Erste Kindergartenwoche, brauche mal Zuspruch!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sonnenschein0910 05.09.08 - 09:33 Uhr

Hallo Ihr lieben Mamis,

unser Kleiner ist am Montag in den Kindergarten gekommen. Den ersten Tag waren wir zusammen da und alles lief super. Hat Ihm viel Spaß gemacht und wollte auch den nächsten Tag wieder hin. Am Dientag waren wir zusammen da, und ich sollte dann nach einer kurzen Zeit mal für eine viertel Stunde nach Hause gehen. Als ich dann zurück kam, war er schon am Weinen. So zieht sich das jetzt schon die ganze Woche durch. Er freut sich jeden Morgen auf den Kindergarten, aber sobald ich ihm sage, dass ich gehe, fängt das Geschrei an. Die Erzieherinnen meinen, er würde sich zwischendurch wieder beruhigen, aber auch immer mal wieder weinen. Heute hat ihn meine Schwiegermama hingebracht, aber das war noch schlimmer (muss heute arbeiten). Da wollte er schon gar nicht in den Kindergarten. Kind geheult, Oma geheult.

Wie war es denn bei euch? Und wie lange hat es denn bei gedauert?

Danke für eure Antworten!

Beitrag von knitschie 05.09.08 - 09:38 Uhr

#liebdrueck das wird schon.....


aller anfang ist schwer.

bei meiner großen kam das weinen erst nach ca. 3 wochen und bei meinem sohn der mi 1 jahr in die krippe kam, ging das weinen auch erst nach 4 wochen los. aber das ging so 4-5 wochen und dann gingen beide gern.

Beitrag von soulcat1 05.09.08 - 09:38 Uhr

Hey! :-)

Mach Dich nicht verrückt, diese Phase machen viele Kinder durch und das ist auch ganz normal.

Gib Deinem Kleinen mal ein zwei Wochen, das Thaeter legt sich auf jeden Fall!

Die Tochter von meiner Freundin hat sogar 2 Monate lang Theater gemacht und sich als sie weg war sogar in eine Ecke gestellt und sich von niemanden anfassen lassen!

Ja und jetzt geht sie total gern in kIndergarten! :-)

Das braucht einfach seine Zeit...

Bei meiner Tochter hatte ich Glück, die hat immer erst geweint als ich sie abgeholt habe. Erst jetzt, wo och seit 3 Monaten wieder arbeiten gehe und sie deswegen immer die erste im Kiga ist und als letzte abgeholt wird weint sie fast jeden Morgen aber das muss man einfach hart sein und gehen, das pendelt sich langsam ein...

Ganz lieben Gruß

Petra & Joelina 4 1/2

Beitrag von zauberfee69 05.09.08 - 09:53 Uhr

Hallo,

Lukas geht auch seit Montag in den Kindergarten. Was bin ich froh, dass heute Freitag ist und ich morgen meine Nerven schonen kann.

Bei uns gibts auch jeden Morgen Tränen. Jeden Morgen nimmt mir die Erzieherin ein nach Mama schreiendes Kind aus den Armen. Ich geh dann relativ zügig und hör draußen schon, dass mein Kind aufhört zu weinen.
Trotzdem fühle ich mich den ganzen Morgen so dermaßen mies, dass ich zuhause nicht wirklich was bewege #heul #heul

Ich glaube schon, dass es Lukas im Kindergarten gefällt, zumindest macht er beim Abholen einen guten Eindruck. Aber leider erzählt mein Kind so gar nichts vom Kindergarten-Alltag. Weder was, noch mit wem er gespielt hat und dabei redet er den ganzen Tag ununterbrochen... nur eben nicht vom Kindergarten. Wenn ich davon anfange meint er nur: "NICHT Mama... nicht vom Kindergarten reden!" #kratz

Ich wünsche Dir und uns eine bessere zweite Woche und das die Tränen endlich aufhören

LG

Beitrag von sonnenschein0910 05.09.08 - 09:59 Uhr

Hallo Zauberfee,

es beruhigt einen ein bißchen, wenn es anderen auch so geht. oder? Ich bin auch froh, dass jetzt Wochenende ist und ich mich vom Kindergartenalltag ;-) erholen kann.
Man fühlt sich so schlecht, kommt sich vor wie eine Rabenmutter. Aber denke ja auch, dass es dann bald besser wird. Drücke auch auch ganz fest die Daumen und du wirst sehen, bald wollen sie gar nicht mehr mit uns heim.

LG

Beitrag von zauberfee69 05.09.08 - 10:35 Uhr

Du hast recht, ein bißchen besser geht es mir dadurch schon.
Trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl. Ich denk die ganze Zeit, warum tu ich meinem Kind das an. Er ist ja fast noch ein Baby ;-) ... muss mit seinen 3 Jahren schon nen "Halbtagsjob" absolvieren.
Ich hätte das als Kind auch nicht gewollt. Ich war am Liebsten zuhause.

