Hebammen hier??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von ...melle... 05.09.08 - 10:40 Uhr

Und zwar hab ich mir in letzter Zeit viele Gedanken über diesen Beruf gemacht und stelle ihn mir schön vor...

kann mir jemand vielleicht pro und contra nennen, falls es da was gibt??

oder was die Vorraussetzungen sind...

Grüssle Melle

Beitrag von ina_bunny 05.09.08 - 10:43 Uhr

#contra Einsatzbereitschaft rum um die Uhr

Beitrag von dani875g 05.09.08 - 10:53 Uhr

Bist du Hebamme?

Gruß Dani.

Beitrag von ina_bunny 05.09.08 - 11:07 Uhr

Nein, aber das ich doch das wichtigste was die meisten Schwangeren von ihrer Hebamme erwarten oder?

LG Ina

Beitrag von whitewitch 05.09.08 - 11:10 Uhr

Nun das kommt ja darauf an ob man fest in einem KH arbeitet, mit festen zeiten, oder ob man zusätzlich oder Hauptberuflich eine freiberufliche Hebamme ist.

Im KH hat man in der Regel acht Stunden Dienst und dann Feierabend.

Beitrag von ina_bunny 05.09.08 - 11:15 Uhr

Ja klar, nur kann sie jetzt noch nicht abschätzen ob sie mal fest angestellt oder doch freiberuflich arbeitet.

Aber auch der Schichtdienst ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn man selbst Kinder und Familie hat.

LG Ina

Beitrag von whitewitch 05.09.08 - 11:17 Uhr

"Ja klar, nur kann sie jetzt noch nicht abschätzen ob sie mal fest angestellt oder doch freiberuflich arbeitet. "

Da haste wohl Recht!!



"Aber auch der Schichtdienst ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn man selbst Kinder und Familie hat. "

Ja das geht schon, war alleinerziehend und habe meine Ausbildung mit Schichten absolviert und danach gleich Vollzeit gearbeitet auch in Schichten. Wie gesagt wenn es der Traumberuf ist (ist ja meist bei Hebammen so), dann ist einem das Schichtsystem egal.

LG andrea

Beitrag von ina_bunny 05.09.08 - 11:31 Uhr

Ui. Ne, das würden wir nicht gebacken bekommen. Zumindest nicht ohne Hilfe. Wir arbeiten auch beide in Vollzeit, aber wir kommen sehr gut ohne die Familie klar. Was mir auch sehr wichtig ist, worauf ich auch stolz bin.
Ich habe "früher" ohne Kind mal in 3 Schichten gearbeitet. Ne, ne... das war nichts für mich. Damit bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Meine Freizeit hab ich nur im Bett mit Schlafen verbraucht. Das schöne Geld was ich da verdient habe konnte ich gar nicht ausgeben #kratz

LG Ina

Beitrag von whitewitch 05.09.08 - 11:39 Uhr

Auch da hast du Recht, man muss dann eben seine Prioritäten setzen. Meine lagen damals eben da meine Ausbildung zu machen, meine Tochter, nun heute denke ich sie kam schon zu kurz. Es ist schwer gerade im Schichtsystem immer den Spagat zu schaffen und allen kann man dann natürlich nicht gerecht werden. Ich war dann am Ende auch dauermüde, mit dem Geldausgeben hatte ich jedoch kein Problem....;-)

Beitrag von whitewitch 05.09.08 - 11:09 Uhr

Wer wirklich den Traumberuf "Hebamme" hat, der sieht bestimmt keine Nachteile, nicht mal das Schichtsystem.

Einziger Nachteil, dass es so wenig Lehrstellen gibt #schmoll und meist nur die creme de la creme genommen wird. Zumindest hier in Berlin.

Beitrag von marion2 05.09.08 - 12:34 Uhr

Hallo,

am besten wärs, du machst ein Praktikum. Entweder im Krankenhaus auf der Entbindungsstation oder bei einer freien Hebamme. So kannst du dir deine Pro- und Contra-Liste selbst schreiben ;-)

LG Marion

Beitrag von ...melle... 05.09.08 - 14:33 Uhr

würde ich gerne....aber es ist niemand da der auf meinen sohn aufpasst...;-)

Beitrag von marion2 06.09.08 - 12:00 Uhr

wie wärs mit ner Kinderkrippe?

Dann hättest du einen Platz, die Eingewöhungszeit bald hinter dir und wärst für einen Ausbildungsplatz besser vermittelbar.

Beitrag von frosch1969 05.09.08 - 19:45 Uhr

Hallo Melle,

ich bin zwar keine Hebamme, aber durch meine eigene Erfahrung aus dem letzten Jahr :-( habe ich eine neue Seite des Hebammenberufs kennengelernt, an die ich früher nie gedacht hätte.

Als Hebamme betreut man nämlich auch Frauen mit Fehlgeburten bzw. steht den Frauen bei, wenn sie ihr totes Kind entbinden. Ich finde diese für die betroffenen Frauen gut und wichtig, würde mir selbst aber deshalb den Job nicht zutrauen.

Oder man macht Hausbesuche bei Leuten, die zwar ihre Kinder nicht misshandeln, aber wo man weiß, dass die Kinder keine tolle Zukunft haben werden. Meine Hebamme hat mir z. B. erzählt, dass sie schon mitbekommen hat, dass ein 3 Monate alte Babys Erdnussflips bekam, weil es dann immer so ein lustiges Gesicht machen würde...

Als Hebamme braucht man also garantiert starke Nerven und eine positive Lebenseinstellung.

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Berufswahl.

Sabine