Euer TRAUMjob und die Realität...

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von thea21 05.09.08 - 08:41 Uhr

Ich starte hierm al ne "Umfrage"...

Aber erstmal HALLO :-)

Ihr erinnert euch doch bestimmt an Kinderzeiten/ Jugendzeiten....man träumte: WAS man mal werden will :-)

Wie sieht es nun bei euch in der Realität aus?

Habt ihr euren Traumberuf? Tut ihr genau DAS was euch erfüllt, was ihr ein Leben lang machen wollt?

...Oder geht doch alles in eine völlig andere Richtung?

Ich für meinen Teil wollte immer Fotograf/Grafikdesign (kombiniert) machen...

Gelernt habe ich mit 16 Jahren Bürokauffrau...und arbeite seither auch in diesem Beruf.

Er bringt Geld, ich bin gut in dem was ich mach, aber ausfüllen? Nö...weitere 40 Jahre? ...mmh naja...

Nach Jahren der "Weiterbildung"/ Übung machei ch nun (erstmal) nebenbei genau DAS was ich immer machen wollte...

Fotografieren... und ich weiß das genau DAS MEIN Beruf ist den ich später einmal zum Brötchenverdienen mein Leben lang machen will...

So, nun ihr :-)

LG

Beitrag von ina_ragna 05.09.08 - 08:54 Uhr

Hallo!

Ich wollte immer Lehrerin werden.
Geworden bin ich jedoch Rechtsanwaltsfachangestellte.
Der Beruf macht mir zwar wahnsinnigen Spaß, nur leider wird er hier mehr als schlecht bezahlt. #schmoll

#blume

LG
Ina

Beitrag von mely73 05.09.08 - 08:59 Uhr

Hi,

ich wollte schon immer im Büro arbeiten und habe mir diesen Wunsch verwirklicht.

LG
Melanie

Beitrag von martins_mami 05.09.08 - 09:12 Uhr

also ich hatte als kind verschiedene vorstellungen was ich werden will wenn ich "groß" bin.

zuerst war da tierärztin... war aber recht schnell vorbei die phase...

dann wollte ich #schock bäurin werden... weil mir die urlaube und aufenthalte bei meiner tante aufn bauernhof so gefielen ;-) ich wohn jetzt zwar auf nen hof. hab damit aber nix zu tun- worüber ich froh bin.

dann psychologin... und dass hat sicher sehr sehr lange gehalten.

bis ich mich dann zwecks studium usw genauer informiert habe, und mir über den beruf selbst infos zu hauf holte... und ich nich mehr 100 pro begeistert war.

aber das wär trotzdem was tolles. aber das mit dem studium hat sich erledigt:-(

nun bin ich verwaltungsassistentin, arbeite im öffentlichen dienst.

ich machs eigentlich ziemlich gern. die arbeitschancen, aufstiegsmöglichkeiten mit weiterbildung, und bezahlung ist auch nich so schlecht.

Beitrag von biene81 05.09.08 - 09:24 Uhr

Ich hatte im Laufe meiner Kindheit/Jungend 3 Traumberufe und die habe ich mir erfuellt.
Innenraum Designer, Management in der Musikbranche und Tierarzt. Nur Tierarzt bin ich nie geworden, da war mir der Weg dann doch zu weit ;-)
Die Zeit in der Musikbranche war toll und auch ein bisschen "wild". Aber auf Dauer nicht mit einer Familie zu vereinbaren.
Also nochmal ein Studium (von zuhause) angefangen als Interior Designer und das bin ich nun.
Ich wollte dann immer fuer den Einrichtungsservice von IKEA arbeiten und das tue ich jetzt und bin wahnsinnig gluecklich damit.

LG

Biene

Beitrag von knoepfchen77 05.09.08 - 10:46 Uhr

Darf ich Dich mal fragen, wo Du das (Fern?)Studium gemacht hast?

Und ob Du aufgrund dessen, sprich ja quasi ohne Praxis-Erfahrung, den Job bei Ikea bekommen hast?

