Bub (2J4M) quält tiere

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 09:43 Uhr

morgen ihr lieben,

also ich habe einen wudnervollen und in meinen augen gut erzogenen sohn. er ist einfach nur top! wir haben nichts zu meckern - außer die tierquälerei.

wir haben einen rotti. madam lässt sich echt viel gefallen...ohren ziehen, nase kneifen, reiten.... - dennoch wollen wir das nicht. wenn wir leif sagen er soll aufhören - nada.

kleinere hunde (jack russel oder malteser) in unserem bekanntenkreis werden getreten. und dabei lacht leif sich dumm und dämlich. wie bekomme ich hin dass er aufhört? normal fallen uns konsequenzen nicht schwer. stiller stuhl wäre beim tiere quäeln für uns die einzige option - da wir ja sonst ncihts haben was mit hunden in verbindung steht.

nun sitzt leif da ruhig seine 2 minuten ab und quält weiter. dann gibts 3 minuten .... immer das selbe spiel. und dass so lange bis ich dann nach hause gehe.


warum kapiert er nicht dass man hunde nicht tritt, schlägt oder sonstwas.


bei der schwiemu schüttelt er regelmäßig die katzen vom kratzbaum.

er wurde bereits von hunden gebissen, von katzen gekratzt - aber lerneffekt = 0.

bitte helft mir, hab keine ahnung was ich machen soll.

glg
michi

Beitrag von knitschie 05.09.08 - 10:16 Uhr

hallo,

den kinder fehlt in diesem alter einfach noch die motorik und das feingefühl um mit tieren umzugehen.

deshalb sollten kinder in diesem alter auch nie mit tieren allein sein.

ich würde die tiere einfach immer in einen anderen raum sperren, denn die tiere leiden ja auch darunter. tiere sind nunmal keine spielzeuge.

lg
nadin

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 10:26 Uhr

also anderer raum geht ja wohl nicht. ich kann doch keinen hund für 18 stunden am tag in einem anderen raum einschließen.

und wenn wir zu besuch gehen kann ich nciht verlangen dass die hunde weggesperrt erden.

es hat nichts mit feinmotorik zu tun wenn er absichtlich nach tieren tritt und sich freut wenn sie evrschreckt abhauen...

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 10:29 Uhr

10 stunden, sorry =)

Beitrag von knitschie 05.09.08 - 11:14 Uhr

ach ich habe so verstanden beim besuch sind die hunde und ihr habt ein anderes haustier, ging ja leider nicht richtig hervor.




wir haben 2 hasen und viktor fässt teilweise etwas derb zu, da er das noch nicht richtig begreift, was den hasen weh tun könnte.



also den sohn nach dem tieren tritt, ist das schon heftig und wenn er deine aussage dann auch nicht so ernst nimmt, kann es aber nicht so ein lieber bub sein;-)

erkläre ihm das es den tieren genauso weh tut wie wenn jemand das gleiche mit dir machen würde.

einfallen lassen musst du dir sicher was, denn wenn ihr das nicht in den griff bekommt, leidet euer hund sicher sehr, und die gefahr wird sicher größer das er irgendwann richtig beißt.

Beitrag von goldauge 05.09.08 - 10:48 Uhr

Mhm, naja, "wundervoll und gut erzogen" würd ich deinen Sohn jetzt nicht bezeichnen nachdem was du beschrieben hast. Die Tierquälerei ist schließlich auch ein teil seines Charakters und kann man nicht so einfach ausblenden.
Ehrlichgesagt halte ich sein Verhalten für sehr gefährlich. Es lässt sich nicht jeder Hund piesacken. Du sagtest ja schon, dass er bereits gekratzt und gebissen wurde. Zum Glück scheint nicht wirklich etwas schlimmes passiert zu sein. hast du schonmal Kinder gesehen, die von Hunden angegriffen wurde und denen das gesicht zerbissen wurde? Schlimm!
Solange er noch so klein ist würde ich ihm den Umgang mit Tieren konsequent verbieten. Zu den tieren von Bekannten würd ich ihn einfach nicht mehr hinlassen und wenn es sein muss auch 100 Mal wieder wegtragen. Und was den eigenen Rottweiler betrifft, auch da würd ich ab sofort eine konsequente Trennung veranlassen. Klar kannst du den Hund nicht den ganzen tag wegsperren, aber so ein hund hat doch meistens irgendwo sein eigenes Körbchen, oder? Das Körbchen wird zu SEINEM REICH und dein Sohn hat da nix verloren. Wenn er hingeht musst du ihn immer wieder wegholen.

