tut es doch auch.Das ritzen fing ganz langsam an,Gespräche brachten nichts,sie blockte alles ab,was von uns kam.Ihr damals 4 jähriger Bruder hat unter ihr gelitten,ich war den ganzen Tag unter Strom,hatte ständig Angst.Sie hat sich so sehr verändert....was hab ich geheult in dieser Zeit.Der Hammer war dann,als sie die ec karte genommen hat und geld abgehoben hat für sich und ihre Schnorrer.Mein Mann stellte sie zur Rede und dann behauptete sie,er hätte sie verprügelt.Überall.Ich bin dann mit ihr zur Polizei,damit sie ihn anzeigen kann.Und dort gab sie dann an,das sie das nur gesagt hat in der Hoffnung,das ich ihn rauswerfe und wir wieder alleine sind.Habe ihr dann gesagt,das ich auch ein Recht auf Glück habe und er bleibt.Dann stand sie am Abend mit dem Messer vor mir.....dann war der Riehmen auch bei mir runter.Ich habe mir Hilfe geholt.Sie war dann in der Jugendpsychiatrie,die konnten auch nicht helfen.Keiner kam an sie dran.Sie hat es auch nicht zugelassen.....Wir haben nun vier Jahre Kampf hinter uns und das Ende ist nicht in Sicht obwohl sie bald 19 jahre wird.Sie wohnt nun nicht mehr bei uns aber sie ist morgens mein erster und abends mein letzter Gedanke....Wir hatten fast ein jahr keinen kontakt mit ihr und als sie uns letztens besuchte,fragte ich sie was passiert war damals.Dann fing sie an zu weinen und alles brach heraus.Sie kam sich so allein vor.erst die hochzeit,dann das kind und der umzug,neue schule.Sie hat es nicht verkraftet,weil alles sich für sie zu schnell geändert hat.Sie hatte geglaubt,das sie nicht mehr so viel Aufmerksamkeit bekommt wie damals als wir zwei allein lebten.Ich kann euch nur empfehlen,gebt nicht nach und seid konsequent aber zeigt ihr auch das sie genauso in die Familie gehört,wie alle anderen.Mit allen Rechten und Pflichten.Ich wünsche euch viel Kraft....

Beitrag von nanoukaladar 05.09.08 - 11:10 Uhr

Ich lebe in der Schweiz, an der Grenze zu Deutschland, ein Teil meiner Kinder geht in Deutschland zur Schule....
Wenn ihre Noten jetzt viel besser sind, in welche Schulform habt ihr sie hier eingeschult, wo war sie in D?
Was ich Dir raten würde: in der Schweiz ist das Netz an Beratungsstellen sehr dicht ausgebaut, es ist sehr leicht schnell und gute Hilfe zu finden. Wenn Du mir sagen magst, wo in der Schweiz Ihr lebt, kann ich Dir vielleicht sogar Adressen geben.

Sonst gibt es ein sehr aktives Internet-Eltern-Forum in der Schweiz, da hole ich selber mir oft Rat, und vorallem auch überregionale Infos, Adressen usw.

Beitrag von manavgat 05.09.08 - 12:14 Uhr

Ich würde diese Familientherapie beenden. Die sind einfach nur übergriffig.

Deinem Töchterlein würde ich in Aussicht stellen, dass Du sie in die Psychiatrie einweisen lässt, wenn sie meint, sich ritzen zu müssen und dass die Alternative heißt: sie geht in ein Internat, wenn sie nicht in der Familie leben will und! ihren Pflichten zum Schulbesuch nicht nachkommt.

Sag es ihr nett, freundlich und konsequent. Wenn Du jetzt nur mit ei-ei-dutzi-dutzi reagierst, bekommst Du sie nicht mehr in die Spur. Später macht sie Dir dann Vorwürfe, Du hättest Dich nicht gekümmert.