Das unsere Kiddies nicht mehr heimwollen kann ich mir gar nicht vorstellen...Aber: "Dein Wort in Gottes Ohr!" :-)

Alles Gute für euch
Liebe Grüße

Beitrag von sonnenschein0910 05.09.08 - 11:50 Uhr

Noch kann ich es mir auch nicht vorstellen, aber hoffen kann man ja ;-)
Mir ging es genauso wie dir, als er dann abends so in seinem Bettchen lag, sah er auf einmal noch so klein aus.

Naja wir werden sehen und hoffen das Beste!

Euch auch alles Gute, werde mich mal melden wenn es besser geht.

Liebe Grüße

Beitrag von annelein1975 05.09.08 - 10:33 Uhr

Hallo,

genau so ist es bei uns auch. Wenn ich meine Kleine frage, was sie so im Kindergarten gemacht hat, heißt es "nix". Wenn ich frage, wer noch so da war, heißt es "sonst keiner". Und zum Essen gibt es dort angeblich auch nichts :-) ...

LG Anne

Beitrag von jokie 05.09.08 - 09:59 Uhr

Hallo,

bei uns war es auch so. Der erste Tag lief super, am zweiten Tag hat Merle dann gemerkt, daß sie jetzt jeden Tag dort hingehen soll - ab da gab es auch ein paar Tage Tränen. Danach ging es besser. Sie fühlt sich allerdings ansonsten wirklich super wohl dort und sie sagt auch, daß es schön ist. Nur der Abschied ist eben nicht so leicht.

Bei Merle hat es geholfen, daß ich mit ihr drüber geredet habe, ihr erklärt habe, daß es in Ordnung ist, wenn sie traurig ist. Daß sie traurig sein darf und auch weinen darf wenn Mama geht - ein Abschied kann ja auch traurig sein. Dann habe ich ihr noch gesagt, daß sie dann ja spielen gehen kann, wenn sie nicht mehr so traurig ist. Außerdem habe ich ihr schon auf dem Weg liebevoll aber bestimmt gesagt, daß ich noch mitkommen werde die Hausschuhe anziehen und daß ich dann gehen werde, weil es ja ein Kindergarten ist und dort nur die Kinder spielen dürfen. Ab da ging es wirklich besser.

Ich würde ihm beim Abholen nicht bedauern oder so etwas - daß er nicht noch unbewußt merkt, daß du die Sache auch wirklich als etwas Schlimmes empfindest. Ihm sagen, daß er traurig sein darf. Ihn vielleicht fragen, was er denn sonst noch schönes gemacht hat, was ihm gut gefällt etc.

So würde ich es machen.

Liebe Grüße Jokie m. Merle

Beitrag von annelein1975 05.09.08 - 10:30 Uhr

Hallo,

meine Kleine geht auch seit Montag in den Kindergarten, und wir haben auch jeden Morgen ein Drama ... ich glaube, mittlerweile hat sie verstanden, dass jetzt jeden Tag Kindergarten angesagt ist und das nicht nur eine einmalige Sache war.

Bei uns im KiGa wird allerdings der "schnelle Abschied" favorisiert, d.h. die Eltern bleiben gar nicht lange dabei, sondern geben ihre Kinder ab und gehen wieder. Ich persönlich finde das gut, denn ich glaube, je länger man als Mutter bleibt, desto schwieriger macht man dem Kind dann den Abschied, wenn man schließlich doch geht. Meine Kleine weint zwar immer herzzerreißend, wenn ich gehe, aber lt. der Kindergärtnerin beruhigt sie sich schon nach ein paar Minuten wieder und macht dann super bei allem mit. Wenn ich sie abhole, strahlt sie jedenfalls regelmäßig. Heute ist sie schon 4 1/2 Stunden dort und wird nächste Woche die volle Zeit (6 Stunden) bleiben.

Was das Weinen angeht, so hoffe ich, dass sich das nach drei, vier Wochen erledigt haben wird ... da müssen wir wohl durch.

LG Anne

Beitrag von b.a. 05.09.08 - 10:38 Uhr

Bin ich froh Dein Posting heute morgen hier zu finden. Anna geht auch seit Montag in den Kindergarten (sie wird am Dienstag zwei Jahre alt). Vorher wollte sie nie nach Hause, wenn wir ihre Große Schwester gebracht haben und nun haben auch wir Tränen zum Abschied.
Ich bin die ersten drei Tage den ganzen morgen geblieben. Gestern morgen mal ne halbe Stunde nach Hause und jetzt gerade für halbe Stunde nach Hause. Die Erzieherinnen haben mir auch gesagt, sie beruhigt sich schnell wieder und spielt.
Ich sehe ja auch, daß sie gerne da ist und sie freut sich auch immer auf Kiga. Redet tagsüber davon etc.
Denke, ist einfach viel an Eindrücken für unsere Kinder und dann eben, daß die Mama mal ein paar Stunden nicht da ist. Es ist schön zu wissen, daß es noch mehreren hier so geht. Und, daß es besser wird mit der zeit.

