10 Wochen alter Spaniel

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 10:38 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

seit 3 Tagen bin ich Adoptivmama eines kleinen Cocker Spaniels.
Paula ist lieb, macht oft schon Pipi draußen und ist sehr fröhlich.
Nun muss ich aber ab Dienstag wieder (halbtags) arbeiten.
Sobald wir sie alleine lassen, weint sie.

Ich habe gelesen, dass man für einen Welpen ein paar Tage frei nehmen sollte. Habe ich ja auch, aber was mache ich dann?

Wir haben in der Wohnung einen kleinen Bereich für sie abgezäunt, mit Papier ausgelegt und Decken, Spielzeug...
Darin weint sie nur.

Sobald sie heraußen ist, geht es gut, solange man da ist.

Kann man denn einen so kleinen Hund daran gewöhnen, 2-3 Stunden allein zu sein?

Wie habt ihr das gemacht?

Liebe Grüße

Silke und #hund

Beitrag von knuffel84 05.09.08 - 11:02 Uhr

hallo,

das geht natürlich jetzt alles seeeehr schnell für den kleinen hund! vor 3 tagen von der mutter weg, in eine fremde umgebung mit fremden leuten und gerüchen! zwischen dir und dem hund muss erstmal eine vertrauensbasis aufgebaut werden.... und das alleine bleiben sollte nach und nach verlängert werden. z.b. erstmal für eine minute aus dem raum gehen, dann 5 minuten die wohnung verlassen, 10 minuten usw.

wenn sich der hund in dem von euch abgetrennten bereich nicht wohl fühlt, würde ich ihn da auch nicht immer wieder rein setzen! einen welpen nach so kurzher zeit direkt 3 std. am stück alleine zu lassen finde ich persönlich nicht so toll..... ich denke auch nicht, dass es klappt! hast du niemanden der so lange auf den hund aufpassen könnte??

lg
jasmin

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:12 Uhr

Danke für die schnelle Antwort.

Du hast recht. Wir lassen sie dann auch nicht allein, wenn sie weint.

War wohl etwas zu blauäugig. Ich hatte noch nie einen so kleinen Hund, also keine Erfahrung.
Ich habe noch null Ahnung, wie ich das machen könnte.
Wir werden es jetzt die nächsten Tage immer mal wieder ein paar Minuten versuchen.
Aber ich will sie natürlich nicht alleine lassen. Sie ist ja noch ein Baby.

Die letzte Lösung wäre, dass ich sie mit ins Büro nehme. Ich trau mich gar nicht, meinen Chef zu fragen. Was, wenn sie herumrennt wie eine Wilde und alles zerbeisst.

Naja, irgend eine Lösung werden wir schon finden.

Liebe Grüße

Silke

Beitrag von knuffel84 05.09.08 - 11:19 Uhr

Hallo nochmal,

ja, das war wohl wirklich zu blauäugig *tschuldigung*!

Hm, wenn du sie jetzt mit ins Büro nimmst lernt sie auch nicht das alleine bleiben.... ist aber auch echt doof, dass es jetzt so schnell gehen muss!

Ich hoffem dass ihr eine Lösung findet!

Lg

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:34 Uhr

Nein, aber zumindest ist sie am Anfang nicht allein.
Ich arbeite nur vormittags und mein Mann ist Lehrer, er hat unregelmäßige Anfangszeiten.
Ich kenne nur seinen neuen Stundenplan noch nicht.

Und mit dem Alleinesein muss ich dann halt noch ein paar Wochen warten und am Nachmittag immer ein bisschen probieren.

Ich weiß auch nicht, ich habe an alles gedacht (dachte ich). Urlaube, Tage außerhalb des Hauses, Gassigehen....
Aber dass ein Hundebaby ein Baby ist, habe ich nicht soo bedacht #schwitz

Wir werden schon eine Lösung finden.
Aber ich bin froh, wenn ich ein paar Meinungen höre und mich dann organisieren kann.

Liebe Grüße

Silke

Beitrag von mary-sue 05.09.08 - 11:09 Uhr

Hallöchen, ich habe selber 1 Hund und habe damals die ersten 2 Wochen Urlaub genommen um Ihn an mich und sein neues Zuhause zu gewönnen.