Beitrag von scrollan01 05.09.08 - 11:17 Uhr

Ganz ehrlich?

Wenn er schon gebissen wurde und gekratzt und er dennoch nicht aufhört - dann sollte der stille Stuhl auch nicht helfen!

Der stille Stuhl ist auch eigentlich für harmlosere Dinge gedacht! Aber nicht für Tierquälerei!

Jetzt kann man natürlich überlegen woher er diesen Spaß dran überhaupt hat!

Bringt euch aber nichts!

Fakt ist, daß er daran Spaß hat!

Und das finde ich auch super gefährlich. Und hat nichts damit zu tun, daß und ob euer Sohn gut oder nicht gut erzogen ist! Es kann der Frömmste Mensch ganz schlimm sein ... (nur mal so am Rande!)

Hier muß man aber ganz klar 2 Dinge sehen: einerseits sein noch junges Alter und andererseits eben diese Art und Weise!

Wenn es mein Kind wäre, dann würde ICH beim nächsten mal dem Kind wahrlich "die Ohren" langziehen - sprichwörtlich!
Sie bekäme die größte und längste Ansage der Welt und vor allem eine echt laute!

Dann schnappen und SOFORT nach Hause gehen.
Und da dann eben irgendwann wieder das Gespräch suchen mit ihr!

Zu Hause mit dem eigenen Tier:

auch wenn das Tier ansonsten lieb ist und alles - das Kind wird größer und stärker und irgendwann wehrt sich der Hund sicher!

Also: KIND wegsperren - für 10 Min. oder so ins Zimmer! Bis es kapiert! Denn mir wäre es einfach zu gefährlich!

Das Problem überhaupt ist aber an der Sache: DAS ALTER deines Kindes! Wenn es jetzt 4 oder 5 wäre ... aber noch nicht ganz 3?

Ehrlich gesagt: ich wüsste auch nicht, was ich machen würde!!!!!

Keine Ahnung!!!!!

Wahrscheinlich nicht mal das, was ich oben sagte!

Sorry ...

LG Scrollan

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 12:57 Uhr

:-P

tjoa, er ist weit für sein alter - aber wie du sagtes: keine 4 oder 5.

ich glaube reden bringt nichts. wir haben es versucht mit allen erdenklichen worten. mit schimpfen etc.

zum thema zu gefährlich: also kind und hund sind beide nie alleine im zimmer. entweder kommt hund oder kind mit. das war schon immer so und wird so bleiben. ich lege für nichts und neimanden meine hand ins feuer - auch wenn ich -eigentlich!!!- weiß der hund macht nichts.

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 15:17 Uhr

Ja aber wie kommt er denn immer wieder an die fremden Tiere?
Du mußt doch dann soweit aufpassen, dass er eben NICHT fremde Hunde treten oder Katzen vom Baum schütteln kann.
Dann wird er da eben so oft weggeholt, bis er es sein läßt....

LG

Beitrag von knitschie 05.09.08 - 11:17 Uhr

#pro


ein kind aus unserer stadt wurde letztes jahr von einem dobermann angegriffn. das kind (heute 6 jahre) ist sein ganzen leben entstellt. es war der hund einer freundin wo das kind oft zu besuch war.


Beitrag von michi0512 05.09.08 - 12:54 Uhr

wir holen ihn ja auch weg, und gerade zu hause hab ich den eindruck er stinkert mit aisha wenn er irgendwie gelangweilt ist oder sie nicht auf ihn hört. er übt sich gerade im kommandos geben - und wenn der hund nicht will bockt er. wir lenken ihn dann meist ab.

aber unterwegs ist es eben so eine sache. gestern zb. waren wir in der stadt. er ging zu nem anderen hund und fragte auch ob er -ei- machen darf. und er war total lieb zum hund. dieses treten kommt meist erst nach einer weile - vorallem bei hunden die nicht mitspielen. zb. ball werfen spielt er gern und ausdauernd ohne klopperei.

ich mag ihn nicht ins kizi sperren - denn da soll leif sich wohl fühlen. sein eignes reich als strafe?