Wünsche Euch allen noch weiter gute Nerven und ein baldiges Ende der Tränen.

Beitrag von lilli1983 05.09.08 - 11:11 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist im Juni 3 geworden und geht seit 2 Wochen jetzt vormittags in den Kiga. Bisher gab es zwar mal so schämphasen frühs oder er wollte seine Jacke nicht ausziehen, aber Tränen noch nicht. Aber die werden mit sicherheit auch noch kommen. Denn diese Phase machen wirklich fast alle Kinder durch, es gibt sehr sehr selten Kinder die nie weinen. Die einen weinen am Anfang und später gehen sie gerne. Und die anderen, wie mein SOhn, weinen erst gar nicht und nach 3 Wochen gehts dann los. Ich hab auch schon bammel, denn sowas tut mir immer leid, aber man kann sein Kind nicht immer schützen und bewahren. Wichtig ist, das es nicht alleine gelassen wird von den Erziehern. Klar, manche wollen ihre Ruhe. Weinen ist im dem Sinne ja nichts schlimmes, andes können die Kids ihre Traurigkeit nun mal nicht ausdrücken. Ja, sowas sagt sich leicht, ich weiß. Ich hab wie schon erwähnt auch bammel davor!
Ich weiß auf jedenfall, dass ich mich nie wegschleichen werde oder so. Ich bleibe frühs meißt 10 min, so lange bis er freiwillig rein geht und mir Tschüss sagt. Am Anfang wenn wir ankommen will er ja oft nicht, dann versuche ich zu überreden und mit Dingen zu locken und es ihm schmackhaft machen. Klar, könnte ihn auch schnappen und der Erzieherin geben und sofort Tschüss sagen und gehen, aber ich glaube das würde ihm Angst machen und er würde den Kiga mit nagativen Gedanken verbinden.
Auf meine Art gebe ich ihm das Gefühl das er selbst entschieden hat rein zu gehen weils dort so lustig ist!


Viel Erfolg und schönes Wochenende!

Beitrag von elistra 05.09.08 - 13:29 Uhr

ich würde die eingewöhnung länger gestalten. direkt am zweiten tag allein lassen, ist für die meisten kinder vieeeel zu früh. wie soll es an einem tag, in den paar stunden ein vertrauensverhältnis zu einer erzieherin aufbauen können?

ich bin mit meiner tochter die ersten 2 wochen komplett im kiga geblieben und dann in absprache mit ihr gegangen und es war für sie völlig ok. ich hab ihr von anfang an erklärt, das der kiga eben nur für kinder ist, ich aber die erste zeit dabei bleiben kann, solange sie es halt braucht.

ich versteh nicht, warum manche kindergärten noch immer diese veraltete hauruck methode durchziehen müssen. das schadet den kindern doch blos.

um sich wohlfühlen zu können im kiga, braucht das kind eine beziehung zu wenigstens einer erzieherin, es braucht eine person, der es vertrauen kann, eine person die ihm die mutter ersetzt für diese stunden, die es dort sein muss. únd das geht eben nicht innerhalb eines tages, das braucht zeit. erwachsene bauen auch nicht innerhalb von ein paar stunden, eine so vertrauensvolle beziehung zu einer fremdem person auf, warum verlangt man das dann von unseren kindern?

ich würde ihn entweder nochmal rausnehmen und ein paar wochen beruhigen lassen, so das er wieder freudig in den kiga geht und dann eben dabei bleiben solange er das braucht. oder eben jetzt erstmal wieder dabei bleiben. wenn du arbeiten musst, kann das ja vielleicht die oma übernehmen.

wichtig ist halt nur, das ihm klar ist, das das nur vorrübergehend ist, bis er sich sicher genug fühlt auch allein da zu bleiben. ich hab meiner tochter z.b. auch gesagt, das ich in der zeit nicht mit ihr spiele, sondern nur da bin, damit sie keine angst hat, aber spielen sollte sie schon mit den anderen kindern, bzw. die erzieherinnen haben sich dann um sie gekümmert. ich hab mir einfach ein buch mitgenommen und gelesen oder eben den kleinen gestillt. später hab ich mich auf den flur gesetzt, sie kam dann halt zwischendurch mal gucken ob ich noch da bin und ist dann wieder in die gruppe gegangen. für mich war wichtig, das sie gern und vorallem ohne tränen in den kiga geht.