Du hast das schon richtig gemacht mit ihrem Platz, das würde ich auch bei behalten, weil wenn du sie immer wieder da raus nimmst merkt sie sich das und wird immer heulen wenn du sie da hin tust.

Ich habe das bei meinem Hund so gemacht.
Habe nach den ersten 2 Tagen angefangen ihn 10min alleine zu lassen . Ich habe das 2-3 mal am Tag gemacht und jeden Tag 10 min länger. Habe mich dann draussen versteckt um ihn zu hören was er drin so macht. ich weiß nicht ob du die möglichkeit dazu hast.

Es ist klar das Hunde am Anfang weinen, weil sie nicht alleine sein möchten. Sie gewönnen sich aber sehr schnell daran und merken ja auch, das du immer wieder nach Hause kommst.
Ich habe ihn dann immer gelobt und ein leckerchen gegeben wenn er lieb war und er hat sich tierisch gefreut. Meiner ist jetzt 9 Jahre alt und ich kann ihn locker
5-6 Stunden alleine lassen.

Willst du auch in die Hundeschule gehen mit Ihm?
Ich hoffe ich konnte dir einwenig helfen.

Lg Mandy und Blacky

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:15 Uhr

Danke Mandy,

ja ich möchte schon in die Schule mit ihm gehen.

Es fällt mir sehr schwer, den Hund weinen zu lassen. (konnte das bei den Kindern schon nicht)

Ich will es sehr sanft angehen lassen, aber ich MUSS halt arbeiten gehen.
Jetzt werden wir noch sehen, was mein Mann (Lehrer) für einen Stundenplan haben wird und vielleicht muss Paula dann eh nicht so lange allein sein.
Aber 3 Stunden weinen lassen kann ich sie nicht.
Das bringe ich fertig.

Vorher nehme ich halt nochmals Urlaub.

Liebe Grüße

Silke

Beitrag von mary-sue 05.09.08 - 11:32 Uhr

Du sollst sie ja nicht 3 Stunden weinen lassen.
Hast du sie schon mal 5-10 min alleine gelassen?
Meiner hat auch geweint und es war wirklich hart für mich das so durch zu ziehen. An denn ersten Tagen hat er nur geweint, wurde aber von Tag zu Tag weniger. Sie merkt ja das du immer wieder kommst und sie nicht alleine läßt.

Hast du deine Eltern in der Nähe?
Vielleicht können sie ja am Anfang aller 30 min mal nach ihr schauen.

Ich war damals in einer Welpen Gruppe und das hat mir auch sehr geholfen.

Das klappt schon ;-)

Beitrag von sonnenschein520 05.09.08 - 11:20 Uhr

Unglaublich wie kann man nur so sein, zuerst reist man den kleinen Hundewelpe von seiner Mutter weg kaum angekommen in der Familie muss das kleine geschöpft zusehen wie es alleine klar kommt und das alles ohne Bindung und Vertrauen gegenüber der Familie!!!!
Wen man keine zeit für Tiere hat dan sollte man sich auch keine kaufen.

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:25 Uhr

Danke für die Antwort!

Genau deswegen setze ich mich an den PC, stelle eine Frage, hoffe auf Hilfe und zerbreche ich mir den Kopf.

Entschuldige auch, dass ich für mein Leben Geld verdienen muss und nicht ein halbes Jahr Hundekarenz nehmen kann.

Wieso antwortest du mir so?

Ich suche eine Lösung, keine Vorwürfe.

Silke#contra

Beitrag von sonnenschein520 05.09.08 - 11:31 Uhr

Genau aus diesem grund kauft man sich keinen Hund.

Übrigens ICH Arbeite auch habe mir aber 8 wochen zeit genommen für meinen Welpen. Nur so neben bei!!!!

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:37 Uhr

Ich finde dich total unfair!

Ich bin verantwortungsbewusst, suche nach einer guten Lösung, bin total verliebt in diesen Hund, habe es mir sehr gut überlegt und ich bitte dich, mir nicht mehr zu antworten.

Du beleidigst mich sehr!

Silke

Beitrag von sonnenschein520 05.09.08 - 11:46 Uhr

Es ist mir egal was du wilst und was nicht, ich bin nun mal ehrlich und sage was ich denke! Ich finde sowas was du machst geht einfach nicht einen Hund kaufen und Tage später Arbeiten gehen und die kleine kan selbst schauen wo sie bleibt.