Gruß

Manavgat

Beitrag von kisha71 05.09.08 - 12:44 Uhr

Ich danke Euch ganz herzlich für Eure Beiträge...schön, das es Mütter gibt die mich verstehen.
Ich muss mir von meiner Tochter nicht alles gefallen lassen, wo leben wir den da ? Die Beratungsstellen geben Eltern sowieso immer nur die Schuld...wir haben alles für sie gemacht, wollte sie neue Möbel - bekam sie die gekauft, sie wollte ein neues Handy, wir haben es gekauft...und was bekommt man zum Dank : Sie beleidigt uns und macht was sie möchte. Ich bin mittlerweile soweit das ich keine Lust mehr habe mich auf sie einzulassen. Ich war oft genug mit Ihr alleine in der Stadt zum shoppen, wir waren zusammen Eis essen usw. doch gebracht hat es garnichts...die hauptsache war, sie hat Ihre Klamotten bekommen.
Mein Mann, Ihr Stiefvater behandelt sie wie sein eigenes Kind - wir kümmern uns viel um sie, sie wird also in keinster Weise vernachlässigt - tut alles für sie doch sie dankt es Ihm mit Verachtung und das muss nicht sein. Ihren kleinen Bruder schreit sie an " Hau ab Du Arsch, Du Blödmann " obwohl der Ihr garnichts tut und da hört man Toleranzgrenze auf.
Wir sind wirklich mittlerweile soweit das wir überlegen Sie in eine Klinik einzuweisen, den irgendwo scheint etwas nicht zu stimmen. Ich trenne mich ungerne von meinem Kind weil ich sie liebe aber ich will doch nur das man Ihr hilft. Die Auswanderung scheint nicht der Grund für Ihr Verhalten zu sein...es ist nur ein Vorwand, den heute Morgen sagte sie noch zu mir " ach die Schweiz ist doch ganz cool " hä....????
Ihr habt mir Mut gemacht und wir werden alles versuchen meinem Kind zu helfen.

Beitrag von kawatina 05.09.08 - 21:46 Uhr

Hi,

ritzen...und stark veränderte Persönlichkeit???

Mach dich mal schlau über Borderline - Störung und wie diese entstehen.

Vertraust du deinem Partner 100 pro ?

Gerade die Forderung dich von ihm zu trennen, läßt bei
mir aber die Alarmglocken läuten......

Beitrag von kisha71 05.09.08 - 23:42 Uhr

um gottes Willen...mein Mann würde sowas nie tun - niemals - meine Tochter lebte damals fast vier Jahre mit mir alleine und dieses Leben hätte sie gerne wieder zurück. Sie ist sogar auf Ihre kleine Schwester ( 1. 1/2 jahre ) eifersüchtig.....
Ich vertrau meinem Mann 100%

Beitrag von kawatina 06.09.08 - 00:59 Uhr

Hallo

Will deinem Mann ja auch nichts Böses unterstellen.
War nur der erste Gedanke dazu.

Denke du bist nicht erst seit gestern mit deinem Mann zusammen. Und drei gemeinsame Kinder habt ihr ja auch.
Darum kommt mir der plötzliche Wunsch deiner Tochter mit dir allein wohnen zu wollen recht merkwürdig vor.
Klar vielleicht sehnt sie sich nach alten Zeiten, weil ihr irgnedwie alles zuviel wird.
Vielleicht hilft es dir ja mal bei rotetränen.de rein
zu schauen.

LG
Tina



Beitrag von manavgat 06.09.08 - 10:43 Uhr

Ich arbeite seit Jahren mit Jugendlichen und kann Dir sagen, dass dieses "oberflächliche Ritzen" eine weit verbreitete Methode ist, Eltern unter Druck zu setzen. Echtes Borderline (und ich kenne einige Fälle) drückt sich anderes aus.

Ich finde es übrigens schon mutig - aufgrund von ein paar Zeilen Text - sexuellen Mißbrauch in den Raum zu stellen und auch gleich einen potentiellen Mißbraucher auszudeuten. Das grenzt an Hysterie.

Weit zielführender wäre der Hinweis auf eine gute psychiatrische Einrichtung. Die Fachleute dort können dann eine Diagnose stellen und auch nach den Ursachen sehen.

Gar nichts! halte ich davon, verunsicherte Eltern auf irgendwelche Internetseiten zu lotsen. Das macht nur Panik und vertagt das Problem.

Gruß

Manavgat