Danke, Knopf

Beitrag von biene81 05.09.08 - 10:58 Uhr

Hallo Knopf,

Ich habe das Studium bei einer privaten "Schule" gemacht. Es ist ein reines Online Studium, also 100%ig interaktiv.

http://www.theinteriordesigninstitute.co.uk/

Ja, ich habe aufgrund dessen den Job bei IKEA bekommen, ich stehe aber noch "unter Beobachtung", sprich jedes meiner Designs muss vorgelegt werden und mit dem "Obersten Designer" durchgesprochen werden. Das laeuft fuer alle neuen Designer bei IKEA so und nach ca 1 Jahr arbeitet man (wenn man sich denn bewaehrt hat) ganz alleine.
Das Studium hat mir ermoeglicht gleich in diesen Bereich einusteigen, allerdings kann man sich bei IKEA auch sehr gut als Quereinsteiger bewerben und hocharbeiten, haben viele meiner Kollegen so gemacht.

LG

Biene

Beitrag von knoepfchen77 05.09.08 - 12:32 Uhr

Klingt ja interessant!

Glückwunsch zu Deinem Job bei Ikea, ich hab ja gehört, dass die ein recht gutes Arbeitsklima haben.

Ich bin mit meinem Job zwar sehr zufrieden, aber informieren kann ja nicht schaden.

Danke Dir!

Beitrag von biene81 05.09.08 - 16:29 Uhr

IKEA ist ein fantastischer Arbeitgeber und einer der wenigen, bei denen es keinen Unterschied macht ob Du an der Kasse oder in der Chefetage sitzt. Abgesehen vom normalen Gehalt haben alle die gleichen Vorteile, etc.

LG

Biene

Beitrag von anonym5 05.09.08 - 09:35 Uhr

Hallo

Eine schöne umfrage.:-)

Ich wollte immer Kinderkrankenschwester werden und am liebsten auf der Neugeborende Station Arbeiten.
Leider hatte ich nie gute Noten und trotz das ich mir die mühe gemacht habe den Realschulabschluss nach zu machen habe ich nirgendwo die Change bekommen ein Ausbildungsplatz in den Bereich zu bekommen.

Jetzt bin ich Altenpflegerin.Und in grossen und ganzen zufrieden mit den Beruf.

Liebe grüsse
Bibi

Beitrag von stern76 05.09.08 - 09:37 Uhr

Hallo,

als Teenie wollte ich erst Sozialarbeiterin werden. Denke es lag an meiner Kindheit, das zu werden. Dann wollte ich Krankenschwester werden, habe dann auch gekämpft den Realschulabschluß zu bekommen. Denn das Alter hatte ich und den Abschluß. Bis mein Vater warnte, das ich es seelisch nicht packen würde. Und so wurde ich Arzthelferin, auch nicht schlecht. Da mann doch viele Sachen in einem macht. Mann ist Seelentröster, macht die Verwaltung und noch vieles mehr. Aber die Bezahlung ist schlecht, alleine davon leben ist kaum möglich. Damals schon nicht und heute wohl auch nicht. Und Karriere ist gleich Null. Denn keiner stellt eine Arztfachhelferin ein, denn das ist zu teuer. Und selbst zahlen, das kann mann meisten nicht ohne Sponsor. Heute heißt der Beruf. med. Fachangestellte. Was irgendwie besser anhört.

Tja, das es den Ärzten wirklich schlecht geht. Stehen viele auf der Straße, mich eingeschlossen. Die noch ein Job haben, solllten froh sein. Morgen kann das anders sein. Mein Traum wäre es im KH zu arbeiten in der Verwaltung. Aber ohne Vitamin B keine Chance.