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:55 Uhr

Und jetzt setzt du dich bitte hin, ließt ALLES, was ich geschrieben habe und beruhigst dich bitte wieder.

Ich lasse den Hund nicht allein.
Ich wollte fragen, wie das andere gemacht haben, ok?

Ich denke, ehrlich gesagt, dass DU nicht alles verstanden hast. Ich bin alt genug, um zu wissen, was ich mache.
Und bin verantwortungsbewusst genug, um nach einer Lösung für ein Problem zu suchen.
Und das werde ich auch finden. Ohne den Hund zu überfordern oder alleine zu lassen.

Und ohne deine Hilfe. Denn die habe ich nicht bekommen.

Silke

Beitrag von teufelchen67 05.09.08 - 15:52 Uhr

das müssen tausend andere hunde auch, und glaub mir sie gewühnen sich alle dran!!

Beitrag von cocoskatze 05.09.08 - 11:39 Uhr

Schön, dass du Hundeurlaub nehmen konntest!

Das kann aber leider nicht jeder Arbeitnehmer.

Beitrag von veela 05.09.08 - 11:21 Uhr

Hi Silke

In der Regel sollte man sich, wenn ein Welpe einzieht, am besten 2-3 Wochen freinehmen können. Der Hund muss langsam Stück für Stück an solche Sachen wie "alleine bleiben" gewöhnt werden. Das geht nicht in zwei, drei Tagen.

Für Welpen ist das allein gelassen werden etwas schreckliches. Richtigerweise sollte man mit dem allein sein üben erst ab 4 Monaten beginnen, da es vorher zu Verlustängsten kommen kann. Besser wäre noch länger. Hunde unter 6 Monaten sollte man ausserdem max. 2 Stunden am tag alleine lassen.

Ausserdem muss man mit dem Welpen auch ca. alle 2 Stunden raus, damit er sich versäubern kann. Hunde können frühestens ab der 12. Lebenswoche anfangen, ihre Schliessmuskel zu kontrollieren. Ein Hund macht, wenn er es irgendwie vermeiden kann, kein Geschäft auf seinen Schlafplatz. Man sollte den Hunde nicht dazu zwingen, weil man ihn zu lange alleine lässt, und er es einfach nicht mehr halten kann.

Aber das ist hier anscheinend nicht möglich. Wichtig ist, dass du sie am Anfang nur kurz, so 5-10 Minuten alleine lässt, erst nach und nach die Dauer verlängern.

Ausserdem solltest du um das weggehen kein grosses Trara machen. Also keine Verabschiedung oder Begrüssung. Der Hund soll lernen, dass es etwas ganz normales, alltägliches ist.

Der Hund sollte in dem abgesperrten Bereich genügend Platz haben zum Spielen usw. Das braucht ein paar Quadratmeter. Nur eine Ecke reicht nicht! Natürlich braucht der Welpe ausserdem Spielsachen, eine Schlafmöglichkeit, Wasser und ev. einen Kauknochen, um sich zu beschäftigen. Gerne mögen die kleinen auch Tunnels aus Kartonkisten. Dort drinnen können sie sich zurückziehen oder auch damit spielen.

Es ist ganz natürlich, dass, gerade ein Welpe, nicht eingesperrt und von seinen Besitzern getrennt sein will. Das ist eine Qual für ihn. In der Natur ist ein 10 wöchiger Welpe alleine nicht überlebensfähig.

Ich empfehle dir dringend, eine gute Hundeschule aufzusuchen. Dort kann man dir noch besser Auskunft geben und dich auch in anderen Sachen beraten. Ausserdem ist es extrem wichtig, dass dein Hund Kontakt zu vielen anderen Artgenossen hat, um sich richtig zu sozialisieren!

Ich wünsche dir alles Gute.

LG Veela

Beitrag von halloichbins123 05.09.08 - 11:29 Uhr

Danke für deine Antwort!

Tja, dann werde ich wohl meinen Chef fragen müssen, ob ich sie mitnehmen darf....