Beitrag von nightingale1969 05.09.08 - 13:20 Uhr

"er übt sich gerade im kommandos geben - und wenn der hund nicht will bockt er"

Wieso duldest Du denn solch einen Unsinn?! das würde ich SOFORT unterbinden! Selbstverständlich hat der Zerg dem Hund keine Kommandos zu geben?! Und: Hat der Junge also bei irgendwem gesehen, wie man regiert, wenn der Hund nicht hört? Mit Hauen und treten?! Aha.

"sache. gestern zb. waren wir in der stadt. er ging zu nem anderen hund und fragte auch ob er -ei- machen darf. und er war total lieb zum hund. dieses treten kommt meist erst nach einer weile"

Dieses Kind gehört SOFORT aus der Nähe von Hunden ENTFERNT! Was du da zulässt, ist schlicht grob fahrlässig!

Wer sich nicht benehmen kann, der darf eben nicht mit Hunden spielen, fertig aus.

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 14:29 Uhr

meine fresse

lies doch erstmal alles durch bevor du keifst.

ICH DUDLE es nicht! man, wer lesen kann ist klar im vorteil.

brocken rauspicken und los brüllen - tolle mama bist du... echt super. wenn du deinem kind so zuhörst wie du hier mitliest - dann prost mahlzeit!

jaja, ich entferne mein kind - setz es am besten im wald aus!

der einfache weg ist ja der beste, gell?

UND JAAAA, wenn der hund nicht reagiert verprügeln wir ihn #gaehn

ich nehme den kleinen öfters mit zum hundesport, und da sieht er zwangsläufig wie mit hunden "gearbeitet" wird. aber das nächste mal lass ich den verzogenen gefährlichen rotzlöffel im auto hocken!


solche leute wie du sind echt nur zum k.... nicht alles lesen, nicht nachfragen, aber groooooß rumtönen... pfui

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 15:21 Uhr

Nee, Du duldest es nicht, er tut es aber immer wieder.
Wie kann er das denn, wenn Du es nicht zuläßt?

Beitrag von 221170 05.09.08 - 15:30 Uhr

Deine Reaktion ist nun aber auch nicht der Reisser....

Was er sieht und was ihr zulasst, das sind doch 2 Paar Schuhe. Wenn er Leute sieht die rauchen, macht er das dann auch? Vielleicht ein unglückliches Beispiel, letztendlich ist es aber doch so. Nur, weil ihr dem Hund Kommandos gebt oder andere, muß er das doch nicht auch, bzw. muß man ihm das doch nicht erlauben.
Vor allem wenn man sieht, was dabei rumkommt.

Ihr müsst ganz klar einschreiten, besser noch:
Es gar nicht mehr zu einer solchen Situation kommen lassen, das ist brandgefährlich.
Er verhält sich nicht ordentlich zu den Tieren --> er darf nicht mehr hin!
Aus die Maus!

Beitrag von nightingale1969 05.09.08 - 20:29 Uhr

"Es gar nicht mehr zu einer solchen Situation kommen lassen, das ist brandgefährlich.
Er verhält sich nicht ordentlich zu den Tieren --> er darf nicht mehr hin!
Aus die Maus!"

Ganz genau! Da gibt es auch keine Diskussion (erst recht nicht mit 'nem Zweijährigen).

Gruß
Ch.

Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 15:20 Uhr

"Wer sich nicht benehmen kann, der darf eben nicht mit Hunden spielen, fertig aus. "

Das mein ich aber auch!

LG

Beitrag von 221170 05.09.08 - 13:31 Uhr

Hallo,
ich würde ihn erst mal generell nicht mehr in die Nähe von fremden Hunden lassen.
Kommandos hat er keine zu geben, vor allem nicht, wenn er so reagiert wie er es tut wenn die Tiere nicht das tun was er will.