Und jetzt arbeite ich beim Discounter, was ich nicht wollte. Aber es bringt Geld und die AZ sind nicht schlecht. Nur Befriedigung sieht anders aus.:-(

LG Anne

Beitrag von sonntagsmalerin 05.09.08 - 10:01 Uhr

Als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. Nachdem ich dann irgendwann gemerkt habe, dass ein Studium nichts für mich ist, habe ich eine Ausbildung gemacht (erst Kosmetikerin, war aber auch nichts für mich, dann Kauffrau für Bürokommunikation). Ich hatte dann Glück und hab einen guten Job als Assistentin d. Geschäftsleitung in einem großen Unternehmen bekommen.

Seit ich aus der Elternzeit wieder zurück bin, bin ich im Finanzcontrolling und Treasury. Hätte nie gedacht, dass mir die Arbeit mit Berichten, Analysen und Zahlen so viel Spaß machen würde! :-)

Allerdings - Traumjob? Nein, ich glaube dafür geboren bin ich nicht. Mein Traum wäre es, irgendwo am Meer eine kleine Galerie zu eröffnen und als Künstlerin zu leben (Malen ist meine Leidenschaft). Alternativ könnte ich mich als Tanzlehrerin vorstellen. Auf jeden Fall etwas Kreatives. Am besten wäre es, ich könnte jedes Jahr etwas anderes machen, ich brauche immer wieder Abwechslung. Aber so etwas hab ich leider noch nicht gefunden ;-)

Lg
Clarissa

Beitrag von justagirl22 05.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo,

also ich wollte immer Anwältin werden, aber daraus is leider nie was geworden. Mir fehlte wohl doch der Ehrgeiz :-(

Habe erst im Einzelhandel gearbeitet,aber das war nichts für mich. Dann bin ich in die Sicherheitsbranche gewechselt. War auch ganz ok hat mir gefallen. Vor allem hab ich viel verdient.
Jetzt hab ich einen Wechsel in die Immobilienbranche gewagt und bin am Überlegen nicht doch wieder zurück zur Sicherheitsbranche zu wechseln. #kratz

Aber eigentlich würde ich gerne einen Beruf machen bei dem ich Menschen oder auch Tieren helfen kann.

LG

Beitrag von cami_79 05.09.08 - 11:19 Uhr

Hi Thea,

ich wollte so vieles werden ... unter anderem was Kreatives ... Designerin, Fotografin. Aber gleichzeitig sollte es auch was im sozialen Bereich sein ...

Ich bin dann nach der Realschule Krankenschwester geworden, hab dann ne Weiterbildung zum Pflegelehrer gemacht (Berufsschullehrer für Krankenschwestern), dann erkannt, dass dies auch nix für immer ist und überraschend aus der Not heraus einen Job als Bewerberberaterin angenommen.

Dann hab ich vor 3,5 Jahren einen Arbeitgeber gefunden, der mich Unterrichte im Bereich Krankheitslehre, Gesundheit und Soziales machen lässt und zudem meine Erfahrungen als Bewerberberater nutzt und mich für Arbeitssuchende zur Unterstützung einsetzt. Leider ist das bei sozialen Trägern nicht sehr lukrativ, aber es ist ne Festanstellung.

Aktuell ruht mein Arbeitsverhältnis, da ich in Elternzeit bin. Jetzt mache ich nur ein paar Stunden und auch nur was mir gefällt. Im Moment sind das 3 Entspannungskurse (Präventionskurse von den Krankenkassen gefördert) für die Volkshochschule und je nach Anfrage Einzelbewerberberatung (läuft aktuell nur über Mundpropaganda). So macht es mir Spaß und ich komm nicht ganz raus.

Ja und wegen dem Wunsch von wegen Fotografin: Da hab ich gerade ein Semester "Kunst der Fotografie" an ner Kunstschule belegt ... nur für mich ... und ich find es herrlich :-).

Hast du bereits "echte" Kunden in Nebentätigkeit? Oder wie läuft das so bei dir?

LG C

Beitrag von thea21 05.09.08 - 13:41 Uhr

Hallo Cami,
Ich habe schon früh angefangen mich für Fotografie zu interessieren.

