Mittagsschlaf, lang

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von salome25 04.09.08 - 23:02 Uhr

Hallo zusammen,

brauche mal ein Paar Meinungen zu der jetzigen
Situation.

Derzeit sind mein Mann und ich getrennt lebend und ich gehe wieder in Teilzeit arbeiten. Ich habe mich sehr um einen KiGa platz bemüht und auch einen bekommen, das aber schon lang vor der Trennung, da ich nächstes Jahr eine Fortbildung machen muss. Dazu ist der KiGa platz notwendig.

Nun passt meine Mutter noch auf die kleine auf. Die kleine ist übrigends 2,5 Jahre alt. Derzeit ist sie noch in der Eingewöhnung, die sehr gut vorangeht. Das einzige problem ist, dass meine mutter nicht konsequent genug durchgreift wenn es um den mittagsschlaf geht. meine mutter kann nicht glauben, wenn ich am WE daheim bin, dass die kleine 1,5 std. mittagsschlaf hält. Wenn ich dann gegen 14.30 wieder nach hause komme ist alles noch ganz i.O, aber schon eine std. später wird die kleine mega quengelig, ist sehr sehr agressiv und hört weder auf mich noch auf ihren papa. sie macht dinge die sie ausgeschlafen nicht macht. ich kann seit zwei tagen nirgends mit ihr hingehen, da sie sich soooo schlimm benimmt. sie reißt sich von mir los, rennt z.B durch den supermarkt, schmeißt haargeltuben durch die gegend, schmeisst sich auf den boden, hört überhaupt nicht, tut so als sei ich oder mein mann gar nicht da. das geht aber nicht erst so, seit der trennung oder so, sondern das war immer schon so, wenn sie nicht ausreichend geschlafen hat.
Ich habe meiner mutter das nun auch noch mal eindringlich erklärt, dass sie die kleine bitte hinlegen soll, damit ich nachmittags noch was mit ihr anfangen kann. habe ihr erklärt, wie man sie am besten zum schlafen bekommt. meine mutter ist für die kleine eine sehr enge bezugsperson, also nicht dass sie sich in meiner abwesenheit unwohl fühlt oder nach mir verlangt. arbeite seit die kleine 8 monate alt ist und meine mutter war immer der babysitter, da mein mann ja auch im schichtdienst arbeitet. ist keine neue situation für sie, wie ich schon sagte, das war schon immer so. mich ärgert es nur, dass meine mutter die kleine nicht hinlegen kann. gerade hatte sie mir gesagt, dass die kleine ihr sage, sie wolle nichts ins bett. und dann geht meine mutter eben voll darauf ein und lässt sie wach. mir sagt die kleine auch sie wolle nicht schlafen, aber ich lege sie trotzdem hin ob sie nun weint oder nicht. sie schläft bei mir immer sofort und gut ein. noch nie probleme damit gehabt. ich könne sie ja auch hinlegen wenn ich komme, aber was haben wir dann noch vom tag? ich lege sie um halb drei hin obwohl sie dann eigentlich schon ausgeschlafen sein könnte? Ich habe meiner mutter gesagt, dass das kind mehr leide, wenn sie nicht schläft, weil sie eben extrem müde wird, als wenn sie konsequent handelt und sie einfach hinlegt. wenn sie aus dem KiGa kommt ist sie hundemüde

was würdet ihr machen an meiner stelle? mir sind die hände gebunden, ich muss arbeiten. manchmal will ich einfach gerne einfach mittags abhauen von der arbeit und mich selbst ums kind kümmern:-(

lg
salome

Beitrag von thiui 05.09.08 - 11:42 Uhr

vielleicht kannst du deiner mutter das ganze ja verdeutlichen, indem du ihr das kind auch mal nachmittags überläßt und sie dann selber sieht, wie unausgeglichen die kleine ist, wenn sie nicht geschlafen hat.

oder du nimmst sie mal mit zum kinderarzt und ihm die situation schildern. er wird ihr dann bestimmt nahelegen, das kind mittags hinzulegen. manchmal hören mütter besser auf fremde, als auf ihre eigenen kinder.

lg, siiri!

Beitrag von dani.m. 05.09.08 - 21:22 Uhr

Oh, das läuft bei uns im Moment ähnlich. Mein Großer ist zwar schon 4, braucht aber trotzdem noch seine 2 Stunden Mittagsschlaf. Am Wochenende macht er den gern bei Oma, da hat nämlich keiner Zeit, ihn noch mal hinzulegen, wenn er nach einer halben Stunde aufsteht und behauptet, geschlafen zu haben. Ich habe ihn dann einfach auch die Nacht dort schlafen lassen, damit sie merken, wie er abends dann aufdreht. Inzwischen meinen sie, ich solle ihn doch lieber zu Hause hinlegen. Bringt mir zwar nicht viel, aber sie haben eingesehen, dass er den Schlaf braucht.

Beitrag von namu19 09.09.08 - 14:01 Uhr

"ich kann seit zwei tagen nirgends mit ihr hingehen, da sie sich soooo schlimm benimmt. sie reißt sich von mir los, rennt z.B durch den supermarkt, schmeißt haargeltuben durch die gegend, schmeisst sich auf den boden, hört überhaupt nicht, tut so als sei ich oder mein mann gar nicht da. das geht aber nicht erst so, seit der trennung oder so, sondern das war immer schon so, wenn sie nicht ausreichend geschlafen hat."


Sorry,deine Tochter ist 2,5 Jahre alt,ihr verhalten ist ganz normal,ich denke nicht dass das was mit dem nicht gemachten Mittagsschlaf zu tun hat,wenn ich meinem Sohn (26 Monate) sage das jetzt Mittagsschlaf gemacht wird,sagt er auch nein,ich leg ihn aber trotzdem hin,naja was ich sagen will,das Verhalten deiner Tochter im Supermarkt oder sonst wo ist ganz normal!welches Kind schmeisst denn nicht mal was aus dem Regal oder schmeisst sich auf den Boden?

Mein Sohn macht das auch...ob mit oder ohne Mittagsschlaf,das hat wirklich nichts damit zu tun,glaub mir.


Ok,wenn du willst das sie Mittagschlaf macht dann musst du der Oma sagen das sie das bitte konsequent so machen soll

Viel Glück

Beitrag von xyz74 10.09.08 - 11:57 Uhr

... oder schmeisst sich auf den Boden?
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Sorry, aber DAS ist nicht normal!!!

Hätte ich mich bei meiner Mutter nie gewagt zu machen.
Die hätte mir aber ordentlich was gehustet, wenn ich das gemacht hätte.