Ich finde es sehr gefährlich was da abläuft, daher würde ich ihn gar nicht mehr zu Hunden hinlassen. Wenn da was passiert, ist das Geschrei groß und es ist ein böser Hund, das kanns nicht sein.

Wenn er sich nicht an Abmachungen hält ("Du darfst dem Tier nicht Wehtun..." oder so was), dann darf er nicht mehr hin, ganz einfach.

G.
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Beitrag von phoe-nix 05.09.08 - 15:19 Uhr

"ich mag ihn nicht ins kizi sperren - denn da soll leif sich wohl fühlen. sein eignes reich als strafe? "

Dann sperr ihn in nen anderen Raum...irgendwelche Konsequenzen außer Diskussionen muß es doch geben, wenn er sich so benimmt.
Und Kommandos üben steht ihm überhaupt nicht zu - schon gar nicht, wenn das so ausartet.
Entschuldige aber solange er so aggressiv ist, hat er an den Tieren nichts zu suchen.

Beitrag von mannu 08.09.08 - 14:28 Uhr

Dein Hund wird von deinem Sohn keine Kommandos entgegennehmen, weil er für ihn in seinem Rudel keine übergeordnete Rolle einnimmt, zumindest solange er noch so klein ist.

Du musst deinem Sohn begreiflich machen, dass der Hund, genau wie er, nicht immer Lust zum spielen hat und er selber auch nicht getreten werden möchte.

Ausserdem frage ich mich, wo dein Sohn diese Reaktion auf, nicht gehorchen her hat.

Beitrag von kja1985 05.09.08 - 11:31 Uhr

Erstens müssen Haustiere immer einen heiligen Rückzugsort zur Verfügung gestellt bekommen. Unsere Katzen dürfen sich jederzeit unters Sofa oder auf den Kratzbaum flüchten und da ist dann auch Kinderverbot. Komischerweise schlafen sie aber am Liebsten in der Nähe meiner Tochter, auch wenn sie dann mal den ein oder anderen (lieb gemeinten) Übergriff ertragen müssen.

Im Falle deines Sohnes würde mir am meisten Sorgen machen, warum ihm das Spass macht. Meine Tochter zieht schon auch mal einer Katze am Schwanz, aber wenn ich ihr sage, dass der Katze das weh tut dann hat sie gleich ein schlechtes Gewissen und entschuldigt sich (beim Tier).

Ich würde ihm den Kontakt mit den Tieren jedesmal für etwa eine Stunde verbieten, aber ohne ihn wegzusperren, davon halte ich nichts.

D.h. er tritt den Hund, dann darf er eben eine Stunde nicht mehr hin und du erklärst jedes mal wenn er es doch tun möchte warum er nicht darf.

"Du hast den Hund getreten, das tut ihm weh und macht ihn traurig. Deswegen darfst du jetzt nicht hin."

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 12:59 Uhr

hm... mir wäre ne option ohne wegsperren auch lieber.

ich glaube der spaß daran kommt von der reaktion der tiere. wenn sie schon nicht machen was er sagt (übt sehr gern kommandos - sieht er ja bei uns auch -und das ist daher denkt ich auch legitim und mormal) gibbet nen kick und das tier reagiert.

Beitrag von nightingale1969 05.09.08 - 13:27 Uhr

"gibbet nen kick und das tier reagiert"

#augen

Beitrag von michi0512 05.09.08 - 14:33 Uhr

will gar nicht wissen was dir wieder nicht passt. gott sei dank sitzen deine lieben kinder alleine da während mama sich hier ihren frust abbaut....

Beitrag von nightingale1969 05.09.08 - 20:40 Uhr

Schätzchen, mein "Kind" ist 17 und wird im Januar volljährig. Und geht in die 11. Klasse.
Was soll ich tun? Mit ihm Bauklötzchen bauen? Lego?
Mich zu ihm und seiner Freundin ins Zimmer setzten und Scrabble spielen? Hm? Sag's mir.

Nicht, dass ich das "arme Kind" noch vernachlässige...

Wir haben übrigens drei Katzen und das Gewalt gegen Tiere Problem hatte ich nie. Vermutlich, weil ich mit logischen Konsequenzen erzogen habe und nicht mit Unfug wie stillem Stuhl und in Vorratsraum sperren.