Nachdem ich wirklich JEDES Buch über Fotografie und digitale Bildbearbeitung gelesen, nein verschlungen habe, und der "Drang" immer größer wurde, habe ich mir meine Spiegelreflexkamera zugelegt.

Wie es nunmal so ist (wenn man ehrgeizig ist), kam einiges an Zubehör dazu.

Ich fotografierte Freunde/Bekannte/Verwandte, meine Tochter, die Babies und Kinder von Freunden....

Irgendwann überlegte ich das ich nichts verlieren kann, wenn ich es versuche.

Nun läuft alles an, an der Homepage wird gearbeitet, die Flyer sind gedruckt und der Plan sieht so aus, dass ich einemobile Fotografin "werden" möchte.

Das heißt, jeder der schöne Bilder, in welche Richtung auch immer, haben möchte kann sie bei mir machen lassen.

Outdoor, in der Wohnung, in dem Studio eines befreundeten Fotografen...

Das ganze ist wie gesagt noch am anlaufen, 3 Aufträge für diesen Anfang habe ich schon...

Für eine Veranstaltung eines großen Uternehmens mache ich Fotos auf einer Presseverantstaltung (in 3 Wochen), für die Neueröffnung eines Dacia-Zentrums hat sich meine Freundin bemüht, dass ich dort die Fotos machen "darf", und durch Eigeninitiative habe ich es geschafft meinen 2. Chef (ich arbeite in einem Musikclub am Wochenende) zu "überreden" dort die Eventfotos machen zu dürfen. Ich biete mich schliesslich auch billiger an als ein externer Partyfotograf, er kennt mich, er kennt meine Bilder.

Und beim Rest schau ich wie es weiterläuft, wie die ganze Sache so ins Rollen kommt.

:-)

Beitrag von cami_79 05.09.08 - 15:25 Uhr

Na das hört sich doch gut an ... :-), da drück ich mal feste die Daumen #pro

Beitrag von joy1975 05.09.08 - 11:41 Uhr

Ganz ehrlich, ich hatte keinen Traumberuf als Kind. Klar, wollte ich kurzzeitig auch mal Tierärztin, Schauspielerin, Schriftstellerin und das andere übliche Klischeezeug werden, aber ansonsten war mein Traum eigentlich nur, genug Geld zu verdienen, um mir meine Träume erfüllen zu können.
Selbst nach dem Abitur wußte ich noch nicht wirklich, was ich werden will und habe dann erstmal nach dem Motto "Wer nichts wird, wird Wirt" gehandelt und BWL studiert. Ich wußte unterbewußt, daß das eines der wenigen Studien ist, die für mich in Frage kommen, einfach weil ich schon immer der geborene Generalist war, aus mir aber nie ein guter Spezialist (wie z.B. Biologe, Ingenieur etc.) geworden wäre.
Heute mache ich meinen Traumjob in einem großen Handelsunternehmen und verdiene genug Zaster.
Hat also alles funktioniert. ;-):-p

Beitrag von chatta 05.09.08 - 13:10 Uhr

Hallo!

Ich wollte immer Krankenschwester werden, hab aber vorher die Ausbildung zur Krankenpflegehelferin gemacht. Als ich danach die Lehre zur Kr-Sr. begann, bin ich allerdings im 1. Lehrjahr 8-kantig rausgefolgen, weil die bei mir im Zimmer (Nonnenbunker, Wohnheim, Herrenverbot) einen Kerl gefunden haben (was hat der da bloss gemacht #schein).
Danach bin ich auf Umwegen technische Sterilisations-Assistentin geworden und habe auch 6 jahre in dem Beruf gearbeitet. Tja, bis ich dann vor über 5 Jahren nach Spanien kam... hier hab ich schon alles mögliche gemacht und jetzt bin ich als Arzt-Helferin in einer Gyn-Kiwu-Klinik beschäftigt.

Ich kann nicht sagen, dass ich das gemacht hab, was ich schon mein ganzes Leben machen wollte, aber Spass hatte/hab ich immer und das ist ja auch mal was!

LG
cha