Wir sperren sie natürlich nicht ein, wir haben ihr nur eine Ecke gemacht, in der sie sich aufhalten sollte, wenn wir mal im oberen Stock oder kurz weg sind. (tut sie eh nicht)
Damit sie nicht in ein Kabel beisst und sich weh tut oder so.

Ich will sie ja gut behandeln. Sie ist fast schon unser 3. Kind!

Silke

Beitrag von veela 05.09.08 - 13:31 Uhr

Ja, frag doch mal nach. Ich kenne mehrere Leute, die ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen dürfen. Alle haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es ist eine Bereicherung für das ganze Team und steigert sogar die Produktivität.

Beitrag von hundeflusterin 05.09.08 - 11:41 Uhr

mensch#kratzbevor man einen Welpen kauft sollte mann sich informieren.
Einen Welpen kann mann nur langsam am alleine sein gewöhnen und das im 5minuten rythmus nur so wird er nicht mehr jaulen.
Also fazit ist entweder kann mann minimum 2 Monate frei nehmen oder mann übenimmt keinen Hund beides geht nicht.#aerger

Beitrag von sonnenschein520 05.09.08 - 11:48 Uhr

Hallo hundeflusterin

Das hast du aber echt super geschrieben, solche leute wie dich sollte es mer geben #danke

Beitrag von krokolady 05.09.08 - 12:07 Uhr

Achte drauf das er, bevor er alleine bleibt, ordentlich bespasst wird und sich "auspowert"......dann pennt er wenigstens schon mal den grössten Teil der Zeit wo er alleine ist.

Unser Golden kam im alter von 8 Wochen zu uns.
Da ich unter der woche "Strohwitwe" bin und kleinere Kinder hab musst unser dicker von Anfang an mal alleine bleiben.....denn ich muss ja wenigstens mal zum einkaufen und so.

Er wurd vorher bespasst, bekam nen Leckerchen, und dann ging ich halt. Wenn ich wiederkam gabs wieder nen Leckerchen.
Er hats eigentlich recht fix kapiert

Beitrag von lilimore 05.09.08 - 12:40 Uhr

Hi Silke,

Wir haben einen Golden... als wir ihn bekommen haben haben wir uns 4 wochen Urlaub genommen.

Und gleich am 2. Tag als er da war mit dem "alleinsein" angefangen...
Gut, wir haben ihn nicht direkt eingesperrt, nur das Wohnzimmer ausgelassen (<-- Teppich) sonst konnte er überall hin.

Begonnen haben wir nach dem spaziergehen wenn er kurz vorm einnickern war. Wir sind aus der Tür und sind direkt wieder gekommen.
Klar hat er sich gefreut wie bolle, aber wir haben es ignoriert da er sonst denkt das es was ganz tolles ist wenn Herrchen oder Frauchen wiederkommt. Und im grunde nur darauf wartet statt einfach die Zeit zu verschlafen...

Weiter gings mit 1 min, 5 min, 10 min, 5 min, ganz kurz, 10 min, und dann also weiter gesteigert und wieder reduziert.

Ach reingekommen sind wir natürlich immer dann wenn kein Ton zu hören war. Dann ist es ja schon Belohnung für den Welpen --> ich bin ruhig und dann kommt ja jmd.

wenn du immer hingehst sobald er pienst dann lernt er es zu verbinden... --> heulen = frauchen kommt.

Wir können ihn auch mal wenns nötig ist 6 std alleine lassen. was nur im notfall vorkommt.

Hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

lg
lilimore #klee

Beitrag von teufelchen67 05.09.08 - 15:50 Uhr

Hallo

auch wenn mich hier gleich einige böse anfahren werden, schreibe ich mal dazu wie ich es handhabe,
wir hatten schon einige Hunde und bei allen klappte es gleich gut, ich habe es nicht in 5 minuten abständen gemacht, ich bin da härter drin, habe sie von anfang an auch schon mal 1 oder 2 Stunden alleine gelassen, bin einkaufen gefahren etc,
klar am anfang weinen sie, aber mittlerweile weint noch nicht mal mehr unser 10 wochen alter Labbi, sie bleibt sogar liegen wenn wir rausgehen.
Sie bekommt, spielzeug und knochen zum beschäftigen, und selbst wenn wir dann wieder heimkommen, ist sie total relaxt und für sie ist die Welt in ordnung und alles ganz normal.


Gruß Tanja